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Klimawandel: Die Welt gerät aus den Fugen – die Frage ist nur noch, wie sehr

Bild: AP/AP

Es ist der wichtigste klimawissenschaftliche Bericht des Jahres: Bei einem Treffen in Südkorea haben Forscher eine neue Bestandsaufnahme zur Erderwärmung vorgelegt. Sie fordern «schnelle und weitreichende» Veränderungen.

08.10.18, 06:52 08.10.18, 09:15

Christoph Seidler



Ein Artikel von

Die Welt steht beim Klimaschutz vor immensen Herausforderungen. Ein an diesem Montag nach einem Treffen des Uno-Weltklimarates (IPCC) im südkoreanischen Incheon veröffentlichter Sonderbericht listet die grössten Schwierigkeiten auf. Gleichzeitig fasst er die aktuelle Forschungslage zum Thema zusammen, inklusive noch bestehender Unsicherheiten.

Intergovernmental Panel on Climate Change, IPCC, Chair Hoesung Lee, top center, and other leaders hold a press conference in Incheon, South Korea, Monday, Oct. 8, 2018. Preventing an extra single degree of heat could make a life-or-death difference in the next few decades for multitudes of people and ecosystems on this fast-warming planet, an international panel of scientists reported Sunday. But they provide little hope the world will rise to the challenge. (AP Photo/Ahn Young-joon)

Der Ipcc präsentiert seinen Bericht. Bild: AP/AP

In dem Bericht geht es um die Frage, ob die Menschheit das Ziel erreichen kann, die Erderwärmung auf anderthalb Grad im Vergleich zum Beginn des Industriezeitalters zu begrenzen. «Schnelle und weitreichende» Veränderungen seien nötig bei der Energieerzeugung, der Landnutzung, dem Städtebau, im Verkehrs- und dem Bausektor sowie der Industrie, heisst es dazu von den Forschern.

«Diese Dinge müssen sofort einsetzen. Die nächsten zehn Jahre sind entscheidend in ihren Auswirkungen», sagt Hans-Otto Pörtner im Gespräch mit dem SPIEGEL. Der Meereswissenschaftler arbeitet normalerweise am Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung. Als Co-Vorsitzender der IPCC-Arbeitsgruppe II hat er den aktuellen Bericht entscheidend mit betreut.

Der Weltklimarat betreibt keine eigene Forschung, für seine Arbeit fasst er existierende wissenschaftliche Literatur zusammen. Am aktuellen Bericht haben 91 Autoren aus 40 Ländern mitgearbeitet und rund 6000 einzelne Studien ausgewertet.

Nicht immer ist die Forschungslage eindeutig, das macht der Bericht aber transparent. Die Forscher versehen ihre Aussagen jeweils mit einem Hinweis , wie sicher man sich nach Auswertung der Literatur in diesem Punkt sein kann. Einer der bisher nicht zweifelsfrei geklärten Punkte ist etwa, wie viel Kohlendioxid die Menschheit bis zur Anderthalb-Grad-Marke noch genau in die Atmosphäre blasen darf.

Bereits Plus von einem Grad erreicht

Warum aber hat sich der Weltklimarat ausgerechnet mit einer Erwärmung von anderthalb Grad befasst? War zuvor nicht immer von einem Zwei-Grad-Ziel die Rede? Dafür gibt es zwei Antworten, eine politische – und eine wissenschaftliche.

Politisch ist die Sache so: Beim Klimagipfel von Paris Ende 2015 hatten die Staaten den Weltklimarat beauftragt, den nun vorgelegten Sonderbericht zur Erderwärmung um 1.5 Grad abzufassen. Das war vor allem eine Konzession der Industriestaaten an einige der ärmsten und am stärksten vom Klimawandel betroffenen Länder. Seht her, so sollte das Signal lauten: Wir verstehen, dass ein Temperaturanstieg um zwei Grad zu gravierende Folgen gerade für eure Staaten hätte. Deswegen sehen wir uns auch an, was wir für ein weniger starkes Plus tun müssen.

Was man aber wissen muss: Bisher hat es bei der globalen Temperatur im Vergleich zur Zeit vor der Industrialisierung bereits einen Anstieg von etwa einem Grad gegeben, es könnten auch bis zu 1.2 Grad sein. Das heisst, der Abstand zur Anderthalb-Grad-Marke ist im Zweifel schon jetzt nur noch sehr knapp. Und mit jedem Jahrzehnt steigt die Durchschnittstemperatur um weitere 0.2 Grad. Die Erwärmung läuft übrigens nicht überall gleich schnell ab. So ist die Arktis zwei bis drei Mal so betroffen wie der Durchschnitt des Planeten.

Neben dem politischen Aspekt des Berichts gibt es auch einen wissenschaftlichen: Denn eine Welt mit einem Plus von anderthalb Grad wäre zwar durchaus aus den Fugen, aber längst nicht so stark beeinträchtigt wie bei zwei Grad mehr im Duschschnitt. «Jedes bisschen mehr an globaler Erwärmung bedeutet auch mehr Schäden», sagt Forscher Pörtner.

Einige der Erkenntnisse des aktuellen Sonderberichts in diesem Punkt lauten:

Bild: AP/FR34727 AP

Wie realistisch ist es aber, tatsächlich nur anderthalb Grad Erwärmung zuzulassen? «Das Vorsorgeprinzip ruft drastisch dazu auf, in Aktion zu treten», formuliert es Meeresforscher Pörtner diplomatisch. Die 34-seitige Zusammenfassung des Klimaberichts für politische Entscheidungsträger, die der SPIEGEL für diesen Artikel ausgewertet hat, drückt es so aus: Um überhaupt Chancen zum Erreichen des Ziels zu haben, brauche es «starke Reduktionen» bei den Treibhausgasemissionen in allen Sektoren, dazu eine «breites Portfolio» an Anpassungsmassnahmen an den Klimawandel sowie «signifikante» zusätzliche Investitionen heisst es

Bis zum Jahr 2030 müssten die Emissionen im Vergleich zum Jahr 2010 um 45 Prozent fallen – und spätestens bis zum Jahr 2050 müsse der Kohlendioxidausstoss in der Summe auf Null gebracht werden, so die Wissenschaftler. Das heisst: Wird dann noch fossiler Treibstoff verbrannt, etwa für den Antrieb von Flugzeugen, muss an anderer Stelle Kohlendioxid aktiv aus der Luft entfernt werden.

Wie weit der Weg zu null Emissionen ist, zeigt eine Zahl: Aktuell stösst die Menschheit jedes Jahr rund 41 Milliarden Tonnen Treibhausgase aus. Das Problem: Kohlendioxid ist sehr stabil, verbleibt über Jahrhunderte in der Atmosphäre – und heizt diese die gesamte Zeit über auf. Daher arbeiten Forscher mit dem Konzept eines CO2-Budgets, bei dessen Einhaltung eine bestimmte Temperaturmarke nicht überschritten wird.

43 Vorher-nachher-Bilder, die zeigen, wie krass sich die Erde schon verändert hat

Die Zahlen dazu gehen in der Literatur weit auseinander, abhängig sind sie unter anderem von der verwendeten Berechnungsmethode. Im IPCC-Bericht findet sich für eine 50-zu-50-Chance, ein Anderthalb-Grad-Ziel noch zu erreichen ein CO2-Budget von 580 bis 770 Milliarden Tonnen. (mit mittlerer Sicherheit) Die vergleichsweise grosse Spanne entsteht auch durch die noch nicht abschliessend geklärte Frage der Klimasensitivität, also wie stark das Klimasystem auf eingebrachte Treibhausgase genau reagiert.

In einem Hintergrundgespräch stellte ein anderer IPCC-Autor aber klar: Die Unterschiede bei den Schätzungen zum Kohlenstoffbudget scheinen in Wahrheit grösser als sie sind. Es gehe eigentlich nur um ein paar wenige Jahre mehr oder weniger bis weltweit das Ziel erreicht werden müsse, netto kein Treibhausgas mehr in die Atmosphäre gelangen zu lassen.

Aktuell ist die Welt nicht auf Kurs weder für 1,5 noch für 2 Grad

Wenn die Emissionen auf dem derzeitigen Niveau weitergehen, wird irgendwann zwischen 2030 und 2052 ein durchschnittlicher Temperaturanstieg von 1.5 Grad erreicht, so die IPCC-Forscher. (mit hoher Sicherheit). Derzeit, auch das sagt der Bericht klar, ist die Welt nicht auf Kurs für ein Anderthalb-Grad-Ziel, auch nicht für zwei Grad. Stattdessen wären es laut den aktuellen Zusagen der Staaten für den Klimavertrag von Paris wohl irgendetwas zwischen 2.6 bis 4.0 Grad.

Was wäre nötig für das 1,5-Grad-Ziel?

