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Darf er Tesla nicht mehr führen? 6 Dinge, die du zur Klage gegen Elon Musk wissen musst



Was ist passiert?

SpaceX founder and chief executive Elon Musk speaks after announcing Japanese billionaire Yusaku Maezawa as the first private passenger on a trip around the moon, Monday, Sept. 17, 2018, in Hawthorne, Calif. (AP Photo/Chris Carlson)

Kennt eigentlich nur eine Richtung: Elon Musk. Bild: AP/AP

Die amerikanische Börsenaufsicht SEC verklagt Tesla-Chef Elon Musk vor dem Bundesgericht in Manhattan wegen Wertpapierbetrugs und irreführender Angaben. Dies geht aus Gerichtsunterlagen vom Donnerstag (Ortszeit) hervor. Die Behörde strebt zudem an, Musk die Führung von börsennotierten Unternehmen zu untersagen.

Wieso denn das?

Musk hatte am 7. August auf Twitter erklärt, das Unternehmen für 72 Milliarden Dollar von der Börse nehmen zu wollen. Die Finanzierung dafür sei gesichert, so Musk damals. Später ruderte er zurück. Wegen des Verdachts auf Marktmanipulation folgten Sammelklagen von Investoren.

Wie reagierte Musk auf die Klage?

Musk liess erklären, er habe nichts Falsches getan und sei traurig und enttäuscht über die Klage. Er habe immer im Sinne der Wahrheit, der Transparenz und der Investoren gehandelt.

Was wären die Folgen für Tesla?

Für Tesla wäre Musks Abberufung ein schwerer Schlag: Das verlustreiche Unternehmen mit einem Börsenwert von 50 Milliarden Dollar lebt vor allem vom Vertrauen der Investoren in den charismatischen Musk.

Und die Börse?

Die Tesla-Aktie brach am Donnerstag nachbörslich rund zwölf Prozent ein. «Die Lektion für Konzernchefs ist, das die Regeln für alle gelten, auch für höchst erfolgreiche Visionäre», sagte etwa Charles Elson, Direktor des Instituts für gute Unternehmensführung an der Universität von Delaware.

Versuchte Musk, die Klage abzuwenden?

Ja. Das «Wall Street Journal» berichtete, der SEC-Klage seien Verhandlungen zwischen der Behörde und Musk über einen aussergerichtlichen Vergleich vorangegangen, die aber von Musks Anwälten beendet worden seien. Dazu war bei der SEC kein Kommentar zu erhalten.

(sda/mlu)

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Video: srf

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28
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28Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Ueli der Knecht 30.09.2018 01:32
    Highlight Highlight Elon Musk einigt sich mit der Börsenaufsicht und wird sich aus dem Tesla-Verwaltungsrat zurückziehen. Er bleibt allerdings Tesla-CEO.
    https://techcrunch.com/2018/09/29/elon-musk-agrees-to-resign-as-tesla-chairman-in-settlement-with-sec/
  • Mutzli 28.09.2018 23:47
    Highlight Highlight Ahahaha, die US-Medien haben gerade darüber berichtet, wie Musk zu 420$ pro Aktie kam gemäss SEC (was von ihm bis jetzt auch nicht bestritten wurde).

    Mal 20% auf den Aktienkurs draufschlagen (aus Gründen) und dann: This calculation resulted in a price of $419, and Musk stated that he rounded the price up to $420 because he had recently learned about the number's significance in marijuana culture and thought his girlfriend 'would find it funny.

    Jesses. Mal kurz die Firma und die Karriere evtl. in den Sand gesetzt um der jungen Freundin zu zeigen wie cool man ist.
  • Bynaus @final-frontier.ch 28.09.2018 11:14
    Highlight Highlight Elon Musk hat sich mit seinen Tweets diesen Sommer echt keinen Gefallen gemacht. Doch wer denkt, dass Tesla auch ohne Elon Musk als CEO eine gute Firma mit einer blendenden Zukunft ist (vielleicht sogar eine bessere?), dem hat die SEC jetzt gerade eine allerletzte Chance geschenkt, die Aktien günstig zu kaufen, bevor die Gewinnzahlen für dieses Quartal veröffentlicht werden.
  • Crecas 28.09.2018 07:16
    Highlight Highlight Kursmanipulation ist illegal. Offensichtlich haben die Ermittlungen ergeben, dass eine Privatisierung des Unternehmens gar nie geplant war. Dann war es nur simple Kursmanipulation, wie es andere Betrüger auch machen. Das hat nichts mit Tesla als Unternehmen zu tun und ob man Musk genial findet oder weniger. Es ist schlicht illegal.
    • Bynaus @final-frontier.ch 28.09.2018 11:08
      Highlight Highlight Jep. Bloss stellt sich jetzt die Frage, ob Elon Musk wirklich den Kurs manipulieren wollte. Oder ob er nur seine Investoren über seine Pläne ("considering...") informieren wollte.
    • Crecas 29.09.2018 09:11
      Highlight Highlight Die Ermittlungen der SEC haben ergeben, dass der Zusatz “financing secured” nicht stimmt. Er hat offensichtlich keine Finanzierungspläne gehabt. Er hat also gelogen und damit den Kurs manipuliert. Das ist illegal.

