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Was denkst du, macht Amazon mit Rücksendungen? Wir sagen es dir

Passt nicht, gefällt nicht, anders als im Katalog - Amazon hat täglich mit einer Flut von Rücksendungen zu kämpfen. Viel Mühe gibt sich der Online-Händler mit den überwiegend neuwertigen Waren aber nicht - im Gegenteil.

08.06.18, 11:38 09.06.18, 07:46


Ein Artikel von

Der Onlinehändler Amazon vernichtet offenbar massenhaft Retouren und neuwertige Produkte. Interne Produktlisten, Fotos und Aussagen von Mitarbeitern belegten, dass in grossem Umfang Güter aller Art in den deutschen Logistiklagern entsorgt würden, berichten das ZDF-Magazin «Frontal 21» und die «WirtschaftsWoche».

Eine Amazon-Mitarbeiterin habe berichtet, dass sie jeden Tag Waren im Wert von mehreren zehntausend Euro vernichtet habe. Dazu gehörten beispielsweise Kühlschränke, Wasch- und Spülmaschinen, Handys, Tablets, Matratzen und Möbel. Mehrere Kollegen der Frau hätten die Aussage bestätigt: Amazon würde nicht nur unbrauchbare Produkte entsorgen, sondern auch funktionstüchtige, teilweise sogar neue Produkte zerstören.

Das Unternehmen selbst bestreite Vernichtung von Waren nicht, habe aber betont, dass die Verbesserung von Prozessen hohen Stellenwert geniesse, um so wenig Produkte wie möglich entsorgen zu müssen. «Wenn Produkte nicht verkauft, weiterverkauft oder gespendet werden können, arbeiten wir mit Aufkäufern von Restbeständen zusammen, die diese Waren weiterverwenden.»

Umweltschützer empört

Die Umweltorganisation Greenpeace fordert Konsequenzen: «Wir brauchen ein gesetzliches Verschwendungs- und Vernichtungsverbot für neuwertige und gebrauchsfähige Ware», sagt Greenpeace-Expertin Kirsten Brodde.

Der Onlinehändler bietet auch externen Anbietern, die den Logistikservice «Versand durch Amazon» nutzen, die Möglichkeit, unverkaufte oder umgetauschte Ware zu vernichten. «Sie können Ihren Lagerbestand auf Wunsch von uns entsorgen lassen», heisst es in einer Angebotsübersicht von Amazon. Interne Dokumente zeigten, dass der Service offenbar rege genutzt werde.

mik

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Video: watson/Lya Saxer

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81
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81Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • splatter 09.06.2018 15:49
    Highlight Ich kaufe nicht ein bei Amazon. War bis jetzt ganz einfach.
    13 0 Melden
  • Janis Avens 08.06.2018 20:41
    Highlight Vielen Dank für all die lieb gemeinten Ratschläge. Doch wenn ich als Ladenbesitzer so lieb bin, und meine nicht verkauften 100 T-Shirts bei Ricardo für 1 Stutz anbiete, 100 T-Shirts! und niemand interessierts, auch das Broki winkt ab. Dann verstehe ich die Welt nicht mehr. Nun sind die T-Shirts via ref. Kirche nach Rumänien unterwegs, (für einen guten Zweck...) und werden nach Nigeria weiterverkauft, weil die Rumänen in T-Shirts versaufen. Nigerianer haben eine eigene Textilindustrie, die werden begeistert sein. Am Schluss werden in Nigeria Voodoo Puppen mit Shörts aus der Schweiz gestopft.
    57 0 Melden
    • Echo der Zeit 09.06.2018 11:16
      Highlight Aktivisten wie auch Demonstrationen für eine Gerechtere Globalisierung werden Regelmässig von Rechten, Staat, Wirtschaftsliberalen und Kapitalisten Geier Diskreditiert, Runtergemacht, Niedergeschriene - und in die Kommunisten Ecke gestellt. Die Nationalistischen Globalisierungskritiker mit ihren Verschwörungstheorien und ihrem Wohlstands Dünkel sind die Auswüchse einer vom Kapital gelenkter Verblödung.
      5 5 Melden
  • Echo der Zeit 08.06.2018 20:34
    Highlight Die Konsumgesellschaft halt, mir Persönlich ist die Werbebranche sehr zuwider.

