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FILE - In this June 8, 2011 file photo, Britain's Prime Minister David Cameron looks at a new Nissan Qashqai car after the automaker announced that the UK Nissan factory will manufacture the model with an additional 192 million pound investment, on Downing Street, in London. The Qashqai was designed in London for Europeans who wanted something spacious but less aggressive than a big SUV. (AP Photo/Alastair Grant, File)

Ex-Premier David Cameron in einem speziell lackierten Nissan Qashqai. Die Japaner wollen ein neues Modell nicht wie versprochen in Sunderland produzieren. Bild: AP/AP

Jetzt erkennen die Briten langsam den Brexit-Irrsinn – Panik kommt auf

Der Brexit wird für die britische Wirtschaft zunehmend zum Albtraum. So will der Autohersteller Nissan ein neues Modell nicht auf der Insel bauen. Die Regierung erwägt grenzwertige Massnahmen.



Die Industriestadt Sunderland im Nordosten Englands hat 2016 mit 61 Prozent klar für den Brexit gestimmt. In Sunderland befindet sich auch die mit Abstand grösste Autofabrik Grossbritanniens. Der japanische Hersteller Nissan produzierte dort letztes Jahr 442'000 Fahrzeuge. 7000 Personen arbeiten in der Fabrik, weitere 28'000 Arbeitsplätze sind von ihrem Wohlergehen abhängig.

Umso grösser war der Schock, als Nissan-Europachef Gianluca de Ficchy am letzten Sonntag ankündigte, die nächste Generation des Offroaders X-Trail nicht wie 2016 versprochen in Sunderland, sondern in Japan zu produzieren. Als Gründe nannte er die eingebrochenen Dieselverkäufe und «die Unsicherheit über das künftige Verhältnis des Vereinigten Königreichs mit der EU».

Diese 20 Cartoons fassen das Brexit-Chaos perfekt zusammen

Modelle wie Leaf und Qashqai würden weiterhin in Nordengland hergestellt, liess Nissan verlauten. In der Brexit-Hochburg Sunderland fragen sich manche, ob dies auch bei einem vertragslosen Austritt am 29. März gelten wird. Bereits nach der Abstimmung im Juni 2016 waren besorgte Stimmen zu vernehmen, die um den Bestand der Fabrik bangten.

Der wichtige EU-Markt

Für Sunderland wäre eine Schliessung verheerend. Die Hafenstadt wurde vom Niedergang der «traditionellen» Industrien wie Berg- und Schiffbau hart getroffen. Die Nissan-Fabrik war 1986 von der damaligen Premierministerin Margaret Thatcher eröffnet worden. Sie hatte die Japaner mit Steuergeschenken angelockt – und dem Zugang zum europäischen Markt.

Dieser ist für die britische Autoindustrie überlebenswichtig. 80 Prozent der Produktion werden exportiert, die Hälfte davon in die EU. Gleichzeitig ist man von Zulieferern vom Kontinent abhängig. Mehr als 1000 Lastwagen mit Bauteilen kommen laut dem «Handelsblatt» täglich auf der Insel an. Nun fürchten Nissan und andere Hersteller, dass der Brexit den Austausch massiv beeinträchtigt.

Jaguar Land Rover, der grösste Autobauer, kündigte im Januar den Abbau von 4500 Stellen an. Als Gründe wurden ebenfalls der Dieselskandal und der Brexit genannt. Andere Hersteller wie Ford und Vauxhall (gehört zum französischen PSA-Konzern) erwägen gemäss Bloomberg ihrerseits Jobkürzungen und die Schliessung von Produktionsstätten.

epa06920750 Trucks onboard Dunquerque Seaways ferry of DFDS as it arrives in Dover port in Dover, Britain, 31 July 2018. Reports state Dover, but also Calais in France may face serious economic problems due to Brexit. The ports and Eurotunnel are used by some 16,000 trucks and thousands of people every day, and any delay of just few minutes because of checks could cause traffic queues of more than 25 kilometres on both sides of the channel.  EPA/FACUNDO ARRIZABALAGA

Täglich kommen Tausende Lastwagen nach Grossbritannien. Bild: EPA/EPA

Langsam dämmert den Briten, welche Folgen der Austritt aus dem gemeinsamen Markt und der Zollunion für die Wirtschaft haben könnte. Die zunehmende Wahrscheinlichkeit eines No-Deal-Brexit am 29. März verschärft das Problem. «Je länger die Brexit-Unsicherheit andauert, umso grösser der Schaden», sagte David Bailey, Professor für Industriestrategie, gegenüber Bloomberg.

Lastwagen durchwinken

Die Regierung erwägt deswegen im wahrsten Sinne grenzwertige Massnahmen. Am Montag liess die Zollbehörde verlauten, man wolle Lastwagen auch bei einem No-Deal-Brexit an der Grenze faktisch «durchwinken». Erst nachträglich müssten die Waren deklariert werden. Die Massnahme soll vorläufig ein Jahr gelten, schreibt die «Financial Times».

Damit sollen nicht nur die Lieferketten für die Industrie gesichert werden. Es geht auch um die Versorgung mit elementaren Gütern. Das Königreich importiert rund ein Drittel seiner Lebensmittel aus der EU. Tausende Lastwagen bringen sie jeden Tag mit Fähren und via Eurotunnel auf die Insel. Detailhändler warnen vor Engpässen bei der Einführung von Grenzkontrollen.

«Absolute Schnapsidee»

Noch massiver wäre eine Massnahme, die Handelsminister Liam Fox – ein feuriger Brexit-Befürworter – laut der britischen Ausgabe der «Huffington Post» bei einem Treffen mit Wirtschaftsführern vorgestellt hat. Die britische Regierung erwägt demnach bei einem No-Deal-Brexit sämtliche Einfuhrzölle vorübergehend aufzuheben. Das Wirtschaftsmagazin «Fortune» bezeichnet den Plan als «absolute Schnapsidee».

