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Hoch die Tassen: SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz geniesst die Fasnacht. Bild: SEBASTIAN WIDMANN/EPA/KEYSTONE

Der Schulz-Faktor: Deutschland stellt seine «Geiz-ist-geil»-Politik in Frage

Bisher galt in Berlin eisern die Devise: Sparen und Exportieren. Jetzt aber greift der SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz die «Agenda 2010» an.

02.03.17, 15:44 03.03.17, 05:11


Gerne bezeichnet sich Angela Merkel als «schwäbische Hausfrau». Sparen wie die Schwaben ist deshalb des Politikers oberste Pflicht. Das gilt nicht nur für die Bürgerlichen. Auch die Genossen der SPD betrachten die Sparpflicht als Teil ihrer DNA.  

Predigt Sparen: Kanzlerin Angela Merkel. Bild: REUTERS

Das ist auch nicht verwunderlich: Die «Geiz-ist-geil»-Haltung ist eine Folge der «Agenda 2010», dem umfangreichen Spar- und Sozialabbauprogramm, das 2003 unter SPD-Kanzler Gerhard Schröder eingeführt wurde.  

Deutschland ist wieder Exportweltmeister

Die «Agenda 2010» gilt heute als Grund, dass die deutsche Wirtschaft wieder zu alter Stärke gefunden hat: Deutschland hat de facto Vollbeschäftigung, die Staatskasse verzeichnete im letzten Jahr einen Gewinn von 24 Milliarden Euro. 2016 wird Deutschland gemäss Prognosen einen Leistungsbilanz-Überschuss von über 300 Milliarden Dollar aufweisen und damit China als Exportweltmeister ablösen.  

Deckt unangenehme Wahrheiten auf: Marcel Fratzscher. Bild: FABRIZIO BENSCH/REUTERS

Somit müssten die Deutschen eigentlich ein sehr glückliches Volk sein. Sind sie aber nicht. 70 Prozent der Einwohner klagen über Ungleichheit – und zwar zu Recht. Marcel Fratzscher, Leiter des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung in Berlin, stellt in seinem Buch «Verteilungskampf» fest, dass die Ungleichheit in Deutschland inzwischen beinahe amerikanische Dimensionen erreicht hat.  

«Einer der grössten Verlierer dieser Entwicklung ist die deutsche Mittelschicht. Es sind die Menschen in der Mitte der Gesellschaft, deren Jobs in Gefahr sind, deren Löhne schrumpfen, die nur geringe Möglichkeiten haben, Vorsorge zu betreiben und Vermögen aufzubauen»,

 so Fratzscher.  

Deutschland ist nicht nur Exportweltmeister, es hat auch den grössten Anteil von Erwerbstätigen, die in so genannt «prekären» Verhältnissen leben, will heissen: Ihr Einkommen beträgt weniger als 60 Prozent des Durchschnittseinkommens, und sie haben keinerlei Sicherheiten. Zwischen 2005 und heute hat sich die Anzahl der Prekären  verdoppelt, von 4,8 auf 9,6 Prozent der Erwerbstätigen.  

Kommt rot-rot-grün an die Macht?

Martin Schulz ist der erste SPD-Politiker, der nun das Tabu der Agenda 2010 antastet. Er spricht von höheren Arbeitslosenbeiträgen und will die Situation des Prekariats verbessern. Damit kommt er sehr gut an. Die SPD hat in Meinungsumfragen erstmals die CDU überholt und träumt bereits von einer rot-rot-grünen Koalition.  

Die Austeritätspolitik setzt nicht nur dem deutschen Mittelstand zu, sie ist zu einer Gefahr für die europäische Einheit geworden. Die von Schulz angestossene Debatte wird auch die Europa-Diskussion neu beleben. «Eine solche Debatte ist überfällig», stellte Fratzscher kürzlich in der «Financial Times» fest. «In den Wahlen von 2013 wurde dieses Thema von den grossen Parteien vermieden, weil CDU und SPD befürchteten, dass die AfD davon profitieren würde.»  

Kritiker der Austeritätspolitik: Joseph Stiglitz. Bild: EPA/EFE FILE

Die von Deutschland in Euroland vertretene eiserne Austeritätspolitik ist gescheitert. «Es war eine Frage der Ideologie, nicht der ökonomischen Wissenschaft», schreibt Joseph Stiglitz in seinem Buch «The Euro». «Es war eine gewollte Weigerung, die Evidenz zur Kenntnis zu nehmen.» Diese Weigerung lässt sich nicht mehr weiter aufrecht erhalten. Der jüngste Streit um die Rolle des IWF bei der Sanierung von Griechenland zeigt, dass selbst die Experten den harten Sparkurs nicht mehr mittragen mögen.

Die Weltwirtschaft kommt auf Touren

Martin Schulz hat einen wunden Punkt getroffen – und das zum richtigen Zeitpunkt. Die Deutschen sind allmählich Merkel-müde, sind aber glücklicherweise immer noch resistent gegen Rechtsradikale. In den jüngsten Umfragen sinken die Werte der AfD wieder. Trotz dem wirtschaftlichen Nationalismus von Donald Trump kommt zudem auch die Weltwirtschaft allmählich auf Touren.

