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FILE - In this Thursday, June 21, 2018 file photo Britain's Foreign Secretary Boris Johnson talks to a British armed forces serviceman based in Orzysz, in northeastern Poland, during a ceremony at the Tomb of the Unknown Soldier and following talks on security with his Polish counterpart Jacek Czaputowicz in Warsaw, Poland. Boris Johnson aspires to be a modern-day Winston Churchill. Critics fear he's a British Donald Trump. Johnson won the contest to lead the governing Conservative Party on Tuesday July 23, 2019, and is set to be asked Wednesday by Queen Elizabeth II to become Britain's next prime minister. (AP Photo/Czarek Sokolowski, File)
Boris Johnson

Nach dem Lesen dieses Beitrags weisst du, was hinter Politikern wie ihm steckt ... Bild: AP

Analyse

«Überall übernehmen die Killerclowns die Macht» – das steckt dahinter

Diese «Guardian»-Kolumne ist viel zu gut, um sie zu verpassen! Wir fassen die wichtigsten Punkte der messerscharfen Polit-Analyse zusammen.



«Überall übernehmen die Killerclowns die Macht.»

George Monbiot, Kolumnist

Was ist passiert?

Der britische Autor George Monbiot hat für den «Guardian» eine messerscharfe Analyse verfasst. Sie dreht sich um Killerclowns in der Politik und globale Oligarchen.

Die lesenswerte Kolumne ist auf Englisch verfügbar. Wir fassen die wichtigsten Punkte zusammen:

Wer sind die Killerclowns?

Monbiot meint damit Politiker à la Trump oder Boris Johnson, die mit ihren Mätzchen und Kapriolen auffallen. Er bezeichnet diese Figuren als «lächerliche Muskelmänner», die sich oft als Schwächlinge herausstellten. Sie würden sich dank superreichen, mächtigen «Freunden» an der Macht halten.

«Heute dominieren sie Nationen, die sie einst von der Bühne gelacht hätten.»

Die nicht abschliessende Liste:

Die Gretchenfrage

Monbiot fragt:

«Warum sind die Technokraten, die vor einigen Jahren fast überall herrschten, den extravaganten Possenreissern gewichen?»

Social Media habe sicher zum Erfolg von Trump und Co. beigetragen, schreibt Monbiot. «Ein Brutkasten der Absurdität.»

Die wirklich entscheidende Frage sei aber eine andere: Warum finanzieren die Ultrareichen, die bis vor kurzem mit ihrem Geld und ihren Medien «charismafreie Politiker» gefördert hätten, nun plötzlich diesen Zirkus?

Was die globalen Oligarchen vorhaben

Was die Oligarchen wollten, sei nicht dasselbe wie das, was die Wirtschaftskonzerne vom alten Schlag wollten. Mit den Worten ihres bevorzugten Theoretikers Steve Bannon suchten sie die «Dekonstruktion des Verwaltungsstaates».

Sprich: Die Super- und Ultrareichen haben kein Interesse an funktionierenden Sozialstaaten, sondern profitieren vielmehr von instabilen Verhältnissen und Unsicherheit.

«Chaos ist der Gewinnmultiplikator für den Katastrophen-Kapitalismus, von dem die neuen Milliardäre leben.»

Das Chaos eines undurchführbaren Brexits, die wiederholten Krisen und Shutdowns der Trump-Regierung: Das seien die Art von Dekonstruktionen, die der Stratege Bannon vorausgesehen habe. «Während Institutionen, Regeln und demokratische Aufsicht zusammenbrechen, erweitern die Oligarchen ihren Reichtum und ihre Macht auf unsere Kosten.»

Die Politik, die das Unternehmertum fördern sollte (Steuern für die Reichen senken, öffentliche Schutzmassnahmen abbauen, Gewerkschaften zerstören) habe stattdessen «eine starke Spirale der Vermögensbildung» stimuliert.

In Russland würden Menschen, die sich auf diese Weise bereichern, als Oligarchen bezeichnet, hält Monbiot fest. Aber es handle sich vielmehr um ein globales Phänomen.

«Heute wird die Unternehmensmacht von der oligarchischen Macht überlagert – und mutiert zu ihr.»

Die Killer-Clowns würden den Oligarchen noch etwas anderes bieten, hält der «Guardian»-Kolumnist fest: «Ablenkung».

Während uns die Kleptokraten schröpften, würden wir aufgefordert, uns woanders umzusehen.

«Wir sind fasziniert von Witzbolden, die uns ermutigen, den Zorn, der Milliardären vorbehalten sein sollte, auf Einwanderer, Frauen, Juden, Muslime, Farbige und andere imaginäre Feinde und übliche Sündenböcke zu lenken. Wie in den 1930er Jahren ist die neue Demagogie ein Betrug, eine Revolte gegen die Auswirkungen des Kapitals, finanziert von Kapitalisten.»