Emily und Oliver – unsere zwei Briten erklären den Brexit

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Video: watson/Oliver Baroni, Emily Engkent

Zwei Gründe sprächen dagegen. So verlangen die WTO-Regeln, dass die Briten die Zölle für sämtliche Importe – nicht nur jene aus der EU – abschaffen. Damit wäre die britische Wirtschaft der weltweiten Billigkonkurrenz schutzlos ausgeliefert. Ausserdem würden die Briten von sich aus den wichtigsten Anreiz für neue Handelsverträge mit EU, USA und anderen potenziellen Partnern beseitigen.

Wird Brexit verschoben?

Für die oppositionelle Labour-Partei ist der Fox-Plan «totaler Irrsinn». Man kann ihn auch als Indiz für eine wachsende Panik in der konservativen Regierung angesichts des immer näher rückenden Austrittsdatums interpretieren. Das betrifft auch das grösste Brexit-Problem. Für den ungeliebten Backstop, die Notfalllösung für die irische Grenze, ist eine Lösung weiterhin nicht in Sicht.

Premierministerin Theresa May reist deswegen am Donnerstag nach Brüssel in der Hoffnung, doch noch einen Ausweg zu finden. Gleichzeitig berät ihr Kabinett offenbar über eine Verschiebung des Brexit um acht Wochen auf den 24. Mai, berichtet die Zeitung «Telegraph». Damit könnte man etwas Zeit gewinnen und verhindern, dass die Briten an der Europawahl teilnehmen müssen.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Alienus 07.02.2019 18:22
    Highlight Highlight Theresas Märchenwahn
    .

    May-Käferchen, flieg,
    Theresa ist im Krieg.

    Abgebrannt ist ihr Vaterland,
    Klein- Britannia ist abgebrannt.

    May_Käferchen, fliehe sehr, sehr weit,
    denn der Horror steht schon bereit.

    Der Boris und der gute Nigel flennen,
    weil ihre Lügen lichterloh verbrennen.

    Diese Lügner sitzen auf der Schwelle,
    um zutiefst zu schmoren in der Hölle.

    May_Käferchen, in Brüssel gibt’s Plätzchen,
    da erhält man Speise und Kleckerlätzchen.

    Um zu retten deine maroden Heimatlande,
    must Hilfe holen bei der sog. Euro-Bande.

    Du armes May-Käferchen, flieg,
    EU-Europa ist nicht im Krieg!
  • slash 07.02.2019 14:27
    Highlight Highlight Hier noch ein Nachtrag für die Cartoonbildstrecke zum Brexit
    Benutzer Bild
  • Nevermind 07.02.2019 09:40
    Highlight Highlight Nur so nebenbei. Der "Deal" hat nur beinhaltet, dass UK kein Mitglied der EU mehr ist aber weiter vollen Marktzugang bis 31. 12. 2020 hat und die gegenseitigen Verpflichtungen bis dahin weiter bezahlt werden. Das hätte der UK zeit gegeben den neuen Modus mit der EU zu verhandeln um der Wirtschaft einen möglichst reibungslosen Übergang in die neue Zeit zu ermöglichen. Der "Backstop" dient dabei als Versicherung für Irland, dass keine Grenzkontrollen in Irland eingeführt werden müssen damit der Bürgerkrieg nicht erneut aufflammt.
    Wenn das schon zuviel für UK oder unfair von der EU ist?
  • Muselbert Qrate 07.02.2019 06:36
    Highlight Highlight Wir Schweizer können froh sein nicht in dieser EU zu sein! Es wird eh eine Lösung für die Briten geben. Danach kommt dann wohl relativ rassig Holland an die Reihe mit dem Austritt. Die Stämpfeleien der EU Bürokraten werden sich im Nachhinein als sehr kontraproduktiv erwiesen haben. Wetten?
    • Jaklar 07.02.2019 10:39
      Highlight Highlight Wieso stämpelen von der eu? Die eu hat mit den briten ja einen vertrag gemacht. Die eu hat viele zugeständnisse an die briten gemacht.
      Die briten sagen ja nein und wissen nicht was sie wollen. Ein richtiger kindergarten aufder insel.
      Die eu kann da gar nichts, wenn die britischen stimmbürger lügnern nachlaufen.
    • Roman Loosli 07.02.2019 17:38
      Highlight Highlight Wegen der pasr rechtsaussen blöckis witd das sehr erfolgreiche Holland wohl kaum aus der EU sustreten. Vor allen jetzt wo viele Englische firmen sich dort ansiedeln. Die EU ost das wohl erfolgreichste gross projekt der Geschichte. Das könnt ihr noch so lange ignorieren.
    • Fabio74 07.02.2019 18:49
      Highlight Highlight ewig die gleichen Lügen und Durchhalteparolen.
      Jetzt die Holländer? Warum aus welchen Gründen? Sicher nicht
      Stämpfelen tun die Briten und die CH-Rechtsnationalen, dessen Feindbild EU nicht den Briten zu Kreuze kriecht und zu jedem Schwachsinn ja und amen sagt
      ES gibt ein Abkommen, dass die Prozedur regelt, die haben beide Seiten vereinbart. Take it or leave it.
      Jetzt noch weitere Runden zu verhandeln ist unnütz, weil die Briten Sachen fordern die keiner erfüllen will
    Weitere Antworten anzeigen
  • AdvocatusDiaboli 07.02.2019 01:27
    Highlight Highlight Primitive Schadenfreude. Abwarten und Tee trinken, so schlimm wird der Brexit nicht werden. Blitzt nun gerne euere Wut weg.
    • ujay 07.02.2019 09:04
      Highlight Highlight @Bünzli. An dir ist ein standhafter Brexitianer verloren gegangen: Mit wehenden Fahnen dem Abgrund entgegen. Farage , auch mit Fahne😁, möchte dich umarmen.
    • Fabio74 07.02.2019 09:23
      Highlight Highlight Sehe keine Schadenfreude..aber die kalte Realität die halt nicht aus rumeiern und Slalomfahren besteht. Die nicht aus Utopien und Träumen besteht.
      Sonderm aus Verhandlungen und Verträgen.
    • swisskiss 08.02.2019 14:23
      Highlight Highlight Bünzli Bär: Wut? Wohl eher Mitleid und Bedauern. Wer so absolut keine Ahnung hat, aber sich bemüssigt fühlt sein Wunschdenken in einen Kommentar zu verpacken, hat es sehr wahrscheinlich auch in der realen Welt nicht so einfach. Darum Viel Glück!
  • Meckerschlumpf 07.02.2019 00:40
    Highlight Highlight So ist die EU und so wird Sie immer sein!
    Immer nur Druck aufbauen und auf den kommenden oder wollenden aussteiger gehörig herumtreten!
    Sind wir doch mal ehrlich, für mich hat das ganze vor der EU und den eigenen Währungen wesentlich besser funkioniert!
    Ok die Briten haben den Euro als Währung nicht angenommen und sind damit gut gefaren!
    Aber wer zieht am meisten Profit aus der E.U?
    Ja genau Deutschland und Frankreich durch billig Arbeinehmer.
    Das Nissan da jetzt den schisser hat ist nur auf Fu.... Brüssel zurück zu führen.
    Alles des Geldes wegen!
    Arme E.U🤮
    😡
    • ujay 07.02.2019 09:10
      Highlight Highlight @Meckerschlumpf. GB hat für den Brexit gestimmt und es gibt immer noch Leute, die tun, als wurde GB von der EU ausgeschlossen. Dass auf die EU ausgerichtete internationale Firmen in den EU Raum umziehen, ist jetzt auch nicht DIE überraschung, höchstens für ahnungslos/naive Brexit Befürworter.
    • Fabio74 07.02.2019 09:21
      Highlight Highlight Deine Welt der simplen und der Lügner.
      Hauptssche die EU ist Schuld. Dann muss man nicht denken.
    • Jekyll & Hyde 07.02.2019 09:55
      Highlight Highlight Lassen Sie mich raten: Wenn sich ihre Frau scheiden lässt überlassen Sie ihr ohne weiteres den Hausschlüssel, das Auto und den zugang zum Bankkonto ?