Wenn jetzt die schwäbische Hausfrau dorthin zurückkehrt , wo sie hingehört – in den Haushalt –, und in der Volkswirtschaft die ökonomische Vernunft einkehrt, dann gibt es Grund zur Hoffnung.

Angela Merkel

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

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89
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89Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Besserwisser 04.03.2017 10:28
    Highlight Bezüglich CH-EU. Schade, dass watson einseitige Berichterstattung betreibt. Finde keinen Artikel über die wichtigen Erkenntnisse der HSG-Studie: http://www.srf.ch/news/schweiz/so-schaden-eu-staaten-der-schweizer-wirtschaft
    2 0 Melden
  • Waedliman 03.03.2017 16:25
    Highlight Ich habe noch nie CDU gewählt. Der wirtschaftliche Kurs von Merkel wird uns wie ein Bumerang um die Ohren fliegen, wenn Le Pen die Wahlen gewinnt. Dann ist der Euro Geschichte, die alten Währungen kehren zurück und ein Kursgewinn der neuen D-Mark, die dann die deutschen billigen Exporte unmöglich macht. Die Folgen sind allseits bekannt und müssen vermieden werden. Aber man hofft, anstatt Vorkehrungen zu treffen. Ein ähnliches Dilemma, wie das der Flüchtlinge, mit denen man schon vor 10 Jahren gerechnet hat. Aber wer hört schon auf Experten, wenn es unbequem ist?
    9 1 Melden
    • Fabio74 03.03.2017 17:12
      Highlight Du sagst was falsch ist.
      Was ist dann richtig?
      4 6 Melden
  • Waedliman 03.03.2017 16:18
    Highlight Die Löhne in Deutschland sind im Vergleich zum wirtschaftlichen Erfolg relativ niedrig. Vor allem in Berlin und den neuen Bundesländern verdient man wirklich schlecht, wenn man vor allem mal auf die Abzüge schaut. Wenn junge Menschen durch Start-up-Unternehmen mit 1600 EUR BRUTTO geködert werden, dafür dann 45 Stunden in der Woche arbeiten müssen, ohne einen Ausgleich für Überstunden, ist das schlimm. Ergebnis: Menschen über 45 finden keine Stellen, sie sind kritischer und nicht so leicht zu blenden, was Abzocke und leere Versprechungen angeht.
    9 2 Melden
  • Peter von der Flue 03.03.2017 02:57
    Highlight Das ist ja fast wie die US Wahlen reloaded . Eine Kanzlerin die eigentlich weggewählt müsste und das Ding mit Bart, welches Dinge verspricht von welchen es A keine Ahnung hat und B nur populistisch ist. Shit jetzt auch die Linken ohne Realität und realen Lösungen. Quasi Afd Links. ARMES DRUTSCHLAND MAGERE FUCHS.
    18 24 Melden
  • Redly 02.03.2017 21:10
    Highlight Löpfe meint also, weil das Sparen so erfolgreich war (und es darum vielen (sprich Durchschnitt) viel besser geht) soll die Basis des Erfolgs zerstört werden.
    Moll moll, sehr logisch.
    22 37 Melden
    • Posersalami 02.03.2017 21:48
      Highlight Das Sparen war und ist nicht erfolgreich, weil es auf Kosten anderer Länder geht. Das gilt für Deutschland, wie auch für die Schweiz.
      37 16 Melden
    • Adremos 02.03.2017 21:51
      Highlight Durchschnitt : 2 besitzen im Durchschnitt je 1 Million... Tönt gut. Dumm nur, wenn dem Einen 2 Millionen gehören und dem Anderen gar nix...
      42 7 Melden
    • Electric Elephant 02.03.2017 23:43
      Highlight Du weißt aber schon das hier ein Median aussagekräftiger wäre. Ein Durchschnitt sagt gar nichts über die Verteilung aus! Der Schluss von Löpfe ist durchaus logisch... Dein Einwand eher nicht!
      10 7 Melden
  • Richu 02.03.2017 20:04
    Highlight Betr. Lohnerhöhungen war Deutschland in den letzten Jahre in der EU führend.
    So stiegen in Deutschland die Löhne durchschnittlich:
    2014: 2,9%, 2015: 4% und 2016: 2,5%.
    Die Teuerung (Inflation) war jedoch in Deutschland "nur"
    2014: 0,9%, 2015: 0,3% und 2016: 0,5%.
    Die Löhne wurde gegenüber der Teuerung also in den letzten 3 Jahren in Deutschland um ein mehrfaches erhöht! In Frankreich waren in der gleichen Periode die Lohnerhöhungen nicht einmal halb so hoch wie in Deutschland.
    Seitdem Frau Merkel als Bundeskanzlerin amtet konnte zudem in Deutschland die Arbeitslosenzahl halbiert werden!
    16 32 Melden
    • rodolofo 02.03.2017 21:08
      Highlight Trotzdem sind die Löhne in Deutschland immer noch zu tief!
      Bei einer gemeinsamen Währung müssen EU-Länder, in denen die Exportwirtschaft "heiss läuft", mittels Lohnerhöhungen für eine Abkühlung sorgen.
      Dadurch werden andere EU-Länder wieder konkurrenzfähig.
      Da die gemeinsame Währung Abwertungen der Länderwährungen verunmöglicht, könnte man an anderen Einstellungen schrauben, z.B. am Mindestlohn.
      28 6 Melden
    • Posersalami 02.03.2017 21:49
      Highlight Die Löhne müssten aber sehr viel stärker steigen und das über einen längeren Zeitraum. Deutschland muss 10 Jahre Lohnrückhaltung aufholen!
      29 5 Melden
    • Adremos 02.03.2017 21:54
      Highlight Welche Löhne ist hier die Frage... Stichwort Durchschnitt !!! Vlt. solltest Du die Bedeutung und vor Allem die Berechnungsmethode vom Durchschnitt nochmals nachschauen...
      17 3 Melden
  • Domino 02.03.2017 19:38
    Highlight Kann mir jenand sagen was Schulz alles in seiner politischen Karriere auf die Beine gestellt hat?
