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Religiöse Symbolik wie auf diesem Friedhof in Rom wird es in Borlänge nicht geben. Bild: KEYSTONE

Die Schweden wieder: Erster Atheisten-Friedhof eröffnet



«Bei der Frage, wie wir unser Leben leben, soll es keine Einschränkungen geben. Dasselbe soll auch für die Art, wie wir beerdigt werden, gelten.» So zitiert die schwedische Newsseite The Local.se Josef Erdem, den Initiator der Idee eines Friedhofes ohne religiöse Symbolik. Der Lehrer will damit Atheisten und Agnostikern ermöglichen, sich in einem nicht-religiösen Umfeld beerdigen zu lassen.

Erdem erntet mit seiner Idee grossen Applaus. Sogar von der schwedischen Landeskirche. Diese stellt ihm das Landstück für den atheistischen Friedhof zur Verfügung und übernimmt auch die Pflege der Grabsteine.

22 Grabsteine zum Totlachen

Für die Gestaltung der Steine sind indes die Familien verantwortlich – einzige Bedingung: die religiöse Identität der Verstorbenen darf nicht ersichtlich sein. Damit steht der Friedhof auch gläubigen Personen offen, solange sie sich an die Friedhofsregeln halten. Ebenfalls verboten sind nationalistische Symbole.

Bis jetzt steht der atheistische Friedhof noch leer. Bereits haben aber einige Bürger Interesse angemeldet. (tog)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Neemoo 22.10.2016 18:34
    Highlight Highlight Ein Waldfriedhof würde es doch auch tun...
  • Homes8 22.10.2016 09:39
    Highlight Highlight Verstehe ich nicht, wieso Atheisten einen Friedhof brauchen. Das ist für mich ein Wiederspruch.
    Urne für Zuhause, verstreuen der Asche in die weite Welt, oder einfach in den Kehricht. Spielt doch keine Rolle für einen echten Atheisten.
    • Homes8 25.10.2016 08:34
      Highlight Highlight Bis jetzt hat noch jeder Atheist ein Plätzchen auf einem Friedhof bekommen. An der Tolleranz der Kirchen liegt es nicht. Aber wenn Atheisten nicht neben anders Gläubigen liegen wollen, dann kann das natürlich schon ein Problem sein.
  • lilie 22.10.2016 09:20
    Highlight Highlight Hm, ich bin zwiegespalten. Einerseits finde ich das gut, weil niemand auf einem "religiösen" Friedhof begraben werden sollen muss (🤔), wenn er das nicht will.

    Andererseits sehe ich dazu keine Notwendigkeit. Auch auf einem "normalen" Friedhof muss niemand religiöse Symbole auf seinem Grab akzeptieren, wenn er das nicht will. Und die religiösen Symbole der anderen Gräber kann man ja getrost ignorieren.

  • leu84 21.10.2016 23:46
    Highlight Highlight Ich komme aus dem Nichts und ich gehe ins Nichts zurück.

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