Was wäre nun für ein Anderthalb-Grad-Ziel bis zum Ende des Jahrhunderts nötig? Besonders interessant sind dabei für die Forscher all die Szenarien, in denen die Temperatur auch zwischenzeitlich sehr nicht stark über diesem Wert liegt («Overshooting»). Hier einige der Vorschläge:

Das sogenannte Geoengineering durch künstliche Wolken in der Atmosphäre wird bei den Berechnungen übrigens nicht einbezogen. Zwar könnten diese Verfahren «theoretisch effektiv» dazu beitragen, die Temperatur nach einem zwischenzeitlichen Überschreiten der Grenze schneller wieder bei einem Plus von nur 1.5 Grad einzupendeln. Sie seien jedoch mit «grossen Unsicherheiten und Wissenslücken» verbunden und würden «substantielle Risiken» bergen.

Mehrere Zwischenfassungen des Klimaberichts waren in den vergangenen Monaten bereits an die Öffentlichkeit gelangt. Das Papier war in dieser Zeit intensiv von den im IPCC zusammenarbeitenden Forschern, aber auch von Politikern diskutiert worden. Vertreter der Staaten durften die wissenschaftlichen Inhalte jedoch nicht verändern. Insgesamt haben die Autoren 42'001 Kommentare aus Wissenschaft und Politik bearbeitet.

Der nächste Weltklimagipfel findet im Dezember im polnischen Katowice statt. Wichtigstes Thema dabei ist das Regelwerk zur Umsetzung des Pariser Klimavertrags. Eines haben die IPCC-Forscher den Politikern mit dem aktuellen Bericht klar gezeigt: Detailarbeit wird, so wichtig sie ist, nicht ausreichen. Weitere Zusagen für eine schnelle und umfassende CO2-Absenkung müssen her. «Emissionen dürfen nicht mehr als Schicksal betrachtet werden, sondern als etwas, das man steuern kann», mahnt auch Forscher Pörtner.

Die grössten Klimasünder

Aletschgletscher schmilzt nach Hitzesommer - Experten warnen

Video: srf

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197Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • RETO1 09.10.2018 12:32
    Highlight klimawandel ist nur so zu stoppen:

    Kohlekraftwerke weltweit verbieten und durch Kernenergie ersetzen und weltweit strenge Geburtenkontrolle
    4 3 Melden
  • Sebastian Wendelspiess 09.10.2018 01:17
    Highlight Gemäss Nasa nimmt das Eis an den Polkappen zu und der Meeresspiegel sinkt sogar...

    https://www.epochtimes.de/umwelt/nasa-polkappe-des-antarktischen-eises-nimmt-massiv-zu-klimawandel-arktis-a2482191.html#

    Sogar die Eisbärpopulation scheint auf Rekordniveau. Keine Ahnung ob der Artikel stimmt, aber es machte mich neugierig...
    3 7 Melden
    • swisskiss 09.10.2018 08:24
      Highlight Sebastian Wendelspiess: Und bei Befriedigung Deiner Neugier hast Du nicht erkannt, dass der Zuwachs des Eises in der Antarktis ein direkter Zusammenhang mit steigenden Temperaturen hat? Das in einem Wüstengebiet wie in der Antarktis, steigende Temperaturen eine erhöhte Luftfeuchte und damit erhöhten Niederschlag bedeuten? Würde mal ein paar sinvolle Bücher zum Thema lesen. Vielleichst merkst Du dann, dass in einem Gebiet, das weniger Niederschlag wie die Sahara hat, vermehrter Niederschlag kein gutes Zeichen ist.
      7 2 Melden
    • Cpt.Milchbarz 09.10.2018 08:46
      Highlight Naja die Epochtimes ist eine Rechtsradikalenzeitung. Da würde ich die Quellen lieber dreimal prüfen.
      5 1 Melden
  • stamm 08.10.2018 23:13
    Highlight Jaja, es wollen alle den Klimawandel stoppen solange es nicht auf ihre Kosten ist. Aber wehe das WLAN ist mal 10min weg.... wir Menschen sind mit Abstand die dümmsten: Innovation die letzten 150 Jahre, dass sich die Balken biegen, und dann, wenn wir alles haben, kommt die Wissenschaft und möchte alles umkrempeln. Wir müssen ganz klar was machen, aber dass, was uns hier aufgetischt wird ist einfach nur Scheisse und dient einer ganz grossen Menge Menschen, Kapital daraus zu schlagen.
    4 5 Melden
  • JackMac 08.10.2018 22:37
    Highlight Der Erde wird es nicht weh tun.
    Meinen Jungs und deren Nachkommen schon eher.
    Sollte die Erde wieder einmal ein paar hunderttausend Jahre brach liegen, können die künftigen Insekten Archeologen sich über die prähistorischen Ausgrabungen freuen.
    Wir sind einfach zu bekloppt und haben es nicht anders verdient.
    6 3 Melden
  • mrbios 08.10.2018 19:00
    Highlight Es gibt kein Grund Scheinheiligkeit zu heucheln. Klimaschutz geht nur mit Verzicht. Jeder von uns konsumiert Güter, welche in anderen Ländern produziert wurden. Jedes i phone, auto usw. verursacht co2 und verbraucht resourcen.
    Ich wette alle die sich hier zum Papst machen, wechseln alle zwei Jahre das Handy. Schaut der Tatsache in die Augen. Man wird sich mit dem Klimawandel abfinden und damit leben müssen. Es wird noch sehr lange dauern, Energie zu verbrauchen, ohne den Planeten zu belasten. Nichtsdestotrotz ist es mehr als Sinnvoll mit Res. sparsam umzugehen. (weniger Krieg/ausbeutung).
    4 2 Melden
  • Thomas Binder 08.10.2018 14:31
    Highlight Keine politisch motivierte IPCC-PRopaganda sondern endlich einmal eine Debatte von Wissenschaftlern über den durch Menschen bedingten Anteil des selbstverständlich unbestrittenen andauernden Klimawandels - meine Empfehlung:

    1 10 Melden
  • borinod 08.10.2018 14:12
    Highlight Der Klimawandel ist da,aber das war er schon immer. Klar sollen wir weniger fliegen und aufhören unsere Wälder abzuholzen. Aber schlussendlich können wir unseren Planeten nicht zerstören, weil er vorher uns zerstört. Und in ein (für den Planeten) "paar Jährchen" einer neuen Spezies ein Zuhause bietet. So war und ist es nun mal. Auch unsere Zivilisation ist vergänglich. Wer was anderes glaubt ist grössenwahnsinnig.
    Es gibt genügend Wissenschaftler und Forscher abseits der Masse die die CO2 Theorie in Frage stellen und auch belegen warum:

    1 11 Melden
  • hein-tirol 08.10.2018 13:53
    Highlight Die Welt hat dazu einen interessanten Artikel: Die bornierte Dummheit der Umweltschutzverbände und der Grünen im Klimakampf. Deutschland müsste gegen die ganze Welt kämpfen, wollte man Klimaziele einhalten. Also RWE, weiter machen und AKW´s erneuern.
    https://www.welt.de/wirtschaft/article181799776/Bericht-Weltklimarat-IPCC-1-5-Grad-Ziel-erscheint-utopisch.html
    Der Rest der Welt baut gerade neue Kohlekraftwerke. Die Menschheit muss vegan leben und es wird Gengemüse angebaut. Und trotzdem klappt es nicht Siehe Teil I+II + den Link.
    2 5 Melden
  • hein-tirol 08.10.2018 13:49
    Highlight Teil II: Vor 12.500 Jahren hatten wir die letzte Eiszeit, die der normale Zustand sein könnte und immer wieder durch Wärmeperioden (WP) unterbrochen wird. WP´s hatten schon immer den Meeresspiegel ansteigen lassen. Fossile Funde von Meeresbewohnern zeugen davon in alpinen Lagen. Auf Grönland (grünes Land) gab es früher fruchtbaren Ackerbau. Und da hatten wir noch keine industrielle "Luftverschmutzung". Selbst vor hunderten von Jahren hatten wir eine WP - und das ohne C02-Ausstoß.
    3 7 Melden
  • hein-tirol 08.10.2018 13:48
    Highlight Klimawandel hin oder her, Fakt ist, niemand kann ihn aufhalten und niemand weiß, wie lange eine abklingende Eiszeit dauern wird und wie sie sich auswirkt. Fakt ist aber auch, dass alle Klimaabkommen eine Gelddruckmaschinerie für "Umweltverbände" sind.
    3 7 Melden
  • thunder 08.10.2018 13:31
    Highlight In den 80iger Jahren haben die Wissenschaftler und die Medien den unmittelbaren Untergang des Waldes vorhergesagt. Es wurde sogar eine Sondersession des Nationalrates abgehalten. Und was ist passiert? Nichts!
    Soll ich mich nun auf das Geschreibe von halb gebildeten Journis verlassen?