      Vergessen Sie nicht GB will raus, die EU muss garnichts. Und das sag ich als EU-Skeptiker

      Kurz- bis Mittelfristig wird GB leiden. Langfristig wird sichs auszahlen.
  • Ich hol jetzt das Schwein 06.02.2019 23:32
    Highlight Highlight "It's not the Irish Border. It's the British border in Ireland. The Irish border is the beach." Dara Ó Briain
  • Dagobert Duck 06.02.2019 22:14
    Highlight Highlight Manchmal muss man die Interessen der Wirtschaft hinten anstellen, um in die Zukunft geben zu können. Die Engländer schaffen auch das, wetten? In 5 oder 10 Jahren werden andere Länder sie darum beneiden.
    • Wenn Åre = Are dann Zürich = Zorich 07.02.2019 06:09
      Highlight Highlight Vieleicht
      Unmitgelbar nach dem Brexit wird es höchst Unangenehm für die Briten, bedonders wenn nichts geregelt wird
    • ingmarbergman 07.02.2019 07:26
      Highlight Highlight Du meinst wie alle anderen die Schweiz um ihre Wirtschaftskrise in den 1990er beneiden, weil wir so dumm waren und gegen den EWR-Beitritt gestimmt haben?
    • Fabio74 07.02.2019 08:26
      Highlight Highlight Und warum soll wer die Briten beneiden? Weil der rechte Rand sein Hass- und Feindbild EU bewirtschaften will?
    Weitere Antworten anzeigen
  • mascot_mash 06.02.2019 20:47
    Highlight Highlight Die grundlegende Frage müsste eigentlich sein, ob es intelligent ist, sich einem Völkerbund anzuschliessen, von welchem man sich derart abhängig macht, dass man im Falle eines Austritts vor einem Scherbenhaufen steht...?
    • Tsunami90 07.02.2019 01:09
      Highlight Highlight Sag das mal den Kantonen...
    • Beat-Galli 07.02.2019 06:39
      Highlight Highlight Besonders wenn er seit 1945 zu einem Frieden führte der jetzt seit 64 Jahren anhält, was seit dem Römischen Reich nie erreicht wurde.

      Aber dies ist halt egal, für die meisten.
  • TRL 06.02.2019 20:07
    Highlight Highlight Die Zölle WTO-konform abschaffen; wären Subventionen davon betroffen oder nicht? Ich fände weltweit abgeschaffte Zölle gar nicht so blöd - eine internationale (Flug-)Transportsteuer wäre wohl zeitgemässer. Und Zollfreiheit wäre wohl auch fairer als jede Entwicklungshilfe - die ja uU die Auswanderung begünstigt, wie wir kürzlich lesen konnten (was ja noch nichts heissen muss). Bin gespannt, ob die Briten aus der Not eine Tugend machen können, und uns alle überraschen - nicht wie ihre erbärmlichen Politiker.
    • neoliberaler Raubtierkapitalist 06.02.2019 22:10
      Highlight Highlight Subventionen wären nicht betroffen. Ökonomisch gesehen sind Zölle ziemlich schlecht für den Wohlstand eines Landes und wohl eine der schlechtesten Steuern. Abgesehen als Verhandlungsmasse können sie nur einzelnen Gruppen Vorteile verschaffen und Schaden viel mehr als sie nützen.

