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epa07004831 A handout photo made available by The Ocean Cleanup on 08 September 2018 shows The Ocean Cleanup System 001 floating in the lagoon in front of the assembly yard, in Alameda, California, USA, 28 August 2018. Non-profit organization The Ocean Cleanup will launch on 08 September 2018, its ocean plastic cleanup system. 'System 001,' a 2,000-foot-long (600m) U-shaped floating barrier made up of sections of tube, will be towed out of San Francisco Bay in the Pacific Ocean with the aim of trapping plastic debris and waste that floats into the ocean. The organization said that 'after fleets of systems are deployed into every ocean gyre, combined with source reduction,' their projects would be able to remove 90 percent of all ocean plastic by 2040.  EPA/THE OCEAN CLEANUP HANDOUT -- MANDATORY CREDIT -- HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Schwimmende Rohre sollen Müllwirbel in den Ozeanen einfangen.  Bild: EPA/THE OCEAN CLEANUP

The Ocean Cleanup: Müllsammelaktion auf dem Meer beginnt



In der Bucht von San Francisco hat am Samstagmittag (Ortszeit) das Projekt The Ocean Cleanup Kurs auf den grössten Müllteppich der Welt genommen.

Ein 600 Meter langes schwimmendes Rohr, an dem eine Art Vorhang drei Meter tief ins Wasser hängt, wurde dazu mit Hilfe eines Schleppschiffs von Alameda bei San Francisco auf das offene Meer gezogen.

Wie Fangarme sollen sich später die Enden des Schwimmkörpers im Great Pacific Garbage Patch – dem Pazifischen Müllwirbel zwischen Kalifornien und Hawaii – um Berge von Plastikabfall legen, der dann von Schiffen eingesammelt wird.

epa06622512 An undated handout photo made available by The Ocean Cleanup on 23 March 2018 shows plastic samples that were pulled out of the ocean at the Great Pacific Garbage Patch (GPGP), located between halfway between Hawaii and California, USA. According to research by a team of scientists with The Ocean Cleanup Foundation, the Great Pacific Garbage Patch in the Pacific Ocean is now estimated to contain around 1.8 trillion pieces of plastic weighing 80,000 tons, sixteen times more than previously estimated.  EPA/THE OCEAN CLEANUP HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Bild: EPA/THE OCEAN CLEANUP

Das Team um den 24-jährigen Niederländer Boyan Slat will die Konstruktion zunächst knapp 500 Kilometer vor der kalifornischen Küste weiteren Tests unterziehen, bevor die Reise fortgesetzt wird.

Slat konnte Investoren sowie zahlreiche Universitäten und Unternehmen für sein Millionenprojekt gewinnen. Die Zentrale ist im niederländischen Delft, vor der Nordseeküste wurden die ersten Prototypen getestet. Vorausgesetzt, bei der Generalprobe in Kalifornien mit System 001 läuft alles wie geplant, sollen 60 derartige Anlagen installiert werden. (sda/dpa)

Plastikabfall-Insel soll Mitgliedsstaat der UNO werden

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Video: srf

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22Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Techtumbler 09.09.2018 22:43
    Highlight Highlight Sehr sehr cool. Gratulation. Habe so sehr gehofft das die Aktion durchgezogen wird.

    Wenn jetz noch jemand die aus Japan kommende Wasserradioaktivität verhindern könnte?!

    Glaube an die Menschheit!
    • Geophage 10.09.2018 12:14
      Highlight Highlight @Techtumbler

      Als ob Fukushima das einzige Problem diesbezüglich wäre. Was glauben Sie wie "Wiederaufbereitung" funktioniert?

      Play Icon
  • DemonCore 09.09.2018 17:22
    Highlight Highlight Alles was man nicht hinwirft, muss man später nicht einsammeln. Und wass man nicht kauft, muss man nicht (hin)werfen.
  • dot.hannah.b 09.09.2018 16:22
    Highlight Highlight Boyan Slat ist ein toller Mensch, er hatte viele Türen offen und hat sich seiner Leidenschaft (Meer und Tauchsport) so verschrieben, dass diese auch inZukunfz noch anderen zugänglich sein soll. RESPEKT!!
  • 2sel 09.09.2018 14:20
    Highlight Highlight Es geht auch im Kleinen... Viele Urlaubsdestinationen führen freiwillige "Clean-Up-Days" durch, an denen die Urlauber mit Abfallsäcken z. B. den Strand säubern können...
  • Müllli 09.09.2018 08:19
    Highlight Highlight Eine gutes Sache,hoffentlich erzielt er die gewünschten Resultate und es werden sich auch weltweit Staaten an dem Projekt beteiligen.
  • jellyshoot 09.09.2018 06:13
    Highlight Highlight genial!

    und wenn man jetzt zusätzlich noch das problem bei der wurzel anpackt, wäre das perfekt!
  • Alf 09.09.2018 02:02
    Highlight Highlight Boyan Slat, a modern day hero!
  • DemonCore 08.09.2018 23:56
    Highlight Highlight Like. Dann wäre es noch super, wenn man keinen neuen Abfall in die Flüsse und ins Meer wirft. Am besten gar nirgends ausser in die Mülleimer.
    • kvinne aka white milk aka MC Pleonasmus 09.09.2018 12:25
      Highlight Highlight Warums da Blitze gibt versteh ich grad echt nicht. Drum ein ❤ von mir als Kommentar:
  • Carlitos Fauxpas 08.09.2018 23:03
    Highlight Highlight Ziehe den Hut vor so viel gutem Willen!
  • Chääschueche 08.09.2018 23:02
    Highlight Highlight Ich hätte eine viel bessere Idee: Staaten welche Massgeblich dafür verantwortlich sind zur Kasse bitten. Indien sowie die bekannten Urlaubsparadiese wie Spanien usw.

    Die Urlaubsparadiese müssen z.B. Dafür sorgen das an den Stränden gemügend Mülleimer stehen und Bussen (happige) an Personen verteilen, welche Plastik am Strand liegen lassen. Auch ein Plastikverbot an Strandbars sollte einfeführt werden.

    Es wäre so einfach...aber was weis ich schon...bin kein Politiker.

    • Supermonkey 09.09.2018 11:13
      Highlight Highlight Es ist eben nicht so einfach... Das Problem ist, dass vorallem in Asien, 3.welt länder tonnenweise müll in die flüsse gekippt werden. Dass die chinesen in solchen ländern, hotels und kasinos bis zum geht nicht mehr bauen, ohne vorher eine müllverwertung zu organisieren, macht das problem nicht besser. Solange man nicht mehr plastik aus dem meer fischt als reingelangt bringt diese aktion nicht viel. Das problem muss an der wurzel angepackt werden. Und das fängt dort an, dass man den bewohnern solcher ländern den unterschied zwischen bananenschale und plastikverpackung erklärt.
    • Geophage 09.09.2018 11:42
      Highlight Highlight Ja oder die Touristen sollten sich nicht wie asoziale aufführen und der Verbraucher sollte fair produzierte Waren kaufen, dann kann auch auf Umweltschutz geachtet werden.

      Es wäre so einfach...aber was weis ich schon...bin kein Chääschueche sondern ein Bauernbrot.
    • AnnaFänger 09.09.2018 11:52
      Highlight Highlight Das Problem ist aber, das bereits Müll im Meer ist. Deine Idee ist präventiv, auch für künftigen Müll. Was ist aber mit dem bestehenden Schaden?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Fulehung1950 08.09.2018 22:34
    Highlight Highlight Tolle Geschichte! Good luck!

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