Die wahren Interessen des Oligarchen würden immer «offshore» liegen: in Steueroasen und Geheimhaltungssystemen. Paradoxerweise werden diese Interessen laut Monbiot am besten von Nationalisten und Nativisten vertreten.

Was wir tun können

Sich gegen diese globalen Oligarchen zu verteidigen, sei nur über eine gnadenlose Besteuerung möglich. Es gelte auch, die Spirale der Vermögensbildung zu durchbrechen.

«Diese Spirale zu durchbrechen, ist eine demokratische Notwendigkeit: Sonst dominieren die Oligarchen, wie wir gesehen haben, das nationale und internationale Leben. Die Spirale hört nicht von selbst auf: Nur staatliches Handeln kann es bewirken. Dies ist einer der Gründe, warum in den 1940er Jahren der höchste Einkommensteuersatz in den USA auf 94% und in Grossbritannien auf 98% gestiegen ist. Eine faire Gesellschaft erfordert regelmässige Korrekturen in dieser Grössenordnung. Aber heutzutage würden die höchsten Steuern besser auf das angesammelte unverdiente Vermögen ausgerichtet.»

Natürlich erschwert die von den Milliardären geschaffene Offshore-Welt eine dermassen mutige Politik extrem. Denn das sei ja eines ihrer Ziele. Aber zumindest wüssten wir als Gesellschaft, was das Ziel sein sollte, und könnten beginnen, das Ausmass der Herausforderung zu erkennen.

«Um etwas zu bekämpfen, müssen wir es zuerst verstehen.»

George Monbiot

(dsc)

