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A Trump supporter gives a thumbs-up at Republican U.S. presidential nominee Donald Trump's election night rally in Manhattan, New York, U.S., November 8, 2016. REUTERS/Mike Segar

Ein Trump-Fan feiert. Bild: MIKE SEGAR/REUTERS

Trumps Sieg ist das Ende des Neoliberalismus – was dies für uns bedeutet

Donald Trumps Wahlsieg bedeutet, dass Freihandel und Globalisierung jäh gestoppt werden. Das heisst auch, dass wir eine längere Periode von Unsicherheit durchstehen müssen.



1980 war Ronald Reagans Wahlsieg gleichzeitig der Auftakt zu einer neuen Ära, die gemeinhin Neoliberalismus genannt wird. Konkret bedeutete dies, dass weltweit die Zollschranken fielen und Handelsbeschränkung aufgehoben wurden. Das Resultat ist eine globale Supply Chain, die uns preiswerte Unterhaltungselektronik und spottbillige Textilien beschert hat.  

President Ronald Reagan poses while asking and answering questions during a debate with Democratic challenger Walter Mondale, Sunday, Oct. 8, 1984, Louisville, Kentucky. (AP Photo)

Ronald Reagans Ära ist vorbei. Bild: AP

Donald Trump wird das Anti-Programm zu Reagan werden, er will den Neoliberalismus wieder bändigen. Deshalb hat er angekündigt, bestehende Handelsverträge wie Nafta neu zu verhandeln und geplante wie TPP und TTIPP zu begraben. Trump setzt auf Deals, die Amerika bilateral abschliesst und dabei seine Interessen rücksichtslos durchsetzt. Er wird die USA und die Weltwirtschaft ebenfalls in eine neue Ära führen.

Ökonomisch gesehen begibt sich Trump zurück in die Steinzeit. Oder wie es Paul Krugman in der «New York Times» formuliert:

«Einen verantwortungslosen und ignoranten Mann, der sich den Rat von den falschen Leuten holt, damit zu beauftragen, die Nation mit der wichtigsten Volkswirtschaft zu führen, ist unter allen Umständen eine schlechte Nachricht. Was es ganz besonders schlimm macht, ist der fundamental fragile Zustand nach acht Jahren Finanzkrise.»

Die Börsen teilen Krugmans Einschätzung und befinden sich weltweit in Aufruhr. Es ist vor allem die Verunsicherung, die Investoren dazu veranlasst, Aktien und Obligationen abzustossen. Die Unsicherheit rührt daher, dass Trump im Wahlkampf keinen kohärenten ökonomischen Vorschlag unterbreitet und stattdessen mit platten Formulierungen aufgewartet hat. In seinem Beraterteam gibt es keinen einzigen namhaften Ökonomen.  

Wikileaks und E-Mails waren nur eine Sideshow

Sicher ist einzig, dass die Weltwirtschaft in einen neuen Protektionismus schlittern wird. Ob Trump die Mauer an der mexikanischen Grenze tatsächlich bauen wird, ist ungewiss. Doch er kann sich nicht um seine Wahlversprechen drücken, die Auswirkungen der Globalisierung zumindest teilweise wieder rückgängig zu machen, denn der amerikanische Mittelstand ist der grosse Verlierer der Globalisierung. Vor allem mit diesem Versprechen hat er die Wahlen gewonnen, Wikileaks und E-Mails waren nur eine Sideshow.  

Wird Trumps Wahlsieg eine Rezession zur Folge haben? Namhafte Volkswirte wie der ehemalige Chefökonom des IWF, Simon Johnson, haben diese Befürchtung geäussert. Das muss nicht eintreten. Die Amerikaner haben einen riesigen Binnenmarkt und haben auch die meisten Rohstoffe, vor allem Öl und Gas. Der Export beträgt bloss rund zehn Prozent des Bruttoinlandprodukts. Trump kann deshalb kurzfristig einen Boom auslösen, vor allem wenn er auch seine andere Versprechen umsetzt: Die Steuern zu senken und massiv in die Infrastruktur zu investieren.  

Wir werden wahrscheinlich noch länger mit Negativzinsen leben müssen

Was ist für die Schweizer Wirtschaft zu erwarten? Wahrscheinlich wird sich der Dollar abschwächen, und die Schweiz wird einmal mehr zum sicheren Hafen für Anleger werden. Das bedeutet auch, dass der Druck auf den Franken wieder einmal massiv zunehmen wird. Die Ökonomen der UBS rechnen damit, dass die Schweizerische Nationalbank bei einer Untergrenze gegenüber dem Euro bei 1,07 Franken intervenieren wird und dass sie bei 1,05 Franken noch einmal an der Negativzins-Spirale drehen wird. Das bedeutet wahrscheinlich leider auch, dass wir noch länger mit den ungeliebten Negativzinsen leben müssen.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Bruno Wüthrich 10.11.2016 00:24
    Highlight Highlight Wir können ja unseren Protektionismus auch wieder aufbauen. Wir erheben Zölle auf sämtliche Einfuhren und kontrollieren unsere Grenzen wieder (stärker als je zuvor, z.B. auch jeden PW mit CH-Nummer daraufhin, was seine Insassen im Ausland eingekauft haben und erheben darauf Zölle, damit die Ware mindestens auf den schweiz. Durchschnittspreis zu stehen kommt).