    4 9 Melden
  • dmark 08.10.2018 13:15
    Highlight CO2 vermeiden heisst sparsam mit Ressourcen umgehen. Und Sparen kostet nichts. Das kann und soll natürlich auch jeder machen.
    Aber solange mit diesem Thema viel Geld verdient wird, kann ich es leider nicht immer ernst nehmen. Leider ist das Thema Umweltschutz zu einem komplett neuen und sehr lukrativen Geschäftszweig geworden, welcher nicht unbedingt mit offenen Karten spielt.
    22 7 Melden
    • PVJ 08.10.2018 13:59
      Highlight Es spricht doch nichts dagegen, wenn mit Umweltschutz auch Geld verdient werden kann. Damit werden wenigstens teilweise die richtigen Anreize gesetzt.

      Umweltschädliche Geschäfte sind doch viel lukrativer. Oder meinst Du, dass mit Emissionshandel und Solarzellen mehr Geld verdient wird als mit Öl- und Kohleförderung?
      16 8 Melden
    • E7#9 08.10.2018 14:23
      Highlight Über Umweltschutz muss man nicht reden, ausser man pinkelt gerne in das Becken, in dem man selber danach schwimmen geht. Die Frage ist eher: Was ist mit den hunderten Milliarden, die durch ein Klimaabkommen global verschoben werden, dessen wissenschaftliche Vorreiter von der IPCC ausgerechnet jener globalen Organisation nahe stehen, die bei einer solchen Umverteilung massgeblich federführend wäre?
      15 5 Melden
    • Klaus07 08.10.2018 19:00
      Highlight 1950 lebten 2,5 Milliarden auf der Erde, Heute ca. 7,5 Millarden. Also 5 Milliarden mehr. Pro Jahr atmet ein Mensch in Ruhe ca. 168 Kilogramm pro Jahr aus. Das alleine ergibt bereits 840 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr. Schaut man dann mal an, was ein Memsch pro Jahr durch Lebensmittel, Wohnen, Verkehr etc. Produziert dann wird es Gigantisch. Für Deutschland wurde berechnet, das ein Bürger im Jahr 11,1 Tonnen pro Jahr. Bei 5 Milliarden sind dies 55500 Milliarden Tonnen pro Jahr. Ok. Entwicklungsländer produzieren weniger CO2. Jetzt noch die Industrie dazu technen. Ich gib auf.
      3 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • beaetel 08.10.2018 12:56
    Highlight Alles für Geld. Schliesslich kann man dieses atmen, essen und trinken ... Nur weiter so. Regenwälder abholzen, mit Kohle Strom erzeugen und den Motor vor der roten Ampel ja nicht abstellen ... Dazu noch wie die Idioten die störenden Blätter wegblasen, damit wenigstens wir saubere Wälder haben. Am besten alles zubetonieren. Adieu Menschheit. Adieu Artenvielfalt. Es lebe die Einfalt.
    6 3 Melden
  • Rhabarber 08.10.2018 12:51
    Highlight Emissionen senken? Musste beim Lesen mehrfach spontan laut lachen.
    Ich gehör zu den Idioten, die seit über 50 J. Natur- und Umweltschutz betreiben. Denselben Idioten, die dafür immer wieder beleidigt werden. (Auch in den Kommentaren von Watson übrigens.)

    Ich hatte darüber nachgedacht aufzuhören. Weil die Chancen für die Umwelt sowieso zusehends sinken. Warum sich weiter beleidigen lassen für etwas, wovon man selbst nichts mehr hat? Aber das wär kleinlich und dumm. Die unschuldigen Kinder von Heute können nichts dafür. Ich bleib also weiterhin einer dieser blöden, Umweltschützer.
    16 0 Melden
  • häxxebäse 08.10.2018 12:11
    Highlight Die menschheit wird eher andere planeten besiedeln, als die probleme auf diesem hier lösen. So sind wir - es sind immer alle anderen schuld... es sollen immer die anderen verzichten...wenn etwas kaputt ist, dann kauft man neues...
    Schade, denn mir gefällt es hier auf dieser erde.
    6 2 Melden
  • m. benedetti 08.10.2018 12:02
    Highlight Ich stelle fest: Der Flugverkehr nimmt weltweit zu, jährlich werden immer noch grössere und noch komfortablere Luxuskreuzefahrtschiffe in Verkehr gesetzt. Und immer wieder wird, genauer seit über 30 Jahren, von den Klimaräten die Apokalypse angekündigt. Es ist ein bisschen wie im Märchen mit dem Wolf, denn wenn der Wolf nie kommt, dann verfliegt irgendwann die Angst vor ihm. Um unser Gewissen zu beruhigen kaufen wir dann saubere Diesel und Benziner, während unsere Dreckskarren in die Schwellenländer wandern. Momol
    4 3 Melden
  • Jol Bear 08.10.2018 11:44
    Highlight Ist die Menscheit auf diesem Planeten eine kurze Episode oder für lange vorgesehen? Hier wird über Temperaturveränderungen um ein, zwei oder halbe Grade diskutiert. Die Erde erlebte in ihrer Geschichte aber Zeiten mit 5 bis 10 Grad höheren oder tieferen Temperaturen als heute und niemand weiss, wann die wiederkommen. Nichts gegen den Effort, den anthropogenen Einfluss zu reduzieren. Aber was, wenn ohne menschliches Zutun die fruchtbaren Böden wieder vergletschern oder wenn Grönland wieder bewaldet wird? Besiedlung des Mars? Ein Tesla von Musk soll ja schon unterwegs sein.
    27 38 Melden
    • kafifertig 08.10.2018 18:25
      Highlight Kein Problem.
      Der Mensch besiedelt Gebiete im Temperaturbereich von -60 bis +60 °C.
      Dem Menschen mach ein ein paar Grade Unterschied gar nichts aus.
      3 5 Melden
  • E7#9 08.10.2018 11:30
    Highlight Man sollte sich die Machtübertragung durch Klimaabkommen bewusst machen (globale Steuerung hunderter Milliarden, ganze Länder können kurz gehalten werden etc.) und bedenken, dass z.B. der IPCC genau jener Organisation angehört, welche solche Fäden dann in der Hand hätte (wo ist die Unabhängigkeit?). Deshalb finde ich es schon störend, dass kritische Stimmen nicht mal zu Wort kommen dürfen (obwohl diese auch aus Münder zahlreicher Wissenschaftler kommen). Man wird sofort als Klimaleugner angefeindet (obwohl das gar nicht stimmt), belächelt, als Dumm vorgeführt, angeprangert und mundtot gemacht.
    3 8 Melden
  • Regas 08.10.2018 11:26
    Highlight Gegner und Befürworter des durch den CO2 Eintrag beschleunigten Klimawandels sind heillos zerstritten. Tatsache ist das eine Voraussage über den Klimaverlauf unmöglich ist. Im Weltklimabericht 2001 S.744 wird erwähnt: „Klimamodelle arbeiten mit gekoppelten nichtlinearen chaotischen Systemen, dadurch ist eine langfristige Voraussage des Systems Klima nicht möglich.“ Es ist völlig klar das der Verschwendung von den endlichen Ressourcen weltweit Einhalt geboten werden sollte, damit auch kommende Generationen noch versorgt werden können. Politische Entscheide mit unbewiesenen Fakten zu treffen wirkt da leider Kontraproduktiv.
    4 2 Melden
    • blaubar 09.10.2018 09:45
      Highlight Ganz meine Meinung! In grossen Teilen weg vom Erdöl in Richtung Nachhaltigkeit! Das hat möglicherweise aber nur wenig bis nichts mit dem Klima zu tun.
      Man muss wissen, dass das Erdöl früher ja auch Organismen waren, die auch irgendwann entstanden sind. Da war das Erdöl-C (CO2) noch nicht gebunden und die Erde war weder überhitzt noch kaputt. Das CO2 war faktisch bis zu 16x höher als heute. Es handelt sich ja um einen geschlossenen Kreislauf, grössere Schwankungen inklusive.
      0 6 Melden
  • blaubar 08.10.2018 11:18
    Highlight Wir könnten ja beschliessen, dass in 5 Jahren nur noch 1% (von heute) Erdöl gefördert werden darf. Das ist nämlich der Kern. Da wären ganz viele Probleme auf einen Schlag gelöst. Dass das grössere Auswirkungen auf das Klima hat, bezweifle ich aber.
    3 1 Melden
  • Matrixx 08.10.2018 11:15
    Highlight Aber gleichzeitig fahren wir immer grössere Autos, fliegen öfters, verfrachten unsere Nahrungsmittel mit dem Schiff von immer weiter weg und pumpen immer mehr schädliche Chemie in unsere Erde und Gewässer...
    Aber will man das mit Verboten und stärkeren Kontrollen unterbinden, schreit gleich die halbe Bevölkerung nach Bevormundung.
    78 16 Melden
    • Richu 08.10.2018 13:09
      Highlight @Matrixx : Zudem benützen weltweit die Präsidenten und Regierunsmitglieder immer mehr das Flugzeug!
      1 1 Melden
  • mAJORtOM95 08.10.2018 11:14
    Highlight Eine Veränderung in einer Gesellschaft fängt immer bei jedem einzelnen an (sprich mit dir). Bei der Klimaveränderung beinhaltet dies in vielen Fällen Verzicht; Verzicht auf ein SUV, Verzicht auf Fleisch, Verzicht auf einen Flug nach New-York fürs Wochenende, ...

