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epa05262458 Former Brazilian President, Luiz Inácio Lula da Silva, participate in an event with social movement supporters in favor of Brazilian President Dilma Rousseff at Esplanada de los Ministerios, Brasilia, Brazil, on 16 April 2016, on the eve of the vote by the Chamber of Deputies on continuing the impeachment process against Brazilian President, Dilma Rousseff.  EPA/Fernando Bizerra Jr.

Ex-Präsident Luiz Inácio Lula da Silva sitzt wegen Korruption und Geldwäscherei im Knast und ist nun offiziell Präsidentschaftskandidat. Bild: EPA/EFE

Brasilien hat nun einen Präsidentschaftskandidaten, der im Knast sitzt



Die brasilianische Arbeiterpartei (PT) hat am Samstag den früheren Präsidenten Luiz Inácio Lula da Silva trotz seiner Haftstrafe zu ihrem Präsidentschaftskandidaten gekürt. Die Entscheidung war erwartet worden.

In einer Botschaft an die Delegierten forderte der inhaftierte 72-Jährige, dass «Brasilien seine Demokratie wiederherstellen muss».

Neben der PT nominieren am Samstag auch die Sozialdemokraten (PSDB) und die Grünen (PV) ihre Kandidaten für die Präsidentschaftswahl.

Korruption und Geldwäscherei

Lula bestreitet die gegen ihn erhobenen Vorwürfe und nennt seine Verurteilung politisch motiviert. Seine Teilnahme an der Wahl ist fraglich. Umfragen sehen Lula trotz seiner Inhaftierung derzeit als aussichtsreichsten Kandidaten. Der 72-jährige Politiker verbüsst derzeit eine langjährige Haftstrafe wegen Verwicklung in eine weitverzweigte Korruptionsaffäre und Geldwäscherei.

In Brasilien stehen im Oktober Präsidentschaftswahlen an. Für die PSDB tritt Geraldo Alckmin an, für die Grünen Marina Silva - fünf Jahre lang Umweltministerin während der Amtszeit Lulas (2003-2010).

Andere Parteien wie die MDB, mit Henrique Meirelles an der Spitze, die Kommunisten mit Manuela D'Avila, die Sozialliberalen (PSL) mit dem rechtspopulistischen Jair Bolsonaro und die Demokratische Arbeiterpartei (PDT) mit Ciro Gomes haben ihre Kandidaten bereits gekürt. (leo/sda/afp/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • User03 05.08.2018 15:21
    Highlight Highlight ordem e progresso 😂
  • äti 04.08.2018 22:38
    Highlight Highlight Gutes Zeichen: der ehrlichste aller Präsidentsschaftskandidaten sitzt im Knast. Verkehrte Welt oder Trumpologie auf Bras.
    • lumo 05.08.2018 08:23
      Highlight Highlight Da schreibt wohl jemand ohne Ahnung äti!
    • äti 05.08.2018 08:45
      Highlight Highlight ??
    • Dong 05.08.2018 11:22
      Highlight Highlight @Daisy: Weisst du einen besseren Kandidaten?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Howard271 04.08.2018 22:22
    Highlight Highlight Die brasilianischen Parteinamen sollten nicht so wörtlich genommen werden - die „Sozialdemokraten“ sind eine eher konservative (flexible) Mittepartei und die Partei Bolsonaros auch nur dem Namen nach „sozialliberal“...
  • Daniel Martinelli 04.08.2018 20:35
    Highlight Highlight Und wenn Lula wiedergewählt wird, verlegen sie die Präsidialgeschäfte in den Knast? Soviel ich weiss, darf ein verurteilter Straftäter nicht Präsident werden.
    • Max Dick 05.08.2018 10:38
      Highlight Highlight Naja die Zeiten wo Gefangene einfach Tüten kleben, sind ja etwas vorbei, die haben mittlerweile auch anspruchsvollere Jobs. Warum nicht einmal einer das Land regieren?
    • loquito 05.08.2018 15:33
      Highlight Highlight Das Problem ist, dass es nicht ganz klar iat, ob die Verurteilung einem nicht korrupten Gericht standhalten wird... Bis jetzt sxheint es nicht der Fall...

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