    33 5 Melden
    • Richu 02.03.2017 21:11
      Highlight Offen zu gibt Schulz: Ein schlechter Schüler gewesen zu sein, keine Abitur (Matur) zu haben und auch zeitweise dem Alkohol verfallen zu sein. Wie gravierend die ihm vorgeworfenen
      "finanziellen Verfehlungen" in der EU sind kann ich zuwenig gut beurteilen.
      19 3 Melden
    • Froggr 03.03.2017 03:45
      Highlight Nichts.
      14 3 Melden
  • Yippie 02.03.2017 19:23
    Highlight Die Austeritätspolitik hat den Deutschen Staat in die Gewinnzone geführt, was harte Arbeit war und wovon man langfristig profitieren wird. Die Überschüsse sollte man nun aber denjenigen zurückgeben, die den Umschwung möglicht gemacht haben. Entweder durch Steuersenkungen bei der unteren Mittelschicht oder durch bessere Sozialleistungen.
    28 10 Melden
    • Posersalami 02.03.2017 21:50
      Highlight Befassen sich doch etwas mit Mikroökonomonie, vor allem mit den Unterschieden zur Makroökonomie. Die Überschüsse muss man vor allem den Defizitländern zurück zahlen, in welche die deutsche Arbeitslosigkeit letzten Endes exportiert wurde. Gleiches gilt für uns.
      18 7 Melden
    • Yippie 03.03.2017 13:58
      Highlight Um damit den Druck für Reformen der Schuldenländer zu nehmen?
      Ein Transferunion ist meiner Meinung nach nur sinnvoll, wenn unter gleichen oder zumindest ähnlichen Bedingungen gewirtschaftet wird. Ansonsten kommt sich der Deutsche Arbeiter veräppelt vor, wenn er von den Profiten selbst nicht profitiert und dann auch noch die halbe EU über Wasser halten soll.
      5 1 Melden
    • Posersalami 03.03.2017 15:08
      Highlight @ Yippie: 1/2 Was heisst "unter ähnlichen Bedingungen"? Und mit einer Transferunion hat das schon gar nichts zu tun. Die Länder müssen ihre Löhne primär an ihre Produktivität und die gewünschte Inflation anpassen, thats it. Im übrigen profitiert der deutsche Arbeiter schon längst nicht mehr von den Profiten, die er erwirtschaftet. Oder was glauben sie, wieso in Deutschland die Schere zwischen arm und reich immer weiter aufgeht? Die Stichworte heissen Lohnzurückhaltung und Entmachtung der Gewerkschaften.
      2 1 Melden
    • Posersalami 03.03.2017 15:11
      Highlight 2/2 Und wegen den "Reformen": Die sind massiv kontraproduktiv, das sieht nun wirklich jeder. Portugal, das sich mit seiner Links-Regierung den "Reformen" verweigert, sieht endlich wieder Land. Die neoliberalen Reformen müssen umgehend rückgängig gemacht werden, sonst kommen die Länder im Süden die nächsten 100 Jahre nicht wieder hoch.
      5 1 Melden
  • Felix Walter S. 02.03.2017 18:52
    Highlight Wenn die SPD ernsthaft das Gefühl hat, dass sie mit der linken DDR-Nostalgiepartei eine stabile Regierung bilden kann... Viel Spass dabei!
    19 47 Melden
    • Fabio74 02.03.2017 19:30
      Highlight warum nicht rot-rot-grün?
      Schwarz ist ausgelutscht und am Ende. Es braucht neues.
      27 17 Melden
    • Makatitom 02.03.2017 22:04
      Highlight Wenn ich so lese und höre, was Frau Wagenknecht immer und immer wieder fordert, muss ich sagen, dass das ein echter Gewinn wäre, denn dann würde die SPD von der Linken kontrolliert, dass es auch wirklich den unteren und untersten Einkommen besser geht (Beschränkung von Zeitarbeit und "Praktika", Erhöhung des Mindestlohns, höhere Besteuerung von grossen und sehr grossen Vermögen und Erbschaften, Stopfen von Steuerschlupflöchern weltweit etc.)
      27 3 Melden
  • Richu 02.03.2017 18:40
    Highlight In diesem Bericht wurde mit keinem Wort erwähnt, dass die SPD versucht, zu verhindern, dass die EU-Vergangenheit von Martin Schulz bekannt wird; denn er hat sehr viele "dunkle" Flecken (nicht nur die EU betreffend) in seiner Biographie. Dies wäre nämlich ein Horrorszenario für die SPD und natürlich auch für Martin Schulz persönlich!
    25 22 Melden
    • Ville_16 02.03.2017 19:13
      Highlight Ja beispielsweise ca. 500000€ kassieren und davon nur 99000€ versteuern. Toller SPD Kandidat. Ein richtiger Champagnersozialist.
      32 12 Melden
    • Fabio74 02.03.2017 19:30
      Highlight @Ville: WEnn es legal ist wo ist das Problem?
      13 18 Melden
    • Ville_16 03.03.2017 07:40
      Highlight @Fabio74 anhand Ihrer anderen Kommentare, unterstelle ich Ihnen einfach mal was. Sie finden das Verhalten von Schulz ok, dasjenige von Steueroptimierern, obwohl auch legal, wahrscheinlich eher nicht.
      8 0 Melden
  • Der Rückbauer 02.03.2017 18:13
    Highlight Was hat Schulz auf europäischer Ebene zustande gebracht? Nichts, rein gar nix, ausser den persönlichen Bezügen als Vorsitzender des kompetenzlosen EU-Parlamentes. Ein Looser auf der ganzen Linie, hat zusammen mit Juncker, Asselborn, Dijsselbloem und Co. die EU an die Wand gefahren. Und jetzt? Bundeskanzler der BRD? Gott bewahre. Man vergisst schnell heute. Was Schnorrer, nicht nur Trump, heute alles anrichten.
    37 27 Melden
    • Maett 02.03.2017 18:35
      Highlight @Der Rückbauer: deutsche EU-Politiker wurden in deutschen Medien in den letzten Jahren aber immer wohlwollend und ja nie kritisch erwähnt, was ihm nun zugute kommt.

