International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
In this Feb. 7, 2018, photo, analog astronaut João Lousada, center, hands his colleague Kartik Kumar a drone while two Omani men watching in front of the Mars simulation base camp in the Dhofar desert of Oman. The desolate desert in southern Oman resembles Mars so much that more than 200 scientists from 25 nations organized by the Austrian Space Forum are using it for the next four weeks to field-test technology for a manned mission to Mars. (AP Photo/Sam McNeil)

Training in der Wüste von Oman. Bild: AP/AP

Nicht nur Elon Musk will auf den Mars, auch die Österreicher trainieren bereits dafür

08.02.18, 14:38 08.02.18, 17:37


Ein Raupenfahrzeug, Iglu-förmige Zelte, Helme mit Solarenergie: In einer Wüste des Sultanats Oman hat am Donnerstag eine simulierte Mars-Mission begonnen.

Sechs sogenannte Analog-Astronauten des Österreichischen Weltraum Forums (ÖWF) wollen drei Wochen lang abseits der Zivilisation die Arbeitsbedingungen auf dem Roten Planeten simulieren.

This Feb. 7, 2018, photo shows analog astronaut Kartik Kumar wearing an experimental space suit during a simulation of a future Mars mission in the Dhofar desert of southern Oman. The desolate desert in southern Oman resembles Mars so much that more than 200 scientists from 25 nations organized by the Austrian Space Forum are using it for the next four weeks to field-test technology for a manned mission to Mars. (AP Photo/Sam McNeil)

Das Übungsteam ist auf dem «Mars» im Oman mit dem vom ÖWF entwickelten «analogen Raumanzug» ausgestattet. Bild: AP/AP

Nach Angaben des ÖWF sollen in der Dhofar-Wüste 16 Experimente aus den Bereichen Ingenieurtechnik, Astrobiologie, Geophysik und Geologie, Biowissenschaften und Humanwissenschaften wichtige Erkenntnisse für künftige bemannte Mars-Missionen liefern. «Menschen aus gut 20 Ländern arbeiten bei dieser Mission zusammen», sagte der Flugdirektor der Mission AMADEE-18, Reinhard Tlustos.

In this Feb. 7, 2018, photo, two scientists test space suits and a geo-radar for use in a future Mars mission in the Dhofar desert of southern Oman. The desolate desert in southern Oman resembles Mars so much that more than 200 scientists from 25 nations organized by the Austrian Space Forum are using it for the next four weeks to field-test technology for a manned mission to Mars. (AP Photo/Sam McNeil)

Die Astronauten führen insgesamt 16 Experimente durch. Bild: AP/AP

Intelligenter Raumanzug

Das Übungsteam ist auf dem «Mars» im Oman mit dem vom ÖWF entwickelten «analogen Raumanzug» ausgestattet. Dieser wiegt laut dem ÖWF-Vorstand Alexander Soucek rund 50 Kilogramm und ist überaus «intelligent», da er etwa mit WLAN und zahlreichen Sensoren ausgerüstet ist. «Er ist ein Raumschiff zum Anziehen», sagte Soucek zur Nachrichtenagentur APA.

The sun rises over a 2.4-ton inflated habitat used by the AMADEE-18 Mars simulation in the Dhofar desert of southern Oman on Thursday, Feb. 8, 2018. The desolate desert in southern Oman resembles Mars so much that more than 200 scientists from 25 nations organized by the Austrian Space Forum are using it for the next four weeks to field-test technology for a manned mission to Mars. (AP Photo/Sam McNeil)

Auf dem «Mars» geht die Sonne auf. Bild: AP/AP

Wann man indes wirklich zum Mars fliegt, steht sprichwörtlich in den Sternen. «In etwa 20 bis 30 Jahren», wünschte sich Soucek. Es komme aber auch auf den politischen Willen an. «Alleine mit Enthusiasmus kommt man nicht zum Mars.» Selbst wenn man nicht selbst abhebt, habe man zumindest mit den Forschungen und Mars-Mission-Simulationen einen Beitrag geleistet.