      Sehr gut ist der Wikipediaartikel über den komparativen Kostenvorteil geschrieben zum Thema:

      https://de.wikipedia.org/wiki/Komparativer_Kostenvorteil
  • Diagnose: Aluhut 06.02.2019 19:31
    Highlight Highlight Und bestimmt ist Boris stolz und sinkt noch etwas tiefer in sein Chesterfield Einsitzer, lehnt sich zurück und geniesst die Show. Nur schade, dass die Bühne bald geschlossen wird, da das Gebäude marode-, der Boden morsch-, und der Vorhang mottenzerfressen ist. The show must go on, sicher. Die nächsten Jahre aber bestimmt ohne Popcorn. Oder ausschliesslich mit.
    • lilie 07.02.2019 07:26
      Highlight Highlight @Aluhut: The show will go on. Einfach bitte das Popcorn selber mitbringen, der Kiosk wurde geschlossen.
  • bebby 06.02.2019 19:19
    Highlight Highlight An Hand von Katalonien haben wir bereits gesehen, wie die Wirtschaft reagiert, wenn sich eine Region aus dem Binnenmarkt verabschieden will...Souveränität lässt sich nicht essen.
  • Juliet Bravo 06.02.2019 19:05
    Highlight Highlight Die Schweiz müsste auch einiges neu regeln bei einem Wegfall der Bilateralen Verträge. Wir wissen schon, was wir daran haben, auch wenn nicht immer alles reibungslos läuft.
    Bitte keine Experimente à la Brexit!
    • Walter Sahli 06.02.2019 20:38
      Highlight Highlight Ach, wo denken Sie hin, Frau Bravo. Bei uns würde das gaaaanz anders laufen. Weil wissen Sie, Frau Bravo, die EU ist nämlich viel mehr auf gute Beziehungen mit der Schweiz angewiesen, als umgekehrt. Wir sind ja sowas von unabhängig, das können Sie sich gar nicht vorstellen. Da muss der Bundesrat nur hart verhandeln und der EU klar machen, wer wir sind, dann kriegen wir was wir wollen. Da besteht überhaupt keine Gefahr für unsere Wirtschaft.
    • Eine_win_ig 06.02.2019 21:03
      Highlight Highlight Und doch gibt es auch bei uns hocjrangige Politiker, die behaupten die Billateralen brauche es nicht (siehe MEI, Durchsetzungsinitiative, etc.)...

      Mir schaudert es...
    • infomann 06.02.2019 21:06
      Highlight Highlight Da zweifle ich sehr daran dass die Schweizer wissen was wir haben.
      Ich denke auch bei uns muss zuerst ein Hammer aufs Köpfli kommen und dann dämmerts vielleicht einigen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Posersalami 06.02.2019 18:28
    Highlight Highlight Liebe Engländer, ihr seid selbst Schuld. Kein Politiker, nicht die EU, keine Ausländer haben das verschuldet. Das wart ihr selbst.

    Der Brexit soll allen als Mahnmahl dienen: Vertraue niemals den Rechten, mach im Zweifelsfall das Gegenteil von dem, was sie sagen dass das beste für dich ist!
    • wintergrün 06.02.2019 21:04
      Highlight Highlight Es ist niemand unnütz genug um nicht als schlechtes Beispiel dienen zu können.
    • Socceroo04 07.02.2019 06:26
      Highlight Highlight Deshalb habe auch alle linken Gesellschaften in der Vergangenheit so glorreiche Volkswirtschaften hervorgebracht. Den einen hat sogar eine Mauer nicht geholfen... und diejenigen dies noch gibt stehen vor dem wirtschaftlichen Ruins
    • für alle 07.02.2019 07:05
      Highlight Highlight Stimmt nicht zu 100%!
      1. Die Politiker hatten einen Auftrag vom Volk.
      2. Die Politker müssen mit der EU verhandeln nicht das Volk.

      Ergo, sowohl das Volk (über den Entscheid) und die Politik (über die Ausführung) stehen in der Verantwortung.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Platon 06.02.2019 17:53
    Highlight Highlight Nur um sicher zu gehen, dass ich das richtig verstehe. Die beiden Hauptgründe für den Brexit waren 1. Ausländer raus und 2. weniger sinnlose EU-Regulierungen, die der Wirtschaft schaden. Und die Lösung lautet nun 1. alles an der Grenze durchwinken und damit 2. den Grenzschutz für die Wirtschaft komplett abzuschaffen. Wäre die Tatsache nicht so traurig, dass gerade die unteren Einkommen für den Brexit waren und diese nun ihre Jobs verlieren und all den wirtschaftspolitischen Unsinn ertragen müssen, den ihnen die rechten Rattenfänger einbrocken, so müsste ich laut lachen.
    • Echo der Zeit 06.02.2019 20:35
      Highlight Highlight Über die Engländer hab ich mich schon immer gerne Lustig gemacht - ich Lache Laut !
    • who cares? 07.02.2019 09:54
      Highlight Highlight Oder auch 3. Nichts zahlen und 4. Keine Personenfreizügigkeit. Nehmen aber die Schweiz als gutes Beispiel die 3. einiges zahlt und 4. ohne Personenfreizügigkeit kein Rahmenabkommen abschliessen kann
  • Pnesch 06.02.2019 17:53
    Highlight Highlight Nun, sollen die Briten proakiv werden! Selbstversorger - keine Lebensmittel importieren (selber anbauen), innovativ werden im Fahrzeugbau, Industrie aufbauen wie es früher mal war etc. die Ärmel hochkrempeln und nicht mimimi...
    Das Land ist gross, schön und die Leute einigermassen gebildet (gingen alle zur Schule). 10 Jahre untendurch und es wird ihnen prächtig gehen.
    • dä dingsbums 06.02.2019 19:58
      Highlight Highlight Die ganze Wirtschsft umkrempeln und neue Industriezweige aus dem Boden Stampfen? In 10 Jahren?