    Interessanter Doku -
    6 3 Melden
  • williforelle 08.06.2018 19:59
    Highlight Bei Amazon kauft man einfach nicht. Und Kleidung probiert man im Laden an. Es ist so simpel.
    42 14 Melden
  • Factfinder 08.06.2018 19:42
    Highlight Liegt mir nicht daran Amazon zu verteidigen, aber:
    Es gibt Artikel die will niemand gebraucht und aufbereitet kaufen.
    Es gibt Vorschriften von Versicherungen die Firmen zwingen können noch taugliche (vielleicht nicht mehr verkaufbare) Ware wegzuwerfen.
    usw.

    19 1 Melden
  • horst müller 08.06.2018 18:18
    Highlight die konsumenten sind schuld und auch die gesetze.mit einem fast uneingeschränktem rückgaberecht, wird die ware bestellt, ausgepackt und danach retourniert. der händler muss danach schauen, wie er klarkommt. möglichst tiefe preise und eine möglichst hohe rendite für die aktionäre -> kosteneffiziente prozesse
    25 1 Melden
  • stookie 08.06.2018 16:19
    Highlight Und zu guter letzt.
    Das Kapitalistische system wie wir es heute sehen ist quasi in einem Endstadium. Wir produzieren mehr als überhaupt konsumiert wird. Verbrauchen ressourcen (einige davon endlich) zerstören unsere Umwelt, vergiften unsere Gesellschaft. Schaut euch doch mal in einem Coop um. Wer soll den ganzen sch***** Kaufen der dort rumliegt? Jeder muss sein eigenes Konsumverhalten mal überlegen und verändern. Vorher passiert gar nichts.
    46 6 Melden
    • Echo der Zeit 08.06.2018 20:54
      Highlight Schon ein bisschen älter, aber immer wieder Gut -

      5 1 Melden
  • Butschina 08.06.2018 16:18
    Highlight Ich bestelle zwischen durch auch mal Kleider. Da ich meine Grösse kenne, muss ich ganz selten was zurück schicken. Die Optik stimmt jeweils auch. Immerhin kann ich Fotos der Kleider aus allen Winkeln anschauen. Es soll ja vorkommen, dass ein Artikel völlig anders aussieht in Natura, bisher wurde ich davon zum glück verschont.
    6 6 Melden
  • stookie 08.06.2018 16:14
    Highlight Verschenken schmälert die Nachfrage. Ich frage mal ganz subersiv: Ja und?
    Wenn eine Familie eine Waschmasschine benötigt, sich aber keine leisten kann, warum kann sie dann nicht eine bekommen die entsorgt werden soll?
    Die Familie könnte sie ja eh nicht erwerben oder aber durch schulden die widerum die Lage der Familie verschlechtert. Das ist doch verrückt.
    55 4 Melden
  • stookie 08.06.2018 16:06
    Highlight Ja die Ware ist zu billig. Sie wird ja auch in Massen durch moderne Sklavenhaltung produziert und das noch nicht mal in den Ländern wo die Ware dann schlussendlich konsumiert wird. Die, die die Waren herstellen können sich diese in ihrem Leben niemals leisten. Wir, die sie uns leisten können haben je nachdem aber keinen oder einen schlecht Job. Also was spricht dagegen die Ware in den Ländern herstellen zu lassen wo sie auch konsumiert wird? Schafft arbeitsplätze und konsumenten UND schafft kürzere logistik wege. Einziges Problem, der Profit ist natürlich kleiner.
    36 3 Melden
    • TheRealSnakePlissken 08.06.2018 17:31
      Highlight Der Erzkapitalist Henry Ford sagte sinngemäss: „Meine Arbeiter sollen so viel verdienen, dass sie sich die Autos kaufen können, die sie montieren.“
      30 1 Melden
    • flv 08.06.2018 23:17
      Highlight Das Problem ist, wenn die Ware hier hergestellt würde, könnte sie sich keiner mehr leisten.

