International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
In this Jan. 6, 2016 photo, Juliana, a 20-year-old rebel fighter for the 36th Front of the Revolutionary Armed Forces of Colombia, or FARC, rests from a trek in the northwest Andes of Colombia, in Antioquia state. Like many of her comrades in arms, her path to the FARC was born as much from personal tragedy as political ideology. In her case, she fled an impoverished home at age 16 and followed in the footsteps of an uncle after being raped by her stepfather. (AP Photo/Rodrigo Abd)

Die Guerilla als Familienersatz: Nachdem ihr Stiefvater sie mit 16 Jahren missbraucht hatte, lief die heute 20-jährige Juliana von zu Hause weg und schloss sich der kolumbianischen Guerillabewegung FARC an. 
Bild: AP

Kalaschnikow trifft auf Kajal: 8 Milizen, in denen Frauen kämpfen

Die Verhandlungen der kolumbianischen Regierung mit den Rebellen der FARC sind auf der Zielgeraden. Nicht wenige FARC-Kämpfer sind weiblich – und das ist keine Ausnahme, wie diese Beispiele zeigen. 



FARC

Sie ist die grösste und aktivste Guerillabewegung der westlichen Hemisphäre: Die FARC, genauer F.A.R.C.-E.P. («Fuerzas Armadas Revolucionarias de Colombia – Ejército del Pueblo» – «Revolutionäre Streitkräfte Kolumbiens – Volksarmee») kämpfen seit 1964 gegen die kolumbianische Armee und rechte Paramilitärs. 30 bis 40 Prozent der Kämpfer sind weiblich, an einigen Fronten sind es sogar bis zu 50 Prozent

Ihren männlichen Kameraden sind sie nahezu gleichgestellt – erstaunlich für ein sonst so patriarchal geprägtes Land wie Kolumbien. Allerdings gibt es in der obersten Führungsebene der FARC keine Frauen, auch wenn einige Einheiten von Frauen geführt werden. 

abspielen

Die aus den Niederlanden stammende FARC-Kämpferin Tanja Nijmijer, die an den Friedensgesprächen teilnimmt, im BBC-Interview (2013). 
YouTube/theworldvideos1

Peschmerga

epa04404179 Members of the Kurdish female Peshmerga battalion take part in military training at a base near Sulaimaniya, northern Iraq, 17 September 2014. The Iraqi Kurdish women's battalion formed in 1996 includes 550 female soldiers, led by Colonel Nahida Ahmed Rashid and according to media sources could see combat on the frontlines in the fight against Islamic State (IS) as have other female Kurdish fighters attached to militias in Syria and the Kurdistan Workers' Party (PKK) from Turkey.  EPA/MOHAMED MESSARA

Kurdische Peschmerga-Kämpferinnen im Nordirak bei einer Gefechtsübung.
Bild: MOHAMED MESSARA/EPA/KEYSTONE

Auch die kurdischen Kämpferinnen, die derzeit im Irak und in Syrien gegen die Terrormiliz «Islamischer Staat» vorgehen, bewegen sich in einem stark patriarchalisch geprägten Umfeld. Obwohl Frauen bei den kurdischen Rebellen schon in den 70er-Jahren am bewaffneten Kampf beteiligt wurden, ist ihr Einsatz nicht unumstritten. Das strikte Verbot des Geschlechtsverkehrs in den Einheiten ermöglicht es den Frauen, ohne Furcht vor «Entehrung» mit Männern zusammen zu kämpfen. Insbesondere in den westlichen Medien sind die kurdischen Freiheitskämpferinnen beliebte Sujets: Bewaffnete Frauen – ohne Kopftuch, dafür in Uniform – sind ein klares Statement gegen den «IS» und dessen Frauenbild. 

Weibliche Kämpfer gibt es in verschiedenen kurdischen Milizen: In der PKK, deren Hauptfeind der türkische Staat ist, in den Frauenkampfverbänden der syrischen YPG, wo bis zu 40 Prozent der Kämpfer weiblich sein sollen, und in den Peschmerga-Einheiten der irakischen Kurden. 

abspielen

«Guerilleros in den kurdischen Bergen.»
YouTube/Kurdistan Now

Tamil Tigers

Weibliche Guerillakämpferin der LTTE, Tamil Tigers

Eine Kämpferin der LTTE. 
Bild:

Die tamilische Rebellenorganisation Liberation Tigers of Tamil Eelam (LTTE) kämpfte im sri-lankischen Bürgerkrieg bis zu ihrer totalen Niederlage 2009 gegen die Regierungstruppen. In den Reihen der Tamil Tigers befanden sich zahlreiche Frauen. Gegen Ende des Krieges verfügten sie über knapp 18'000 Kämpfer, von denen rund ein Drittel weiblich war. Drei Brigaden der LTTE bestanden ausschliesslich aus Frauen.