      Hahaha 😂🤣
    • Echo der Zeit 06.02.2019 20:37
      Highlight Highlight Jo , Los geht's - von nichts kommt nichts - voll Dampf voraus !
    • Astrogator 06.02.2019 20:40
      Highlight Highlight In einer globalisierten Welt eine abgeschottete Wirtschaft aufbauen - viel Glück dabei.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Froggr 06.02.2019 17:47
    Highlight Highlight Sie müssen jetzt einfach rausgehen und dann wird das ganze schon sehr bald nicht mehr der Redewert sein. Vertraut mir ;-)
    • Fabio74 06.02.2019 19:57
      Highlight Highlight Herzig diese Naivitität und diese vollkommene Ahnunglosigkeit.
    • Murky 06.02.2019 21:20
      Highlight Highlight Nein, tun wir dir nicht. ;-) Das wird ausgesprochen schmerzhaft sein und bald ist das Land nicht mehr so schön wie es einmal war. Ausser sie drehen das Ding noch. Wenn nicht sind sie am Arsch.
    • Dagobert Duck 07.02.2019 16:51
      Highlight Highlight @Fabio74 @Murky: Herzig wie ihr alles so gut wisst. Dumm nur, seit ihr gewöhnliche Füdli-Bürger und nicht im Bundesrat. Ihr würdet wohl auch mit Vollgas in die EU gell. Dort wäre es euch wohl, weil man dann allem anderen die Schuld in die Schuhe schieben kann.
    Weitere Antworten anzeigen
  • salamandre 06.02.2019 17:41
    Highlight Highlight Erst Jahrzehntelang munter globalisieren
    dann Panikmache, böse EU und Ausländer die mir den Job klauen und auf einen Schlag den Kalender 100 Jahre zurück stellen. Wird kaum gut gehn.
    • Juliet Bravo 06.02.2019 19:01
      Highlight Highlight Die Briten haben mit ihrem Kolonialreich eigentlich sogar die wirtschaftliche Globalisierung erfunden. Ok, nachdem die Niederländer das mit der VOC vorgespurt haben.
  • Der Bosnier 06.02.2019 17:41
    Highlight Highlight Die EU dient doch letztendlich nur dazu, dem Neoliberalismus Tür und Tor zu öffnen. Der einfache Arbeiter kommt immer mehr unter Druck, da die Löhne stagnieren und die Kosten rasant steigen. Einzig die multinationalen Konzerne umgehen so ganz einfach Steuern und machen ganze Völker zu neuen Nomaden.
    • Fabio74 06.02.2019 19:57
      Highlight Highlight ist ein guter Beschreib der Schweiz 2019.
    • dä dingsbums 06.02.2019 20:02
      Highlight Highlight Steuern umgeht man auch mit den Bahamas, Panama, Jersey, etc. Alles ausserhalb der EU.

      Ein Austritt oder eine Mitgliedschaft verhindert gewisse Tricks und ermöglicht gleichzeitig andere.
    • Juliet Bravo 06.02.2019 21:33
      Highlight Highlight Also: wenn ein Land in Europa neoliberale Wirschaftspolitik gepaart mit minimalem Arbeitnehmerschutz hat, dann ist das die Schweiz. Ja wir!
      In der EU ist die selbe Ideologie am Werk.
      Also folgt daraus: das hier und in der EU ändern und endlich ein sozialdemokratisches Modell verfolgen in der Mehrheit. Auf den einzelnen runtergebrochen: gescheit wählen! Gewerkschafter und wahre Sozialdemokraten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Don Alejandro 06.02.2019 17:40
    Highlight Highlight Think twice before voting...
  • Rumbel the Sumbel 06.02.2019 17:37
    Highlight Highlight So wie die Engländer nicht untergehen, wenn sie aussteigen, wird auch die Schweiz nicht untergehen, wenn sie nicht der EU Beitritt. Übrigens auch nicht ohne Rahmenabkommen.
    • Erba 06.02.2019 17:50
      Highlight Highlight Aber die EU wird untergehen, ja? Das ist doch schon seit Jahren euer Traum.
    • Miikee 06.02.2019 17:54
      Highlight Highlight Ja die Insel wird ganz sicher nicht untergehen, da bin ich mir zu 99.9% sicher. Bei der Wirtschaft hingegen würde ich nicht wetten...
    • DemonCore 06.02.2019 18:01
      Highlight Highlight Weissrussland gibt's ja auch noch.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Cpt. Jeppesen 06.02.2019 17:34
    Highlight Highlight Die WTO Regeln sind klar. Alle zahlen die gleichen Zolltarife, soweit dieses nicht in einem Handelsvertrag anders geregelt ist. GB hat keinen Handelsvertrag mit niemanden. Also müssen alle gleich verzollt werden, egal ob das Produkt von/nach Brasilien oder von/nach EU geht.
    Die EU kann GB bei den Zöllen auch nicht entgegen kommen, da ab dem 29ten März GB ein Drittland ist wie jedes andere auch. Somit ist die EU gezwungen, nach WTO Regeln, GB gleich zu behandeln wie jedes andere Land mit dem kein Vertrag besteht. Die Brexiters ruinieren GB und die 50% finden das auch noch gut...
    Mehr dazu hier:
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    • BRO 06.02.2019 18:47
      Highlight Highlight Viellcheicht pfeifen die dann auf WTO Regeln wer weiss. Sie wären nicht die Einzigen.
    • bebby 06.02.2019 19:10
      Highlight Highlight Das Problem sind effektiv die Exporte in die EU und nicht die Importe. Die EU wird nicht zulassen, dass die UK als Einfallstor für nicht konforme Produkte verwendet wird.
    • R. Peter 06.02.2019 19:10
      Highlight Highlight Oder sie schliessen einen Handelsvertrag - ist schliesslich im gegenseitigen Interessse....
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ass 06.02.2019 17:17
    Highlight Highlight Laut den Rechtspopulisten nutzt die Böse EU die UK nur aus. Also müssten doch alle jubeln oder habe ich da etwas falsch verstanden?
  • sgrandis 06.02.2019 17:14
    Highlight Highlight rechte Politik vom feinsten: an der Grenze Lastwagen durchwinken aber "Uusländer" (im Falle der Briten: Polen und Rumänen) aufhalten wollen.
    • Jaklar 07.02.2019 11:08
      Highlight Highlight Dann brauchen sie aber auch bald eine mauer. Ist ja ein wahnsinn das ganze.
  • kaderschaufel 06.02.2019 17:14
    Highlight Highlight Wobei man natürlich schon festhalten kann, dass das alles Übergangsprobleme sind, die vor allem mit der Unsicherheit der Umsetzung des Brexit zusammenhängen. In 5 Jahren, wenn sich die internationalen Beziehungen stabilisiert haben, wird sich die britische Wirtschaft schon wieder auffangen können.