      Erreicht hat er tatsächlich ... naja, tatsächlich nichts. Aber die EU gleicht ja auch eher einer Verwaltung, die Erwartungen lagen also nicht unbedingt höher.

      Und der deutsche Wähler will es ja eher muckelig haben, da sind sowohl Schulz als auch Merkel passable Kandidaten, auch wenn es Deutschland gut täte, konstruktiv arbeitende Politiker an die Macht zu hieven - aber es treten ja keine an.
      22 10 Melden
    • M (1) 03.03.2017 08:22
      Highlight Hachja, wieder EU-Gebashe. Haben keine Kompetenzen, sind aber trotzdem an allem was die Länder selbst verbockt haben Schuld.
      3 5 Melden
    • Maett 03.03.2017 12:07
      Highlight @M (1): was genau haben denn welche Länder selbst verbockt? Andere kritisieren aber mit inhaltsleeren Kommentaren glänzen, das hat man ja gerne.

      Praktisch jedes strukturelle, gesellschaftliche oder andere relevante Problem auf diesem Kontinent steht in direktem Zusammenhang mit der EU und deren Inflexibilität.

      Was sehen Sie für Schwierigkeiten, die nicht mit der EU im Zusammenhang stehen?
      3 2 Melden
  • postmaterial 02.03.2017 17:50
    Highlight "Wenn jetzt die schwäbische Hausfrau dorthin
    zurückkehrt , wo sie hingehört – in den Haushalt"

    Was ist Sexismus, wenn nicht das?

    Zum ähnlich plumpen Rest Ihres Textes enthalte ich mich eines weiteren Kommentars.
    19 41 Melden
    • Pakart 02.03.2017 20:12
      Highlight Ironie nicht angekommen?
      19 8 Melden
    • gnp286 02.03.2017 20:16
      Highlight Ich habe mich gefragt wann genau *dieser* Kommentar kommt :D