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106Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Basti Spiesser 28.07.2019 09:25
    Highlight Highlight Killerclown werden gewählt, weil ein grosser Teil nicht von der Globalisierung profitiert. Weil sie sich vom linken Mainstream nicht mehr vertreten fühlen und die Phrasen der Politiker nicht mehr ernst nehmen. Es gibt kein Rechtsrutsch sonder eine Linksflucht. Man will nicht noch mehr Rechte für LGBT-People und Geld für Flüchtlinge ausgeben, wenn man selber kaum über die Runden kommt. Die Politik der letzten 20 Jahre hat versagt und die Killerclowns möglich gemacht.
  • Smeyers 28.07.2019 02:09
    Highlight Highlight Jedes Land, bekommt die Regierung die es verdient. Das heisst wie die Wahl auch ausgeht, es ist ein Spiegel der Gesellschaft und des gewählten Wahlsystems im jeweiligen Land.
  • imposselbee 28.07.2019 01:28
    Highlight Highlight Insofern würde das bedeuten, dass die Reichen und Mächtigen uns Hampelmänner zum Frass vorwerfen, damit sie mal etwas Ruhe haben vom neidischen Volk. Brot und Spiele. 🤔
  • snowleppard 28.07.2019 00:27
    Highlight Highlight Also mit Killerclowns meint ihr die Leader der USA und Britannien? Passt.
    • Basti Spiesser 28.07.2019 09:25
      Highlight Highlight Noch ein paar mehr.
  • willi22 27.07.2019 21:52
    Highlight Highlight Wir leben in einem grossen zentralen Konflikt auf dieser Erde. Der Krieg Reich gegen Arm und meine Klasse, die Klasse der Reichen hat diesen Krieg begonnen und wird Ihn auch gewinnen. Zitat NYT Warren Buffett
  • malu 64 27.07.2019 21:16
    Highlight Highlight Ein paar wenige regieren die Welt, ein paar Sklaven schuften für sie und versuchen mit allen Mitteln, die Ärmsten fernzuhalten. Aus Angst, sie könnten ihnen den Job, die Frau oder die Sozialhilfe wegnehmen.
  • destin 27.07.2019 21:11
    Highlight Highlight Dass Staaten, sollten sie politisch noch nicht von den Ultra-Reichen dominiert werden, Ressourcen (Steuern) brauchen, wissen natürlich auch die. Es ist also kein Zufall, dass z. B. staatliche Schulen in den USA immer weniger Ressourcen erhalten und auch in Ländern wie der Schweiz Fächer wie Staatskunde und vor allem Geschichte in der sekundären Bildung heruntergefahren werden. Die sind ja nicht blöd… Und dass sich kleinere staatliche Einheiten einfacher erpressen lassen (verlegen wir halt Standort oder Wohnsitz) wissen die auch.
  • destin 27.07.2019 20:54
    Highlight Highlight Das seltsame politische Verhalten der Wählerinnen und Wähler in bildungsmässig hochstehenden Staaten hat den selben Hintergrund wie das Suchtverhalten vieler in den sozialen Medien: Die Ultra-Reichen und die Techfirmen haben beinahe unbeschränkte Ressourcen für Verhaltensforschung bzw. die Anwendung ihrer Erkenntnisse (z.B. Thinktanks); und sie haben die besten Spezialisten für Kampagnen. Das Individuum ist dem gegenüber chancenlos. Nur wenn Staaten ähnliche Ressourcen für ein unabhängiges Bildungssystem und eine unabhängige Wissenschaft aufbringen können, besteht Chancengleichheit.
  • swisskiss 27.07.2019 20:09
    Highlight Highlight Zu simpel, zu plakativ zu konstruiert. Orban, Erdogan gleichzusetzen mit Johnson oder Farage, trifft den Kern der Sache nicht wirklich. Genausowenig die These, dass die Oligarchen" instabile Verhältnisse wollen, oder nicht dieselben Interesessen wie Grosskonzerne haben. In Ländern wie Russland, Türkei, Philippinen ist es die korrupte Nähe zur Staatsführung, die schützt und das Vemögen vermehrt. In anderen Ländern wie USA, Grossbritannien oder Italien, ist die Einflussnahme auf die Politik zum Zweck der Steuervermeidung über die Wahlen das Mittel.
  • DemonCore 27.07.2019 20:00
    Highlight Highlight Ich halte diese Analyse für falsch. Diese Killerclowns sind die letzte Konsequenz der Spassgesellschaft und dem hemmungslosen Befriedigen niederer Instinkte durch (v.a. soziale) Medien. Ich glaube nicht an die Verschwörung Superreichger gegen die Gesellschaft, wobei ich auch nicht von deren besten Absichten ausgehe. Trotzdem. Trump und Bojo und Orban sind nicht per Zufall an der Macht. Das Bild des Rattenfängers halte ich für viel zutreffender, als das des Verschwörers.
    • FrancoL 27.07.2019 22:47
      Highlight Highlight Der Rattenfänger ist nicht weit vom Verschwörer.
  • Don Alejandro 27.07.2019 20:00
    Highlight Highlight Wo sind heutzutage die Kaliber Helmut Schmidts, Gorbatschows, Mitterands und Blairs nur nur geblieben? Konsenspolitik ade, schon seit vielen Jahren.
    • Sheez Gagoo 27.07.2019 21:42
      Highlight Highlight Blair ist ein Hauptverantwortlicher.
    • Astrogator 27.07.2019 22:21
      Highlight Highlight Blair? Der ehemalige britische Premier, das Schosshündchen von Bush?
  • Ueli der Knecht 27.07.2019 19:00
    Highlight Highlight "«Diese Spirale zu durchbrechen, ist eine demokratische Notwendigkeit: Sonst dominieren die Oligarchen, wie wir gesehen haben, das nationale und internationale Leben. Die Spirale hört nicht von selbst auf: Nur staatliches Handeln kann es bewirken."

    Doch: Die Spirale zerstört sich selbst, und mit ihr auch die Kleptokratie.

    Die Machtübernahme der narzistisch persönlichkeitsgestörten Killerclowns sind deutliches Zeichen. Die Vernünftigeren begeben sich klugerweise in Deckung, wo sie geduldig abwarten, bis die zwangsneurotischen Narzissten das Freibeuter-Kapitalistensystem zerstört haben werden.
    • FrancoL 27.07.2019 22:52
      Highlight Highlight @ueli: Wer geht kn Deckung? Fast niemand. Dem Freibeuter Kapitalismus geht der Nachwuchs gar nicht aus.
      Viele äffen dieser Richtung nach und es werden eher mehr als weniger.
      Nein das mit dem in Deckung gehen ist alles andere als eine Option.
    • Ueli der Knecht 28.07.2019 12:28
      Highlight Highlight Ich rede von den Klügeren und Vernünftigeren, FrancoL. Sie sind in den Chefetagen, Regierungen und Machtzentren immer weniger zu finden. Nicht weil sie weniger werden, sondern weil sie sich zurückziehen, und in sichere Deckung begeben. Weil sie erkennen, dass sie nur abzuwarten brauchen, bis sich die Dummköpfe selbst die Grinder eingeschlagen und ihre feudal-plutokratische Kleptokratie zerstört haben werden.