    Dass sich der Brexit schlussendlich lohnen wird, bezweifle ich zwar, aber die Situation ist nicht so ausweglos, wie man ab diesem Artikel den Eindruck erhalten könnte.
    • Freedom Fighter 06.02.2019 17:31
      Highlight Highlight Ach so, na dann.... Was sind schon fünf Jahre Krise... Geh ich als Industrie-Arbeiter halt mal schnell 5 Jahre in Urlaub. Zahl ich aus der Portokasse...
    • FrancoL 06.02.2019 17:43
      Highlight Highlight Sie ist nicht ausweglos, das steht nicht im Artikel, aber sie ist um etliches schwieriger, als von den Populisten dargestellt.
      Zudem in 5 Jahren wird alles etwas runder laufen, die Wirtschaft trägt aber einen Schaden weit über die 5 oder 10 Jahre hinaus.
    • Schlange12 06.02.2019 17:45
      Highlight Highlight @kaderschaufel
      👍👍👍👍
      Es gibt auch Länder die in Europa sind und nicht EU-Mitglied sind. Haaa!!!! Und die sind auch noch nicht untergeganen. Klar ist es nicht der einfache Weg. Kaderschaufel gut analysisert.
    Weitere Antworten anzeigen
  • der_senf_istda 06.02.2019 16:54
    Highlight Highlight Die Unsicherheit darüber, wie die Beziehung zur EU in Zukunft geregelt sein wird, ist das Schlimmste.
    Wir sollten genau hinschauen was den Briten jetzt passiert, das selbe könnte uns auch passieren. Egal wie, wir brauchen Gewissheit und sollten nicht auf Zeit spielen.
    • Dagobert Duck 07.02.2019 17:03
      Highlight Highlight Nein, wir brauchen MUT! Gewissheit hast du mit der EU NIE, denn die ändert einseitig einfach die Regeln. Was sind wir nur für unsägliche Angsthasen geworden. Wir haben noch nichts riskiert, bisher immer nur klein beigegeben. Glaub mir, die Briten schaffen auch diese Herausforderung! Ohne die EU als Klotz am Bein!
    • Fabio74 07.02.2019 19:29
      Highlight Highlight @duck die EU kann nichts einseitig ändern. Hör auf Lügen zu verbreiten
      Wo sind denn die Aufrechten Schweizer die furchtlos mit der Hellebarde am Rhein stehen? Warum transferiert die Aufrechteste Tochter des LAndes ihre Gewinne ins EU-Land Luxemburg? Warum rekrutiert die in der EU?
      Gewiss ist auf der Welt nur der Tod.
      Der REst ist dynamisch und Änderungen unterworfen
      Nur Angsthasen und Feiglinge schreien mit grossen Worten und fürchten sich vor der bösen EU
    • der_senf_istda 07.02.2019 20:59
      Highlight Highlight @duck
      Anstatt Mut wäre Cleverness wohl besser.
      Genauso wie wir, sind auch die 28 (bald 27) EU Staaten souverän und die haben nun mal entschieden eine Union mit den 4 Grundfreiheiten zu gründen. Und wir möchten aus guten Gründen (Exportnation) ungehindertem Zugang zum EU-Markt. Und siehe da, die EU verlangt dan halt, das wir uns denselben Regeln wie die anderen EU-Staaten unterwerfen. Bis jetzt konnten wir immer verhandeln aber das kann auch mal anders werden. Wir brauchen keinen Mut, sondern den Goodwill und das Verständnis der EU für unseren Sonderfall. Bis jetzt hat das geklappt...
  • N. Y. P. 06.02.2019 16:43
    Highlight Highlight Die Aussage des Artikels ist also :

    Liebe Engländer,
    dass ihr so tief in der Scheisse steckt, ist eure eigene Schuld. Kommt in den Ponyhof der EU zurück. Hier versickern keine Gelder, die Personenfreizügigkeit ist überall breit akzeptiert und wird innig geliebt und Brüssel zeigt den Ländern auch nie, wo der Hammer hängt.

    Kommt also bitte zurück !
    • sonwat 06.02.2019 17:47
      Highlight Highlight Dass in der EU alles Friede, Freude, Eierkuchen ist, hat der Artikel nicht behauptet. Fakt ist aber, dass JEDER EU-Mitgliedsstaat durch den Wirtschaftsverbund profitiert und Fakt ist halt auch, dass wenn man austritt diese Vorteile wegfallen. Das ist nichtmal eine böswillige Konsequenz, sondern schlicht und einfach ein Nachteil wenn man Länderbeziehungen selber regeln will.
      Aber wie heisst es so schön.. "Vieles lernt man erst zu schätzen, wenn man es nicht mehr hat"
    • Juliet Bravo 06.02.2019 17:50
      Highlight Highlight Fabio: schaut man sich die Brexitergebnisse an, sieht man aber auch, dass insbesondere England austreten wollte und in Wales ebenfalls für den Austritt gestimmt wurde. Schottland und Nordirland wirden überstimmt, die wollten keinen Brexit und hängen nun ungewollt mit drin.
    • N. Y. P. 06.02.2019 17:50
      Highlight Highlight Umgangssprachlich darf man die Briten als Engländer bezeichnen.

      Fabio, unser flammender EU - Befürworter.

      Zum Glück bist du nicht unser Unterhändler in Brüssel..
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dan Ka 06.02.2019 16:41
    Highlight Highlight Typisch, wenn die Rechten-Polteri-Schreihals-Politiker ihre Scheinlösungen umsetzen müssen, scheitern Sie grandios. Bitter einfach, dass Sie immer noch Stimmen erhalten. Wer tf wählt die noch?!?