      -> triggered
      27 6 Melden
    • Waedliman 03.03.2017 16:22
      Highlight Trost: Ich hab die Ironie auch nicht erkannt. Vielleicht sollten die Autoren mal ein bisschen an ihrer Rhetorik arbeiten. Provokative Sätze schreiben kann jeder - kenntlich machen, was die wahre Aussage sein soll, geht anders
      3 0 Melden
  • fiodra 02.03.2017 17:16
    Highlight Wichtig ist, dass Schäuble wegkommt, Merkel könnte sich mit einer weniger rigiden Austeritätspolitik einrichten.
    34 8 Melden
  • simiimi 02.03.2017 17:11
    Highlight Bei seiner Kritik an der Agenda 2010 scheint der Autor zu vergessen, dass Deutschland ohne diese wirtschaftlich wohl etwa gleich schlecht dastehen würde wie Frankreich. Zudem wird gerne vergessen, dass ausufernde Staatsverschuldung überhaupt erst zur Eurokrise geführt hat. Jetzt soll also Feuer mit Feuer bekämpft werden, und bezahlen soll es die nächste Generation. Schöne Aussichten (nicht).
    25 38 Melden
    • peeti 02.03.2017 17:48
      Highlight Hast du den folgenden Absatz überlesen: "Die «Agenda 2010» gilt heute als Grund, dass die deutsche Wirtschaft wieder zu alter Stärke gefunden hat..."? Der Autor schreibt ja, dass es Deutschland insgesamt sehr gut geht. Aber wenn man genauer schaut, wer von diesem Wohlstand vor allem profitiert hat, ist Kritik angebracht.
      Feuer mit Feuer? Ungleichheit muss nicht mit höherer Staatsverschuldung bekämpft werden, da gibt es bessere und für kommende Generationen fairere Methoden.
      41 2 Melden
    • phreko 02.03.2017 18:12
      Highlight Kleiner Fehler: die Agenda 2010 ist mitschuldig, dass es den Franzosen schlecht geht!

      36 6 Melden
    • FrancoL 02.03.2017 18:20
      Highlight Wieso muss man IMMER gleich von einem Extrem ins andere fallen, vom rigiden sparen in die ausufernde Staatsverschuldung? Geht es nicht mit Markteingriffe des sattes die besonnen die Wirtschaftslöcher ausgleichen? Muss es immer das Zügellose sein? Die nächste Generation wird noch mehr bezahlen müssen wenn wir den Markt nicht in den Griff kriegen, sie wird den Schutt wegräumen und den Neuaufbau bewältigen müssen. Es ist Dir schon klar dass die Menschen nicht einfach entsorgt werden können und ein minimales Budget kraucht es für alle.
      18 4 Melden
  • R&B 02.03.2017 16:48
    Highlight Wenn dies eintreffen würde, würde das der ganzen Welt gut tun:
    1. Klares Signal an andere europäische Staaten, dass Austerität nix bringt, wenn die Wirtschaft am Boden ist und so Griechenland sich wieder aufraffen kann.

    2. Erhöhung der Löhne in Deutschland, so dass die Löhne wieder der Leistung entsprechen.
    -> Der Export geht zurück und der Euro wird schwächer. -> Auch ein starkes Signal an Schweizer Unternehmer, dass der Mittelschicht mehr Lohn bezahlt werden soll.
    55 9 Melden
  • zurchpet 02.03.2017 16:37
    Highlight #keineBremsen
    3 6 Melden
  • TanookiStormtrooper 02.03.2017 16:36
    Highlight Agenda 2010 dürfte auch für den Rückgang der SPD gesorgt haben. Gerhard "Genosse der Bosse" Schröder und seine Nachfolger waren nicht gerade Sozial, da kann man auch gleich die Merkel wählen. Mit Schulz ist jetzt die Hoffnung zurückgekehrt, dass die SPD wieder erkennt, was das S im Parteinamen bedeutet. Mal sehen ob er die Erwartungen erfüllen kann, besser als die Leute in die Arme der AfD zu treiben ist es allemal.
    43 6 Melden
  • Amboss 02.03.2017 16:25
    Highlight Naja, nur weil Herr Schulz dieses "Tabu" antastet, heisst das noch gar nicht, dass sich was ändert, denn:
    - Selbst wenn er gewählt wird (Chance klein): Es wird weiterhin eine GroKo geben, also alles wie gehabt, Rot-rot-grün ist eine Illusion.
    - Auch die Hoffnung, die SPD würde Hand zur Veränderung bieten ist naiv. Die SPD hat es aufgegleist, die SPD war (ausser während 4 Jahren) stets in der Regierung.

    Aber das wichtigste: D muss gar nichts ändern. Der Euro IST altenativlos, auf eine ganz böse Art. Weil die Alternative immer noch schlimmer und ungewisser ist.
    19 32 Melden
    • FrancoL 02.03.2017 17:29
      Highlight Wieso bist Du so sicher dass es wieder eine GroKo geben wird? Es kann auch zu Sw/Ro/Gr kommen, mit mehr Macht für die Linke. Zudem RoRoGr kann, allerdings nur wenn als sehr, sehr optimal läuft, tatsächlich eine Möglichkeit sein.
      14 8 Melden
    • maljian 02.03.2017 17:43
      Highlight @FrancoL
      Was meinst du mit sw/ro/gr und der zusätzlichen Aussage, dass es mehr macht für die Linke gäbe?
      Du meinst damit nicht wirklich CDU/Linke/Grüne oder?
      7 5 Melden
    • herschweizer 02.03.2017 17:49
      Highlight Papperlapp, die EU ist nun einfach schwächer als der amerikanische Wirtschaftsraum. Der IWF hat Europa im Sack!!! Es hat mit Island angefangen und wird weitergehen. Schaut nach Griechenland mit seinen von den "Gläubigern" geforderten Privatisierungen. Wird Italien als nächstes fallen??
      8 6 Melden
    • FrancoL 02.03.2017 18:10
      Highlight @maljian; Ich meine CDU/SPD und Grüne und das gäbe eine Verschiebung nach links.
      5 3 Melden
    • FrancoL 02.03.2017 18:14
      Highlight @herschweizer; wie sich die Märkte unter dem Einfluss von Trump verändern wissen wir alle nicht. Auch mit dem IWF wäre ich nicht so sicher wo die Reise hin geht und zu Italien lässt sich feststellen dass durch die relativ geringe private Verschuldung die Situation nicht so aussichtslos ist wie mach einer meint. Nach den nächsten Wahlen werden die Karten neu gemischt ODER der Zug fährt noch vehementer in die gleiche Richtung, dann allerdings wird es relativ rasch zu einem Crash kommen.
      10 2 Melden
    • Amboss 02.03.2017 19:08
      Highlight @ Franco: Schwarz rot (SPD) Grün ist absurd.

