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Japan macht wieder kommerziell Jagd auf Wale – Kritik? Ist ihnen egal!



epa07657116 Members of an environmental activist group shout slogans during a rally against Japan's whaling activities near the Japanese embassy in Seoul, South Korea, 19 June 2019. Environmental activists gathered to denounce Japan's resumption of whaling in the Antarctic Ocean.  EPA/JEON HEON-KYUN

Proteste gegen die Walfang-Pläne Japans. Bild: EPA/EPA

Für viele Wale vor den Küsten Japans hat die letzte Stunde geschlagen. Während sich das Hightech-Land an diesem Freitag und Samstag stolz als Gastgeber des Gipfels der Top-Wirtschaftsmächte (G20) in der Stadt Osaka präsentiert, treffen seine Walfänger im hohen Norden des Landes die letzten Vorbereitungen zur grossen Jagd.

Sobald am 1. Juli, dem Montag nach dem G20-Gipfel, Japans Austritt aus der Internationalen Walfangkommission (IWC) formal in Kraft tritt, wollen sie vom Hafen Kushiro mit wehenden Fahnen in See stechen.

Zwar hat Japan schon bisher jedes Jahr Hunderte Wale getötet – nach offizieller Darstellung zu «wissenschaftlichen Zwecken», was trotz des seit 1986 geltenden Moratoriums erlaubt ist. Doch nun beginnt die drittgrösste Volkswirtschaft erstmals seit drei Jahrzehnten wieder mit der kommerziellen Jagd auf die Meeressäuger. Da mag es aus aller Welt noch so viel Kritik geben.

Waljagd als Kultur

«Wir wollen unsere Kultur der Waljagd wieder aufleben lassen», frohlockt der Bürgermeister der alten Walfangstadt Shimonoseki. Auch aus seinem Hafen sollen Walfangschiffe in See stechen. Fortan will man sich auf Japans eigene territoriale Gewässer und exklusive Wirtschaftszone beschränken.

FILE - In this September 2013, file photo, a minke whale is unloaded at a port after a whaling for scientific purposes in Kushiro, in the northernmost main island of Hokkaido. Japan's senior fisheries negotiator of Fisheries Agency and Alternate Commissioner to the International Whaling Commission (IWC) said Thursday, Sept. 27, 2018, that if Japan gives up to achieve sustainable use of whales, the country could face serious difficulties in the future like food security, after members of the IWC defeated a Japanese proposal to reinstate commercial whaling at a meeting in Brazil earlier this month. (Kyodo News via AP, File)

Für «wissenschaftliche Zwecke» getötet: Ein erlegter Minkwal wird im Hafen von Kushiro an Land gebracht. Bild: AP/Kyodo News

Wie aus der Regierung verlautete, stehen auf der Abschussliste Zwerg-, Sei- und Brydewale. Wie viele Tiere bis Ende August sterben werden, steht noch nicht fest. Bislang hat das zuständige Fischereiministerium noch keine Quoten bekanntgegeben.

Wurden in den 1960er Jahren rund 200'000 Tonnen Walfleisch jährlich in Japan gegessen, kamen aus dem «wissenschaftlichen Walfang» zuletzt noch rund 5000 Tonnen jährlich auf den Markt.

Obwohl noch keine genauen Fangzahlen bekannt sind, schätzen Walfänger das Angebot im Zuge der nun bevorstehenden Aufnahme der kommerziellen Jagd nächstes Jahr auf etwa 2000 Tonnen. Das vergleichsweise geringe Angebot könnte damit zusammenhängen, dass Japan seine bisherige «Forschungsjagd» in der Antarktis einstellen wird.

Einspruch gegen Moratorium

Der für Umwelt zuständige EU-Kommissar Karmenu Vella zeigte sich in einem Interview mit der japanischen Nachrichtenagentur Kyodo jedoch darüber besorgt, dass es nun auch noch zu verstärkten Exporten von Walprodukten nach Japan aus Island und Norwegen kommen könnte. Beide Staaten jagen ebenfalls Wale, auch zu kommerziellen Zwecken.

