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Pannen-Flughafen Berlin-Brandenburg soll ganz neu gebaut werden

Ist ein Neubau womöglich günstiger? Im Fall des krisengeplagten deutschen Hauptstadtflughafens soll geprüft werden, ob ein komplett neu gebautes Gebäude Kosten sparen könnte. Zu klein ist der bislang geplante Komplex eh.



Ein Artikel von

Spiegel Online

Die Brandenburger CDU hat angesichts der nicht abreissenden Probleme am Hauptstadtflughafen BER einen Neustart ins Gespräch gebracht. «Wenn wir wirklich nicht weiterkommen, muss man das Gebäude entweder entkernen – das heisst: den Beton stehen lassen und innen alles neu machen – oder man baut wirklich neu», sagte der Bundestagsabgeordnete Jens Koeppen der in Berlin erscheinenden «B.Z.». Der Neubau sollte dann gleich grösser sein und den aktuellen Vorschriften entsprechen.

Die Berliner Grünen-Politikerin Renate Künast (Grüne) schloss sich an. «Wir wollen sehen, ob es nicht vielleicht am Ende günstiger ist, nebenan ein neues Gebäude zu errichten», sagte sie der Zeitung.

Neubau war von Anfang an zu klein

Bereits am Freitag hatte der Aufsichtsrat des BER den Ausbau des Flughafens beschlossen. Das Kontrollgremium gab 48 Millionen Euro für ein provisorisches Terminal frei, das ab 2018 als Regierungsflughafen dienen soll. Für weitere 17 Millionen Euro wird das neben dem neuen Flughafen liegende alte Schönefelder Terminal erweitert und renoviert, damit es nach der Eröffnung des BER noch fünf Jahre genutzt werden kann. Damit reagieren die Verantwortlichen darauf, dass der Neubau vom geplanten Start 2017 an zu klein sein wird.

Gleichzeitig ist der Terminplan für die Eröffnung des Airports wieder ins Rutschen geraten. «Es gehört zur Wahrheit dazu, dass es knapp wird mit den Zeiten», sagte Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD), der auch Aufsichtsratsvorsitzender ist. Noch seien die zeitlichen Puffer nicht aufgebraucht, es gebe aber nicht mehr viel Spielraum. Geplant sei, den Flughafen im Herbst 2017 zum Winterflugplan in Betrieb zu nehmen, sagte Müller. (hpi/dpa)

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