      Die Aussage von Henry Ford ist grundsätzlich absolut systemnachhaltig, aber nicht mehr zeitgemäss im globalisierten Kapitalismus.

      Zum Glück entscheiden sich hier aber immer noch viele Unternehmen Dienstleistungen nach diesem Grundsatz lokal zu beziehen. Ware wird jedoch nur noch wenig lokal hergestellt.
      1 1 Melden
    • Luzi Fair 09.06.2018 00:39
      Highlight @TheRealSnakePlissken
      Danke dafür! So funktioniert Kapitalismus. Ohne kaufkräftigen Konsument, ist der Kapitalismus tot.
      Wenn man dies konsequent zu Ende denkt, erübrigt es sich Tiefstlöhne und zahlen. Langfristig sägt man sich den eigenen Ast ab.
      Leider fehlt dieses Verständnis heute noch bei vielen. In zweihundert Jahren werden wir schlauer sein.
      Falls es uns dann noch gibt...
      6 0 Melden
  • Unangemeldeter Nutzer 08.06.2018 14:30
    Highlight Ich empfehle mal der KVA einen Besuch abzustatten, sehr aufschlussreich, man wird staunen, wie viel Neuware da von (bekannten) Geschäften und Unternehmen angekarrt und verbrannt wird, Kleider, Sportartikel, ... usw. usf.

    Ganze Lastwagen voll, ab ins Feuer.

    Und die KVA kann nichts machen, weil für die Vernichtung bezahlt wurde.
    39 1 Melden
    • lilie 08.06.2018 14:45
      Highlight @Unangemeldeter: Wenn das publik wird, gäbe es bestimmt jemand, der das auf den SM verbreitet und ein Shop-In veranstaltet, wo einfach alle die Lastwagen vor der KVA stürmen und sich mitnehmen, was sie brauchen können.

      Würde die Umwelt schonen und für viele Leute das Portemonnaie auch.
      31 7 Melden
    • TheRealSnakePlissken 08.06.2018 17:32
      Highlight Schön wär‘s ....
      6 2 Melden
  • Oh Dae-su 08.06.2018 13:39
    Highlight Bei Digitec wird es z.B ja so gehandhabt, dass retournierte Artikel vergünstigt wieder in den Verkauf kommen. Das bedeutet jedoch einen erheblichen Aufwand und leider lassen sich die vergünstigten Produkte nur schwer wieder verkaufen und sorgen tendenziell auch für mehr Kundendienstfälle. Ein kleines Bisschen kann ich Amazon da also schon verstehen...
    42 28 Melden
  • Schnuderbueb 08.06.2018 13:36
    Highlight Nichts neues! Das machen die Walliser Bauern schon lange. http://www.1815.ch/site/assets/files/0/01/49/432/1953.pdf
    13 28 Melden
    • nike85 08.06.2018 14:23
      Highlight Was für ein Zusammenhang 🙄
      26 8 Melden
    • Querulant 08.06.2018 15:53
      Highlight Nichts begriffen, der Buebu
      8 8 Melden
    • Schnuderbueb 08.06.2018 16:39
      Highlight Die Gründe des Wasting sind nicht die gleichen, das stimmt nike85. Aber das Resultat ist das gleiche. Man wirft nicht einfach frische Ware weg. Hats auch der Quelurant begriffen?
      4 4 Melden
    • AlpenHeidi 09.06.2018 00:14
      Highlight Ja Schnuderbüeb, du bis wahrlich einer!
      Das war 1950!!! In der heutigen Zeit machen das die Walliser nicht mehr. Oder warst du seit 1950 nicht mehr dort? 😏
      2 2 Melden
  • leu84 08.06.2018 13:31
    Highlight Es braucht aber auch Konsument*Innen, die da mitmachen.
    41 6 Melden
  • EvilBetty 08.06.2018 13:21
    Highlight Das selbe passiert übrigens mit den ganzen «Super-»Matratzen die man 100 Nächte probeschlafen kann...
    178 1 Melden
    • IrmaFirma 08.06.2018 17:12
      Highlight Na ja, da gabs doch letztens mal nen Bericht von Ktipp oder ähnlich, die Matratzenleute behaupten, die würden die Matratzen spenden.
      6 0 Melden
    • Chrigu BE 09.06.2018 18:37
      Highlight Das hatte ich mich auch schon gefragt... Und befürchtet.
      1 0 Melden
  • Madmessie 08.06.2018 13:17
    Highlight Dieser Kapitalismus ist doch einfach krank.