    Ich lese hier soviele Kommentare welche sich für eine gesellschaftliche Veränderung aussprechen, kann mir aber beim besten Willen nicht vorstellen, dass auch nur 10% von euch wirklich dazu bereit sind etwas zu opfern.

    (Ich esse !sehr! wenig Fleisch, habe ein Elektroauto und Ferien mache ich mit Zug und Velo)
    57 23 Melden
    • Blitzmagnet 08.10.2018 11:34
      Highlight Und wenns um die effektivste Methode geht - Verzicht auf Familiengründung weil jedes Kind noch viel mehr CO2 verursacht - ist erst recht schluss, den heiligen Gral darf man nichtmal erwähnen.
      5 0 Melden
    • Triumvir 08.10.2018 11:48
      Highlight Tja auch du lebst nicht wirklich nachhaltig. Wir alle - ja auch ich - sind einfach nicht dazu bereit, unseren luxuriösen Lebensstil im Interesse unseres Planeten einzuschränken und zu überdenken. Deshalb glaube ich auch ehrlich gesagt nicht mehr an eine Rettung dieses schönen Planeten...
      2 3 Melden
    • häxxebäse 08.10.2018 12:17
      Highlight Tja, wie wäre es mit einem jährlichen CO2 grenzwert?
      Ich fahre zb. nur ÖV, aber einmal jährlich fliege ich zu meiner familie, weil 1000 km weit entfernt, dafür kaufe ich nur regionales....
      Innerhalb dieses jahreswerts könnte man selber entscheiden. Solche die kaum etwas verbrauchen (eher ärmere) könnten ihren restwert teuer verkaufen. Nur so eine idee.
      3 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Vergugt 08.10.2018 11:11
    Highlight Falls es jemanden interessiert, was die einzelnen Länder klimapolitisch tun, und was das global aggregiert bedeutet: https://climateactiontracker.org/
    9 3 Melden
  • Fandall 08.10.2018 11:05
    Highlight Weltweit die Militärbudgets halbieren und es ist genug Geld dafür da in einem Jahrzehnt das Steuer rumzureissen. Andernfalls sind die Militärausgaben noch mehr verschwendet, da es mit dem Militär nichts mehr zu verteidigen gibt...
    Packen wirs an!
    18 4 Melden
    • Sebultikon 09.10.2018 00:03
      Highlight Das Problem ist nicht das Geld, sondern die Einstellung der Menschen. Daher wird es leider auch erst schlimmer bevor es besser werden kann. Ist leidet menschlich...
      2 2 Melden
  • Waldorf 08.10.2018 11:00
    Highlight Ich beobachte in den Diskussionen zu dem Thema zumeist implizit oder sogar explizit dies: "Wie kann man nicht wissen, dass... Du solltest... Die Wissenschaftler sagen, dass... Klimaleugner!" Dies sagt dem nicht gut oder falsch informierten Skeptiker folgendes: du bist dumm, ich bin gescheit! Und wer sich angegriffen fühlt, wird niemals seine Haltung aufgeben und sei sie noch so falsch.
    12 1 Melden
  • Denverclan 08.10.2018 10:51
    Highlight Wir müssen das Leben auf der Erde komplexer ansehen und nicht nur aus der Sicht der Klimaveränderung. Wir haben tausende Baustellen die im Endeffekt durch die Lösung des Problems Klimawandel trotzdem zum Untergang der Menschheit führen werden. Es gehörten schon längst weltweit in allen Staaten Menschen an die Macht, denen weder Geldgier noch Machtstreben, weder Korruption noch Religionsstarrsinn usw. etwas bedeuten.....UND VON WAS TRÄUMT IHR NACHTS ?
    Wir sind in der Schweiz schon unfähig. Wer hier ehrlich, mitfühlend, hilfsbereit, nicht Egoist ist, wird gnadenlos über den Tisch gezogen......
    53 8 Melden
  • Bodicore 08.10.2018 10:49
    Highlight Das Ding mit dem Klimawandel und der Menschheit ist wie die Geschichte vom Mann der aus dem 40.Sock eines Hochhaus fällt und auf em Weg nach unten bei jedem Stock denkt... Bis hierhin ging es ja noch gut.
    15 6 Melden
    • kafifertig 08.10.2018 18:31
      Highlight Wenn der Fall länger als ein Menschenleben lang dauert, dann ist's auch egal.
      0 5 Melden
    • Bodicore 09.10.2018 10:44
      Highlight Nivht für den der sauber machen muss....
      4 0 Melden
  • reich&schön 08.10.2018 10:47
    Highlight Wer nur ein bisschen was von Physik versteht, der weiss dass eine nennenswerte CO2-Reduktion nur mittels eines massiven Ausbaus der Nuklearenergie halbwegs realistisch ist.
    Heute kommen ca. 3/4 der Primärenergie aus Kohle, Oel und Gas.
    Wind, Sonne, etc. können einiges beitragen, aber für zuverlässige, dauerhafte Energieproduktion in grossem Rahmen kommen bisher nur Wasserkraft und AKWs in Frage.
    Decarbonisierung ohne adäquaten Ersatz bedeutet Wirtschaftszusammenbruch, Massenverarmung und jede Menge Hunger- und Kälteopfer.

    18 13 Melden
    • PVJ 08.10.2018 16:29
      Highlight Das ist keine Frage der Physik, sondern eine wirtschaftliche.
      Ob AKWs wirklich wirtschaftlicher sind ist zumindest sehr zweifelhaft, wenn man die Kosten der laufenden Projekte in Europa anschaut: Bsp. Hinkley Point C in UK, für dessen Strom der Betreiber einen staatlich garantierten Abnahmepreis ausgehandelt hat, welcher dem doppelten Marktpreis zum Zeitpunkt des Abschlusses entspricht. Plus Teuerungsausgleich.
      Erste Offshore Windparks werden übrigens bereits ohne staatliche Förderung erstellt.
      1 1 Melden
    • Klaus07 08.10.2018 19:17
      Highlight Hier für jemand der sich in Physik auskennt:

      Atomstrom ist keineswegs CO2-neutral. Atomkraftwerke verursachen im Betrieb keine CO2-Emissionen. Die CO2 Emissionen sind der Stromproduktion vor- und nachgelagert. Uranabbau, Brennelementherstellung, Kraftwerksbau und -rückbau und Endlagerung – so ist in den einzelnen Stufen ein hoher Energieaufwand nötig, wobei Treibhausgase emittiert werden.

      Atomkraft verursacht deutlich weniger CO2-Emissionen als Kohlekraftwerke, aber mehr als die erneuerbaren Energien.

      Die CO2-Bilanz der Kernenergie untersuchte unter anderem das Öko-Institut.
      8 1 Melden
    • _kokolorix 08.10.2018 22:01
      Highlight Nuklearenergie ist nicht besser als Karbonenergie. Der Wirkungsgrad ist verschwindend gering und die sichere Entsorgung wird mehr Energie verschlingen als erzeugt wurde. Wenn die Entsorgung nicht sorgfältig und Nachhaltig erfolgt ist die Klimaerwärmung nur noch ein sekundäres Problem.
      Wir verschwenden ¾ der Energie sinnlos. Soll mir niemand sagen, dass es unmöglich ist mit weniger Energieverbrauch auszukommen, solange für die Bewegung einer hirnlosen Krawatte 2-3t Protz mitbewegt wird!
      7 2 Melden
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  • dmark 08.10.2018 10:46
    Highlight Passend zum Thema CO2:
    https://www.oekoside.de/oeko/internet-und-umwelt.php

    Einfach mal durchlesen oder wenigstens überfliegen und wirken lassen. Dann könnte evtl. mal ein Schlauli ausrechnen oder überschlagen, wie viel CO2 wir gerade für unsere Kommentare frei gesetzt haben.
    Weiterhin würde mich mal interessieren, was man alleine schon an CO2 einsparen könnte, wenn man Facebook, Insta usw. nicht oder nur noch wenig nutzen würde.
    Also ein Tweet weniger pro Tag und man kann einige Kilometer Auto fahren.
    6 5 Melden
    • Liselote Meier 08.10.2018 16:57
      Highlight Eine Internetseite aufrufen erzeugt 0.02 g co2.