      Welches Interesse sollten SPD und insbesondere CDU haben, noch die Grünen in die Koalition zu holen?

      Und eben, für rot rot Grün bräuchte es ein politisches Erdbeben - so eins ist nicht in Sicht.

      Nein, man kann definitiv mit GroKo rechnen
      6 4 Melden
    • FrancoL 02.03.2017 22:48
      Highlight @Amboss; Das ist alles andere als absurd. Die GoKo würde wohl möglich sein, die SPD sicherlich aber nicht besonders angetan nochmals die Nr. 2 zu spielen und alles mittragen zu müssen. Nimmt an noch dazu dass die AfD sicherlich eine Menge Prozente machen wird könnte es sein das die GeKo zusammengezählt an Stimmen verliert und schwächelt. Da ist es bei den Problemen die anstehen nicht absurd für einige Jahre eine noch breiter abgestützte Koalition zu suchen.
      . . . .
      1 2 Melden
    • FrancoL 02.03.2017 22:51
      Highlight @Amboss; . . . Die CDU könnte durchaus ein Interesse haben um auch weniger unter Druck der CSU zu sein. Die SPD hätte mehr zu sagen da die Schnittstelle mit den Grünen durchaus vorhanden ist. Zudem sollte die SPD an Stimmen gewinnen und diese nicht in macht ummünzen dann wird sie diese schnell wieder verlieren.
      Es gibt viele interessante Aspekte zu begrüssen. und Absurd ist heute fast nichts mehr, vor allem nicht in Deutschland wo eine CDU die SPD schon fast LINKS überholt hat.
      2 3 Melden
  • Erdling.Nik 02.03.2017 16:08
    Highlight Ist das Ende des Artikels nicht ein wenig frauenfeindlich mit der Anspielung auf Hausfrau und Haushalt? ^_^
    26 15 Melden
    • Philipp Löpfe 02.03.2017 16:42
      Highlight Der Familienhaushalt folgt ganz anderen Gesetzmässigkeiten als der Staatshaushalt. Es hat nichts mit Herd und Putzen zu tun. Meinetwegen kann man die schwäbische Hausfrau mit dem schwäbischen Familienvater ersetzen. Dann ist es mit Sicherheit nicht mehr sexistisch.
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    • BrigitteA 02.03.2017 18:04
      Highlight Lieber Philipp. Vorneweg, ich mag Ihre Schreibe üblicherweise sehr gerne. Und natürlich ist klar, dass Ihr letzter Satz auf unterschiedliche ökonomische Prinzipien hinweist und trotzdem: die Metapher an sich ist sexistisch, da geb ich Peace.Nik recht. Sprache formt die Gesellschaft.
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    • Philipp Löpfe 02.03.2017 18:35
      Highlight #BrigitteA: Leider kann ich nichts dafür, dass Frau Merkel gerne diesen Vergleich wählt. In der Schweiz wird meist der Familienvater genannt. Ist das besser?
      14 6 Melden
    • Maett 02.03.2017 18:38
      Highlight Hier wird wieder einmal ein First-World-Problem kreiert und diskutiert. Ohne ideologische Brille versteht man nämlich, wie der entsprechende Abschnitt gemeint war (was beim "schwäbischen Familienvater" nicht der Fall wäre) - und der ist nicht einmal so schlecht geschrieben.
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    • BrigitteA 02.03.2017 19:21
      Highlight @PL: Dass Frau Merkel diesen Vergleich auch gerne selbst wählt, ist ja nicht automatisch ein Kriterium dafür, ob die Metapher sexistisch ist nicht.
      @Maett: Geschenkt. Eins schliesst das andere nicht aus.