    Die Erträge aus sämtlichen Einfuhrzöllen tun wir in ein Kässeli (Migrossäuli) und bezahlen damit die Zölle der Exporteure, damit diese im Ausland konkurrenzfähig bleiben. Damit schaffen wir sogar neue Arbeitsplätze (zum. die Zöllner).
  • Herr Schibli 09.11.2016 21:33
    Highlight Highlight Wenn das da Ende des Neolibs sein sollte, dann bin ich mit der Wahl gerade sehr zufrieden.
  • Maracuja 09.11.2016 19:26
    Highlight Highlight <vor allem wenn er auch seine andere Versprechen umsetzt: Die Steuern zu senken und massiv in die Infrastruktur zu investieren. >

    Wie will er massiv in die Infrastruktur invest., wenn aufgrund der Steuersenkungen weniger Geld in der Kasse ist. Dazu müsste er anderswo sparen oder noch mehr Schulden machen. Aber gibt es gross Sparmöglichkeiten? Die USA haben ja keinen luxuriösen Wohlfahrtsstaat, den man kaputt sparen kann, bei der Armee lässt sich gegen den Willen der Rüstungskonzerne kaum sparen (deren Aktien sind bereits gestiegen). Also neue Schulden, nur wer liefert die Kohle, Herr Löpfe?
    • FrancoL 09.11.2016 20:25
      Highlight Highlight Die Blase und die Phantasie vor den Wahlen.
      Nein klar ist dass der Ausbau der Infrastruktur nicht zum Nulltarif machbar ist. Also wird er vielleicht punktuell für als Vorführmodell gemacht und die restlichen 99% werden als unmögliches Versprechen langsam vergessen.
    • Maracuja 09.11.2016 22:12
      Highlight Highlight <und die restlichen 99% werden als unmögliches Versprechen langsam vergessen.>

      Ach so, Trump vertraut darauf, dass seine Wähler nicht nur an Wolkenkuckucksheimer leiden und sich das Blaue vom Himmel versprechen lassen, sondern zusätzlich auch an Vergesslichkeit.
    • FrancoL 09.11.2016 22:24
      Highlight Highlight Ja Vergesslichkeit wird auch eine Komponente sein um die Fehleinschätzung nicht bei sich suchen zu müssen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • mrmikech 09.11.2016 19:14
    Highlight Highlight Ist Watson pro Neoliberalismus? Spottbillige Textilien sind gut? Die Welt wird immer verrückter. Wir brauchen keine Globalisierung. Technologie geht im Richtung von regional produzieren, bis sehr lokal (3D Printing), und das ist prima. Es demokratisiert produktion, und das kann nur gut sein.
    • FrancoL 09.11.2016 20:28
      Highlight Highlight Wenn denn die dezentrale Lösung nicht bedeutend teurer teurer zu stehen kommt, denn dann schreien alle wieder nach dem globalen Wettbewerb zur Senkung der Preise.
    • Wehrli 09.11.2016 22:57
      Highlight Highlight "Wir brauchen keine Globalisierung" schreibt der Hansli und geht nach Thailand ins Puff. Haha
  • stevemosi 09.11.2016 19:10
    Highlight Highlight ohne auf trump bezug zu nehmen, neoliberalismus und vorallem dessen globale - wie auch nationale entwicklung bis stand jetzt, kann doch unter keinen umständen als erfolg angesehen werden. meiner meinung nach wurde gerade durch die forcierung des neoliberalismus die tatsache geschaffen für die situation dass die menschliche kauf- und arbeitskraft zu einem grossen teil für banken, konzerne und stiftungskonstrukte "missbraucht" wird
    • Sebwoh 09.11.2016 19:15
      Highlight Highlight Genau das wollte ich dazu Posten. Danke für den Kommentar!
    • isag 09.11.2016 21:03
      Highlight Highlight Ich denke, was gut ist, sind die handelsfreiräume und barrierefreiheit, das schafft Möglichkeiten. Natürlich sind gierige Konzerne und zombihafte Konsumenten nicht wünschenswert.

      ...jetzt gibts dann vielleicht bald keinen Nüsslisalat mehr im Winter xD
    • Mafi 09.11.2016 22:16
      Highlight Highlight @isag wäre zwar schade, aber eigentlich kein Problem. Ich liebe Nüsslisalat auch aber ich kann darauf verzichten ;)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Le_Urmel 09.11.2016 19:08
    Highlight Highlight Trumps Ankündigungen für die 100 Tage im Wahlkampf waren:

    1. Eine Mauer an der Grenze zu Mexiko zu bauen und Mexiko dies bezahlen zu lassen
    2. Clinton einzusperren.
    3. 10 Millionen Sans-Papers auszuweisen.
    4. Moslems die Einreise zu verweigern
    5. Die Infrastruktur auf Trab zu bringen.
    6. Die Steuern für Reiche und Unternehmen zu senken
    7. 25 Millionen neue Jobs zu schaffen bei einer Arbeitslosenquote von 4,9% in 10 Jahren (siehe Punkt 3)
    8. Alle Handelsbeziehunge kündigen und zum Vorteil USA neuzuverhandeln.