      50 Kommentare erzeugen ergo ca 1 g co2. Kommt aber immer auch drauf an wo die Server stehen.

      Eine google suche erzeugt viel mehr nämlich ca. 6 g pro Suche.

      Sprich für eine google Suche kannst 300 Kommentare absetzen und hast etwa das gleiche Äquivalent.

      Klingt nach nicht viel aber auch "Kleinvieh macht Mist".

      Die globale IT ist in etwa für einen gleich hohen co2 verantwortlich wie die Luftfahrt.

      8 1 Melden
    • Liselote Meier 08.10.2018 17:07
      Highlight Der Autovergleich hinkt aber gewaltig, da pro km 120-180g co2.

      Kannst also ca. 3000 Tweets absetzen um das Äquivalent von 1 km mit dem Auto zu erreichen.



      3 0 Melden
    • Klaus07 08.10.2018 19:20
      Highlight @dmark
      Oder mit dem atmen aufhören. Alle Menschen zusammen produzieren 3,472 Millionen Tonnen CO2 pro Tag.
      1 0 Melden
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  • TheDan 08.10.2018 10:30
    Highlight Ich denke die allerwenigsten Leute sind sich wirklich bewusst was für einschneidende Massnahmen nötig sind um die aktuellen Klimaziele zu erreichen.

    "Die CO2-Emissionen der Industrie müssten bis zum Jahr 2050 um 75 bis 90 Prozent sinken"

    Konkret heisst das doch Deindustrialisierung, Reduktion von Wohlstand und massive Verteuerung der Produkte.
    12 6 Melden
    • _kokolorix 08.10.2018 22:06
      Highlight Nein heißt es nicht. Es heißt intelligenterer Energieeinsatz, mehr manuelle Arbeit und Abbau von sinnlosem Protz und Luxus. Die reichsten 20% der Gesellschaft verursachen über 80% der Umweltverschmutzung.
      7 1 Melden
    • TheDan 09.10.2018 07:15
      Highlight Du möchtest hier also ernsthaft behaupten dass durch etwas intelligenten Energieeinsatz, manuelle Arbeit und das Verbot von Luxus für die Reichen eine Einsparung von bis zu 90% CO2 in der gesamten Produktionskette der Industrie möglich ist?!
      Darf ich fragen was Du für eine Ausbildung genossen hast?
      0 1 Melden
    • _kokolorix 09.10.2018 15:18
      Highlight Ich bin Ingenieur.
      Ja, das behaupte ich!
      Der grössteTeil der Energie wird sinn und planlos verschwendet weil sie schlicht zu billig ist um sich überhaupt Gedanken darüber zu machen. Wird sie teurer, werden sich die Armen notgedrungenermassen darum tun müssen. Luxus und Protz sollten so extrem hoch besteuert werden, dass selbst die Reichen darüber Nachdenken. Die Einnahmen könnten für dezentrale Energiegewinnung eingesetzt werden.
      Wenn wir nichts tun, wird sich auch nichts ändern, soviel ist sicher
      4 1 Melden
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  • Waldorf 08.10.2018 10:28
    Highlight Ich fliege nicht, ich esse kein Fleisch, ich wähle Volksvertreter welche sich der Problematik bewusst sind. So sähe ein Quickstartguide für Einsteiger aus.
    11 6 Melden
  • Regas 08.10.2018 10:24
    Highlight Gegner und Befürworter des durch den CO2 Eintrag beschleunigten Klimawandels sind heillos zerstritten. Tatsache ist das eine Voraussage über den Klimaverlauf unmöglich ist. Im Weltklimabericht 2001 S.744 wird erwähnt: „Klimamodelle arbeiten mit gekoppelten nichtlinearen chaotischen Systemen, dadurch ist eine langfristige Voraussage des Systems Klima nicht möglich.“ Es ist völlig klar das der Verschwendung von den endlichen Ressourcen weltweit Einhalt geboten werden sollte, damit auch kommende Generationen noch versorgt werden können. Politische Entscheide mit unbewiesenen Fakten zu treffen wirkt da leider Kontraproduktiv.
    8 6 Melden
    • kafifertig 08.10.2018 18:35
      Highlight Die Vorstellung von endlichen Ressourcen ist falsch. Materie lässt sich nicht vernichten, somit ist alles rezyklierbar, auch alles was der Mensch je erschuf.
      2 2 Melden
    • Sebastian Wendelspiess 08.10.2018 23:45
      Highlight Blasphemie!
      2 1 Melden
  • kuhrix 08.10.2018 10:19
    Highlight Weder die Wirtschaft noch die Politik und auch die meisten Menschen sind nicht gewollt etwas dagegen zu tun. Wir kennen zwar die Problematik aber kaum jemand ist bereit wirklich Abstriche zu machen (mich eingeschlossen). Und wenn schon in der reichen Schweiz zu wenig passiert, können wir nicht mehr von den anderen erwarten. Die Menschheit ist wohl schlicht zu egoistisch und zu blöd für solche Probleme. Meiner Meinung nach ist der technische Fortschritt die einzig mögliche Rettung. Aber sogar da gibt es Lobbys und Politiker die dagegen arbeiten. Es ist traurig und frustrierend.
    38 10 Melden
  • malu 64 08.10.2018 10:12
    Highlight Die Menschen können nur zwei Sachen wunderbar. 1. Die Erde und die Natur ausbeuten und zerstören. 2. Sich vermehren wie die Kaninchen.
    10 4 Melden
  • Posersalami 08.10.2018 09:51
    Highlight Die Reduktion auf NULL co2 ist natürlich auch eine Chance! Wir sollten ETH und angeschlossene Startups mit Geld bewerfen, damit wir in möglichst vielen Bereichen Nr1 bei dafür nötigen Technologien werden. Manchen wirs nicht, kaufen wir das Zeug in China ein. Könnte hier viele Arbeitsplätze schaffen und erhalten.
    7 6 Melden
  • kafifertig 08.10.2018 09:35
    Highlight Wärmeres Weltklima ist das beste, was der Menschheit passieren kann.

    In dieser Diskussion werden immer nur die paar wenigen Nachteile breitgewalzt und die vielen Segnungen, die die Klimaerwärmung mit sich bringen wird, werden beharrlich totgeschwiegen.

    Das IPCC ist ein Haufen paranoider Schwätzer.
    12 22 Melden
    • Klaus07 08.10.2018 19:27
      Highlight Und was genau sind die Vorteile für die Menschen? Bin auf ihre Interessanten Antworten gespannt.
      2 0 Melden
    • chasseral 09.10.2018 00:36
      Highlight Gut, ich nehme das mal so entgegen und frage damit sich hier jemand "entschwätzern" kann: was sind denn die Vorteile?
      2 0 Melden
    • kafifertig 09.10.2018 09:28
      Highlight Pflanzen wachsen am besten bei 1000 ppm CO2. Wir haben nur 400.
      Sibirien, Kanada, Gröndland würden zu Kornkammern der Welt.
      Es würde mehr Ozeanwasser verdunsten und so mehr Regen, Dunst und Tau geben. Deswegen würde Australien wieder zu einem riesigen Urwald und die Wüsten würden grün.
      Die Antarktis würde bewohnbar.
      0 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • mogad 08.10.2018 09:28
    Highlight Ich wäre für ein Verbot von Flügen im Umkreis von 500 Kilometern! Für ein Verbot von Billigairlines. Kein Flug darf weniger als 500 Franken kosten! Mit diesen zwei Verboten könnten wir weltweit Milliarden Franken sparen an unnötigen Klimagipfeln, Studien, Arbeitsgruppen, Projekten usw. Die Klimaerwärmung lässt sich nur mit radikalem Handeln und nicht mit immer mehr Bürokratie bekämpfen.
    8 11 Melden
    • Merida 08.10.2018 16:51
      Highlight Dafür müssten die Nachtzüge wieder massiv ausgebaut werden...
      ...dann wäre ich sofort dafür!
      10 1 Melden
    • Klaus07 08.10.2018 19:29
      Highlight Wenn radikale Lösungen, dann gäbe es eigentlich nur eine. Die Weltweite Bevölkerung auf das Niveau von 1950 senken. Das wären 5 Milliarden Menschen weniger. Das wäre radikal und der einzige richtige Weg.
      2 1 Melden
  • Duscholux 08.10.2018 09:20
    Highlight Nach uns die Sintflut.
    5 3 Melden
  • Merida 08.10.2018 09:18
    Highlight Hier gibt es viele sehr gute Konmentare.
    Ich hoffe, dass wehnigstens die Schreibenden sich jeweils zweimal überlegen, ob sie das Flugzeug nehmen wollen für den Urlaub oder doch lieber (der Umwelt zuliebe) den Zug...
    Fliegen ist für meinen Geschmack massiv zu günstig.
    81 13 Melden
    • Focusengineer 08.10.2018 10:40
      Highlight Da gebe ich dir Recht! Aus meiner Sicht sollte auf jedes Flugticket weltweit 20 Franken (oder auch mehr) Klimasteuer erhoben werden. Politisch leider nicht umsetzbar
      25 12 Melden
    • Bodicore 08.10.2018 10:56
      Highlight Urlaub im Aussland ist eh für nix... Entspannen kann man zu Hause ohne Durchfall vom Essen und fremde Kulturen kann man auch googeln und sieht mehr davon als in der Hotelanlage.

