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Britain's Queen Elizabeth, Prince Harry and Meghan, Duchess of Sussex attend the Queen's Young Leaders Awards ceremony at Buckingham Palace in London, Tuesday, June 26, 2018. (John Stillwell/Pool Photo via AP)

Queen Elizabeth II. mit ihrem Enkel Harry und dessen Ehefrau Meghan Markle. Bild: AP/PA pool

Operation «Castle Dove» – britische Minister spielen erstmals den Tod der Queen durch

Gunda Windmüller / watson.de



Die Queen ist fit. Aber die Queen ist auch 92 Jahre alt. Klar, «God save the Queen», aber ewig wird auch die britische Monarchin nicht mehr leben. Daher arbeitet die Regierung in London schon seit Jahrzehnten an einem Plan für den Fall der Fälle.

«London Bridge is down»

Der Plan mit dem Namen «London Bridge» regelt penibel genau die zehn Tage nach dem Tod der Königin. Er wird mehrmals im Jahr überarbeitet, um alle Eventualitäten zu berücksichtigen. Denn wenn die Monarchin, die immerhin bereits 12 US-Präsidenten überlebte, stirbt, wird das Vereinigte Königreich in einen Ausnahmezustand geraten. Die Church of England, die Regierung sowie die BBC arbeiten an dem Plan.

«Castle Dove»

Doch nun wurde erstmals eine Übung durchgeführt, an der hochrangige Kabinettsmitglieder teilgenommen haben.

Die Übung mit dem Namen «Castle Dove» wurde im Geheimen durchgeführt, David Lidington der stellvertretende Premierminister, der Innenminister Sajid Javid, die Anführerin des Unterhauses Andrea Leadsom als auch der Minister für schottische Angelegenheiten, David Mundell, nahmen an dem Treffen teil.

epa06793850 (FILE) - Britain's Queen Elizabeth II reacts during the derby at Epsom Downs racecourse in Surrey, Britain, 02 June 2018 (reissued 08 June).  According to the Buckingham Palace the Queen had an eye surgery to remove a cataract at the end of May.  EPA/STR *** Local Caption *** 54379557

Die Queen Anfang Juni an einem Pferderennen in Surrey. Bild: EPA/EPA

«D+1»

Im Rahmen des Meetings wurde der Tag «D+1», also der erste Tag nach dem Ableben der Königin, durchgespielt. Dabei soll es vor allem darum gegangen sein, in welcher Form der oder die Premierministerin öffentliche Erklärungen abgibt.

Laut einem Regierungsmitarbeiter soll das Treffen erstmalig mit amtierenden Ministern durchgeführt worden sein.

«Die Prozesse wurden angesichts des Alterungsprozesses beschleunigt.»

Ein Kabinettsmitglied zu The Times

Akute Ängste um den Gesundheitszustand der Queen gibt es derzeit nicht. Sie hatte allerdings in der letzten Woche nicht an einer Messe in St.Paul's teilnehmen können, da sie sich nicht wohl fühlte.

Prinz Harry sorgt für Lacher

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Video: srf

63 endgeile Bilder der Rekord-Queen …

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14Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Janis Joplin 02.07.2018 12:17
    Highlight Highlight Die Queen stirbt eh nie...
  • Sebastian Wendelspiess 02.07.2018 11:12
    Highlight Highlight Könige und Queens gehören abgeschafft.
  • DerSimu 02.07.2018 09:19
    Highlight Highlight Ich weiss, die Briten lieben ihre Königin. Und das kann ich sogar verstehen. Sie ist eine absolut sympathische Dame, die während dem Krieg ihren Teil auch noch beigetragen hat. Eine wahre Feministin, im Gegensatz zu den heutigen "Feminazis" (aber das ist ein anderes Thema).

    Was ich aber nicht ganz verstehe ist, warum es einen solchen Plan braucht. Ich dachte, die Queen hat nur noch repräsentative Aufgaben. Oder habe ich da etwas falsch verstanden?
  • Pascal1917 01.07.2018 18:17
    Highlight Highlight Die Queen ist beliebt und dadurch auch die Monarchie. Interessant ist die Frage ob das dann auch si bleibt wenn der unpopuläre Charles König wird oder ob dann republikanische Strömungen wieder an Einfluss gwinnen. Ein PM Corbyn wäre wohl kein grosser Verfechter des Königshauses...
    • Baba 01.07.2018 21:21
      Highlight Highlight Wie kommen Sie darauf, dass der Prince of Wales unpopulär sei? Weil es so in den hiesigen Klatschblättern steht? Der PoW ist respektiert und sein jahrzehntelanges philantropisches und umweltschützerisches Engagement mit seinem Prince's Trust wird geschätzt.

      Ich bin überzeugt, Charles wird dereinst ein guter König sein, wenn auch - aufgrund seines fortgeschrittenen Alters (im November wird er 70) - seine Regentschaft kaum eine jahrzehntelange sein wird.

      Der Queen wünsche ich aber noch viele, gesunde Jahre. Ihre Mutter wurde immerhin 104..
    • ReziprokparasitischerSymbiont 03.07.2018 00:46
      Highlight Highlight Vermutlich wird Charles diese Aufgabe im fortgeschrittenen Pensionsalter auch nicht mehr selber übernehmen, sondern das Amt direkt seinem Nachfolger übergeben.
    • Baba 03.07.2018 08:55
      Highlight Highlight @Reziprok...: das wird er 100%ig NIEMALS tun, da ein Thronverzicht in GB einfach nicht zur Tradition gehört. Und es gibt auch keinen Grund dafür. Alter ist - wie man an der jetzigen Queen sieht - kein Hinderungsgrund, einen guten Job zu machen.
  • Spooky 01.07.2018 16:04
    Highlight Highlight God Save The Queen!
    • Sauäschnörrli 01.07.2018 16:29
      Highlight Highlight
      Play Icon
    • Carl Gustav 01.07.2018 16:49
      Highlight Highlight Teil dieses Planes ist übrigens, dass die Hymne per sofort in " God save the King" geändert würde.
      Hab ich zumindest mal gelesen.
      Logisch aber völlig unvorstellbar, oder?
    • Ergenekon 01.07.2018 18:41
      Highlight Highlight Aber nur wenn die Rothshilds erlauben dürfen die Blutsauger im Salon auf und ab laufen
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