    Kein Wunder, dass alle Rechten jubeln, klasse Programm, sie wollen es auch machen
    • Corrado 09.11.2016 22:55
      Highlight Highlight ..........und wohl kaum etwas davon wird stattfinden.........
  • seventhinkingsteps 09.11.2016 18:50
    Highlight Highlight Aber Anti-Globalismus und Kritik an Immigration gäbe es doch auch von links, wieso dann noch der ganze Rassismus, Sexismus? Oder wäre das Berniew geweswn?
  • Don Alejandro 09.11.2016 18:42
    Highlight Highlight Trump wird von der wirtschaftlichen Realität eingeholt werden und all seine grossmäuligen Versprechen nicht einhalten können. Michelle Obama ist in den Startlöchern...
    • bokl 09.11.2016 18:54
      Highlight Highlight Wenn die Demokraten noch deutlicher verlieren wollen, dann ist Michelle Obama die perfekte Wahl. Die Amis wollen Abwechslung und nicht immer die selben Famillien in wechselnden Konstelationen.
    • Lord_ICO 09.11.2016 20:30
      Highlight Highlight Michelle Obama, wird sich dies niemals antun. Sie ist zu intelligent und selbstreflektiert um sich in den Moloch der amerikanischen Politik zu begeben.
      Eigentlich schade, sie ist so unglaublich clever und hat eine grossartige Ausstrahlung. Die wohl beste First Lady seit Ewigkeiten.
    • Anam.Cara 11.11.2016 10:06
      Highlight Highlight @deleted: der war echt gut. Danke für den Lacher.
    Weitere Antworten anzeigen
  • atomschlaf 09.11.2016 18:41
    Highlight Highlight Amerika hat schon bisher seine Interessen rücksichtslos durchgesetzt, siehe z.B. die Doppelmoral betreffend Steuerhinterziehung. Da ändert Trump genau gar nichts.
    Da die Globalisierung in den letzten Jahren immer stärker die Interessen der Arbeitnehmer untergraben hat und vielfach nur die Grosskonzerne, nicht aber Konsumenten und Gewerbe davon profitieren, ist es durchaus erfreulich, wenn es nun zu gewissen Rückschritten kommt.
    • äti 09.11.2016 18:53
      Highlight Highlight Trump macht aber ganz gern Kasse, da wird er die Grosskonzerne mit "I love you all" empfangen. 😀
    • FrancoL 09.11.2016 20:37
      Highlight Highlight Trump wird sich abschotten, es schwer machen in den Staaten Fuss zu fassen. Aber gleichzeitig die grossen amerikanischen Konzerne im Ausland wüten lassen und wir was machen wir? Wir lassen uns von den grossem Konzernen verschaukeln. Ist das nicht herrlich?
      Hätten wir ubs früher gegenüber den Staaten emanzipiert dann könnten wir auch unser Züglein fahren, nun sind wir die Dödels vom Dienst.
  • Herbert Anneler 09.11.2016 17:37
    Highlight Highlight Der Sieg Trumps ist die Rache derjenigen, die unter die Räder des neoliberalen Globalisierungswahns und seiner Nutzniesser - der Wall Street und der Banken - gekommen sind. Nafta hat Mexiko zum failed state gemacht, und das hätte mit TTIP auch Europa gedroht. Sosehr mich der Trumpismus insgesamt anwidert, sowenig weine ich dem Neoliberalismus nach: vielleich ist 11/9 sein doomsday. Meine Theorie: Wenn Menschen sich in einer Ordnung nicht mehr zurecht finden, stürzt sie zusammen. Die Retro-Revolution à la John Wayne, der aus dem Grab geklettert ist, wird uns allerdings im Zukunft nicht helfen.
    • Toerpe Zwerg 09.11.2016 20:27
      Highlight Highlight Mexico ein failed State? Das müssen Sie erläutern.
    • Herbert Anneler 10.11.2016 08:36
      Highlight Highlight @ Zwerg: Monsanto und Co. haben die mexikanische Landwirtschaft gebodigt. Folge: Landflucht, Grossstadt-Slums , Arbeitslosigkeit, Kriminalität, Drogenkartelle, Fehlernährung, Krankheiten. Werfen Sie doch einen Blick in die Kriminalstatistik inkl. Massenmorde, eine durch und durch korrupte Polizei, Drogenkartelle, welche die Politik finanzieren... Aus Sicht westeuropäischen Demokratieverständnisses ein failed state. Nafta, Monsanto und den andern Kraken mit ihren Washingtoner Lobbies sei es gedankt! Freihandel ahoi?!?
    • Toerpe Zwerg 10.11.2016 11:51
      Highlight Highlight Es ist immer schwierig, mit jemandem zu diskutieren, der sich das Recht herausnimmt, Begriffe selber zu definieren.

      Mexico ist mitnichten ein failed State, sondern eine gefestigte Demokratie, einem Einkommensniveau auf der Höhe Polens und einem Gewaltproblem der Drogenkartelle.

      Gesundheitswesen, Blildung, Infrastruktur, Wirtschaft, Verwaltung, Rechtsstaat, Medien, Kultur... funktioniert alles.