    Und nein, ich bin nicht EU Befürworter oder Links. Habe einfach die Schnauze voll von diese grosspurigen Heilbringer wie Blocher, May, Trump und wie sie alle heissen.
    • redeye70 06.02.2019 17:22
      Highlight Highlight Sehe das auch so. Die SVP poltert munter drauflos aber wirklich gangbare Lösungen präsentiert die nicht. Will sie auch nicht, es geht nur darum gewählt zu werden.
    • G. 06.02.2019 17:40
      Highlight Highlight My Words....
    • Ökonometriker 06.02.2019 17:45
      Highlight Highlight Was wäre denn Deine Lösung? Die Linke muss endlich aufhören zu jammern und politisch umsetzbare Lösungen für die zunehmende Vermögensungleichheit präsentieren.
      Klar ist die Bekämpfung der Zuwanderung keine gute Lösung. Aber für die Arbeiterklasse, deren Kaufkraft täglich schwindet, ist es besser als keine Lösung. Das sieht man ja am Wahlverhalten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gonzolino_2017 06.02.2019 16:37
    Highlight Highlight Ja klar, es wird alles panisch 😱 ... die Angsmacherei gehört bei solchen Themen immer dazu und Nissan schliesst die Fabrik ganz sicher nicht und auch der X-Trail wird mit sicherheit dort gebaut! Nissan kann sich kein nichtausgelastetes Werk leisten, ausser sie hätten grundsätzlich Absatzprobleme! Und auch Vauxhall ist ein schwaches Argument! Seit der Übernahme durch Opel immer am Schwanken und jetzt durch PSA zu recht in Frage gestellt - das hat aber mit dem Brexit rein gar nichts zu tun! Wäre, wenn und könnte oder eben: Angstmacherei!
    • äti 06.02.2019 17:03
      Highlight Highlight ... also: zurücklehnen, Beine hoch, Bier her und warten. Schuld sind ja eh andere.
    • Coffeetime 06.02.2019 17:21
      Highlight Highlight Nicht ganz.. es gibt einige Unternehmen, welche die Insel verlassen werden. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, aber es wird nicht an die grosse Glocke gehängt.
    • redeye70 06.02.2019 17:37
      Highlight Highlight Dagegen sprechen aber die geplanten Massnahmen der Regierung. Da scheint mir schon eine gewisse Panik umzugreifen. Warum sollte Nissan weiter in GB produzieren? Die wollen den europäischen Markt ohne Importzölle. Könnte mir vorstellen, das in der Folge ein osteuropäisches Mitglied zum Handkuss kommt. Vlt. Polen? Die haben gegen eine Million ihrer Bürger auf der Insel, die keine Aufenthaltserlaubnis mehr haben werden. Die meisten werden wohl zurückkehren. Polen wird dann umso mehr Arbeitsplätze brauchen. Gute Vorsaussetzungen für Nissan für vorteilhafte Konditionen.
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  • rudolf_k 06.02.2019 16:37
    Highlight Highlight Haben 'Journalisten' (vielleicht besser: Kommentatoren) eigentlich ein ureigenes Interesse daran dass der Brexis scheitert?
    • äti 06.02.2019 17:07
      Highlight Highlight .. oder teilen einfach mit, was so läuft und nicht so läuft. Klar, manche möchten nur eine Seite hören.
    • Klaus07 06.02.2019 17:38
      Highlight Highlight Der Brexit scheitert nicht. Nur die Art und Weisse, wie es sich die Briten vorgestellt haben funktioniert nicht. Die wollten das Weggli, den Fünfer und dazu noch das Schoggistängeli. Es gibt nur noch zwei Möglichkeiten für die Briten, kein Brexit oder ein harter Brexit.
    • xlt 06.02.2019 17:41
      Highlight Highlight Warum sollten sie?
    Weitere Antworten anzeigen
  • rodolofo 06.02.2019 16:34
    Highlight Highlight Wer "Big Business" will, der muss JA zur EU sagen, das ist doch völlig klar!
    Und nach dem Ja zur EU wird auch ein Ja zur Chinesischen Vorherrschaft nötig werden.
    Die EU ist also nur ein Zwischenschritt auf dem Weg zum "Tausendjährigen Reich"...
    Vielleicht werden Gross Britannien (und/oder die Schweiz) den Weg auch abkürzen und direkt mit dem Chinesischen Grossreich verschmelzen, anstatt einen Umweg über die EU zu gehen.
    Big Business as usual...
    • Fabio74 06.02.2019 17:04
      Highlight Highlight Was für ein Mumpitz
    • rodolofo 06.02.2019 17:56
      Highlight Highlight @ Fabio
      Dann schau Dir doch mal die Grossbank HSBC an!
      Da fusioniert das Neue British Empire bereits direkt mit dem skrupellosen Staatskapitalismus der Neo-Maoisten-Mafia.
      Und nun sage mir nochmals, das alles sei Mumpitz!
      Ich mache Dir keinen Vorwurf.
      Aber wir sind hier alle sehr naiv und glauben noch an die Wirksamkeit und Bedeutung von Schweizer Volksbefragungen...
    • dä dingsbums 06.02.2019 20:18
      Highlight Highlight Nö, Fabio74 hat schon recht.

      Was für ein Mumpitz.