      Auch die Technokraten verkommen immer mehr zu Robotern. Zu willfährigen Befehlsempfängern der Kleptokratie mit stark eingeschränkter Autonomie.
      Benutzer Bild
  • DocShi 27.07.2019 18:35
    Highlight Highlight Schon Douglas Adam's schrieb in "Per Anhalter durch die Galaxis" ;
    Nur wenige wissen das die wahre Macht nicht vom Präsidenten ausgeht. Der Präsident soll nur davon ablenken.... "

    Das war übrigens 1979!

    Tja, der Mensch ist ein gar schwindliches Geschöpf. (Shakespeare).

    In diesem Sinne "Tut von Zeit zu Zeit eine Revolution gut"! (F. T. Sorry mir fällt der Name nicht ein. Berühmter Philosoph)

    😎
  • Todesstern 27.07.2019 18:29
    Highlight Highlight Sprich: Die Super- und Ultrareichen haben kein Interesse an funktionierenden Sozialstaaten, sondern profitieren vielmehr von instabilen Verhältnissen und Unsicherheit.

    Da ist leider so und wird auch noch mehr zumehmen in Zukunft.
  • Walser 27.07.2019 18:23
    Highlight Highlight Die Guardian Kolumne ist doch eher „sehr einfache“, lustige Unterhaltung. Gewisse Teile aber grundsätzlich wohl teilweise richtig. Das meiste eher wilde Theorie. Der Grund dass beispielsweise ein Salvini an der Macht ist, ist ein komplett anderer als bei Erdogan. Dort wo das Volk die sogenannten Killerclowns wählt, tun sie dies aus Unzufriedenheit und Zorn. Wer zufrieden mit seinem Leben ist, wählt keine Killerclowns. War schon immer so.
    • DocShi 27.07.2019 20:23
      Highlight Highlight Lass dir mal folgendes durch den Kopf gehen. Und es ist absolut wahr:
      Es gibt Ahnenforscher die sich mal in verschiedenen alten grossen Städten angeschaut haben welche Familien vor 600 Jahren dort am meisten Einfluss und Geld hatten.
      Und weisst du was? Dieselben Familien (teilweise wurden Namen leicht verändert (z. B. durch Heirat, Wandel der Sprache etc.) haben immer noch das meiste Geld und den meisten Einfluss. Und nur höchst selten war ein Familienmitglied an der Spitze der Politik.
      Ist dir klar worauf dies hinausläuft?

      Also überdenke deinen Kommentar nochmal.
      Nur so ein Tip. 😎
    • Jol Bear 27.07.2019 22:20
      Highlight Highlight Erdogan, Johnson, Orban oder Salvini im gleichen Kontext einer politischen Analyse abzuhandeln ist sogar Lichtjahre von „Unterhaltung“ entfernt. Dieser Guardian-Artikel wiedergibt eher einen Tunnelblick aus einem basisfernen linken Elfenbeinturm.
  • Dominik Treier 27.07.2019 18:19
    Highlight Highlight Mit Sozialstaat und Gerechtigkeit ging es den Menschen und lustigerweise auch der ach so wichtigen Wirtschaft schon immer am besten. Vielleicht sollten die Menschen und die Politiker, die sie wählen, endlich einmal nachdenken und begreifen, dass die Interessen der Wirtschaft niemals so wichtig sein dürfen wie die Interessen der Gesellschaft und des grossen Ganzen! Die Wirtschaft und Staat sind entstanden, um dem Menschen zu dienen. Nicht umgekehrt! Wer rechte Politiker wählt, wählt letztlich nur das Recht des Stärkeren und da verlieren die meisten auf ganzer Linie, nur merken sie es nicht!
  • Matrixx 27.07.2019 18:07
    Highlight Highlight Sogenannte Kakistokraten.

