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FILE - In this Dec. 16, 2015 file photo a man leaves the headquarters of Uber in San Francisco. Uber and advocates for the blind have reached a lawsuit settlement in which the ride-hailing company agrees to require that existing and new drivers confirm they understand their legal obligations to transport riders with guide dogs or other service animals. The National Federation of the Blind said Saturday, April 30, 2016, that Uber will also remove a driver from the platform after a single complaint if it determines the driver knowingly denied a person with a disability a ride because the person was traveling with a service animal. (AP Photo/Eric Risberg, File)

Uber-Hauptquartier in San Francisco.
Bild: Eric Risberg/AP/KEYSTONE

Sie investieren Millionen: Toyota steigt bei Uber ein, VW bei Gett

Als wenn sie sich abgesprochen hätten: Mit Toyota und Volkswagen geben nahezu zeitgleich zwei Autokonzerne den Einstieg bei Fahrdienstvermittlern bekannt. Die Japaner gehen sogar noch einen Schritt weiter.

25.05.16, 02:03 25.05.16, 06:25


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Die Autokonzerne Toyota und Volkswagen steigen bei Fahrdienst-Vermittlern ein. Die Höhe der Beteiligung des japanischen Autoriesen am US-Unternehmen Uber ist nicht bekannt. Der Dax-Konzern VW lässt sich den Einstieg beim Uber-Rivalen Gett umgerechnet 267 Millionen Euro kosten.

Mit einer «signifikanten Beteiligung» ebne Volkswagen damit den Weg für neue Mobilitätskonzepte, teilte der Konzern mit. Gett ist den Angaben zufolge in mehr als 60 Städten weltweit aktiv. Die Firma vermittelt ähnlich wie die umstrittene US-Firma Uber Fahrdienstleistungen auf Abruf, auch Taxifahrten.

Volkswagen hatte auch als Reaktion auf den Abgas-Skandal angekündigt, sich zu einem «Mobilitätsdienstleister» wandeln zu wollen. Dies ist Teil einer neuen Strategie, die VW-Chef Matthias Müller noch im Sommer vorstellen will und zu denen auch mehr Elektromobilität gehört. Branchenexperten halten Geschäftsmodelle, in denen Autos im weitesten Sinne mit anderen geteilt werden, für einen wichtigen Zugang zum Zukunftsmarkt der Mobilitätsdienstleistungen.

VW hatte sich aus dem Carsharing-Markt zurückgezogen

Auch andere Autobauer weiten ihre Mobilitätsangebote aus, Daimler ist etwa mit der Tochter MyTaxi aktiv. Daimler und BMW sind auch im wachsenden Carsharing-Markt unterwegs. Dagegen hatte sich VW mit einem eigenen Angebot aus diesem hartumkämpften Markt zurückgezogen.

Gett mit Entwicklungsstandort in Israel sieht sich als einer der führenden Anbieter auf dem europäischen Markt für die Vermittlung von Fahrdienstleistungen. Die Firma ist etwa in London, Moskau und New York aktiv. Das Geschäftsmodell sieht demnach vor, dass ausschliesslich Fahrer zum Einsatz kommen, die über eine entsprechende offizielle Lizenz zur Personenbeförderung verfügen. Mit einer App können Kunden per Knopfdruck Fahrten entweder sofort oder im Voraus buchen.

Anders als Volkswagen lotet Toyota zusammen mit Uber eine Partnerschaft in mehreren Ländern aus. Toyota will im Rahmen des Deals unter anderem Uber-Fahrern seine Fahrzeuge per Leasing anbieten oder verkaufen. Ausserdem soll die gemeinsame Entwicklung von Apps für Fahrer erwogen werden.

Uber ist die Nummer eins unter den Fahrdienst-Vermittlern. Das Unternehmen aus San Francisco besorgte sich mehr als fünf Milliarden Doller bei Investoren und soll in Finanzierungsrunden zuletzt mit mehr als 60 Milliarden Dollar bewertet worden sein. Zugleich legte sich Uber bei der weltweiten Expansion mit Behörden und der Taxi-Branche an. (msc/dpa)

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