      HSBC als Beweis beizuziehen mach diesen Mumpitz nicht besser.
    Weitere Antworten anzeigen
  • PatsNation 06.02.2019 16:33
    Highlight Highlight Ha-Ha selten dämlicheres gesehen ;)
    • Ancain 06.02.2019 17:24
      Highlight Highlight same, wer bitte ist schon für die Patriots?
    • Juliet Bravo 06.02.2019 17:54
      Highlight Highlight Was am Artikel kritisierst du denn? Wenn du schreibst „dämlicher Artikel“, weiss man nicht, was du genau sagen willst, ausser, dass dir der Artikel nicht gefällt.
    • DerRaucher 06.02.2019 19:32
      Highlight Highlight Warum habe ich von einem Pats Fan noch was intelligentes gelesen? Echt schlimmer als jeder Bayernfan
    Weitere Antworten anzeigen
  • elias776 06.02.2019 16:29
    Highlight Highlight Was soll man dazu noch sagen...
  • Loeffel 06.02.2019 16:26
    Highlight Highlight „Ins eigene Knie schiessen“ — [Dt. Redewendung. Bedeutung gemäss Duden: mit 61% für Brexit abstimmen und nicht wissen dass man ein internationaler Industriestandort ist] 🤦🏼‍♂️
    • Cityslicker 06.02.2019 18:34
      Highlight Highlight Sehr passend - bis auf die Zahl: Es waren weniger als 53% der Abstimmenden.
    • balzercomp 06.02.2019 18:51
      Highlight Highlight Halt Wutbürger.
    • Juliet Bravo 06.02.2019 19:17
      Highlight Highlight Cityslicke, ich glaube Loeffel hat sich auf die 61% Brexitbefürworter in der obigen Stadt Sunderland bezogen, für die der Brexit nun tatsächlich dramatisch ausgehen könnte.
      GB-weit waren es 51,9% pro Brexit.
    Weitere Antworten anzeigen
  • watsinyourbrain 06.02.2019 16:25
    Highlight Highlight Der Brexit ist das beste was ihnen passieren kann. Diese zentralisierte Diktatur schränkt langfristig nur ein. Die einzigen, die den „Irrsinn“ auslösen, ist die EU und ihr aufgeblasener Apparat selbst. Bereits jetzt versuchen Sie andere Staaten zu knechten. Hauptsache Steine in den Weg legen, wenn es um Machtabgabe geht, statt einen Konsens zu anzusteuern. Da sieht man, wie demokratische Werte respektiert werden. Zum Glück musste es bei den Briten nicht erst eskalieren, bevor sie die Notbremse gezogen haben. Langfristig wird sich das positiv für die Briten (meine das Volk) auswirken.
    • destin 06.02.2019 17:04
      Highlight Highlight Das wird sich definitiv positiv auf die Briten auswirken. Sie werden der Natur wieder viel näher kommen. In jeder Beziehung. Quasi wie vor der Industrialisierung...
    • Fabio74 06.02.2019 17:08
      Highlight Highlight Diktatur, knechten. Hauptsache SVP-Propaganda nachbeten und seine Ahningslosigkeit zelebrieren.
      Frag mich wo die Bildung ist im Land.
      Die Briten kündigen und gehen. Die EU vertritt nun korrekt ihre Interessen und jene ihrer 27 Mitglieder.
      Die Briten die ihren.
      Es ist nicht Aufgabe dee EU zu Kreuze zu kriechen, mit May Slalom zu fahren und rumzueiern und jede Utopie zu beklatschen.
      Der demokrarische Entsxhied hiess Brexit. Den kriegen sie im März 19.
      Es geht seit Jahren nur um die Modalitäten und das danach. Das war aber nie Teil des Volksentscheides.
      Ergo ist dein Kommentar falsch
    • äti 06.02.2019 17:13
      Highlight Highlight .. zentralisierte Diktatur? Irrsinn? Aufgeblasener Apparat? Knechten? .... das sagt die SVP seit ihrer Gründung von Bern auch. Wortwörtlich und noch mehr. Bitte erkläre du der Partei die Unterschiede.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Scaros_2 06.02.2019 16:24
    Highlight Highlight Man stelle sich vor, Migranten und Asylsuchende erfahren davon, dass man LKWs einfach durchwinken würde. XD
    • WID 06.02.2019 16:51
      Highlight Highlight @Scaros_2: durchwinken ≠ keine Kontrollen.
    • redeye70 06.02.2019 17:20
      Highlight Highlight Und die organisierte Kriminalität erst? Terroristen etc.
    • salamandre 06.02.2019 17:43
      Highlight Highlight Das dauert womöglich nicht lange. Die Migranten kommen nämlich nicht des tollen Britischen Wetters wegen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • meliert 06.02.2019 16:20
    Highlight Highlight die Briten 🇬🇧 gehen nicht unter!
    • Normi 06.02.2019 17:25
      Highlight Highlight Nur ihre Wirtschaft
    • Juliet Bravo 06.02.2019 18:04
      Highlight Highlight Also für die Einheit des Vereinigten Königreichs ist der Brexit schon auch eine ernste Zerreissprobe.
      Schottland und Nordirland sind „not amused“. Ich denke, besonders die Situation in Nordirland könnte ernsthaft die Einheit Grossbritanniens gefärden. Somit finde ich es verfrüht zu sagen, dass britannien das unbeschadet übersteht.
  • DemonCore 06.02.2019 16:18
    Highlight Highlight Tragisch. Nationalismus in dumm.
    • reaper54 06.02.2019 17:06
      Highlight Highlight Grenzenloser Neokapitalismus zugunster der Superreichen und der Konzerne ist dümmer als ein Sozialer Nationalismus...
    • Juliet Bravo 06.02.2019 18:05
      Highlight Highlight Also Nationalsozialismus, reaper54?
    • reaper54 06.02.2019 19:23
      Highlight Highlight Nein das hat 0 mit dem Nationalsozialismus zu tun wie er im hiesigen Sprachgebrauch verwendet wird.
      Nur neokapitalisten benutzen ihn um zu diskreditieren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Triple 06.02.2019 16:16
    Highlight Highlight Der Moment wo man erkennt einen Fehler gemacht zu haben und (beinahe) nicht mehr zurück kann...
    • Juliet Bravo 06.02.2019 18:07
      Highlight Highlight Man könnte das ganze immer noch einfach neu an die Urne bringen mit den vorliegenden 3 Optionen:
      - Harter Brexit ohne Abkommen
      - Weicher Brexit mit dem Vertrag Mays
      - Übungsabbruch
    • balzercomp 06.02.2019 18:19
      Highlight Highlight Da im UK das Parlament das Sagen hat, es hat ja auch den Brexit beschlossen, könnte es die Entscheidung „einfach“ wieder umkehren.

Teslas Model 3 schlägt in der Schweiz voll ein – und stürmt die Auto-Verkaufscharts

Teslas neuer Elektrowagen hat im März aus dem Stand die Spitze der Verkaufscharts erklommen. Zum ersten Mal ist ein reines E-Auto im Monatsvergleich das meistverkaufte Auto der Schweiz.

Seit Mitte Februar liefert Tesla seinen Hoffnungsträger, das Model 3, in der Schweiz aus. Der Verkaufsstart fällt offenbar vielversprechend aus: Der bislang günstigste Tesla war in der Schweiz und in Liechtenstein im März das meistverkaufte Auto und schlägt somit – zumindest temporär – nicht nur alle anderen E-Autos, sondern auch alle Verbrenner.

Laut Verkaufsstatistik von Auto Schweiz, der Vereinigung Schweizer Automobil-Importeure, sind dies die zehn beliebtesten Autos im März 2019:

Insgesamt …

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