FILE - In this Jan. 5, 2014 file photo,  three dead minke whales lie on the deck of the Japanese whaling vessel Nisshin Maru in the Southern Ocean.  Japan has slashed its whale catch target in the Antarctic by two-thirds in a bid to resume its annual whale hunt that an international court ruled must stop. The Fisheries Agency said that in its revised program submitted Tuesday, Nov. 18, 2014,  to the International Whaling Commission, Japan seeks to catch 333 minke whales each year between 2015 and 2027, down from an earlier target of 935 minke and 50 fin whales.(AP Photo/Tim Watters, Sea Shepherd Australia, File) EDITORIAL USE ONLY, NO SALES

Erlegte Minkwale. Bild: AP/Sea Shepherd

Norwegen hatte gegen das Walfang-Moratorium Einspruch erhoben, Island Vorbehalte angemeldet. Beide sind zwar keine EU-Mitglieder, doch hatte das EU-Parlament die EU-Kommission per Resolution aufgefordert, die Nutzung von Häfen von EU-Mitgliedsstaaten für die Ausfuhr von Walfleischprodukten nach Japan zu verhindern, so Kyodo weiter.

Tokio hatte seit vielen Jahren beklagt, dass es einigen Mitgliedsländern der IWC nur um Walschutz gehe. Die ursprüngliche Aufgabe der IWC sei aber die Erhaltung der Bestände und die nachhaltige Nutzung der Tiere.

Japan drängte immer wieder auf eine Reform des Gremiums. Am Ende riss der Regierung der Geduldsfaden: Sie verkündete den Austritt aus der Organisation.

Wirksames Walfang-Moratorium:

Anzahl getöteter Wale von 1945 bis 2018

Walfangzahlen Island, Japan, Norwegen 1945-2017

Wale verschwinden

Doch Japan weiss, dass es jetzt nicht einfach walten und schalten kann wie es will. Auch künftig gelten für Japan internationale Gesetze. Man werde weiter einer internationalen Kooperation für ein angemessenes Management maritimer Ressourcen verpflichtet sein, hiess es. So will Japan als Beobachter den Beratungen der IWC beiwohnen.

Angst vor Erdbeben wegen gestrandeter Delfine in Japan

Dennoch sind Umweltschützer besorgt. Die Überfischung sowohl in japanischen Küstengewässern als auch in Gebieten auf hoher See habe zum Schwund vieler Walarten geführt, so Greenpeace. Die Organisation OceanCare befürchtet, dass Japans Austritt aus der IWC das Überleben einiger Walpopulationen auch im Nordwestpazifik gefährden wird.

Sie widersprach zudem Japans Behauptung, bestimmte Walarten wie die Zwergwale hätten sich wieder deutlich erholt. Diese kämen in «komplexen Populationsstrukturen» vor. So gelte ein Zwergwalbestand im Nordwestpazifik als stark gefährdet.

«Einer direkten kommerziellen Bejagung wird diese Population nicht Stand halten. Wir werden daher diese und vermutlich auch andere Walpopulationen verlieren», kritisierte Nicolas Entrup, Ocean Policy Experte bei OceanCare.

Zuerst aus Hunger

Walfang ist für Japan schon seit langem zu einer Frage der nationalen Souveränität geworden. Zunächst war es jedoch die amerikanische Besatzungsmacht gewesen, die Japan nach dem verlorenen Zweiten Weltkrieg dazu gedrängt hatte, für die hungernde Bevölkerung Wale zu schlachten, um sie mit Proteinen zu versorgen. Doch das ist schon lange her, heute findet das dunkle Walfleisch nur wenige Liebhaber.

Das wird sich nach Meinung der Regierung jedoch dank der nun beginnenden kommerziellen Jagd schnell ändern. Die Leute müssten nur auf den Geschmack gebracht werden, meint sie. Dann werde auch mehr Wal gegessen. (aeg/sda/dpa)