Die LTTE, die seit etwa Mitte der 80er-Jahre Frauen und Mädchen für den bewaffneten Kampf rekrutierte, propagierte zwar die Gleichbehandlung von Männern und Frauen. Doch unter ihren Selbstmordkommandos befanden sich überdurchschnittlich viele Frauen und Mädchen. 

abspielen

«Sri Lanka's female Tamil Tigers» (Juli 2007).
YouTube/Al Jazeera English

M23 / Maï Maï Shetani

A M23 rebel trainer teaches a new female recruit to salute during a training session at the Rumangabo military camp in eastern Democratic Republic of Congo, May 16, 2013. REUTERS/James Akena (DEMOCRATIC REPUBLIC OF CONGO - Tags: CIVIL UNREST POLITICS MILITARY) - RTXZP96

Ein Offizier unterrichtet eine Rekrutin der kongolesischen Guerilla M23 im Salutieren.
Bild: © James Akena / Reuters/REUTERS

Die Rebellenmiliz M23 («Mouvement du 23-Mars», «Bewegung 23. März»), eine der zahlreichen Guerillaorganisationen im Osten der Demokratischen Republik Kongo, wurde 2012 von ehemaligen Tutsi-Rebellen gegründet, die aus der kongolesischen Armee desertiert waren. Ende 2013 verkündete die Miliz das Ende des Aufstands

Im Frühjahr 2013 besuchte die italienische Fotografin Francesca Tosarelli die Dschungelkrieger des M23 und anderer kongolesischer Rebellentruppen wie den Maï Maï Shetani. Sie sprach mit den weiblichen Kämpfern und fotografierte sie. Dem «Spiegel» sagte sie: «Man muss sich keine Illusionen machen oder irgendetwas beschönigen. Diese Frauen verhalten sich im Feld nicht anders als ihre männlichen Mitstreiter.» Auch sie würden morden, rauben und entführen. 

abspielen

«Combattantes du Nord Kivu, l'impossible destin.»
YouTube/papanasaraah

Vietcong

Weibliche Vietcong-Kämpferinnen

Vietcong-Kämpferinnen.
Bild: PD

Der Vietcong, offiziell Nationale Front für die Befreiung Südvietnams, war eine Guerilla-Organisation, die in Zusammenarbeit mit den nordvietnamesischen Streitkräften den bewaffneten Widerstand gegen die südvietnamesische Armee und die US-Truppen führte. Frauen machten etwa ein Drittel bis zur Hälfte des Vietcongs aus.

Die Fronttruppen bestanden zwar stark überwiegend aus männlichen Kämpfern, es gab  aber auch Einheiten – auf Zugs- oder Kompanie-Ebene – die ausschliesslich aus Frauen bestanden. Diese erfüllten allerdings vornehmlich Aufklärungs- , Nachrichten- und Sanitätsdienste. Manche führten aber auch Kommando-Aktionen aus wie jene Frauen-Einheit, die im Februar 1969 eine amerikanische Basis in Cu Chi angriff und dort neun Hubschrauber zerstörte. 

abspielen

Vietnamesischer Filmbeitrag über Frauen im Kampf. 
YouTube/Nơi Trái Tim

Palästinensische Milizen

Milizionärinnen der Demokratischen Front zur Befreiung Palästinas (DFLP) in West-Beirut, 1979

Kaum militärische Einsätze: Palästinensische Milizionärinnen in West-Beirut (1979).
Bild: Wikimedia/Tiamat

Bereits ein Jahr nach der Gründung der Palästinensischen Befreiungsorganisation (PLO) entstand 1965 die Generalunion palästinensischer Frauen (GUPW), die aber nicht militärisch aktiv war. Nach der Niederlage gegen die israelische Armee im Sechstagekrieg nahmen zunehmend auch Frauen an den bewaffneten Aktionen der verschiedenen palästinensischen Gruppierungen teil.