      4 8 Melden
    • Gubbe 08.10.2018 11:38
      Highlight Focusengineer : Was genau würde sich den mit den 20 Franken ändern?
      11 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ollowain 08.10.2018 09:16
    Highlight Solange Veganer, „Gutmenschen“, Grüne und „Weltverbesserer“ von der breiten Masse beleidigt, diffamiert und lächerlich gemacht werden, ja solange wird sich in Sachen Klimaschutz genau nichts tun. Seit Jahren werde ich beim Thema Veganismus hier auf Watson beleidigt oder ausgelacht. Dies von Menschen, welche sich noch nie mit dem Thema beschäftigt haben und nicht raffen, dass nicht die anderen etwas gegen Klimawandel tun müssen, sondern jeder selbst. Nehmt euch also selber an der Nase und überlegt: „Was könnte ich tun? Reicht das, was ich tue? Warum diffamiere ich Veganer?“
    14 16 Melden
    • Klaus07 08.10.2018 19:34
      Highlight Ihnen ist schon auch klar, dass der Anbau von Pflanzen nicht Klimaneutral ist. Wenn ihnen die Umwelt so am Herzen liegt, dann müssten Sie wie Pflanzenfressende Tiere ihr Gemüse direkt auf dem Feld essen. Vegan hat wenig mit Umweltschutz zu tun.
      2 4 Melden
    • Waldorf 08.10.2018 20:09
      Highlight Ich kann deine Haltung nur zu gut nachvollziehen. Die breite Masse lässt sich aber wohl in den seltensten Fällen von Menschen mit Opferhaltung oder elitärem Gebaren eines besseren belehren.
      2 1 Melden
    • Halb Wissen 08.10.2018 20:55
      Highlight Danke für deinen Lebensstil:)
      4 0 Melden
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  • NicksName 08.10.2018 09:10
    Highlight Es sind die jetzt lebenden Menschen, die über das Leben aller künftig geborenen Kinder entscheiden.

    Alle späteren Generationen werden die Menschen dieses Jahrhunderts daran messen, wie sie mit dieser Krise umgegangen sind.

    Bald ist 1/5 des Jahrhunderts um, und es sieht nicht gut aus. Ich sehe absolut dunkelschwarz für die mittel- bis langfristige Zukunft, denn es ist kein Wandel in Sicht, nicht einmal in der Gesinnung, im Gegenteil (ich verkneife mir das "T"-Wort).
    3 7 Melden
    • kafifertig 08.10.2018 18:42
      Highlight Langfristig heisst ab 1000 Jahren.
      Geht mich nichts mehr an.
      0 2 Melden
  • mogad 08.10.2018 09:02
    Highlight Die Lage ist ernst, sagen die Wissenschaftler. Und wir plappern das bei jeder Gelegenheit nach.
    Aber es passiert nichts, was die Erderwärmung stoppen könnte, obwohl man weiss wies ginge. Ein bisschen kleinklein da, ein bisschen kleinklein dort. Ein Klimagipel, der auch das Klima belastet und Millionen an Steuergelder kostet, jagt den nächsten. Man bejubelt die Resultate des Pariser Klimagipfels, obwohl man weiss, dass man nichts davon wird einhalten können/wollen.
    Das das hat sich bereits als Tatsache herausgestellt. Nach uns die Sintflut. Die wird kommen.
    51 32 Melden
    • Tempus Fugit 08.10.2018 11:33
      Highlight Ich glaube du hast da was nicht ganz richtig verstanden. Es ist schlicht Unsinn was du behauptest, dass man die Klimaerrmung stoppen könnte. Im besten Fall höchstens verlangsamen oder begünstigend einwirken, doch selbst dies ist wissenschaftlich höchst umstritten.
      10 3 Melden
    • _kokolorix 08.10.2018 22:18
      Highlight Nein Horaz, es ist nicht umstritten, dass ein sofortiger massiver Rückgang der Verbrennung fossiler Brennstoffe die Klimaerwärmung begrenzen würde. Umstritten sind einzig die genauen Zahlen.
      Der Mensch ist leider unfähig die Konsequenzen seines Tuns einzuschätzen. Könnte er das, hätte es weder Landwirtschaft noch Industrie gegeben. Beides hat keine Probleme gelöst aber haufenweise neue geschaffen. Und ach ja, sie ermöglichen es einer extrem schmalen Oberschicht in Saus und Braus auf Kosten der Mehrheit zu Schmarotzen...
      0 1 Melden
  • skofmel79 08.10.2018 09:01
    Highlight Der Verlauf der Geschichte ist wie er ist...die Erde würde den Menschen nie wieder los werden bevor sie selber zerstört ist, deshalb wird sich per Naturgesetz der Mensch selber zerstören und die Erde wieder erholen. Dinos etc...alle kamen und gingen. Der Mensch ist egoistisch und wird es nicht schaffen, schauen wir der Realität ins Auge. Aber das ist im Verlauf der Erdgeschichte auch so vorgesehen. Jede Umweltmethode hat wieder andere Folgen (Ethanol erfordert Waldrodung, E-Autos erfordert Lithium Ausbeutung, Wasserkraft verdrängt Tiere etc.). Es ist relativ ausweglos
    32 29 Melden
  • Mosto 08.10.2018 08:44
    Highlight Die Karte ganz unten zeigt bereits sehr schön auf, welche Länder am meisten zur Klimaerwärmung beitragen: USA, Brasilien, Indien, Russland, China. Zwei dieser Länder haben massiv zu grosse Bevölkerungen, die Hauptstädte wimmeln vor Smog. USA hat einen unfähigen Präsidenten, Brasilien brandrodet lauter Regenwälder und Putins Haltung kenne ich nicht - solange diese Industriestaaten nichts ändern, wird kein Ziel erreicht werden.
    44 15 Melden
    • Threadripper 08.10.2018 09:39
      Highlight @Mosto
      Falsch.
      Solange WIR ALLE nichts ändern, wird kein Ziel erreicht werden.
      24 10 Melden
    • skofmel79 08.10.2018 10:05
      Highlight USA, Russland etc als Sünder hinzustellen ist auch nur Abschiebung der eigenen Verantwortung...oder brauchst du ein anderes Öl als von diesen Ländern geförderte?
      19 5 Melden
    • Regas 08.10.2018 10:37
      Highlight China ist derzeit der grösste CO2 Produzent gefolgt von den USA und Indien.
      https://www.nzz.ch/wissenschaft/was-sie-zum-klimawandel-wissen-sollten-ld.1420749
      Ist ja auch nicht verwunderlich wenn man bedenkt das die Energiefressenden Produktionsschritte immer mehr in die Länder verschoben werden welche sich Entwicklungsländer nennen und dadurch von der CO2 Reduktion für lange Zeit vom Weltklimarat ausgeschlossen wurden.
      8 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • esmereldat 08.10.2018 08:36
    Highlight Liebes Watson Team, könntet ihr bitte bei solch interessanten und wichtigen Artikeln für die faulen Leser eine graue Infobox einfügen mit dem Link zur Studie? Das wäre superduper!
    26 10 Melden
    • Ueli der Knecht 08.10.2018 14:10
      Highlight http://ipcc.ch/report/sr15/
      4 3 Melden
    • esmereldat 08.10.2018 16:58
      Highlight Danke Ueli :)

      Ich kann schon selbst googeln, mein Kommentar war mehr als allgemeine Anmerkung gedacht. Wenn schon ein ganzer Artikel über eine Studie verfasst wird, sollte diese aus meiner Sicht auch deutlich referenziert werden. (Vielleicht war sies ja und ich habs einfach am Morgen übersehen...)
      4 0 Melden
  • Ruapehu 08.10.2018 08:35
    Highlight Was viele nicht verstehen ist, dass Klima-/Umweltschutz nicht bedeutet, die Erde zu schützen, sondern unsere Lebensgrundlage auf der Erde zu schützen. Umweltschutz ist eigentlich MENSCHENSCHUTZ.