    Und jeder der bei Amazon, Zalando, etc bestellt ist mitschuldig.
    121 21 Melden
    • Unangemeldeter Nutzer 08.06.2018 14:33
      Highlight Sorry. Das machen ja nicht nur die Versandhändler. Das machen alle. Die ganze Überproduktion z. B. von Sportgeschäften oder Kleiderproduzenten werden Ende Saison in die KVA gebracht und daselbst verbrannt. Ganze Lastwagen voll! Ein Besuch in der KVA ist diesbezüglich sehr aufschlussreich.

      Sogar Nahrungsmittel werden vernichtet, um den Preis zu stabilisieren, auch in der Schweiz.
      62 3 Melden
    • Madmessie 08.06.2018 15:22
      Highlight Ja, leider hast du recht.
      23 0 Melden
  • Katzenseekatze 08.06.2018 13:15
    Highlight Es ist schlimm. Eigentlich unfassbar. Wer stoppt das?
    44 4 Melden
    • leu84 08.06.2018 13:38
      Highlight Ich nicht, weil ich noch nie bei solchen Logistikriesen bestellt habe und es hoffentlich auch nie tun werde. Ich mag den persönlichen Kontakt im Laden und Kleider will ich sowieso anprobieren. Im Laden geht es mir da am schnellsten.
      44 11 Melden
    • DomKi 08.06.2018 13:42
      Highlight Die Konsumenten. Die soll mal richtig bestellen und nicht einfach so mit dieser Mentalität der möglichen Rückgabe. Ja und dann gibt es da auch noch Gzsetze in der EU muss man das gesetzlich anbieten die Rückgabe.
      27 1 Melden
    • marmuel 08.06.2018 18:22
      Highlight Auf Verhaltensänderung der Konsumenten zu hoffen ist schlicht irrational. Hat man in vielen Studien untersucht. Besser ist es finanzielle Anreize zu setzen oder striktere Regeln für Firmen zu setzten. Konsumenten werden immer das billigste kaufen - man soll aufhören die Leute für alles verantwortlich zu machen, das führt nur zu Verdruss und Ressentiments.
      21 1 Melden
  • amberli 08.06.2018 12:44
    Highlight Ich frage mich schon lange, was mit all dem Klamotten passiert, die nicht gekauft werden. Ständig sind die Läden mit neuem voll.
    Oder all die Elektronik, die obsolet ist und bisch im Lager steht, sobald ein "neues" Modell rauskommt. Ich glaube nicht, dass all die Mixer, TV-Geräte, Bahnhöfen, Kühlschränke... Am Ende irgendwo in einem Haushalt stehen.
    60 0 Melden
    • Sauäschnörrli 08.06.2018 13:39
      Highlight H&M verbrennt die alten Kollektionen jeweils.
      29 2 Melden
    • Áfram Ísland 08.06.2018 13:39
      Highlight Bahnhöfe habe ich wirklich noch nie in einem Haushalt gesehen... Wirklich gute Frage was mit denen geschieht😂
      96 1 Melden
    • Demo78 08.06.2018 15:15
      Highlight Elektronische Artikel werden mit Rabbaten ausverkauft. Die Hersteller verpflichten sich das Lager mit Stock Protection in kürzest möglicher Zeit auzuverkaufen, der Händler hat dann meist praktisch keine Marge.
      Entsorgt wir nix, bin schon ziemlich lang in der Branche.
      16 2 Melden
    • infomaniac 08.06.2018 15:18
      Highlight ... ja zum Glück hat jemand die Eisenbahn erfunden. Was würden wir sonst mit den vielen Bahnhöfen machen... :-)
      36 1 Melden
  • velolove 08.06.2018 12:42
    Highlight Kurz:
    Amazon ist des Teufels:

    -Zahlt (fast) keine Steuern https://www.welt.de/wirtschaft/article169441495/Warum-die-EU-Amazon-Co-nicht-zu-fassen-bekommt.html

    -beutet die Angestellten aus
    https://derstandard.at/2000020813454/Horror-Arbeitgeber-AmazonKrebs-als-Problem

    -Betreibt Umweltzerstörung durch Vernichtung neuer Produkte


    Gab es von Zalando nicht auch ähnliche Berichte?
    238 11 Melden
    • leu84 08.06.2018 13:40
      Highlight Und Big Brother für zuhause bei diesen A...on-Zusatzgeräte
      22 1 Melden
    • el heinzo 09.06.2018 08:13
      Highlight Der Konsument hätte durch sein Kaufverhalten grossen Einfluss darauf, wie sich solche Grosskonzerne gebärden. Wenn der Konsument aber nur auf den Preis schaut, und all die Abgründe deshalb nicht sehen will, braucht er sich ab solchen Auswüchsen nicht wundern, sondern sollte seine Mitschuld daran erkennen.
      5 0 Melden
    • Aladdin 09.06.2018 12:20
      Highlight @Velolove: Man kann aber auch alles schlecht reden. Immerhin hat Amazon seinen Gründer Jeff Bezos zum reichsten Mann der Welt gemacht. Das hat doch, zumindest für Jeff Bezos, auch sein Gutes. :-/
      5 0 Melden
  • Halb Wissen 08.06.2018 12:37
    Highlight Der Markt sollte sowas gar nicht erst zulassen dürfen.
    Solange in den Billiglohnländer Mensch und Natur asugebeutet werden sind die Produkte einfach zu billig
    53 2 Melden
  • Darkside 08.06.2018 12:29
    Highlight Glaubt nicht dass es z.b. bei Media Markt viel anders läuft. Zurückschicken bedeutet zu viel Aufwand, also muss man als Lieferant entsprechende Verträge unterschreiben wonach MM die Ware auf Kosten des Lieferanten gleich entsorgt. Da ist massenhaft einwandfreie Ware dabei, die z.b. als defekt zurückgegeben wird weil der Enduser unfähig ist sie richtig in Betrieb zu nehmen. Und ggü den Enduser zeigt sich MM natürlich hochkulant. Zahlen dürfen es andere.
    41 3 Melden
    • Unangemeldeter Nutzer 08.06.2018 14:37
      Highlight Nicht nur was zurückgeschickt wird, fällt dem Feuer anheim. Auch Überproduktionen aller Art (Sportartikel, Kleider, ...) werden Ende Saison vernichtet und der KVA übergeben, ich durfte das einmal bei einem Besuch in der KVA miterleben, da werden ganze Lastwagen voll absolut intakter Ware angeliefert und uns Feuer geworfen.

      Sogar Nahrungsmittel werden vernichtet, auf der ganzen Welt, aber auch in der Schweiz, um die Preise zu stabilisieren.
      16 1 Melden
  • thinkthanks 08.06.2018 12:24
    Highlight Es gibt Dinge, die ich nie verstehen werde und nie verstehen will...
    48 1 Melden
  • TanookiStormtrooper 08.06.2018 12:22
    Highlight Testen und als gebraucht günstiger verkaufen ist wohl ein zu grosser Aufwand...? 🙄

    Dann macht der Artikel neulich natürlich Sinn, wo ein Pärchen die Ware einfach gar nicht retourniert und weiterverkauft hat. Amazon hätte die Ware sowieso vernichtet... https://www.watson.ch/!341093703
    31 1 Melden
  • aglio e olio 08.06.2018 12:19
    Highlight Sorry, aber unser Konsumwahn nimmt schon teils perverse Züge an. Wir produzieren was das Zeug hält, und das unter eklatanter Missachtung von Umwelt und Ressourcenverfügbarkeit um die Güter anschliessend zu entsorgen.
    Nachfrage schafft Angebot? Das war mal.
    Erst das Angebot, die Nachfrage schaffen wir dann anschliessend. Und der Rest geht in den Müll.
    Aaaaahhhhh, es tut weh!
    58 2 Melden
    • Silent_Revolution 08.06.2018 14:32
      Highlight Genau, es war schon immer ein Irrglaube, dass die Nachfrage das Angebot bestimmt. Ein Angebot erzeugt auch eine Nachfrage.