      Fantasieren Sie sich eine eigene Realität zusammen, um ihre vorgefertigte Meinung zu bestätigen?
  • AdiB 09.11.2016 17:11
    Highlight Highlight Hmm...jetzt überlegt doch mal alle. Er will die interessen der usa global durchsetzen. In demfalle ist der ttip nicht vom tisch. Wenn einer trump das erklärt, kommt er früher als geplant mit 1000 von klagen nach europa. Der ttip verkörpert amerikanische interessen.
    • Toerpe Zwerg 09.11.2016 20:28
      Highlight Highlight TTIP eist ein gegenseitiges Abkommen.
    • FrancoL 09.11.2016 20:41
      Highlight Highlight Ja da kann man Dir nicht widersprechen.
      Die Neuauslegung der NATO könnte zudem den Europäer auch noch einige Mia kosten. Also kein schönes Bild für Europa.
    • Herbert Anneler 10.11.2016 08:40
      Highlight Highlight @ Zwerg: 1.-Semester-Ökonomengeschwätz! Bitte etwas anspruchsvoller!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lord_ICO 09.11.2016 17:10
    Highlight Highlight Was bisher noch nirgends angesprochen wurde, ist die Botschaft, die mit dieser Wahl an die muslimische Welt gesendet wird. Hier könnte sich eine noch stärkere Abneigung gegenüber der westlichen Welt entstehen.
    • _kokolorix 09.11.2016 19:27
      Highlight Highlight Na und? Die Abneigung ist gegenseitig. Der Westen wird machen können was er will, die Leute im nahen Osten werden ihn immer für ihre Misere verantwortlich machen.
      Falls Trump sich tatsächlich militärisch und wirtschaftlich auf die USA konzentriert, könnte es sogar eine Entspannung geben. Allein mir fehlt der Glaube, dass Trump wirklich etwas wesentliches ändert
    • Lord_ICO 09.11.2016 20:26
      Highlight Highlight Weil die muslimische Welt nur der nahe Osten ist, informier dich bitte etwas über die Verbreitung des Islams.
      z.B. Malaysia oder Indonesien gehören zur muslimischen Welt, sind grosse asiatische Wirtschaftszentren.
      Wollen wir diese wirklich mit Beleidigungen vor den Kopf stossen?
      Haben sie schon von radikalen aus diesen Staaten gehört, die den Salafistischen Islam predigen?
      Haben wir wirklich eine Abneigung ggü. diesen Staaten, die zusammen fast 300 Mio Einwohner haben?
      Der nahe Osten ist nur ein Bruchteil der islamischen Welt und repräsentiert diese nicht.
    • _kokolorix 09.11.2016 21:52
      Highlight Highlight Von diesen Menschen machen sich auch nur wenige Gedanken darüber wie sich ihre Äusserungen bei uns auswirken. Warum sollen wir uns immer den Kopf darüber zerbrechen nicht irgendwelchen religiösen Mimosen auf den Schlips zu treten?
      Wer irgendwelchen Göttern huldigt soll das gefälligst still und leise tun, dann gibts auch keine Beleidigungen. Das ganze Geseiere von wegen ich fühle mich in meinem Glauben beleidigt hängt mir sowas zum Hals heraus.
      Trump hat ¾ der Welt beleidigt, da ist die 'islamische Welt' nur ein Bruchteil davon. Die machen sowieso ständig 'Lämpe', da kommts auf das nicht an
    Weitere Antworten anzeigen
  • Toerpe Zwerg 09.11.2016 16:54
    Highlight Highlight Haben die NWO Illumitati nun gewonnen oder verloren?

    Bin mal gespannt, was die Verschwörerszene diesmal aus dem Hut zaubert ..

