wechselnd bewölkt
DE | FR
36
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
International
Wissen

Schnauze voll von der Erde? Geht doch mit Musk auf den Mars!

A figure representing a green alien is positioned in front of the permanent flying saucer replica in Mars, Pa. on Friday, June 19, 2015. The small western Pennsylvania town has NASA joining in with a  ...
Wenn die Erde nicht mehr bewohnbar ist, ziehen wir weiter auf den Mars. Wer oder was uns dort begegnen wird, bleibt aber Spekulation ...Bild: Keith Srakocic/AP/KEYSTONE

Schnauze voll von der Erde? Bald geht es mit Elon Musk für nur 140'000 Stutz auf den Mars!

27.09.2016, 22:5128.09.2016, 06:10

Das private Raumfahrtunternehmen SpaceX will eine Kolonie auf dem Planeten Mars gründen und besiedeln. SpaceX-Chef Elon Musk träumt davon, dass in der absehbaren Zukunft rund eine Million Menschen auf dem Mars leben können. Irgendwann werde die Erde möglicherweise nicht mehr bewohnbar sein, dann sollten die Menschen über Alternativen verfügen, sagte Musk, der auch Chef von Tesla ist, am Dienstag.

A view from NASA's Mars Exploration Rover Opportunity shows part of "Marathon Valley," a destination on the western rim of Endeavour Crater on the planet Mars, as seen from an overlook north ...
Diese karge Mars-Landschaft soll bald einer «irdischen »Kolonie weichen. Bild: NASA/REUTERS

«Die Menschheit sollte eine multi-planetare Spezies werden», sagte Musk auf dem Internationalen Astronauten-Kongress im mexikanischen Guadalajara.

«Das Leben ist mehr, als nur jeden Tag Probleme zu lösen.»
Elon Musk

Für den Preis eines Luxusautos

Zunächst müssten die Kosten für eine Reise zum Mars gesenkt werden, die derzeit noch bei rund zehn Milliarden US-Dollar pro Passagier liegen würden, sagte Musk. Dazu will SpaceX sehr grosse Raumschiffe bauen, die mindestens 100 Menschen und grosse Mengen Material transportieren können. Zudem sollen die Raumschiffe wiederverwendbar sein und im Orbit beladen und betankt werden können.

So stellt sich SpaceX das interplanetare Transportsystem vor.Video: YouTube/SpaceX
Was sagst du zu Elon Musks gigantischem Raumfahrt-Projekt?

Nach seinen ambitionierten Plänen sei es möglich, die Kosten auf rund 140'000 Dollar pro Person zu drücken, sagte Musk. Der Mars biete sich zur Kolonisierung an, weil es dort Sonnenlicht und eine Atmosphäre gebe. Die Länge eines Tages sei dort vergleichbar mit der Erde und es sei möglich, Pflanzen zu züchten.

Zunächst will SpaceX ein unbemanntes Raumschiff zum Mars schicken. Ab 2025 sollen dann die ersten Menschen zum Roten Planeten reisen. Rund eine Million Menschen könnten in der absehbaren Zukunft auf dem Mars leben. «Das wird ein grossartiges Abenteuer», sagte Musk. «Das Leben ist mehr, als nur jeden Tag Probleme zu lösen. Man sollte jeden Tag aufwachen und inspiriert sein, Neues zu wagen.»

Neuer Anlauf

Für die Reise zum Mars entwickelt SpaceX das Triebwerk Raptor. Vor wenigen Tagen wurde es erstmals in Betrieb genommen. Es soll drei Meganewton Schub bringen – mehr als dreimal soviel wie das Triebwerk der aktuellen SpaceX-Rakete Falcon 9. Raptor wird mit flüssigem Methan betrieben, das auch auf dem Mars gewonnen werden könnte.

SpaceX hatte zuletzt eine Reihe von Rückschlägen hinnehmen müssen. Anfang September war eine Rakete des Unternehmens beim Start auf dem US-Weltraumbahnhof Cape Canaveral in Florida explodiert und hatte einen Facebook-Satelliten an Bord zerstört. Bereits im vergangenen Jahr hatte SpaceX eine Rakete verloren, die Nachschub zur Internationalen Raumstation (ISS) bringen sollte. (sda/dpa/rwy)

An explosion on the launch site of a SpaceX Falcon 9 rocket is shown in this still image from video in Cape Canaveral, Florida, U.S. September 1, 2016. U.S. Launch Report/Handout via REUTERS/File Phot ...
Kam nicht bis zum Mars: Anfang September explodierte eine Rakete von SpaceX und zerstörte einen Facebook-Satelliten.Bild: HANDOUT/REUTERS

Sterne, Planeten, Monde und noch mehr Weltraum-Stoff

Alle Storys anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

36 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
avatar
Mr.CoJones aka Philodog
28.09.2016 06:30registriert September 2015
eine Liste der ersten CH-Passagiere ist aufgetaucht:
- Blancho
- Freysinger
- Gölä
- Irina Beller
- Mika Shiva
- Dj Antoine
- Schawinski
..

JUHUUIIIIIIIIII
452
Melden
Zum Kommentar
avatar
Spooky
27.09.2016 23:26registriert November 2015
Ich bin dabei!
291
Melden
Zum Kommentar
avatar
Olmabrotwurst vs. Schüblig
28.09.2016 00:21registriert Dezember 2014
Abgesehen von all dem scheiß der hier abgeht auf der Erde sind wir eigentlich schon ein lustiges Trüppchen ;)
210
Melden
Zum Kommentar
36
Bomben auf Kallnach
Am 6. Januar 1918 gehen fünf Bomben in der Nähe des Bahnhofs Kallnach nieder. Das Grosse Moos im Berner Seeland wird von den Detonationen erschüttert. Glücklicherweise ist nur ein Sachschaden zu beklagen. Schnell ist klar: bei den Bomben handelt es sich um französische Fabrikate. Wer aber die Bomben abgeworfen hat, bleibt ein Rätsel ...

Wir befinden uns im vierten Winter des Ersten Weltkrieges. Am Sonntag, 6. Januar 1918, ist es um 6 Uhr 30 in der Früh noch dunkel im bernischen Kallnach. Das Dorf am Rande des Grossen Mooses liegt im dem für das Seeland typischen Nebel – die Böden sind leicht mit Schnee bedeckt. Ein vollbesetzter Zug mit Soldaten der Schweizer Armee hat soeben den Bahnhof in Richtung Aarberg verlassen.

Zur Story