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epa04755569 A Burundian refugee girl watches as other kids play inside an abandoned building in a refugee camp in Gashora, some 55 kilometers south of the capital Kigali, Rwanda, 18 May 2015. According to the United Nations' refugee agency, more than 105,000 Burndians have fled the country to seek refuge in neighbouring countries such as Rwanda, DR Congo, and Tanzania, as the protesters opposing President Pierre Nkurunziza's bit for a third term took to the street again on 18 May despite warnings from the government. Nkurunziza has returned to Burundi after a failed coup by army generals.  EPA/DAI KUROKAWA

Bild: EPA/EPA

Rund 300 Millionen Kinder leiden weltweit unter Gewalt



Drei Viertel aller Kinder im Alter von zwei bis vier Jahren erleben nach UNO-Angaben körperliche oder verbale Gewalt durch ihre Erziehungsberechtigten. Das sind rund 300 Millionen Mädchen und Jungen weltweit, wie das UNO-Kinderhilfswerk UNICEF in seinem am Mittwoch vorgelegten Bericht «A Familiar Face. Violence in the lives of children and adolescents» schreibt.

Rund die Hälfte aller Kinder im Schulalter (732 Millionen) lebt in einem Land, in dem Prügelstrafen an der Schule nicht vollständig abgeschafft sind.

«Gewalt gegen Kinder verschont niemanden und kennt keine Grenzen», erklärte der Leiter der UNICEF-Kinderschutzabteilung, Cornelius Williams. «Babys werden ins Gesicht geschlagen. Mädchen und Buben werden zu sexuellen Handlungen gezwungen. Jugendliche werden in ihren Wohnorten ermordet.» Der Schaden für Kinder auf der ganzen Welt sei «besorgniserregend».

Alle sieben Minuten sterbe ein Jugendlicher zwischen zehn und 19 Jahren gewaltsam. In einigen Regionen seien die Gefahren besonders gross. Jugendliche zwischen zehn und 19 Jahren seien vor allem in den Konfliktländern des Nahen Ostens in Gefahr, Opfer von kollektiver Gewalt zu werden. Fast die Hälfte der jungen Opfer von Tötungsdelikten seien in Lateinamerika zu beklagen.

Gewalt gebe es auch in Schulen und anderen Bildungseinrichtungen, lediglich in 59 Ländern, sind Gesetze für eine gewaltfreie Erziehung in Kraft. In vielen Entwicklungs- und Schwellenländern sind körperliche Strafen durch Lehrer weiterhin erlaubt.

Schätzungsweise 15 Millionen Mädchen zwischen 15 und 19 haben dem Bericht zufolge bereits sexuelle Gewalt erlitten. In 28 Ländern mit verfügbaren Daten dazu gaben 90 Prozent der Mädchen an, dass sie ihren Peiniger kannten.

Obwohl heute mehr Daten über Gewalt gegen Kinder erhoben werden als noch vor einigen Jahren, finden viele Formen der Gewalt nach wie vor im Verborgenen statt. Für den UNICEF-Bericht wurden die neuesten verfügbaren Statistiken ausgewertet. (sda/afp)

Brüssel gedenkt der im Syrienkrieg verstorbenen Kinder

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Video: watson

340'000 Rohingya-Minderjährige in Chaos und Elend

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1Kommentar anzeigen

Der Fall Buchli – oder: Warum bloss müssen Mütter andere Mütter haten?

Kaum sind Kinder da, werden Frauen noch viel kannibalischer, als sie eh schon sind. Ein Beispiel ist der Fall Buchli.

Arme Steffi Buchli! Wird gehated, weil sie ihre Haare rot färbt («haten» ist web-deutsch für kritisieren). Wird gehated, weil sie sich inszeniert (sie arbeitet beim Fernsehen, Leute!). Wird gehated, weil sie selbstbewusst ist. Wird gehated, weil sie mit Schwangerschaftsbauch moderierte. Und jetzt wird sie auch noch gehated, weil sie gleich nach dem Schwangerschaftsurlaub wieder arbeiten geht.

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