    Seid ihr hier? Dr. Med. Binder? Destiny? Radiohead? ...
    • Kookaburra 09.11.2016 17:18
      Highlight Highlight Schwer zu sagen... Weil sich ja Trump auch noch als Puppe entpuppen könnte.
      Und die NWO Globalisten sind ein weitverbreitetes langlebiges Dream-Team, während Trump nur ein einzelner Gegenspieler ist. Aber sie haben sicher einen Dämpfer eingesteckt. Die Illuminatis und die NWO. (Die NWO sind ja die wirtschaftlichen Globalisten, Oder? Und die Illuminatis sind die Satanisten und Weltmachtmenschen?)
      Für die Reptiloiden hingegen... Für die ist es tatsächlich und eindeutig ein schwarzer Tag.
    • mortiferus 09.11.2016 17:42
      Highlight Highlight Bin mir nicht sicher ob ich Dich richtig verstehe. Man muss immer alle Möglichkeiten im Auge behalten, von wegen Verschwörung. Darum bezeichne ich provokanter weise die US Präsis manchmal als Marionetten. Auf Trump hätte niemand gewettet, wäre also kaum als Puppe ausgesucht worden. Also muss Clinton die Marionette sein. Sie hat aber verloren. 1:0 für Dich. Doch das Spiel läuft! Vielleicht ist der psychopath mit "rechtsnationalem oder islamistischem" Hintergrund schon Unterwegs und korrigiert das ;). Ich gebe die Hoffnung nicht auf. (Bitte mit Humor nehmen, ich weis nicht mal wer Vize ist)
    • äti 09.11.2016 19:05
      Highlight Highlight @toerpe zwerg: Bind, Dest, Radio leiden unter Engpässen der Textlieferanten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ohniznachtisbett 09.11.2016 16:54
    Highlight Highlight Was mich wundert: Herr Loepfe singt hier schon fast ein Loblied auf Neoliberalismus und Freihandel... Normalerweise ja eher mit keynesianischem - um nicht zu sagen Sozialistischem - Gedankengut um sich werfend, ist nun wenn man gegen Trump schreiben kann, sogar der Neoliberalismus näher... Oder habe ich etwas komplett falsch verstanden? Nun ein Protektionist, der seinen Staatshaushalt mit Öl und Gas finanziert kennen wir doch auf dem amerikanischen Kontinent schon. Die haben gerade etwa 700% Inflation und nichts mehr zu essen... so by the way.
    • _kokolorix 09.11.2016 19:36
      Highlight Highlight Wie die Vergangenheit zeigt, kann man in der globalisierten Weltwirtschaft sehr schnell sehr viel falsch machen, davor hat wohl auch der Philipp etwas Angst😉
      Keynes hatte übrigens mit dem Sozialismus rein gar nichts am Hut. Allerdings hatte er ziemlich den Durchblick, wie eine Volkswirtschaft wirklich funktioniert. Diese Kompetenz sucht man in den heutigen Regierungen vergeblich, daher das hilflose Rudern bei Krisen jeder Art
  • Toerpe Zwerg 09.11.2016 16:49
    Highlight Highlight Das klingt doch fast schon wie ein linkes Wirschaftsprogramm - die Steuern mal ausgenommen. Trump wird auch im Amt überraschen und da alle Erwartungen ausnahmslis negativ sind, kann das nur positiv sein.
    • Philipp Löpfe 09.11.2016 17:02
      Highlight Highlight Wahrscheinlich hast du Recht
    • Sandro Lightwood 09.11.2016 17:56
      Highlight Highlight Oder auch nicht? Hm, verzwickte Situation...
    • Richu 09.11.2016 19:10
      Highlight Highlight Toerpe Zwerg:
      Interessant ist auch, dass heute Nachmittag die Börsen in Europa und USA teilweise ziemlich stark angestiegen (beispielsweise Schweiz 2%, Deutschland 1,6%) sind und der EURO zum USD und zum CHF verloren hat!
    Weitere Antworten anzeigen
  • dental floss tycoon 09.11.2016 16:25
    Highlight Highlight Das Trumpeltier zerstört das TTIP. Toll.
    • Redly 09.11.2016 17:37
      Highlight Highlight LOL !!
  • PuRpLE_KusH 09.11.2016 16:20
    Highlight Highlight Villeichte braucht es genau das, vielleicht müssen wir ökonomisch gesehen zurück in die Steinzeit. Unser Wirtschaftssystem ist auf lange sich schon fast zum scheitern verdammt. Manchmal muss man einen Schritt zurück machen um voranzukommen.
    • PuRpLE_KusH 09.11.2016 16:49
      Highlight Highlight *Vielleicht
    • PuRpLE_KusH 09.11.2016 16:49
      Highlight Highlight * auf lange Sicht
    • phreko 09.11.2016 18:12
      Highlight Highlight Also, wieder mit Kohle heizen und Strom machen? u.s.w.
    Weitere Antworten anzeigen
  • DerWeise 09.11.2016 16:15
    Highlight Highlight Trump ist die alleinige Schuld von Clinton und des DNC.

    Mit der Abservierung des haushoch überlegen gewesenen Bernie Sanders, haben die Demokraten Amerika Donald Trump übergeben.
    Clinton konnte sich 2008 nicht einmal gegen "einen Schwarzen mit Zweitnamen Hussein" duchsetzen und hätte ohne Beschiss auch gegen Sanders keine Chance gehabt

    Die Demokraten haben jetzt 4 Jahre Zeit, sich von ihren Geldgebern zu emanzipieren oder isch in korrupte Altdemokraten und Progressive Kräfte aufzuspalten.
    • atomschlaf 09.11.2016 18:43
      Highlight Highlight Ich denke nicht, dass Sanders gewonnen hätte - zu sozialistisch.
      Aber ich bin überzeugt, dass die Demokraten gegen Trump gewonnen hätten, wenn Sie einen einigermassen jungen Hoffnungsträger à la Obama portiert hätten, statt Hillary.
    • DerWeise 09.11.2016 19:35
      Highlight Highlight Sehe ich definitv anders.

      In allen Polls war Sanders weit voraus. Die Wähler wollten ja gerade "Extreme" und keine Clinton's, Bush's aus dem Establishment
    • DerWeise 09.11.2016 19:49
      Highlight Highlight Zudem ist Sanders kein Sozialist, genau so wenig is Trump ein Faschist. Obama war, als er antrat, fast genau so "Links" wie Sanders jetzt, nur hat sich das während seiner Amtszeit schnell geändert.
    Weitere Antworten anzeigen
  • chr_bopp 09.11.2016 16:12
    Highlight Highlight Neoliberalismus ist leider etwas mehr als nur Globalisierung und Freihandel. Steuern senken und in die Infrastruktur investieren? Und wer bezahlt das? Schulden machen darf er ja auch nicht. Den Staat muss er zurückfahren ... Leider ist ein "linker" Trump mit dem Programm der GOP total unverträglich. Wird also nicht funktionieren. Grosskonzerne stutzen? Aber bitte! Und überhaupt: Trump wird gar nichts Linkes machen. Eher erwachen seine Wähler eines Morgens und kommen sich irgendwie verarscht (pardon l'expression) vor.
  • Kommemtar 09.11.2016 16:03
    Highlight Highlight Naja klingt doch gar nicht sooo übel...