      Hätter er nu getwittert, considering taking Tesla private, wäre der Kurs nicht 11% gestiegen. Denn alle wissen, dass das zwar sein wunsch ist, aber er nicht die Kohle dazu hat.
    • Bynaus @final-frontier.ch 29.09.2018 10:26
      Highlight Highlight Die betrügerische Absicht ist damit aber trotzdem noch nicht festgestellt (und die braucht es für eine Verurteilung). Wenn Musk z.B. glaubhaft machen kann, dass er aufgrund des grundsätzlichen und wiederholt geäusserten Interesses der Saudis davon ausgehen konnte, dass sie das nötige Geld auf jeden Fall einschiessen würden, dann gibt es eben keine betrügerische Absicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • SirMike 28.09.2018 07:08
    Highlight Highlight Die Flügel von Ikarus sind schon leicht angesengt ...
    • Theor 28.09.2018 07:22
      Highlight Highlight Nur will unser Ikarus nicht zur Sonne aufsteigen, sondern zum Mars.
  • Beat Galli 28.09.2018 06:22
    Highlight Highlight Diese Vorgänge sind in Ländern normal, wo Kapital über alles mehr Geschützt wird.
    Noch vor Mensch und Umwelt.

    Es hätte noch viele Mordfälle zu lösen und richten in den USA befor dies wircklich wichtig wäre...
    • Crecas 28.09.2018 06:58
      Highlight Highlight Die SEC löst keine Mordfälle, dafür hat’s andere Behörden.
    • Past, Present & Future 28.09.2018 07:01
      Highlight Highlight Dir ist schon klar, dass die Börsenaufsicht nicht für das Lösen von Mordfällen zuständig ist?
    • Triumvir 28.09.2018 10:46
      Highlight Highlight Die Börsenaufsicht soll Anleger vor Kursmanipulationen schützen und nicht Mordfälle untersuchen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Couleur 28.09.2018 02:22
    Highlight Highlight Sunny weather in Shortville😉. -12% nachbörslich.
    • amazonas queen 28.09.2018 08:10
      Highlight Highlight Das Traurige ist ja: denen, den er einen Schlag versetzen wollen, hat er nun traumhafte Renditen gegeben und die Aussicht, erlittene Spekulationsverluste ersetzt zu bekommen. Das ist das perfekte Eigengoal.
    • Bynaus @final-frontier.ch 28.09.2018 11:09
      Highlight Highlight Ich seh da eine grosse, grosse Wolken am Q3-Horizont... :D
  • Mutzli 28.09.2018 00:50
    Highlight Highlight Mal schauen, wie viele Kommentare es diesmal geben wird, die auch das als genialer elft-dimensionaler Schachzug des Übermenschen Musk verkaufen wollen. Da gabs ja hier auch schon einige relativ kreative Geister.
    • RESCI 28.09.2018 05:43
      Highlight Highlight Vielleicht eher ein relativ guter Zug von den Investoren, die nicht hinnehmen wollen, dass ein Konzern nicht so viel bringt wie zu Beginn prophezeit, oder es schwer ist, so die gewünschte Rendite einzufahren.
      Und den Konzern gefügiger zu machen.
      🤔
    • chraebu 28.09.2018 06:04
      Highlight Highlight Was für ein genialer elft-dimensionaler Schachzug des Übermenschen Musk!!
    • Miikee 28.09.2018 06:18
      Highlight Highlight Das war aber eigentlich schon ein genialer elft-dimensionaler Schachzug.

      #TeamMusk
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