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    • Erdling.Nik 02.03.2017 20:16
      Highlight Danke für Deine Antwort, Philipp, das war aber nicht ganz so ernst gemeint, eher so eine spontane Reaktion. 😁
      6 1 Melden
  • slashinvestor 02.03.2017 16:08
    Highlight Und deswegen hasse ich die meisten Sozialisten. Ausgeben, ausgeben, ausgeben... Und wenn es nicht reicht, dann wieder mal die Reiche anzapfen. Agenda 2010 musste passieren, aber jetzt wäre zeit dran zu feilen, nicht weg zuhauen.
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    • Fabio74 02.03.2017 17:03
      Highlight Die Rechten machen es perfider. Den Reichen Geschenke machen, dies bei den Arnen holen oder einfach Gelder streichen. Damits nicht auffällt liefert man Sündenböcke für alles
      Im Übrigren ist die CDU seit 2005 an der Macht. Warum hat diese nichts geändert. Zumindest unter schwarz/gelb ?
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    • ujay 02.03.2017 17:15
      Highlight @slashinvestor. Aber dass fast 10% der Deutschen in in finanziell prekären verhältnissen lebt interessiert dich und deine rechten Freunde nicht. Ohne Sozialisten gäbe es die Errungenschaften unserer sozialen Marktwirtschaft, von dem auch du profitierst, in 500 Jahren nicht. Da fehlte es dem rechten politischen Lager schon immer an Willen. Mit banalen Allgemeinplätzen (ausgeben, ausgeben, ausgeben) wirst du es auch nicht wirklich auf einen vorderen Platz der ernst zu nehmenden Kommentare schaffen.
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    • phreko 02.03.2017 17:18
      Highlight Musste? Damit ganz Europa im Chaos versinkt?
      6 2 Melden
    • gecko25 02.03.2017 17:21
      Highlight ein sozialist existiert durch geben, nicht durch nehmen. Zum Glück haben ja auch einige Genug, für einen materiellen Verzicht für sozial Schwächere. Wenn die Liberalen dann noch bemerken, dass dies Handeln enorm wohltuend sein kann, bewegen wir uns endlich in richtige Richtung.
      18 6 Melden
    • FrancoL 02.03.2017 17:25
      Highlight Ja Du scheinst wohl die Mehrheit die unter der bisherigen Wirtschaftpolitik nicht gut bedient wurde zu vergessen oder zu leugnen. Erbärmlich.
      18 5 Melden
    • herschweizer 02.03.2017 17:43
      Highlight Du kennst schon den Unterschied von RotGrün und CDU?
      1 4 Melden
    • peeti 02.03.2017 17:53
      Highlight Hast du den Text gelesen? Wer redet denn hier von weghauen? Es geht um Kritik an einer Agenda, die zu mehr Wohlstand aber auch mehr Ungleichheit geführt hat.
      10 1 Melden
  • saukaibli 02.03.2017 16:00
    Highlight Das wäre ja eine Kehrtwende um 180°, wenn die SPD wieder sozialdemokratische Politik betreiben und vom Neoliberalismus abkehren würde. Die Bücher von Joseph Stieglitz empfehle ich übrigens allen, die immer noch an den Neoliberalismus und die freie Marktwirtschaft glauben. Aber Achtung, er hat sehr überzeugende Argumente. Nicht umsonst ist er Nobelpreisträger.
    47 4 Melden
    • FrancoL 02.03.2017 17:23
      Highlight Dein Aufruf Stiglitz zu lesen ist richtig und würde so manchem die Augen öffnen. Ergänzend die Bücher sind sehr gut und verständlich geschrieben, die trockene Materie, die uns ALLE betrifft, wird sehr verständlich dargestellt.
      18 3 Melden
  • Posersalami 02.03.2017 15:59
    Highlight Pünktlich zur Wahl entdeckt die wieder SPD, dass sie ja eigentlich eine Sozialdemokratische Partei wäre. Somit alles wie gehabt, glauben tut das eh schon lange niemand mehr in Deutschland. Es wäre schön, wenn die SPD auch meinen würde was sie sagt und in bester Trump-Manier dann auch ab Tag 1 ans Umsetzen geht. Seit Schröder weiss jeder, was er von der SPD zu erwarten hat: Neoliberalismus und illegale Kriege. Daran wird auch ein Schulz nichts ändern, man braucht sich ja nur dessen Politik anschauen als er Präsident des Europaparlaments war. Warum soll ihm jetzt jemand diese 180° Wende glauben?
    16 27 Melden
    • äti 02.03.2017 16:47
      Highlight Ich!
      12 6 Melden
    • FrancoL 02.03.2017 17:19
      Highlight Weil auch der bis jetzt begangene Weg weitgehend auf GLAUBEN aufgebaut war!
      12 5 Melden
    • Berggurke 02.03.2017 17:20
      Highlight Welche illegalen Kriege? Tatsächlich ist das eine der wenigen wirklichen Leistungen Schröders: Er bzw. seine Regierung hat Deutschland aus dem Irakkrieg herausgehalten...
      18 1 Melden
    • The Origin Gra 02.03.2017 18:21
      Highlight Berggurke: Was ist mit dem NATO-Einsatz im Balkan? Das Deutsche Grundgesetz verbietete damals Auslandseinsätze. Damit war er Illegal
      4 9 Melden
    • Posersalami 02.03.2017 18:59
      Highlight Dazu möchte ich Gerhard Schröder zu Wort kommen lassen:
      2 2 Melden
    • Fabio74 02.03.2017 19:34
      Highlight @Gra: AUch an dich die Frage: Europa hat 4 Jahre in Jugoslawien zugeschaut allen Massakern etc.
      Wie länge hättest Du zugeschaut?
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  • FrancoL 02.03.2017 15:58
    Highlight 2 Aussagen freuen mich ganz besonders:

    Fratzscher, Stiglitz und andere klagen die immer grösser werdende Ungleichheit an. Wohlstand nützt nichts wenn er derart ungleich verteilt ist.
    Der Staat sollte dafür besorgt sein dass ALLE Schichten am Wohlstand teilnehmen können.