      Solange wir nicht bereit sind, ein System basierend auf Profit und Wachstum grundlegend bei seinen Wurzeln zu verändern, kann man sich empören, verzichten und einschränken wie man will.

      Das Problem bleibt immer bestehen.
      24 1 Melden
    • Unangemeldeter Nutzer 08.06.2018 14:39
      Highlight Und was sich Ende Saison nicht verkaufen lässt, wird auch in der Schweiz der KVA übergeben: Sportartikel, Kleider, ... die Liste ist wohl beliebig lang. Alles neuwertig, ganze Lastwagenladungen voll. Ich habe es selbst erlebt!
      11 3 Melden
    • Ökonometriker 09.06.2018 03:40
      Highlight Nur schnell kurz wegen Angebot und Nachfrage: beide bedingen sich gleichzeitig. Der Marktpreis ist der Punkt, wo sie sich treffen.
      Bei monopolistischen Märkten kann es sich lohnen, das Angebot künstlich zu verkleinern um den Profit zu maximieren.
      Daher wäre die Lösung wohl, monopolistische Märkte zu bekämpfen. Die Firmen versuchen derweil mit allen Tricks, ihre Produkte zu monopolisieren. Und es gibt sehr viele Kunden die auf das ganze Marketing reinfallen.
      0 0 Melden
  • D(r)ummer 08.06.2018 12:07
    Highlight Warum verschenkt man das nicht an öffentliche Ämter?

    Worin liegt der Unterschied zwischen verschenken und vernichten?
    (Sofern vernichten nicht gleich Recycling bedeutet)
    209 23 Melden
    • Madison Pierce 08.06.2018 12:18
      Highlight Wenn man die Sachen vernichtet, entzieht man sie dem Markt. Verschenkt man sie, macht man sich zum Teil den Markt kaputt: wer eine Waschmaschine gratis abholen konnte, kauft sich keine.

      Die Produktion von Waren ist mittlerweile viel zu günstig. Vor 20 Jahren wurde eine defekte Festplatte noch zur Reparatur eingeschickt, heute landet sie direkt im Abfall. Ohne Prüfung, ob sie überhaupt defekt ist.
      63 1 Melden
    • Decke 08.06.2018 12:18
      Highlight Weil ansonsten 100x mehr Ware zurück gesendet wird sobald die beschenkten merken das es so funktioniert, kaputte Welt.
      27 1 Melden
    • Bulwark 08.06.2018 12:27
      Highlight Man verliert beim verschenken potentielle Kunden. Wer etwas geschenkt erhält, kauft es nicht (mehr) und bringt so kein Geld in dur Firma.. Traurig aber wahr.
      35 0 Melden
    • Charlie Brown 08.06.2018 12:37
      Highlight Der Unterschied ist leider ein Oekonomischer: Ein verschenktes Produkt ist (potentiell) entgangener Ertrag.

      Wenn ich Produkt X geschenkt bekomme, welches du wegen Nichtgefallen zurückgesendet hast, resultiert ein Aufwand von 1 und ein Ertrag von 0.

      Wenn ich es aber kaufen muss und deine Retoure vernichtet wird, resultiert ein Aufwand von 2 und ein Ertrag von 1.

      Das eine sind 100%, das andere nur 50% Einbusse.