Die patriarchalische Mentalität ihrer männlichen Kameraden führte jedoch dazu, dass viele Frauen zwar zu Kämpferinnen ausgebildet wurden, aber gar nie zum Einsatz kamen. Eine palästinensische Kämpferin schrieb in ihrer Autobiographie: 

«Für eine Palästinenserin war es ein revolutionärer Akt, sich aktiv in den bewaffneten Kampf zu begeben. Waffen sind ein Monopol der Männer. ... Indem sie gegen Israel zu den Waffen griffen, standen sie gleichzeitig gegen die eigene Gesellschaft und deren unterdrückerische Traditionen auf.»

Raymonda Tawil, «Mein Gefängnis hat viele Mauern. Eine Palästinenserin berichtet.»

Hagana

A female officer in charge of the range at the Hen women's corps camp near Tel Aviv, Palestine, gives a demonstration in the handling of a Sten gun on June 15, 1948 in the Arab-Israeli War.  Although non-combatants, members the new women's Army in Israel are taught to use guns for defense.  (AP Photo)

Eine Offizierin der Hagana demonstriert den Einsatz einer Maschinenpistole.
Bild: AP

1920 gründete die Jewish Agency nach einem palästinensischen Pogrom in Jerusalem die «Hagana» («Verteidigung»), eine bewaffnete Miliz. Bereits damals gab es Frauen in ihren Reihen, deren Zahl aber nur gering war. Nach dem Massaker von Hebron wuchs die Hagana massiv und wandelte sich von einer untrainierten Miliz zu einer paramilitärischen Truppe. Zugleich nahm der Anteil der Frauen zu: In den 30er-Jahren stieg er auf über 20 Prozent; 1937 waren von 24'947 Angehörigen der Hagana 5487 Frauen. Die allermeisten von ihnen nahmen jedoch nur unterstützende Funktionen wahr.  

Mit dem Ausbruch des Palästinakriegs 1947 nahmen Frauen aufgrund der Personalknappheit auch an Kampfhandlungen teil; dies galt auch für die 1948 gegründete israelische Armee. Der Anteil der Frontkämpferinnen dürfte aber gering geblieben sein. Nach dem Krieg schloss man die Frauen von Fronteinsätzen aus, offiziell aus Furcht, dass gefallene Kämpferinnen der Truppenmoral abträglich wären und dass Frauen in der Kriegsgefangenschaft vergewaltigt werden könnten. Erst im Jahr 2000 wurden die Soldatinnen in allen Bereichen den Männern völlig gleichgestellt. 

Frauen in der israelischen Armee

Sowjetische Partisaninnen

Sowjetische Partisaninnen

Kampf gegen die deutschen Invasoren: Der Partisanenkrieg wurde von beiden Seiten mit beispielloser Grausamkeit geführt. 
Bild: AP

1941 überfiel die Wehrmacht die Sowjetunion und erzielte schnell grosse Geländegewinne. Die Bevölkerung im besetzten Hinterland verhielt sich zunächst abwartend, doch mit der zunehmend brutalen Besatzung änderte sich dies. Ab Frühjahr 1942 tobte ein erbarmungsloser Partisanenkrieg, an dem auch Frauen – und sogar Kinder – teilnahmen. 

Wie in den regulären sowjetischen Streitkräften, in denen 800'000 Frauen Dienst leisteten, waren weibliche Kämpferinnen ein wichtiger Teil der Parisanenverbände. Einige von ihnen wurden zu Ikonen des Widerstands, beispielsweise Soja Kosmodemjanskaja. Die erst 18-Jährige wurde von den Deutschen Ende 1941 gehängt und postum zur Heldin der Sowjetunion erklärt. Ihre letzten Worte waren angeblich: «Wir sind 170 Millionen. Ihr könnt uns nicht alle hängen.»

Hinrichtung von Soja Anatoljewna Kosmodemjanskaja, sowjetische Partisanin im Zweiten Weltkrieg

Soja Kosmodemjanskaja vor ihrer Hinrichtung. 
Bild: PD

Das könnte dich auch interessieren:

Geld allein macht nicht glücklich – aber was dann, Herr Glücksforscher?