    Benutzer Bild
  • Noob 27.07.2019 17:46
    Highlight Highlight Erinnert ihr euch noch an die Panama-Papers, die aufzeigten das reiche Schauspieler, Industriellen und Politiker uns nach Strich und Faden ver*rschen und überhaupt nichts passiert ist?
    • S.Potter 27.07.2019 20:24
      Highlight Highlight War ja auch nicht gegen das Gesetz sondern höchstens gegen die Morsl und das ist ja nicht verboten.
  • Andy13 27.07.2019 17:41
    Highlight Highlight Schon beim Lesen der ersten Zeilen wird mir übel. Diese Clowns werden jeweils vom Volk (via unterschiedlichen Systemen) gewählt. Sofern ist dann wohl das Volk auch Clownesk unterwegs.
    • Juliet Bravo 27.07.2019 19:42
      Highlight Highlight Es geht ja darum, dass diese Clowns viele unterhalten, die sie dann auch ganz demokratisch wählen. Sie werden verführt und abgelenkt.
    • Saraina 27.07.2019 20:07
      Highlight Highlight Allerdings. Das lässt sich ja unschwer in allen möglichen Kommentarspalten erkennen.
  • mrmikech 27.07.2019 17:33
    Highlight Highlight Kapitalismus einfach erklärt...
    Benutzer Bild
    • karl_e 27.07.2019 21:54
      Highlight Highlight spencer, bist du aus der Zeit gefallen?
  • TanookiStormtrooper 27.07.2019 17:25
    Highlight Highlight Also sind die Oligarchen im Grundsatz Jean-Baptiste Emanuel Zorg....
    Play Icon
    • imposselbee 28.07.2019 01:13
      Highlight Highlight
      Benutzer Bild
  • stevemosi 27.07.2019 17:15
    Highlight Highlight Wenigstens wissen wir bei den "Killer Clowns" woran wir sind, "normale" leute sehen die Absurdität. Bei den Technokraten wurde der kleine Mann genau so geschröpft, jedoch geblendet
    • Basti Spiesser 27.07.2019 17:34
      Highlight Highlight Gut gesagt.
    • Tjuck 27.07.2019 17:53
      Highlight Highlight Klar wurden sie auch geschröpft. Aber statt sich zu wehren, wählen sie nun rechts-populistische Schwätzer. Und drehen damit die Spirale der Ausbeutung weiter. Das ist mir schon seit 25 Jahren klar. Warum unterstützen die Kapitalisten nun Rechtsaussen? Um die Sozialdemokratie (die soziale Marktwirschaft) noch nachhaltiger zu schwächen. Die Märkte sind gesättigt, die Gier nicht. Liberal ist ihnen zuwenig, es muss neo-liberal sein, Markt (Privatisierung) um jeden Preis.
    • Ueli der Knecht 27.07.2019 19:07
      Highlight Highlight Sowohl Technokraten wie Killerclowns sind, bzw. waren nur Instrumente, bzw. Marionetten der Kleptokraten. Die Killerclowns sind die logischen Nachfolger der Technokraten. Letztlich aber geht's den Kleptokraten aber um den Schutz ihres Raubgutes. Deren Aktionen werden zwangsläufig immer hilfloser; und zwangsneurotischer. Diese manische Verhalten wird erst bei ihrer Selbstzerstörung enden.

      Irgendwann werden die SVP-Schäfchen ihre Mistgabeln aus dem Gaden holen und nach Herrliberg marschieren. Dann hat das Stündchen geschlagen für die Kleptokraten, und das Volk holt sich das Raubgut zurück.
  • jesus malverde 27.07.2019 17:10
    Highlight Highlight scharfsinnige und zu 100% treffende analyse der derzeitigen verhältnisse. traurigerweise ist es genau so
    • Ueli der Knecht 27.07.2019 19:14
      Highlight Highlight "100% treffend" finde ich nicht.

      Die Idee, die Politik (oder gar sowas wie die längst tote Demokratie) könne da korrigierend einwirken: das ist doch nur naiver Irrglaube.

      Unzutreffend ist auch die Behauptung, dass das raub-kapitalistische System der Kleptokraten nicht von alleine aufhört.

      Richtig ist, dass die Killerclowns schon sehr deutlich machen, dass sich die Kleptokratie letztlich selbst zerstört. Wieso heissen sie KILLERclowns?