Auf diese Wale haben es die Walfänger besonders abgesehen

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28Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Kaspar Floigen 28.06.2019 08:14
    Highlight Highlight Nicht, dass ich hier Walfang gut reden will, aber das eigentliche Problem ist die Überfischung allgemein. Die Wale sind halt eine sympathische Megafauna, an der wir Europäer gerne zeigen, wie wir ethisch besser sind, aber in Bezug auf das Ökosystem ist jedes andere Lebewesen in den Ozeanen ungefähr gleich wichtig. Ob jetzt Wal oder unnachhaltiger Fisch ist eigentlich egal.
    • Avenarius 28.06.2019 11:04
      Highlight Highlight ... einfach weniger Fisch und Fleisch essen. Ganz einfach. Es liegt weder an der Industrie noch an den Fischern. Es liegt an den Endverbrauchern - wir fressen ja das ganze Zeug !
      Wir essen bewusst weniger Fleisch und Fisch.
      Die Fleischproduktion macht übr. mehr als 51% des CO2 aus - also ... gute Gründe weniger Fleisch zu essen, dass wir eh nicht für unsere Gesundheit brauchen.
  • Basti Spiesser 27.06.2019 19:09
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
  • Wander Kern 27.06.2019 18:06
    Highlight Highlight Wir reagieren ja soviel erwachsener, wenn der Staatenbund um uns herum Druck aufbaut...
  • Pafeld 27.06.2019 17:49
    Highlight Highlight Der Witz ist, dass die Japaner das tranige Walfleisch noch nicht einmal mögen. Es ist die Aufrechterhaltung einer Tradition gegen jedwede Vernunft, basierend auf Lobbyeinfluss. Mit dem Hauptargument, dass das Überleben einer Berufsgattung gefährdet sei. Also wird der Walfang aufgrund des Erinnerungswertes von der konservativen Mehrheitsregierung entgegen jeder ökonomischen noch ökologischen Vernunft bedingungslos durchsubbventioniert. Also alles Dinge, die unserer Landwirtschaftspolitik völlig fremd sind.
    • Kong 27.06.2019 21:34
      Highlight Highlight Das habe ich so erfahren. Im Supermarkt ist es "unter ferner liefen" und anscheinend wird es auch im Hundefutter verarbeitet, weil sich zu wenig menschliche Abnehmer finden. Grotesk.
  • hämpii 27.06.2019 17:49
    Highlight Highlight Was für Trottel...
  • Flowjob 27.06.2019 16:52
    Highlight Highlight Sea Shepherd sieht die Sache weit weniger negativ:

    "All pelagic whaling is finished and whaling is now restricted to the territorial waters of Japan, Norway, Iceland and Denmark.
    For those distressed by Japan saying they will resume commercial whaling in their own waters the fact is that they never stopped killing whales in their own waters. [...]
    Japan withdrawing from the IWC meeting is great news. No longer will Japan be able to block conservation efforts like the establishment of the South Atlantic Whale Sanctuary. The whales are better off with Japan not being a member of the IWC. [...]"
  • Funboy 27.06.2019 16:09
    Highlight Highlight Leider hat Sea Shepherd ihre Missionen gegen den japanischen Walfang einstellen müssen. Nach solchen Nachrichten hoffe ich das sie zurück kommen und gegen den komerziellen Walfang in Japan kämpfen.
  • Linus Luchs 27.06.2019 16:09
    Highlight Highlight "[...] heute findet das dunkle Walfleisch nur wenige Liebhaber [...] Die Leute müssten nur auf den Geschmack gebracht werden, meint sie [die Regierung]. Dann werde auch mehr Wal gegessen."

    Es ist ja schon schlimm, dass Japan wieder kommerziell zur Harpune greift. Aber dass offenbar die Nachfrage gar nicht besteht, sondern erst künstlich angeheizt werden soll, macht das bluttriefende Treiben erst recht pervers. Auch die Absicht, mit Walfang nationale Souveränität beweisen zu wollen, und man dabei im schlimmsten Fall Tierarten ausrottet, ist krank. Die wahre Bestie auf der Erde ist der Mensch.
  • giandalf the grey 27.06.2019 15:47
    Highlight Highlight Rettet die Wale, esst mehr Japaner 🎉
  • legis 27.06.2019 15:40
    Highlight Highlight Japan. Eigentlich ein bewundernswertes Land das auch noch toll zum Bereisen ist.

    Aber die Ignoranz die z.T. an den Tag gelegt wird schlägt immer mehr alles was man sonst noch erlebt auf dieser Welt! Unfassbar wie man mit heutigem Wissensstand so einen B******t noch auch nur annähernd in Erwägung ziehen kann.