    Die Multinationalen Grosskonzerne werden gestutzt, der Mittelstand wird gestärkt.

    Investitionen in die Infrastruktur hat Amerika bitter nötig und wenn dafür weniger in die Rüstung investiert wird, hat er mehr gemacht alle so mancher US President!

    PS: Eine Mauer zu Mexico gibt es schon lange!

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    • Gigle 09.11.2016 18:10
      Highlight Highlight Wie investiert man in Infrastruktur, wenn man gleichzeitig die Steuern senkt? Irgendwo wird Geld massiv fehlen und das sicher nicht dem Militär.
    • exeswiss 09.11.2016 20:11
      Highlight Highlight @kommentar das programm klingt als wäre es das von clinton xD. konzerne stutzen? militäretat kürzen? republikaner? what?!
  • meine senf 09.11.2016 16:03
    Highlight Highlight Eigentlich war Kritik an Neoliberalismus und Globalisierung doch auch mal eine linke Domäne.

    Überhaupt scheinen viele Trump-Wähler eigentlich linke Forderungen zu haben.

    Wenn es rein um TTIP und Co ginge, wäre Trump sogar gut. Das Problem sind nur der Atombombenkoffer, noch mehr Steuergeschenke für Reiche, feuchte Mauer-Träume, Nationalismus, Sexismus usw.
  • Raphael Stein 09.11.2016 16:01
    Highlight Highlight "Die Börsen teilen Krugmans Einschätzung und befinden sich weltweit in Aufruhr."
    Krugmans Einschätzungen waren bisher nicht das Mass aller Dinger. Undd ie Börsen haben bisher nur ein Casinoverhalten an den Tag gelegt. Für Investitionen sind Börsen hinfällig geworden.
    Negativzinsen sind ein grossser Vorteil. So werden "Vermögensverwalter" nicht noch mehr belohnt. Vermögen soll in Innovation investiert werden. Im Wort steht ja, ver-mögen. Etwas tun und nicht auf dem Sofa fette Zinsen einstreichen.
  • c_meier 09.11.2016 15:46
    Highlight Highlight Was ich nicht ganz verstehe: NAFTA wurde ja von Republikaner Bush Senior 1990-1992 verhandelt und vom Demokraten Clinton 1993 unterzeichnet.
    Und jetzt 2016 will "Neo-Republikaner" Trump NAFTA neu verhandeln. Ob die Industrie-Jobs allerdings wieder in die USA zurückkommen nachdem man 20-30 Jahre nach Mexiko oder Asien verlagert hat wage ich zu bezweifeln.
  • Corrado 09.11.2016 15:33
    Highlight Highlight Bin wie viele nicht wirklich glücklich - wäre es mit HC wohl auch nicht.
    Eine Frage: wenn doch sämtliche, sämtliche (ausser Michel Moore) Vorhersagen falsch waren, sehr falsch, warum sollen denn jetzt alle Untergangsszenarien richtig sein??
    • the.oracel 09.11.2016 15:56
      Highlight Highlight Absolut richtig - All die Spezialisten, Gurus, Professoren und natürlich auch unsere Mainstream Journalisten konnten das gar nicht wissen. Es sind und bleiben immer noch Annahmen und Vermutungen. Und Überschriften wie "was das für uns bedeutet" ist genau so theoretisch wie all die anderen Vorraussagungen.
    • Walter Sahli 09.11.2016 16:20
      Highlight Highlight Oracel (bist Du der Bruder von Duracel?), Mainstream Journalisten? Ist das Neudeutsch für Lügenpresse?
  • Der Zahnarzt 09.11.2016 15:19
    Highlight Highlight 1. Wenn die amerikanische Mittelschicht die Verliererin des Neoliberalismus / Freihandels ist, dann hat sie jedes Recht, sich dagegen zu wehren. Freihandel ist keine heilige Kuh. Der Zweck der Wirtschaft ist es, den Menschen zu dienen.

    2. Wahrscheinlich wird es sich als Vorteil herausstellen, dass Trump keine namhaften Ökonomen in seinem Team hat.
    • exeswiss 09.11.2016 20:17
      Highlight Highlight wirtschaftsvorhersagen =! wahlvorhersagen, ohne ökonomen im team, lässt man sich ziemlich schnell, bei verhandlungen, über den tisch ziehen.
  • Eljham 09.11.2016 15:13
    Highlight Highlight Finde es unpräzise, Neoliberalismus mit Globalisierung gleichzusetzen. Globalisierung gab es lange bevor Neoliberalismus als Theorie etabliert wurde.

    Die problematischere Seite des Neoliberalismus ist jene, wo er Strukturen geschaffen hat, auf deren Basis eine kleine Elite etabliert, gestärkt + an die Macht gebracht wurde. Primär ist der Mythos der Privatisierung zu nennen, welcher demokratische Mitwirkung aushebelt (TTIP etc), Gewinne privatisiert + Verluste sozialisiert. Das ist problematisch am Neoliberalismus, nicht die Globalisierung an sich.
    • PHM 09.11.2016 16:52
      Highlight Highlight Genau das @eljham.

