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epa04050298 A handout picture made available by Greenpeace on 01 February 2014 shows a signage of a protest against the proposed coal port at Abbot Point, reading 'Reef In Danger', at the Great Barrier Reef, north of Bowen, Queensland, Australia, 11 December 2013. According to media reports on 01 February 2014, Environmentalists expressed concern for the future of the Great Barrier Reef after a decision to dump dredged material inside the protected coral reef marine park. Up to 3 million cubic metre of sludge will be dumped inside the marine park as part of a plan to expand a coastal port for the export of coal. The Great Barrier Reef Marine Park Authority approved the plan on 31 January 2014, saying the sludge will be dumped well away from reefs and won’t impact on the world famous coral. The dredging plan is supported by the Australian government.  EPA/GREENPEACE AUSTRALIA AND NEW ZEALAND OUT HANDOUT EDITORIAL USE ONLY

Greenpeace-Proteste im Februar 2014.
Bild: EPA/AAP/GREENPEACE

Für eine Kohlemine: Australiens Regierung sagt Ja zum Hafenausbau vor dem Great Barrier Reef

Die australische Regierung hat am Dienstag grünes Licht für einen hoch umstrittenen Hafenausbau vor dem Great Barrier Reef gegeben. Durch die Entscheidung kann in Abbot Point einer der grössten Häfen zur Verschiffung von Kohle entstehen.



1.1 Millionen Kubikmeter Material müssen für das Projekt ausgehoben und an Land deponiert werden. Das Projekt sei unter 30 Auflagen genehmigt worden, teilte eine Sprecherin des Umweltministeriums mit.

Die indische Firma Adani baut im Staat Queensland eine der grössten Kohleminen der Welt. Um die Kohle zu verschiffen, muss der Hafen von Abbot Point ausgebaut werden. Ursprünglichen Plänen zufolge sollten dafür drei Millionen Kubikmeter Schlamm ausgehoben und in der Nähe des Great Barrier Reef versenkt werden. Diese Pläne wurden nach einem Aufschrei von Umweltschützern allerdings geändert.

«Der gesamte Aushub wird an Land in existierenden Industrieanlagen deponiert», sagte die Ministeriumssprecherin. Überdies sei der Hafen 20 Kilometer vor dem weltberühmten Korallenriff, und das Projekt werde das australische Wahrzeichen nicht beschädigen. (dwi/sda/afp)

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    Alle Leser-Kommentare
  • sentir 22.12.2015 09:26
    Highlight Highlight Weil u.a. in China der Wirtschaftsmotor stockt, wurde in Australien schon tausenden Mitarbeitern von Kohleminen gekündigt und einige Minen geschlossen. Der Kohlepreis ist im Keller. Da wundere ich mich schon, dass so ein Hafen gebaut wird. Kohle ist ja nicht gerade der Energieträger der Zukunft.

    Die Weitsicht der Politiker, die das Land in die Zukunft führen sollten, reicht halt nur bis zum eigenen Bankkonto.
    4 0 Melden
    • adritschka 22.12.2015 10:10
      Highlight Highlight es ist abbott. ich meine, was darf man von einem solchen politiker, wie er es ist, in sachen weitsicht schon erwarten?
      2 0 Melden
    • sentir 22.12.2015 14:26
      Highlight Highlight adri: Danke für den Hinweis. Ich war schnell auf wiki.
      Das erklärt Vieles, was in dem Land momentan abgeht.
      0 0 Melden
  • Linksanwalt 22.12.2015 07:56
    Highlight Highlight Jeden Tag zerstören wir die Erde mehr und mehr… Aber es wird wohl nichts passieren bis das gesamte Ökosystem zusammenbricht.
    5 0 Melden
  • TheDude10 22.12.2015 07:29
    Highlight Highlight Traurig, das die Tradition des zerstören der Erde so konsequent weitergeführt wird.
    20 1 Melden
  • _kokolorix 22.12.2015 06:25
    Highlight Highlight und wenn dann die katastrophe kommt, tun alle so als ob das jetzt umöglich vorauszusehen war...
    24 1 Melden

«Wir haben es in der Hand, ein Massensterben zu verhindern»

Die Artenvielfalt ist in den letzten 50 Jahren dramatisch gesunken. Das zeigt der WWF in seiner neuesten Ausgabe des Living Planet Index auf. Zum Glück findet ein Umdenken bei den Menschen statt. Das sagt Thomas Vellacott, CEO des WWF Schweiz. 

60 Prozent der Tierarten sind in den letzten 50 Jahren verschwunden. Ist es also gerechtfertigt, von einem sechsten Massensterben zu sprechen? Ja, heute sterben 100 bis 1000 Mal mehr Arten aus als in vergangenen Zeiten. Das ist einmalig – und wir Menschen sind die Ursache. Der Living Planet Index des WWF untersucht die Populationstrends und zeigt so Veränderungen sehr früh an.

Ist dieses Massensterben nicht mehr aufzuhalten? Die kurze Antwort lautet: doch. Taucht man tiefer in die Daten ein, …

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