      Deswegen ziehen sich die Klugen zurück, begeben sich in Deckung, und warten geduldig ab, bis die raubtierkapitalistische Kleptokratie zusammenkracht.
  • banda69 27.07.2019 17:03
    Highlight Highlight Blocher und seine volks- und umweltfeindliche SVP arbeiten seit Jahrzehnten erfolgreich mit diesem Konzept.
    • 7immi 27.07.2019 17:16
      Highlight Highlight @banda
      die grünen, die sich als Umweltpartei präsentieren, sind gegen Windkraft wegen dem Landschaftsbild (Lithgegenwind z.B.), die SP sagt, sie setze sich für die armen ein, will aber in die EU. Die FDP ist wie eine Fahne im Wind, die CVP sitzt noch im letzten Jahrhundert fest, die BDP ist "langweilig", wie sie selber sagt. Nun, was wähle ich? Jede Partei fährt unser Land im Alleingang ziemlisch schnell ins Verderben. Die Mischung machts aus. Und für diese Mischung braucht es möglichst viele verschiedene Parteien. Man findet bei jeder Partei etwas gutes und viel schlechtes...
    • Tjuck 27.07.2019 17:56
      Highlight Highlight Nein, nicht die Grünen (= Partei), sondern die Grünen (= selbst ernannte Umwelt- und Heimatschützer, "Experten" mit Entrüstungspotential).
    • Tjuck 27.07.2019 18:01
      Highlight Highlight Nun, die SP setzt sich ja tatsächlich für die unteren Einkommen ein. Die Grünen übrigens auch. Alle anderen Parteien nicht. Was das mit der EU zu tun hat, kann ich nicht nachvollziehen. Ausser man übernimmt die SVP-Logik und fällt dadurch auf die oben im Artikel beschriebenen Ablenkungsmanöver herein.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sapientia et Virtus 27.07.2019 16:51
    Highlight Highlight Viele Leute wollen einfach ihr Leben in Frieden und Freiheit weiterleben. Die "alternativlose" Masseneinwanderung wandelt Europa jedoch in einen Drittweltstaat um, egal wie hoch der Spitzesteuersatz ist. Löst die Einwanderungsfrage, dann kann man in Ruhe darüber diskutieren, ob es mehr soziale Gerechtigkeit braucht. Aber jetzt braucht es keine Internationalisten, die Europa Schwächen, indem sie arm gegen reich und Frauen gegen Männer ausspielen!
    • Kevinsvadde 27.07.2019 17:13
      Highlight Highlight Hmmm... Ich bezweifle, dass sich die Einwanderungsfrage auf nationaler Ebene lösen lässt. Sie argumentieren gegen Internationalisten aber genau diese bräuchte es um ein solches europäisches Problem geschlossen zu lösen.
    • Tjuck 27.07.2019 18:01
      Highlight Highlight So was von unlogisch.
    • überflüssig 27.07.2019 18:34
      Highlight Highlight sapienta et virtus:
      lies den artikel nochmal.
    Weitere Antworten anzeigen
  • karl_e 27.07.2019 16:47
    Highlight Highlight Ganz viele Schweizer folgen schon seit gut 30 Jahren einem schrecklichen Clown. Weil dieser die Interessen des Volckes vertritt - und dabei Milliarden anhäufen konnte. Chapeau!
    • Flo1914 27.07.2019 17:29
      Highlight Highlight Volk schreibt man ohne "ck". Die EMS ist der grösste AG im Kanton GR. Herr Blocher ist einer der besten Steuerzahler in Herrliberg. Chapeau!
    • dr.nonsens 27.07.2019 17:43
      Highlight Highlight Der grösste AG... 😂
    • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 27.07.2019 17:45
      Highlight Highlight @Flo
      Der größte Arbeitgeber vielleicht.
      Nur leider nicht für Einheimische.
    Weitere Antworten anzeigen
  • TheBase 27.07.2019 16:38
    Highlight Highlight Besten Dank, geschätztes Team Watson, dass ihr diesen höchst wichtigen Artikel des Guardians bei uns für die breite Leserschaft zugänglich macht!
  • lilie 27.07.2019 16:26
    Highlight Highlight (2/2)Viele Leute sind überfordert mit all dem Neuen, das auf sie einstürmt. Das Handy und das Internet haben den Informationsfluss massiv erhöht.

    Das wird vielen zuviel. Da mag der Kollege aus dem Ausland noch so nett sein - wenn man täglich liest, wer wo wen wieder über den Haufen geschossen hat, kriegt man Angst.

    Früher wusste man, was richtig und falsch war. Heute bestimmt das jeder selber.

    Viele beunruhigt das. Sie sehnen sich zurück nach einem einfachen Leben. So wie es früher war.

    Die Politclowns liefern genau das: Back to the roots. Die Oligarchen profitieren einfach davon.
    • reactor 27.07.2019 17:38
      Highlight Highlight Ich bezweifle stark, ob man früher wusste, was richtig und falsch war, ansonsten wäre die Gesxhichte anders verlaufen.
    • lilie 27.07.2019 19:58
      Highlight Highlight @reactor: Was als richtig und was als falsch empfunden wird, ändert sich ständig.

      Es sind diese Übergangszeiten, in welchen sich diese Zuordnungen verändern, welche Verunsicherungen mit sich bringen.

      Für die einen ist es ein Befreiungsschlag - andere kriegen es mit der Angst zu tun.

      In einer solchen Übergangszeit befinden wir uns gerade.
  • El Vals del Obrero 27.07.2019 16:18
    Highlight Highlight Was man von manchen Wählern oft hört:

    "Politik interessiert mich nicht, ist mir alles zu kompliziert. Aber natürlich will ich weniger Steuern zahlen!!! Und ständig Stau auf der Autobahn und diese vielen Kopftücher und LGTBusw. regen mich auch auf! Und wenn die gewählt werden, wird es wenigstens unterhaltsam.* Mich selbst trifft es schon nicht, ich bin ja so fleissig und wichtig."