    Die Erde kümmert sich nicht gross um Klimaveränderung. Die Erde wird uns vermutlich sowieso überleben. Sie hat Millionenjahre Zeit, sich anzupassen. Arten werden zwar aussterben, andere sich dafür neu entwickeln. Gab es alles schon x-Mal, Eiszeiten, Meere die alles überfluteten,... Stichwort Evolution.

    Deshalb: Umweltschutz is Menschenschutz und nicht Planetenschutz.
    65 8 Melden
    • Linus Luchs 08.10.2018 09:45
      Highlight Ich kann nicht achselzuckend hinnehmen, dass Orang Utans, Nashörner, zahlreiche Vogelarten, um nur ein paar Beispiele zu nennen, aussterben. Die Tiere UND die Menschen gehören zu unserem Planeten. Wir sollten uns nicht wichtiger nehmen als all die wunderbaren Geschöpfe der Natur. Umweltschutz sollte alles meinen, was auf unserer Erde (noch) lebt.
      26 11 Melden
    • Alterssturheit 08.10.2018 10:02
      Highlight @LinusLuchs: "Tiere UND Menschen gehören zu unserem Planeten".
      Ist das garantiert ? und von wem ? Ich glaube, der Planet wird alleine entscheiden, welche Spezies auf ihm (über)-leben werden. Wer weiss, wie sich der Mensch noch verändern wird...Wir könnten aber darauf achten, dass wir nicht zu schnell verschwinden.
      23 10 Melden
    • Ruapehu 08.10.2018 10:13
      Highlight @Alterssturheit Wow, perfekt meine Gedanken getroffen!!
      @LinusLuchs Der Homo sapiens verbrachte gerade einmal 0.00001% der Zeit seit der Entstehung der Erde aut ihr, gehören wir wirklich zu diesem Planeten? Und wir entstanden auch nur, weil andere Arten vorher ausstarben und sich das Klima änderte. Die Erde regelt sich schon selbst, ist älter als wir und wird uns überleben. Aber wir können versuchen, die Lebensgrundlage für den Menschen so lange wie möglich aufrecht zu halten.
      20 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Alice36 08.10.2018 08:33
    Highlight Wenn ich mir so die Situation weltweit anschaue habe ich grosse Zweifel das je etwas geschehen wird den Klimawandel abzuschwächen oder zu stoppen. Tja wenn er dann voll zuschlägt, ich möchte daran erinnern das Systeme in der Physik nach anfänglich langsamen Veränderungen plötzlich kippen, dann habe ich wohl schon nichts mehr zu verlieren und Kinder habe ich auch keine, trotzdem Schade. Die Menschheit verhält sich wie ein Virus, sie tötet den Wirt den sie zum leben braucht.
    36 9 Melden
  • Clife 08.10.2018 08:24
    Highlight „So wie es ein Problem gibt, so möge es so lange hinausgezögert werden, bis ich in Rente gehen kann und dieses Problem durch die nächste Generation gelöst werden muss.“ - Clife, 2018. (Ich muss schon sagen, dieser Zitat von mir passt perfekt zu den Politikern und Ökonomen von heute. Siehe AHV, Klimawandel etc.)
    23 7 Melden
  • Vorname Nachname 08.10.2018 08:21
    Highlight Fake News!


    Hauptsache ist doch...

    Alessio gehts gut!
    11 23 Melden
  • Midnight 08.10.2018 08:14
    Highlight Und die Wirtschaft so: "Umweltschutz ist zu teuer". Trump so: "Kündigt das Pariser Klimaabkommen! Öl und Kohle FTW!".

    Die Politik ist inzwischen so bildungsresistent geworden, da wird in den nächsten 10 Jahren ein Mückenschiss getan. Genau so wie es schon die letzten 30 Jahre der Fall war.

    Und wenn einzelne Staaten sich drum kümhern, ändert das insgesamt auch nichts. Dieses Thema erfordert die Zusammenarbeit ALLER Staaten der Erde! Kann doch echt nicht so schwer sein, wenn man denn will...
    68 20 Melden
    • mogad 08.10.2018 09:10
      Highlight Und was sagt die Politik, allen voran die Klimawandelinfragestellerin SVP? Wir wollen die Leute nicht erziehen, wir wollen nicht noch mehr Vorschriften, der Staat soll sich nicht überall einmischen, die Leute werden schon das Richtige tun, sie sind mündig. Nur: We lange müssen wir noch auf das Richtige warten.
      30 17 Melden
    • Redly 08.10.2018 14:23
      Highlight Bei aller SVP-Phobie, kurzer Realitäts-Check ob die SVP zu jedem Thema als Schuldige genannt werden muss: Nope, noch hat sie keine Mehrheit in Parlament oder Regierung.
      6 0 Melden
    • _kokolorix 08.10.2018 22:25
      Highlight Tja Redly, aber als einzige Partei braucht sie jeweils nur einen Partner um ihre Ziele zu verwirklichen. Das war und ist praktisch immer die FDP. SVP und FDP verhindern wirksamen Umweltschutz und fördern den sinnlosen Reichtum weniger auf Kosten der Mehrheit
      1 1 Melden
  • Tempus Fugit 08.10.2018 08:14
    Highlight Klimawandel gab es auch schon Jahrhunderte vor der Industrialisierung. Man will uns nun das Gefühl geben, als könnten wir auf Knopfdruck dies bestimmen oder beeinflussen. Und bei aller Naivität und Gutgläubigkeit vieler, das Todschlagargument Klimawandel wird mittlerweile nur noch als Geldmaschine missbraucht, von Regierungen als auch der Privatindustrie.
    39 86 Melden
    • mogad 08.10.2018 09:33
      Highlight Was haben wir denn hier? Jö, ein herziges Klimaleugnerchen!
      50 46 Melden
    • PVJ 08.10.2018 09:46
      Highlight Klimawandel gab es zwar schon immer, dieser wurde aber nicht durch den Menschen verursacht und verlief sehr viel langsamer und nicht innerhalb weniger Jahrhunderte. Aber damit erzähle ich Dir bestimmt nichts Neues.
      Zum Totschlagargument der Geldmaschine: Finanzielle Anreize sind ein möglicher Ansatz um das Problem zu lösen. Darauf zu verzichten macht schlicht keinen Sinn.
      43 11 Melden
    • Gubbe 08.10.2018 11:56
      Highlight Meine Rede! Das Klima verändert sich seit der letzten Eiszeit und wärmt sich auf. Das ist kein Fake, das ist Fakt. Das der Mensch dies möglicherweise etwas beschleunigt, kann sein, ist aber nicht bewiesen. Auch wenn Klimahysteriker dies gerne schreiben. Auch im obigen Artikel sind 'Wenn und Vielleichts' eingebaut.
      8 13 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Cosmopolitikus 08.10.2018 08:11
    Highlight „Ja, wir könnten jetzt etwas gegen den Klimawandel tun. Aber wenn wir dann in 50 Jahren feststellen, dass es gar keinen Klimaerwärmung gibt, dann hätten wir völlig ohne Grund dafür gesorgt, dass man in den Städten die Luft wieder atmen kann, dass die Flüsse nicht mehr giftig sind, dass Auto weder Krach machen, noch stinken, und dass wir nicht mehr abhängig von fossilen Brennstoffen sind.
    Das würde uns dann schön ärgern!“
    Zitat von Marc-Uwe Kling, Quelle Facebook
    55 17 Melden
    • Redly 08.10.2018 14:24
      Highlight 👍
      Verstehen die Blitzer die Ironie nicht oder fänden die das echt ärgerlich?
      5 2 Melden
  • Tan Long 08.10.2018 07:41
    Highlight Und die Mehrheit liest, blablablbalanbal. Immer diese Wissenschaftler. Seit nunmehr vierzig Jahren benennen sie die Probleme klar. Aber die Ökonomen wollen nicht. Ergo will die Politik auch nicht und der Rest ist offensichtlich, man muss es so sagen, zu blöd. Allez easyjet
    315 52 Melden
    • Rectangular Circle 08.10.2018 08:24
      Highlight Zu blöd ist fast niemand. Aber zu bequem und zu fest aufs Geld fixiert.

      59 7 Melden
    • wasps 08.10.2018 08:53
      Highlight Die Ökonomen wollen schon, zumindest die seriösen. Jeder Ökonom weiss, dass eine weltweite Lenkungsabgabe auf Fossile die beste und gerechteste Lösung wäre! Nur die Politik kneift. Warum? Weil die Politiker von den Lobbygeldern sehr gut leben können.
      27 8 Melden
    • rheinfaller 08.10.2018 08:58
      Highlight Aber aber... wir haben doch Enegiesparlampen!?
      26 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mircs 08.10.2018 07:40
    Highlight Der Klimawandel sollte auch in der Schweiz viel stärker thematisiert werden. Die Schweiz könnte in vielen Bereichen eine Vorreiterrolle einnehmen, da dies eine Investition in die zukünftige Welt und aber auch in die schweizer Wirtschaft sein kann, wenn neue Technologien global verkauft würden.

