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The Belgrade's official Christmas tree decorated with city coat of arms stands in main pedestrian street in downtown Belgrade, Serbia, Friday, Dec. 22, 2017. The city authorities in Serbia's capital are facing outrage over the purchase of a plastic Christmas tree that reportedly cost euro83,000  ($98,000). An anti-corruption website has described the 18-meter (59-feet) Christmas tree as the most expensive in the world, comparing it with that outside the Rockefeller Center in New York and other major world cities. (AP Photo/Darko Vojinovic)

Dieser 18-Meter-Baum inmitten von Belgrad sorgt für Unruhe in der Bevölkerung. Bild: AP/AP

Ein 18 Meter grosser Weihnachtsbaum für 83'000 Euro stiftet Unfrieden in Belgrad



Ein 18 Meter hoher Weihnachtsbaum aus Plastik im Zentrum der serbischen Hauptstadt Belgrad hat zu Unfrieden und Spott in der Bevölkerung geführt. Weil er rekordverdächtige 83'000 Euro gekostet haben soll, sei er «nur die Spitze des gewaltigen Eisbergs von Korruption und ein Schulbeispiel, wie Geld aus der Stadtkasse entwendet wird», schrieb die grösste örtliche Zeitung «Blic» am Sonntag.

Der «weltweit teuerste Weihnachtsbaum» sei bereits drei Tage vor Ablauf der öffentlichen Ausschreibung aufgestellt worden.

Die Bürger machten ihrem Unmut mit immer neuen handgeschriebenen Zetteln am Fuss des Baumes Luft. «Wunsch für 2018: Dass die Gauner im Gefängnis und nicht im Parlament sind», hiess es dort und «Ins Gefängnis mit der Stadtverwaltung!» oder «Dass der Bürgermeister eine lange Haftstrafe bekommt» und «Verhaftet den Bürgermeister!». Auf Twitter gab es bissige Kommentare unter dem Hashtag «83'000 Wünsche».

Bürgermeister Sinisa Mali war schon in der Vergangenheit in die Schlagzeilen geraten. Wissenschaftler hatten nachgewiesen, dass er seine Doktorarbeit in weiten Teilen abgeschrieben hatte. Daneben blieb bis heute offen, mit welchem Geld er 24 Wohnungen in Bulgarien gekauft hatte. (leo/sda/dpa)

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Wer lügt – die EU oder die Schweiz?

Viereinhalb Jahre und 32 Verhandlungsrunden lang diskutierten die EU und die Schweiz das Rahmenabkommen. Und doch ist völlig unklar, ob das Protokoll 1 zum Lohnschutz verhandelt wurde oder nicht. Ja, sagt die EU. Nein, die Schweiz.

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