    * Das erinnert auch daran, als Youtube erstmals mobil nutzbar war. Ständig zeigte man sich Videos mit "Buoah, ist das krass, Alde!" Und diese Generation stellt mittlerweile einen beträchtlichen Wähleranteil.
  • lilie 27.07.2019 16:18
    Highlight Highlight (1/2) Die Analyse zeigt mE einen wichtigen Teilaspekt auf, aber er blendet die eigentlich wichtigen Aspekte aus. Denn dass das superreiche, internationale Jetset seine eigenen Interessen verfolgt, ist ja schon fast eine Binsenwahrheit.

    Gewählt werden diese Politclowns aber nach wie vor nicht von diesem, sondern vom Volk. Wer also eine lustige Marionette will, welche die Leute mit ihren Mätzchen unterhält, während man im Hintergrund in aller Ruhe sein Süppchen kocht, muss zuerst das Volk überzeugen.

    Und das scheint im Moment nicht sehr schwer zu sein. (Ff)
    • Ueli der Knecht 27.07.2019 19:27
      Highlight Highlight Die Kleptokraten kaufen sich einfach die nötigen Stimmen. Geld war schon immer ein überzeugendes Argument.
  • derWolf 27.07.2019 15:57
    Highlight Highlight Merkel, AKK, Hofreiter, Roth, Kipping, Brabeck, Göhring-Eckhart und Maas. Und das sind nur die aus Deutschland. Ich gehe gar nicht auf den "Bericht" ein, die Meinungen sind eh längst gemacht. Ich sehe überall nur noch Clowns..
    • Randalf 27.07.2019 16:50
      Highlight Highlight
      🤡 🤡 🤡
    • Ueli_DeSchwert 27.07.2019 16:55
      Highlight Highlight Merkel als Clown zu bezeichnen geht jetzt aber schon ein bisschen weit.
      Man mag mit ihrer Politik nicht übereinstimmen, das ist Geschmackssache. Aber trotzdem muss man eingestehen, dass sie eine fähige Politikerin ist, und in den letzten 16 Jahren viele Brücken gebaut und Kompromisse geschlossen hat - genau das Gegenteil der aktuellen Clowns, die Mauern bauen und nur in Extrema denken...
    • Hierundjetzt 27.07.2019 17:01
      Highlight Highlight DerWolf: und diese Namen haben welche Relevanz zum Artikel? Wer sind die? Muss ich Parlamentarier aus Deutschland kennen?

      Nö.

      Merkel ist ja soooo was von einem Clown. Ja klar. Logisch 🤪🙄

    Weitere Antworten anzeigen
  • Tom T. 27.07.2019 15:53
    Highlight Highlight In den superschnellen Börsen lässt sich mit Chaos viel schneller & mehr Geld verdienen als mit stabilen Systemen. Vor allem wenn man Chaoten unterstützt.
    • The IT Guy 27.07.2019 16:55
      Highlight Highlight Können Sie das belegen, bzw. haben Sie persönlich Erfahrung darin? Chaos durch Trump etc. macht den Tradern das Leben schwer, den Investoren erst recht... Die einzigen die profitieren sind die Chaoten (& Friends) selber, die so dank Twitter & Co. ihre eigenen Pump & Dumps kreiieren können..
    • Chrigi-B 27.07.2019 17:02
      Highlight Highlight Chaos durch Trump?

      Schau dir mal die Kurse an lieber IT Guy....
    • Mario Conconi 27.07.2019 18:29
      Highlight Highlight @Chrigi-B welche solm ich mir anschauen? Wenn ich Meine Kurse beteachte so sind sie sit längerem tief rot.... Allrs eine Frage der Sivhweise
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  • Pümpernüssler 27.07.2019 15:48
    Highlight Highlight Liegt wohl eher an der unfähigkeit der Linken als dem Können der Rechten 🤷‍♀️
    • Juliet Bravo 27.07.2019 16:00
      Highlight Highlight Die Linken wählen diese Clowns aber nicht.
    • hiob 27.07.2019 16:18
      Highlight Highlight ja, genau. oder die linken sind einfach keine arschlöcher.
    • lilas 27.07.2019 16:25
      Highlight Highlight Überzeugungen sind gefährlichere Feinde der Wahrheit als Lügen." Friedrich Nietzsche (Menschliches, Allzumenschliches)

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  • ingmarbergman 27.07.2019 15:46
    Highlight Highlight Passiert in der Schweiz schon lange - Milliardäre wie Blocher wiegeln das Volk gegen einen imaginären Feind auf, mit dem Ziel den Sozialstaat zu zerstören.