    "Die Deutschen sind allmählich Merkel-müde, sind aber glücklicherweise immer noch resistent gegen Rechtsradikale"

    Ich hoffe diese Resistenz ist dann auch an der Urne spürbar, das wäre ein schönes Geschenk für uns alle und würde 2017 in ein positives Licht rücken.
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  • CreatorsWolf 02.03.2017 15:54
    Highlight Ja deutschland hat tiefe arbeitslosigkeit und handelbilanzüberschuss aber wer zahlt die Rechnung? Der Süden Europas wurde ökonomisch zerstört, aufgrund einer gemeinsamen Währung und unterschiedlicher Konkurrenzfähigkeit. Eine ganze Generation ging verloren in Griechenland, Spanien, Italien, Portugal usw. Aber Hauptsache "Deutschland geht es gut" und Schäuble kann seine schwarze null verkünden.
    42 8 Melden
    • FrancoL 02.03.2017 17:18
      Highlight Darum ist es ja gerade gut dass eine Abkehr von dieser rigorosen Sparpolitik vorgenommen wird. Gerade wenn der Mittelstand wieder in den Fokus gesetzt wird und die unteren Schichten NICHT vernachlässigt werden, wird es auch für den Süden interessant. Allerdings muss der Süden nun auch einmal seine Reformen durchboxen, denn sonst wird es wieder nichts mit dem besseren Verteilen des Wohlstandes.
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    • ujay 02.03.2017 17:24
      Highlight @CreatorsWolf. Du musst deine Inkompetenz nicht noch hier so ins Schaufenster stellen. Die grössten finanziellen Profiteure der EU waren und sind Spanien und die genannten südl. Staaten. Der grösste Finanzierer der EU ist Deutschland. Für die Unfähigkeit dieser Länder sind diese selber verantwortlich. Es gibt in der EU genug Beispiele von Staaten,die sich im Gegensatz zu den Genannten, wirtschaftlich entwickelt haben.
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    • Neuromancer 03.03.2017 14:52
      Highlight Das einzige Inkompetente hier ist deine Antwort bzw. Meinung, ujay. Schlauere Köpfe als du haben in der Vergangenheit bereits CreatorWolfs Ansichten bestätigt, darunter auch deutsche Ökonomen. Kann mich da noch gut an ein Interview im Spiegel erinnern. Die Kommentare des Bildungsprekariats im Forum dazu waren deckungsgleich mit deinem.
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  • Plöder 02.03.2017 15:53
    Highlight Und ich hör schon die Löpfe Kritiker...

    Darum🙈🙉
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  • herschweizer 02.03.2017 15:50
    Highlight Lachhaft... unsere deutschen Nachbarn sind politische Spezialisten. Unter RotGrün wurde Harz4 Leiharbeit und all diese sensationellen Werkzeuge gegen "Arbeitslosigkeit" eingeführt und umgesetzt. Das ist doch jetzt schon ein bisschen d.....
    15 11 Melden
    • saukaibli 02.03.2017 17:10
      Highlight Naja, immerhin scheint wenigstens einer der Verantwortlichen dafür seine Fehler eingesehen zu haben. Das heisst nicht, dass er alles ändern kann falls er Kanzler wird, aber seine Fehler einzugestehen ist doch mal ein Anfang.
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    • herschweizer 02.03.2017 17:54
      Highlight Fehler hhh? Der Fahrplan ist klar. Die Wahlen entscheiden nur wie der Bevölkerung die bevorstehenden Geschehnisse kommuniziert wird. Gross Handlungsspielraum besteht da nicht denk ich einfach mal.
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    • Fabio74 02.03.2017 19:35
      Highlight warum hat schwarz/gelb dies nicht geändert? oder schwarz/rot? Ist mir zu einfach, die Schuld einem zuzuschieben, wenn NAchfolgeregierungen dies nicht ändern
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    • herschweizer 03.03.2017 11:04
      Highlight Die Schuld ist das Budget.... erklär mir bitte weshalb unter RotGrün neoliberale Massnamen wie Kurzarbeit Leiharbeit Harz4 und diese Arbeitsgesetze aufgegleist wurden. Das deckt sich jedenfalls überhaupt nicht mit dem Parteiprogramm von RotGrün... das wird gekonnt nicht kommuniziert... deshalb ist es egal wie die Wahlen ausgehen... es ändert sich nur der Kommunikationsstil.
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