      Deshalb verstehe ich auch Herrn Löpfes Sichtweise in diesem Artikel nicht so ganz. Häufig kann ich ihm zustimmen auch wenn er sich teilweise zu extrem ausdrückt... diese unzureichende Definition von Neoliberalismus ist jetzt aber wirklich fragwürdig. Ja klar hat die Globalisierung im Neoliberalismus zugenommen, sie ist aber nur eines der Symptome, und zwar das akzeptabelste von allen (auch wenn sie ebenfalls ihre Schattenseiten hat).
  • winglet55 09.11.2016 15:10
    Highlight Highlight Damit setzt sich in den USA fort, was in Europa längst am köcheln ist (z.B. Ungarn, Brexit, Schweiz usw.).
  • Amboss 09.11.2016 15:01
    Highlight Highlight Komisch. wenn ich das so lese, dann finde ich darin eigentlich nur positives. Hat Hr Löpfe dies wirklich gewollt?
    - Freihandel. Man hat ja gesehen, wozu es führt...
    - globale Supply Chain: Nützt doch niemandem. Der Produzent zahlt mickrige Löhne, die Konsumenten erhalten Ramsch und müssen zweimal kaufen.
    - Protektionismus: Vielleicht nicht das dümmste, siehe Freihandel
    - Investition in Infrastruktur: Die USA habens nötig und Kapital ist so billig zu bekommen -> nur zu!
    - Tiefer Euro/Frankenkurs und Negativzinsen. Daran hat man sich ja schon gewöhnt. Ginge ja auch ohne Trump so weiter
    • Karoon 09.11.2016 15:25
      Highlight Highlight Habe auch den Eindruck, dass Löpfe nicht weiss, ob er lachen (Trump als Globalisierungsgegner) oder weinen (Trump als Person) soll.
    • Lord_ICO 09.11.2016 15:34
      Highlight Highlight Dir ist hoffentlich bewusst, dass die Schweiz einer der Gewinner der Globalisierung ist und uns diese Unmengen an Arbeitsplätzen gebracht hat.
      Was der übertriebene Protektionismus des eigenen Marktes und die Verteuflung der Globalisierung für Auswirkungen hat, sieht man in beeindruckender Weise an Brasilien. Noch vor 10 Jahren als eine der neuen Weltmächte prognistiziert, hat die ultra Konservative Regierung, das Land gegen die Wand gefahren mit Protektionismus und der Abkehr vom Freihandel.
    • Wilhelm Dingo 09.11.2016 15:35
      Highlight Highlight Sehe ich ziemlich genau so.
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  • Sanchez 09.11.2016 15:00
    Highlight Highlight Hui, jetzt werden hier wieder Weltuntergangs-Szenarien heraufbeschwört.. Rezession, Dollarfall ins Bodenlose etc.. Die selbe Laier wie beim Brexit. Und was ist passiert? Nichts, nada, niente. Der Dollar fiel gerade mal um einen (!) Rappen.
    Jetz lassen wir Mr. Haircut einmal arbeiten. Nach 100 Tagen könnt ihr dann wieder in die Tasten hauen (mit welchem Fazit auch immer).
    • Philipp Löpfe 09.11.2016 15:11
      Highlight Highlight Wo genau hast die in meinem Text Weltuntergangs-Szenarien entdeckt? Habe ich etwas übersehen?
    • Lord_ICO 09.11.2016 15:37
      Highlight Highlight @Sanchez
      Hat der Brexit denn schon statt gefunden?
      Zeichnet sich zurzeit nicht etwa ein Verbleib der Briten in der EU ab, so wie sie rumdrucksen?
      Danke für deine Antwort.
    • phreko 09.11.2016 15:39
      Highlight Highlight Der Brexit hat ja noch gar nicht stattgefunden. Gibt ja auch noch keine Verletzten wenn man einen Unfall bloss vorhersagt!
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  • Olmabrotwurst 09.11.2016 15:00
    Highlight Highlight Bammmm de löpfe wieder....
    • Karoon 09.11.2016 15:27
      Highlight Highlight Und wieder zitiert er Krugman, seinen Lieblingsideengeber. Notabene lag auch Krugman mit seiner Einschätzung über den Wahlausgang komplett daneben. Glaube aber nicht, dass dies Löpfes (blinde) Verehrung für den Nobelpreisträger Abbruch tut ;-)
    • Luca Brasi 09.11.2016 16:47
      Highlight Highlight @Fretzman: Krugman ist kein Nobelpreisträger. Es gibt keinen Wirtschaftsnobelpreis, sondern nur den Wirtschaftspreis der Schwedischen Akademie zu Ehren Alfred Nobels (Nobel betrachtete Wirtschaftswissenschaften nicht als richtige Wissenschaft, die eines Preises würdig wäre). *Klugscheissermodus aus* ;)
  • hamurabi 09.11.2016 14:58
    Highlight Highlight Hihi.
  • BeWi 09.11.2016 14:57
    Highlight Highlight Bitte kein "Kafi-Satz-Lesen". Lasst jetzt die Leute mal ran. HC hat ja nicht mal annähernd gewonnen, also da muss ein Frust da sein. Und es können also nicht nur die dummen weissen mitelalterlichen Männer gewesen sein, die Trump nun gewählt haben. Da ist mehr als nur ein paar zynische Bemerkungen nötig. Fact ist, den meisten Bürgern in den USA geht es nicht besonders gut - es herrscht ein krasser Unterschied. Da muss etwas passieren. Ist ja schon bedenklich, wenn es einen solchen Charakter wie Trump dazu braucht.
  • saukaibli 09.11.2016 14:57
    Highlight Highlight Trump ist aber auch das Produkt des Neoliberalismus. Seit der Reagan-Aera hat die Umverteilung von Vermögen von unten nach oben die Mittelschicht - nicht nur in den USA - ausgehölt. Nur ist Trump sicher nicht der Mann, der diese Umverteilung rückgängig machen wird. Trotzdem haben die Wutbürger, die Verlierer des Neoliberalismus, ihn gewählt. Das Gleiche ist auch in der Schweiz zu beobachten. Die SVP wird vor allem von Menschen gewählt, die von der SVP-Politik am meisten benachteiligt werden, nämlich die Mittel- und Unterschicht.
    • Skeptischer Optimist 09.11.2016 15:17
      Highlight Highlight Sehr treffend formuliert.