Link zum Artikel

Love-Scamming: Wie ich einer Russin (fast) auf den Leim gegangen bin

Link zum Artikel

Die Geschichte dieses Bildes steht exemplarisch für den momentanen Gender-Knorz

Link zum Artikel

Bond fährt E-Auto? (00)7 Vorschläge, wie er sich noch besser an die Generation Y anpasst

Link zum Artikel

Vegane Influencerin bekommt ihre Periode nicht mehr – jetzt zieht sie Konsequenzen

Link zum Artikel

Warum ich bete

Link zum Artikel

Die Influencer der Zukunft sind nicht menschlich – und sind jetzt schon Millionen wert

Link zum Artikel

Roger Federer ein Spielball der Strömung – das könnte zum Problem werden

Link zum Artikel

Kassieren SVP und SP eine Schlappe? 7 wichtige Punkte zu den Zürcher Wahlen

Link zum Artikel

Im 30'000-Franken-Outfit – so rückt Leroy Sané in die DFB-Elf ein

Link zum Artikel

Bye-bye Beno: Wie der ehemalige Gassen-Mönch in die völkische Szene abrutschte

Link zum Artikel

Das sind die 3 typischen Phasen eines Pyro-Vorfalls

Link zum Artikel

Wie Trump im Fall Manafort schachmatt gesetzt wurde

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Women warriors

Abonniere unseren Newsletter

60
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
60Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • thompson 20.03.2016 15:29
    Highlight Highlight Frauen in der Armee: Nur im Kriegszustand würde Ich Frauen zu lassen oder dann getrennt von den Männern... So wie in Israel im Moment.
    Bei uns waren die Frauen entweder zu schwach bei Häuserkampf etc. Oder machten die einzelnen Soldaten zu wuschig... Es gab wirklich Eifersuchtszenen, Sextapes und viel Gerede
    • Sveitsi 20.03.2016 17:44
      Highlight Highlight So moderne Denkweisen, thompson?
    • Datsyuk * 20.03.2016 17:48
      Highlight Highlight :)

      Sextapes! Keine Frauen in die Armee! :)
    • goschi 20.03.2016 18:54
      Highlight Highlight Frauen und Männer sollten auch nicht zusammen arbeiten, da werden die Männer doch nur wuschig, ach wisst ihr was, zum Schutze der Frau sollten Frauen grundsätzlich in der Gesellschaft nicht mit Männern gemischt werden, oder wenigstens, zum Erhalt ihrer Würde und Weiblichkeit gut geschützt, z.B. unter einem blickdichten Ganzkörperkleid!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Asha 20.03.2016 15:20
    Highlight Highlight Danke für den Artikel und die Bilder! Die Thematik Frauen im Kampf / Krieg fasziniert mich seit eh und je. Und ich finde es spannend, wie Frauen häufig nicht nur für die Ideologie, sondern auch für ihre Frauenrechte kämpfen (wie beispielsweise momentan bei der YPG). Seite an Seite mit den Männern, mit dem Anspruch, das Gleiche zu erhalten - im Guten wie im Schlechten!
    • Turi 20.03.2016 15:36
      Highlight Highlight So wird das auch immer dargestellt. Kämpfen Frauen im Krieg, ist es gut. Ist gar der Krieg gut. Die Kugel aus dem Gewehr tötet und zerstümmelt dann halt genau gleich. Bitte etwas weniger rosarote Brille.
    • Asha 20.03.2016 16:17
      Highlight Highlight Steht bereits oben: "Man muss sich keine Illusionen machen oder irgendwas beschönigen. Diese Frauen verhalten sich im Feld nicht anders als ihre männlichen Mitstreiter." Auch sie würden morden, rauben und entführen.
      Fazit: Krieg ist immer schlecht, immer brutal, immer zerstörerisch, egal wer daran beteiligt ist.
      Dennoch fasziniert mich die Thematik. Gerade aus dem Grund, weil sie viele spannende Fragen über unsere Geschlechtsidentität und nicht zuletzt unser Menschsein aufwirft.
  • Beobachter24 20.03.2016 14:24
    Highlight Highlight Ich bleibe mal auf der "seichten" Schiene und habe hier noch mehr Bilder schöner Flintenweiber.
    (Äxgüsi für den leicht sexisitischen Begriff.)
    .
    => http://goo.gl/Twyoq8
    (Obacht: Russische Propaganda)
    .
    Das zweitletzte Bild könnte die Diskussion evtl. nochmals in eine bestimmte Richtung treiben. :-)
  • Luca Brasi 20.03.2016 14:04
    Highlight Highlight Im Film "Full Metal Jacket" wird ja auch erwähnt, dass viele weibliche Vietcong als Prostituierte arbeiteten. Gibt es da irgendwelche verlässlichen Fakten und Zahlen dazu?
    Play Icon
    • AdiB 21.03.2016 11:35
      Highlight Highlight ich weis nir dass sich viele dieser prostituirten eine klinge teindchiebten. wenn es zur vergewaltigung kamm wurde halt der pimmel in 2 hälften geschnitten.
    • Luca Brasi 21.03.2016 12:03
      Highlight Highlight Ist das nicht ein Mythos (ich bin mir nicht sicher, aber habe gehört, dass die US-Streitkräfte dieses Gerücht in die Welt gesetzt haben, damit GIs gerade nicht so oft mit einheimischen Frauen verkehren)? Wenn man eine Schusswaffe dabei hat, kann man sich doch viel effektiver vor Vergewaltigern schützen und wenn man jemanden mit einer Klinge verletzt, wird sich derjenige wohl sofort an der Frau rächen.
    • AdiB 21.03.2016 12:31
      Highlight Highlight die klinge sitzt tief. wen er in mit gewalt ohne zu überlegen rein stosst, denk ich mal das der schmerz unarträglich ist. in so einem moment denkt man glaub weniger darüber nach ihr was anzutun.
    Weitere Antworten anzeigen
  • äti 20.03.2016 13:38
    Highlight Highlight mir fehlen die Amazonen
  • pun 20.03.2016 12:55
    Highlight Highlight Netter Artikel. Ein paar Gruppen davon kannte ich noch nicht.
    Der Titel "Kalaschnikov trifft Kajal" ist aber ziemlich dumm und der Verdacht liegt nahe, dass da jemand ziemlich unreflektiertes oder von Clickbait gebaitetes formuliert hat... Keine einzige der Kämpferinnen auf den Bildern trägt Kajal und das tun doch weder alle Frauen noch ausschliesslich Frauen. Was also soll der Kajal im Titel?
    • Macke 20.03.2016 13:11
      Highlight Highlight Danke pun, genau dasselbe wollte ich auch fragen.
    • Beobachter24 20.03.2016 14:21
      Highlight Highlight Abgesehen davon ob die jetzt mit oder ohne Kajal abgelichtet wurde ... ich seh' das hier auch nur als Clickbait.
      Lediglich Yonni Meyer hat versucht dem Artikel noch ein wenig Inhalte einzuhauchen.