    Und die Schäfchen sind noch so dumm, ihren eigenen Metzger zu wählen.
    • murrayB 27.07.2019 18:47
      Highlight Highlight Nein, glaube ich nicht - Blocher und Co. Verstehen es einfach gewisse Versäumnisse der vorhergehenden Politik zu recht auszunützen - weil auch die Linke und teilweise auch die Mitte es ignorieren und somit auch keine Lösungen präsentieren...
    • Ueli der Knecht 27.07.2019 19:30
      Highlight Highlight Irgendwann werden die Schäfchen ihre Mistgabeln aus dem Gaden holen, nach Herrliberg marschieren und den Landvogt Blocher und seine Lakaien zum Teufel jagen.
    • Der Rückbauer 28.07.2019 01:23
      Highlight Highlight DER KÄLBERMARSCH

      Hinter der Trommel her
      Trotten die Kälber
      Das Fell für die Trommel
      Liefern sie selber.
      Der Schlächter ruft: Die Augen fest geschlossen
      Das Kalb marschiert. In ruhig festem Tritt.
      Die Kälber, deren Blut im Schlachthaus schon geflossen
      Marschiern im Geist in seinen Reihen mit.

      1. Strophe (Bertholt Brecht)
  • Kronrod 27.07.2019 15:42
    Highlight Highlight Das ist eher eine schwabrige Verschwörungstheorie als eine “messerscharfe Analyse”. Wer die Schuld an allem, was er nicht erklären kann, einem vermeintlichen Bösen in die Schuhe schiebt, liegt meistens falsch. (Das gilt natürlich auch für diejenigen, die die Schuld stets bei den Ausländern sehen.)
  • Globidobi 27.07.2019 15:41
    Highlight Highlight Eine Mikrotransaktionssteuer könnte eine Möglichkeit sein, nur sehe ich das Problem beim Bitcoin, welcher hier als "Hintertürchen" verwendet werden könnte. Eine andere Methode ist eine Weltweite Steuervereinbarung. So könnte festgelegt werden, wer wie viel zahlen muss. Da die Superreichen den meisten Profit durch Dividenden machen, sollte ein Augenmerk auf diese Besteuerung gelegt werden.
    • Til 27.07.2019 16:48
      Highlight Highlight Man muss eben Vermögen besteuern, nicht nur Gewinn. Dieses unsägliche Tabu, dass das Vermögen unantastbar bleiben soll, verhindert eine faire Lösung. Übergrosse Vermögen sollen durch Besteuerung schrumpfen dürfen. Erst dann hat man überhaupt eine Chance auf eine ansatzweise Rückverteilung des Kapitals.
    • Ueli der Knecht 27.07.2019 19:33
      Highlight Highlight Bitcoin wäre erst dann wirklich in Problem, wenn man es nicht mehr in Fiat-Geld hin- und zurücktauschen müsste. Die Miners bezahlen ihre Stromrechnung aber immer noch in Fiatgeld, so sie den Strom nicht einfach klauen oder geschenkt bekommen (was offenbar im Iran inzwischen voll im Trend ist).
  • N. Y. P. 27.07.2019 15:38
    Highlight Highlight Endlich wird dieses wichtige Thema aufs Tapet gebracht.

    Ich frage mich gerade, welche Länder diesen kriminellen Oligarchen am meisten in den Hintern kriechen.

    Hhhmm, sehr schwierig, also spontan kommt mir jetzt kein Land in den Sinn. Wirklich schwierig. Wer höselet am meisten um diese Klientel ?
    • derWolf 27.07.2019 18:53
      Highlight Highlight Hösele ist nicht die Frage. Die Frage sollte lauten ob Merkel und andere noch an der Macht wäre wenn Orban die Grenze nicht dicht gemacht hätte. Oder ob die Johnsons nicht schon weit zahlreicher wären. Von daher tendiere ich dazu das jetzt die Heuchler am meisten davon profitieren..
    • Ueli der Knecht 27.07.2019 19:34
      Highlight Highlight Du wirst bald auf dem Scheiterhaufen enden, N.Y.P., wenn du dich weiterhin so blasphemisch äusserst.
    • N. Y. P. 27.07.2019 23:03
      Highlight Highlight Vermutlich kommt es so, Ueli.

      Interessant, dass du das Wort
      weiterhin
      in deinem Kommentar verwendet hast.

Eritreischer Medienbund reicht Strafanzeige gegen Wahlvideo von SVP ein

YouTube hatte ein Wahlvideo der Zürcher SVP zuvor als Hassrede qualifiziert und gesperrt. Nun reicht der eritreische Medienbund Strafanzeige ein.

Der Eritreische Medienbund Schweiz hat bei der Staatsanwaltschaft Zürich Strafanzeige gegen die SVP eingereicht. Dies wegen eines Wahlkampf-Videos.

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