    Ich bin geschockt!
    • Nexzar 27.06.2019 17:13
      Highlight Highlight Ha, bewundernswert. Geschichts-Revisionismus des 2. Weltkriegs und damit die Verharmlosung des Massenmords an x1000 Chinesen und Koreanern. Toll. In der Schule dieses “fortschrittlichen” Landes wird auch kaum oder sogar nichts von der Aggressoren-Haltung Japans im WW2 unterrichtet. Ganz Ehrlich, soviel Probleme wie man mit Deutschland haben kann wegen der ganzen Sache, so haben sie die Kriegsschuld-Frage eindeutig “fortschrittlicher” geregelt. Mit dem Aufstieg nationalistischer Tendenzen in Japan merkt man, wie gut gewisse Leute über Ihre Geschichten informiert sind.
    • Nexzar 27.06.2019 17:17
      Highlight Highlight Wie kann man da so geschockt sein? Ich war selbst in Japan und war auch immer von dem Land begeistert doch als ich mir den Fakten klar waren, wurde es mir fast schlecht. Die Leugnung und dir Arroganz der japanischen Regierung sind absolut abscheulich und sollten vehement verurteilt werden. Viele Moderne Kultur-Elemente (z.B dir Kawaii-Kultur) beziehen sich auf die von Japan selbst konstruierte Opferrolle.
    • Raphael Stein 27.06.2019 18:12
      Highlight Highlight Bewundernswert?

      Geh und arbeite da mal einige Zeit und berichte dann wieder, sofern du nicht vorher ausgebrannt und zum Arbeitssklaven mit Dauerlächeln umerzogen wurdest.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mimia 27.06.2019 15:40
    Highlight Highlight 💔
  • Der Ökofuzi 27.06.2019 15:40
    Highlight Highlight Solange Walfang nicht fürs überleben notwendig ist, sollte komplett darauf verzichtet werden. Gerade in einem fortschrittlichen Land wie Japan.
    Wie immer geht es nur um $. Und dann die Leier/Ausrede von der Wahlfangkultur. Sklavenhaltung war auch mal Kultur, Stierkämpfe sind es heute noch, pfui Teufel!
  • bebby 27.06.2019 15:34
    Highlight Highlight Also vor den Küsten Japans gibt es schon lange keine Wale mehr...aber die Regierung hat ja erst vor ein paar Jahren die Walfangflotte verstaatlicht, weil sich das nicht mehr lohnt. Also glaube ich nicht, dass das ein kommerzieller Erfolg werden wird.
    Abe ist eben wie Trump: Make Japan great again!
    Bin froh, wenn diese Altherrenriege endlich im Altersheim sitzt.
  • Scaros_2 27.06.2019 15:25
    Highlight Highlight Also ich fasse für mich zusammen.

    Mehrheitlich interessiert es niemandem im Kapitalismus was mit dem Planeten wird. Und weil der Kapitalismus nicht lernen will so höre ich je länger auch auf weil ich kann gegen den Kapitalismus nicht gewinnen und insofern kann ich höchstens schauen, dass ich kein Kind in die Welt setze.

    • hiob 27.06.2019 16:43
      Highlight Highlight sehe ich auch so. wenn man unbedingt kinder will: es gibt genug, welche man adoptieren kann. in 30 jahren sind die eh sauer auf uns.
    • I bims 27.06.2019 16:56
      Highlight Highlight Genau meine Meinung. Wenn der Kapitalismus nicht nachhaltig wird geht das nicht mehr lange gut...🙃
    • Sharkdiver 27.06.2019 18:58
      Highlight Highlight Jaja das kommunistische China jagt ja keine vom aussterben bedrohte Tiere🙄
  • Schlingel 27.06.2019 15:24
    Highlight Highlight Warum ist es immer so einfach Sanktionen gegen Russland zu verhängen, bei Staaten wie China oder Japan aber beide Augen zuzudrücken?
    • w'ever 27.06.2019 16:06
      Highlight Highlight ist chli wie mit der jüdischen gemeinschaft in der schweiz. es wird überall integration und anpassung verlangt, aber eben diese erwähnte gemeinschaft...
    • Schlingel 27.06.2019 16:23
      Highlight Highlight Die Integration wird leider allgemein oftmals unter dem Vorwand der Religionsfreiheit abgelehnt.
    • MaskedGaijin 27.06.2019 16:55
      Highlight Highlight Es geht um Walfang in Japan und sie schiessen gegen die Juden in der Schweiz. Sie müssen echt ein Problem haben.

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