      Aber so what ... ich habe schliesslich auch geklickt.
    • Daleko 20.03.2016 16:00
      Highlight Highlight Vielen Dank. Ich finde solche Überschriften einfach nur geschmacklos.
  • koks 20.03.2016 12:31
    Highlight Highlight nachdem ich in jedem abschnitt über den lustigen begriff "patriarchalische gesellschaft" gestolpert bin, stelle ich die frage, wies in der schweiz aussieht, wo männer in den militärdienst MÜSSEN, das morden üben, frauen aber nicht. ist das eine feministische gesellschaft?
    • Yonni Meyer 20.03.2016 12:47
      Highlight Highlight Dass Männer ins Militär müssen, haben nicht Frauen entschieden. Das Patriarchat bestimmt(e) auch über seine Söhne.
    • Menel 20.03.2016 12:50
      Highlight Highlight Patriarchal oder matriarchal sagt doch nur etwas über die Gesellschaftsform, ihre Struktur und ihr Wertesystem aus. Alle Beteiligten innerhalb so eines Systems (Geschlecht spielt dabei kaum eine Rolle) müsse sich an die "Spielregeln" halten, wenn sie was erreichen wollen. Also, don't hate the players, hate the game!
    • Sapere Aude 20.03.2016 12:52
      Highlight Highlight Frauen müssen in der Schweiz nicht wegen den Feministinnen nicht ins Militär, sondern weil die Männer diese als nicht geeignet erachten.
    Weitere Antworten anzeigen

Gestrandet im Terminal – diese Kurden leben seit 49 Tagen im Transit des Flughafens Zürich

Vier kurdische Familien wollen in der Schweiz Asyl beantragen. Unbemerkt von der Öffentlichkeit stecken sie in der Transitzone des Flughafens Zürich fest – teilweise seit sieben Wochen. watson hat sie vor Ort besucht.

«I am going home» – «Ich gehe nach Hause», sagt Tom Hanks in seiner Rolle als Viktor Navorski am Ende des Hollywood-Blockbusters  «Terminal» von Steven Spielberg. Er spielt einen im New Yorker Flughafen JFK gestrandeten Touristen aus Osteuropa. Als in seiner Heimat ein Bürgerkrieg ausbricht, wird Navorskis Pass ungültig. Er harrt neun Monate im Transitbereich aus, bevor er endlich wieder nach Hause darf.

Die Realität der acht kurdischen Kinder und Jugendlichen, vier Frauen und acht Männer, …

Artikel lesen
Link zum Artikel