International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Mit bis zu 220 km/h: Supertaifun «Mangkhut» trifft im Norden der Philippinen auf Land

14.09.18, 19:51 14.09.18, 21:50
Strong winds and rain batter a town as Typhoon Mangkhut hits Tuguegarao city, Cagayan province, northeastern Philippines on Saturday, Sept. 15, 2018. Typhoon Mangkhut slammed into the country's northeastern coast early Saturday, with witnesses saying the storm's ferocious wind and blinding rain ripped off tin roof sheets and knocked out power at the start of the onslaught. (AP Photo/Aaron Favila)

Supertaifun Mangkhut trifft auf Tuguegarao City im Nordosten der Philippinen. Bild: AP/AP



Der Taifun «Mangkhut» ist im Norden der philippinischen Hauptinsel Luzon auf Land getroffen. Das Zentrum des Wirbelsturms erreichte am frühen Samstagmorgen gegen 1.40 Uhr (Ortszeit) den Ort Baggao in der Provinz Cagayan, wie die philippinische Wetterbehörde mitteilte.

Der Taifun entfaltete Windgeschwindigkeiten von bis zu 205 Kilometern pro Stunde. Meteorologen erwarten, dass der bislang stärkste Taifun dieses Jahres mit bis zu 255 Stundenkilometer starken Windböen über die Philippinen hinwegfegen wird, bevor er Kurs auf die stark besiedelte Südküste Chinas und Hongkong nimmt.

Der mutmassliche Verlauf des Supertaifuns

Bild: google org

«Mangkhut» bringe starke Regenfälle, Sturm und in Küstengebieten Sturmfluten von etwa sechs Metern Höhe, warnte die Wetterbehörde. Flüge wurden gestrichen und der Schiffsverkehr in den betroffenen Regionen des Inselstaats eingestellt.

Angesichts des heraufziehenden Supertaifuns «Mangkhut» haben die Philippinen am Freitag die zweithöchste Sturmwarnstufe ausgerufen. Sie hatten etwa 800'000 Menschen aufgefordert, sich vor dem Sturm in Sicherheit zu bringen. Tausende Bewohner flohen aus den Küstengebieten im Norden der Inselgruppe. Auf der Hauptinsel Luzon vernagelten Ladenbesitzer und Bewohner die Fenster ihrer Häuser und befestigten Dächer, damit diese im Sturm nicht davon geweht werden.

«Mangkhut» ist um einiges stärker als der Hurrikan «Florence», der am Freitag auf die Südostküste der USA getroffen ist. «Florence» hatte in der Nacht zum Freitag an Windgeschwindigkeit eingebüsst. Der Sturm entfaltete Windgeschwindigkeiten von 150 Kilometern pro Stunde. (wst/sda/afp/dpa)

Abonniere unseren Daily Newsletter

1
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Mario Conconi 15.09.2018 15:26
    Highlight Mangkhut ist um einiges stärker als der Hurrikan «Florence», der am Freitag auf die Südostküste der USA getroffen ist.

    Ubd trotzdem wird praktisch nur aus Merica berichtet... Wo ist z. B. Der Mangkhut Live Ticker?
    2 0 Melden

Dir ist kalt? Dann mach es wie die Tiere: 7 Strategien gegen die Kälte

Minus 12 Grad kalt soll es in der Nacht auf Mittwoch werden. Grund zum Jammern für die Menschen. Tiere ertragen dies ohne Heizung, Funktionskleidung und warmes Essen.

Pinguine leben in der Antarktis, das ist bekannt – gilt aber nicht für alle. Weniger als die Hälfte der 17 Pinguinarten kommen tatsächlich auf dem kältesten Kontinent vor und nur drei Arten brüten dort. Der südlichste und zugleich grösste ist der Kaiserpinguin. Das ist kein Zufall: Das Verhältnis zwischen wärmendem Körpergewicht und kühlender Oberfläche ist bei grossen Lebewesen günstiger. So ist der Kaiserpinguin gut doppelt so gross wie der Galapagos-Pinguin, aber fast zehnmal …

Artikel lesen