      Nicht, dass ich das gut fände...
      31 0 Melden
    • estelle_pink 08.06.2018 12:45
      Highlight Der unerschied liegt darin, dass verschenken die nachrage senkt...traurig aber wahr.
      18 0 Melden
    • Guy Incognito 08.06.2018 12:46
      Highlight Wenn man es verschenkt, hat man einen Potentiellen Kunden weniger.
      17 0 Melden
    • mike2s 08.06.2018 12:56
      Highlight Wenn Du etwas verschenkst fällt der Beschenkte als Kunde weg.
      16 0 Melden
    • saderthansad 08.06.2018 13:03
      Highlight Ganz einfach: Was als Geschenk auf den Markt kommt, wird nicht mehr gekauft. Und das ist ganz schlecht für die ethikfreien Geschäftsoptimierer.
      19 1 Melden
    • sowhat 08.06.2018 13:05
      Highlight Wahrscheinlich weil Verschenken vorgängiges Sortieren voraussetzen würde. Also Arbeitskraft, die Geld kostet.
      Pervers.
      9 6 Melden
    • lingfeng 08.06.2018 13:06
      Highlight Ich vermute es liegt daran, dass wenn du die selben Sachen im Brockenhaus kaufen kannst, dann kaufst du sie nicht mehr bei Amazon.
      Wenn ein Kunde was bestellt und er es bei einer Rücksendung dann billiger bei einer Online Auktion kaufen kann, dann würden die Kunden alles zuerst mal rücksenden um zu schauen ob sie es doch noch billiger bekommen.
      Das mit dem Verschenken ist immer so eine Sache: am Schluss landet alles im Verkauf. Und wenn es wirklich gebraucht wird, dann verliert Amazon einen potentiellen Kunde.
      Die einzige Lösung wäre nichts dort zu kaufen.
      20 0 Melden
    • saderthansad 08.06.2018 13:09
      Highlight Ganz einfach: Was als Geschenk auf den Markt kommt, wird nicht mehr gekauft. Und das ist ganz schlecht für die ethikfreien Geschäftsoptimierer
      11 3 Melden
    • RatioRegat 08.06.2018 13:10
      Highlight Beim Verschenken nimmt die Nachfrage ab, beim Zerstören nicht.
      13 1 Melden
    • reffx 08.06.2018 13:17
      Highlight Wenn du jemandem ein Kühlschrank schenkst, kannst du ihm keinen mehr verkaufen. 🤔
      Kapitalismus halt.
      14 5 Melden
    • Lord Grizzly 08.06.2018 13:32
      Highlight Verschenken beinhaltet mehr arbeit, man muss die Ware kontrollieren, dann muss man den Abnehmer organisieren, etc. Es ist Aufwand ohne Gewinn, daher wirds auch nicht gemacht. Und wenn man Waren verschenkt kauft Sie ja niemand mehr.
      Traurig aber so ist es halt.
      13 1 Melden
    • lilie 08.06.2018 13:56
      Highlight Es gibt viele Möglichkeiten:
      - online stark verbilligt und ohne Garantie abgeben mit dem Hinweis, dass es sich um retournierte Ware handelt
      - Outlet mit den gleichen Infos
      - Jemand könnte ein Start-up gründen, welches den ganzen Kram einsammelt, prüft und unter eigenem Namen (und mit Rabatt) verkauft bzw. Defektes fachgerecht entsorgt
      - Man könnte auch den ganzen Kram einer Hilfsorganisation abgeben, welche ebenfalls aussortiert und das gute Zeug Hilfsbedürftigen gemäss ihren Statuten abgibt (also Leuten, die sich das Zeug nicht selber leisten könnten)

      Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.
      23 1 Melden
    • Unangemeldeter Nutzer 08.06.2018 14:24
      Highlight Ich war mal bei der KVA, da kommt ein Lastwagen von Vögele voll neuer Kleider, rein ins Feuer, dann kommt ein Lastwagen vom Sportgeschäft (weiss nicht mehr von welchem) voller neuer Skier, rein ins Feuer, ... So geht das da den ganzen Tag.

      Und der KVA sind die Hände gebunden, die "Kunden" bezahlen schliesslich dafür, dass ihre Ware vernichtet wird.
      16 0 Melden
    • estelle_pink 08.06.2018 14:56
      Highlight @lilie:
      Schöne ideen, aber entsorgen kostet weniger als die ware zweimal in die hand zu nehmen.