In this Feb. 7, 2018, photo, two scientists test space suits and a geo-radar for use in a future Mars mission in the Dhofar desert of southern Oman. The desolate desert in southern Oman resembles Mars so much that more than 200 scientists from 25 nations organized by the Austrian Space Forum are using it for the next four weeks to field-test technology for a manned mission to Mars. (AP Photo/Sam McNeil)

Die Mars-Mission dauert drei Wochen. Bild: AP/AP

Das ÖWF ist ein Netzwerk für Weltraumfans, den Weltraumsektor, die Industrie, die universitäre Lehre und die Öffentlichkeit. Es hat sich auf Mars-Experimente spezialisiert und bereits zahlreiche Missionen gestartet. Das Kontrollzentrum befindet sich in Innsbruck. (sda/dpa/apa)

Nicht nur zum Spass schickte Elon Musk dieses Auto ins All

Video: watson

Das könnte dich auch interessieren:

Ist Trump nun ein Faschist oder nicht?

Die 7 schlimmsten Momente, die du an einer Prüfung erleben kannst

Die Grünen sind die unverbrauchten Linken

Norilsk – no fun. Das ist Russlands härteste Stadt

«In einer idealen Welt wären Solarien verboten»

Diese Nachricht lässt jede Playstation 4 sofort abstürzen – so schützt du dich

30 Millionen Facebook-Profile gehackt. User-Daten weg. So merkst du, ob du betroffen bist

Diese Inder löschen Pornos und Gräuel-Bilder aus dem Netz – und leiden dabei Höllenqualen

Warum Tabubrecher triumphieren und was die Schweiz damit zu tun hat

Swisscom erhöht Abopreise um 191%: So reagieren die Kunden auf den erzwungenen Abowechsel

Mit diesen 10 Tricks und Tipps holst du das Beste aus Spotify raus

Wir haben die Kantonsgrenzen neu gezogen – so sieht die Schweiz jetzt aus

Diese 7 Frauen hätten einen Nobelpreis verdient – nur eine könnte ihn noch bekommen

GoT-Star Natalie Dormer meint: «MeToo war absolut notwendig!»

Alpentourismus kämpft mit Gigantismus um Gäste: Kann das gut gehen?

Der Staat soll Stillpausen für berufstätige Mütter bezahlen

Wie AfD-Weidel mit falschen Schweizer Asylzahlen Hetze gegen Ausländer macht

Diese Tweets zeigen dir, was mit Menschen passiert, wenn sie zu lange keinen Sex haben 😂

Sorry, Bundesrat Berset, aber es ist Freitag und wir hatten nichts Besseres zu tun ...

«Einmal Betrüger, immer Betrüger» – 7 Leute erzählen von ihrem Beziehungsende

11 Schritte für mehr Nachhaltigkeit in deinem Alltag

präsentiert von

Du denkst, du kennst die Kommaregeln? Ha!

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Brikne, 20.7.2017
Neutrale Infos, Gepfefferte Meinungen. Diese Mischung gefällt mir.

Abonniere unseren Daily Newsletter

0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Das Kessler-Syndrom oder wie eine Kettenreaktion im All unser Leben verändern könnte

Am 10. Februar 2009 war es soweit: Knapp 800 Kilometer über den eisigen Weiten Sibiriens stiessen erstmals zwei Satelliten im Orbit zusammen. Als der amerikanische Satellit Iridium-33 mit einer relativen Geschwindigkeit von fast 40'000 Kilometern pro Stunde in den seit 1995 ausgedienten russischen Kosmos-2251 knallte – natürlich vollkommen lautlos, schliesslich gibt es im All keinen Träger für Schallwellen –, zerbarsten beide in über hunderttausend Trümmerstücke. Der Satellitenschrott …

Artikel lesen