      Vielleicht sollten Sie Herrn Löpfe Unterrichtung in intelligentem Journalismus offerieren.
    • Amboss 09.11.2016 15:21
      Highlight Highlight "Die SVP wird vor allem von Menschen gewählt, die von der SVP-Politik am meisten benachteiligt werden, nämlich die Mittel- und Unterschicht. "

      Dies hört man immer wieder. Und es ist ganz einfach falsch.
      Die Mittel- und Unterschicht wird von der SVP nicht benachteiligt.
      Die SVP-Politik bringt der Mittel- und Unterschicht genau das, was sie benötigt.
      Ein Sozialstaat, der die Existenz sichert und tiefe Steuern.
      Denn gerade diese Schichten merken es direkt im Portmonee, wenn die Steuern steigen oder irgendwas durch irgendeine Abgabe gelenkt wird.
    • Wilhelm Dingo 09.11.2016 15:37
      Highlight Highlight Sehr gut analysiert. Bei uns ist es nicht besser, statt Trump haben wir hier die SVP Trampel. Wir sollten was daraus lernen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kookaburra 09.11.2016 14:53
    Highlight Highlight Die Wirtschaft und der Gewinn ist in den USA schon seit zwei Quartalen Rückgängig. Die Rezession hat also schon vor Trump begonnen.
    Obama hat (in 8 Jahren) kein Jahr mit über 3% Wachstum geschafft, was sonst jeder Präsi hatte. (Sogar der während der Depression.)
    Obama hat auch die Schulden auf über das Doppelte anwachsen lassen (ein Vorbezug der Zukunft), also über 10 Billionen ins Land gepumpt, was ich als immense Blase interpretiere.

    Seht es als Chance, die Globale Geldelite kann nun alles Crashen und Trump die Schuld geben.

    Oder Trump kann einen Konkurs anmelden - eine Stärke von ihm.
    • Philipp Löpfe 09.11.2016 15:15
      Highlight Highlight Lieber Bocklobopf, ich weiss, wir leben im postfaktischen Zeitalter, aber man kann es auch übertreiben. Rezession heisst, mindestens zwei Quartale Negativwachstum und während der Depression ist das US-BIP mehr als 25 Prozent eingebrochen. Genau das haben Obama und die Fed verhindert.
    • Kookaburra 09.11.2016 15:28
      Highlight Highlight Nun das Stimmt natürlich. Ich nehme an der Depressions-Präsi hatte noch ein gutes Jahr vor der Krise.
      Trotzdem gehen die Gewinne in den USA schon seit einem Jahr zurück und zumindest die Investitionen sind schon seit zwei Quartalen am sinken. Natürlich ist dies noch keine Depression. Diese wurde von Obama und der Fed zwar hinausgezögert, aber wohl nicht wirklich verhindert wie ich vermute.

      Btw. Ich finde den Artikel angenehm, angemessen und nicht übertrieben.
    • Karoon 09.11.2016 15:28
      Highlight Highlight Negativwachstum = Schrumpfung ;-)
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  • TrueClock 09.11.2016 14:51
    Highlight Highlight Globalisierung macht denn Mittelstand zum verlierer. Er will ihn wieder stärken indem er gegen die Globalisierung vorgeht. Wenn das klappt ist er mein Held. Und Investitionen in Infrastruktur hat Amerika auch bitter nötig
    • Wehrli 09.11.2016 23:16
      Highlight Highlight Ich bin auch gegen Regen! Lasst uns den Himmel für Illegal erklären und deportiern! Aber erst bitte noch das neuste Handy ...
  • Slavoj Žižek 09.11.2016 14:45
    Highlight Highlight Freier Handel braucht keine Abkommen.
    • bibaboo 09.11.2016 15:02
      Highlight Highlight freier Handel braucht auch keine Staaten
    • Philipp Löpfe 09.11.2016 15:16
      Highlight Highlight Was braucht er? Mauern? Strafzölle?
    • Slavoj Žižek 09.11.2016 15:21
      Highlight Highlight Zwei Vertragspartner mit übereinstimmender Willensäusserung.
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Linksautonome Schweizer marschierten an «Gilets-jaunes»-Protesten mit

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