      Zur hilfsorganisation, da sind wir wieder beim thema, dass dabei die nachfrage leidet. Amazon verdient mehr am kühlschrank den eine arme familie vom amt bezahlt bekommt, als wenn sie ihn gratis vom hilfswerk bekommt.
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    • Nguruh 08.06.2018 15:01
      Highlight Beim verschenken schmälerst du wahrscheinlich deinen potenziellen Markt...
      7 1 Melden
    • Mischa Müller 08.06.2018 16:02
      Highlight Ich habe 4 Jahre in einem guten Umfeld in einem Brockenhaus gearbeitet (Züri Oberland). Wöchentlich flogen 2 Tonnen Bücher ins Altpapier... das tat weh. Und was ich beim Entsorgen an guter 2.Handware fand übersteigt das Ertragbare eines an materieller Bescheidenhet gewohnten Menschen... einmal fand ich eine DJ-Collection mit zirka 200 originalen CDs... von den, wegen Unwissen, weggeworfenen Schmucksteine ganz zu schweigen...
      10 0 Melden
    • lilie 08.06.2018 16:50
      Highlight @estelle:

      1. Auch zum Entsorgen muss man sie in die Hand nehmen; ob man das Zeug in die KVA oder sonstwohin karrt, spielt ja keine Rolle

      2. Entsorgung kostet auch!

      3. Wiederverkauf bringt auch wieder Kohle; Kosten: Einlagerung

      4. Start-up und Hilfsorganisation können das Zeug auch selber holen; Kosten für Amazon: 0

      5. Das Sozialamt zahlt keine Kühlschränke; das läuft über den Vermieter; vermutlich würde ein Kühlschrank eher ins Ausland gehen

      Was Aufwand macht, ist ein Konzept zu erarbeiten und aufzugleisen. Dort hakts.

      @Nguruh: Nein.

      @Mischa: Schrecklich. 😢
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    • velolove 08.06.2018 17:41
      Highlight Der Unterschied ist, das beim verschenken ggf. ein Produkt weniger gekauft wird. Also weniger Umsatz bringen kann.
      Leider :-(
      5 0 Melden
    • Robert Krause 08.06.2018 19:09
      Highlight Leute, die etwas geschenkt bekommen, gehen nicht mehr einkaufen, also vernichte ich lieber Dinge und ziehe dann den Leuten, die so schon kaum was zum Leben haben, noch den Rest aus der Tasche. ;)
      4 0 Melden
    • SpoonerStreet 08.06.2018 20:04
      Highlight Ganz ehrlich: ist teurer. Deshalb.
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    • estelle_pink 08.06.2018 20:26
      Highlight @lilie:

      in die hand nehmen und wegschmeissen ist viel schneller und effektiver erledigt als in die hand nehmen und wiederverkaufen.

      schweizer detailhändler schmeissen ihre altwaren weg...und hier geht es nicht nur um gebrauchsmaterial sondern auch z.b. um dekomaterial.

      wenn NICHT entsorgen günstiger wäre, würden es die firmen machen.

      da es sich beim artikel um amazon handelt, geht es ja nicht nur um die schweiz. z.b. in deutschland bezahlt dir kein vermieter den kühlschrank, sondern du selbst oder dann das amt. in den usa gehst du zu einem kredithai und kaufst dir einen kühlschrank.
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    • lilie 08.06.2018 20:28
      Highlight @alle die glauben, wenn Amazon das Zeug verschenkt, verlieren sie Kunden: Ich behaupte mal, dass das so nicht stimmt.

      Verschenkt würde vermutlich nur an Hilfsorganisationen, welche die Güter an Leute abgibt, die sich diese gar nicht leisten könnten - also KEINE potentiellen Kunden von Amazon.

      Oder dann an eine Firma, die alles selber abholt (und Amazon damit die Entsorgung spart) und dann selber aussortiert. Diese würde das Zeug verkaufen, einfach mit Rabatt.

      Die Leute können dort aber nur begrenzt kaufen - s hätt solang s hätt. Tatsächlich wäre das gratis Werbung für Amazon.
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    • el heinzo 09.06.2018 08:16
      Highlight Es geht beim Vernichten darum, den Sättigungsgrad des Marktes möglichst tief zu halten. Nicht kaufkräftige Menschen spielen in den Überlegungen dieser Konzerne keine Rolle.
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    • Chrigu BE 09.06.2018 18:37
      Highlight Schenken schürt vielleicht die Sorge, dass sie sich dann wie selbst konkurrenzieren.
      1 1 Melden

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