    Leider werden trotzdem fast alle grün-angehauchten Volksabstimmungen abgelehnt. Getreu dem Motto "warum sollen wir was tun, der Rest der Welt tut ja auch nichts".

    Was leider auch dazukommt ist, das diese Abstimmungsvorlagen häufig zu extrem formuliert werden - dennoch, irgendetwas müssen wir tun!
    246 57 Melden
    • suchwow 08.10.2018 08:30
      Highlight Warum werden die „grün-angehauchten“ Abstimmungen verworfen? Weil entsprechende Parteien - meiner Meinung nach - jeweils utopische Forderungen haben, anstelle zunächst mal die Hälfte dieser Ziele anzustreben.
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    • swisskiss 08.10.2018 08:46
      Highlight Mircs: Etwas differenzierter betrachten. Vorlagen die Umweltprobleme der Schweiz fokkusieren, haben durchaus eine breite Zustimmung. Apenschutz, Raumplanung, Zweitwohnung, Wasserschutz, Moorschutz,Atomausstieg, etc. Vorlagen aber, die globale Probleme mit "Vorreiterrolle" der Schweiz begründen, Kosten/Nutzen Verhältnis nicht beachten und grundsätzlich zuwenig bringen, haben nun mal keine Chance. Was zu verstehen ist, wenn der Ansatz falsch ist, dass globale Problematik aus der Schweiz heraus behandelt werden sollte.
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    • mogad 08.10.2018 09:06
      Highlight Aber es darf nicht wehtun? Das Extreme wird nicht von den Grünen kommen, sondern von der Natur selber. Die Passion der Menschheit nimmt ihren Lauf, hin zum Tod.
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  • CogitoErgoSum 08.10.2018 07:33
    Highlight Für die aktuelle Politik müsste unbedingt auch aufgezeigt werden, welche Kosten bei Nichtstun oder etwas tun entstehen würden. Gewisse Menschen denken leider nur in Kosten!
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    • kafifertig 08.10.2018 09:40
      Highlight Nichts zu tun ist billiger und mindestens genauso gut für die Menschheit.

      Das einzig Vernünftige ist, sich dem Klima anzupassen. So wie die Menschheit dies seit Jahrmillionen bereits tut.
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    • rauchzeichen 08.10.2018 11:36
      Highlight mhm kafifertig, scheiss auf alljene, die nicht das glück hatten, in der gemässigten zone geboren zu werden. wir können ja mauern bauen, dann bleiben die schön weg.

      aber ihre ressourcen, die hätten wir dann doch noch gerne. also, die, denen man nichts bezahlen muss.

      und dann von vermunft reden... 🤦🏻‍♂️
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    • kafifertig 08.10.2018 18:22
      Highlight @rauchzeichen
      Die Niederlande haben ihr Staatsgebiet mit Daichen verdoppelt.
      Daiche bauen ist ein Weg sich anzupassen. Viel billiger und vorallem viiiiiiiiiiiiel realer und wirkungsvoller, als den Fantasiezahlen des IPCC nachzueifern.
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  • atomschlaf 08.10.2018 07:31
    Highlight Seit Jahrzehnten die immer gleichen Schauermärchen.
    Schon 1989 wurde angedroht, wir hätten nur noch 10 Jahre Zeit. (siehe unten} Gemäss den Alarmisten müsste die Arktis im Sommer längst eisfrei und die Malediven (die übrigens fleissig Flughäfen bauen!) überflutet sein.
    Passiert ist nichts dergleichen. Die Arktis hatte diesen Sommer so viel Eis wie seit langer Zeit nicht.
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    • swisskiss 08.10.2018 08:35
      Highlight atomschaf: Lol- Was labberst Du? Seit Beginn der Messung der Eisbedeckung im polaren Raum, ist zum erste Mal die östliche Eisbedeckung vor Grönland komplett aufgebrochen.
      Die jahreszeitliche Eisbedeckung der Arktis 2018 beträgt noch rund 22 % wie im Jahr 1988, die Dicke hat um 60% abgenommen und das mehrjährige Eis beträgt noch rund 15%.

      Völliger Unsinn was Du hier verbreitest.
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    • INVKR 08.10.2018 08:36
      Highlight Ein (1!) "UN official" hat also 1989 die potenziellen Zeiträume leicht zu alarmistisch eingeschätzt. Wow, was für ein Coup! Pulitzerpreis an atomschlaf! Checkmate liberals!
      64 14 Melden
    • PVJ 08.10.2018 08:45
      Highlight "Die Arktis hatte diesen Sommer so viel Eis wie seit langer Zeit nicht. "
      Das aktische Eis hatte diesen Sommer die sechsttiefste Ausdehnung seit Start der Messungen: https://nsidc.org/arcticseaicenews/
      Kommt natürlich darauf an was man unter einer langen Zeit versteht ;-)

      "Schon 1989 wurde angedroht"
      Du gestehst der Wissenschaft aber schon einen gewissen Fortschritt seit 1989 zu, oder? Zudem sprach der UNO Beamte 1989 nicht davon dass bis 1999 die Malediven überflutet sein würden.

      https://www.apnews.com/bd45c372caf118ec99964ea547880cd0
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  • ali_der_aal 08.10.2018 07:29
    Highlight solange umweltverschmutzung so rentabel ist wird sich leider nichts ändern
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  • James Twenty 08.10.2018 07:19
    Highlight Das kann nicht stimmen. Laut Trump gehört der Klimawandel in die Kategorie "fake-news", und er weiss alles.
    Spass beiseite, es ist wirklich ernst. Und ich habe leider meine Zweifel, dass die Menschheit rechzeitig das Ruder rumreisen kann und wird.
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    • öpfeli 08.10.2018 08:24
      Highlight Deine Zweifel sind berechtigt. Die meisten Menschen leben mehrheitlich umweltunfreundlich. Dies zu ändern bedeutet Gewohnheiten zu ändern, die eigenen Bedürfnisse zu hinterfragen,... Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und viele fühlen sich bevormundet oder eingeengt wenn sie etwas änder sollten.
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    • fantastic 08.10.2018 09:09
      Highlight Solche Spezialisten sitzen auch bei uns im Parlament, man denke an Zanetti & Co... Kann nicht verstehen, wie man Leute, die auch im Jahr 2018 die Augen noch so hartnäckig die vor der Realität verschliessen, noch wählen kann. Schlussendlich haben wir es selbst in der Hand, ob sich was ändert, sei es in unserem Privatleben oder über die Wahl unserer „Repräsentanten“.
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    • mogad 08.10.2018 09:24
      Highlight @öpfeli. Der Mensch fragt sich: warum soll ich auf den Billigflug verzichten, wenn dann vielleicht ein anderer drei mal so viel fliegt, wie ich geplant habe. Darum braucht es Verbote. Verbote tun weh, führen aber zur Gleichbehandlung Aller. Jeder muss verzichten.
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  • Z&Z 08.10.2018 07:04
    Highlight "muss an anderer Stelle Kohlendioxid aktiv aus der Luft entfernt werden."
    Wie geht das und warum fängt man nicht schon damit an? Ich bin froh, dass die Leute gegenüber Geoengineering vorsichtig eingestellt sind. Damit sollte man nicht herumspielen.
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    • James Twenty 08.10.2018 07:22
      Highlight Beispiele dafür sind Wiederaufforstung, da Wälder mehr CO2 aufnehmen wie abgeben oder auch CO2 aus der Luft filter und dieses dann unterirdisch zu speichern, wobei man dort noch ziemlich am Anfang steht.
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    • Miikee 08.10.2018 07:35
      Highlight Ich kaufe z.B meine Kleider bei Firmen wie "Ten Tree" und versuche die Sache auch so zu unterstützen. Es gibt mittlerweile viele da draussen die aktiv versuchen die Erde aufzuforsten oder anderweitig zu unterstützen z.B. auch im Bereich Tierschutz oder Meeressäuberung.

      Jeder einzelne kann etwas tun.
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    • Starcraft 08.10.2018 07:36
      Highlight Günstiger und einfacher wäre es vermutlich, einfach weniger CO2 in die Atmosphäre zu blasen.
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  • wasps 08.10.2018 06:55
    Highlight Pflichtlektüre für alle Parlamentarier!
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    • FrancoL 08.10.2018 09:17
      Highlight Man kann Vieles lesen, wenn die Bereitschaft fehlt den Inhalt zu verstehen ist es verlorene Mühe.
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