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In this photo released by the Syrian official news agency SANA, people welcome Syrian troops as they enter the town of Ein Issa, north of Raqqa, Syria, Monday, Oct 14, 2019. Syrian troops moved east from Aleppo province to Raqqa where state media said they had reached Ein Issa. Heavy fighting the previous day there reached a Kurdish-run displaced-person camp that is home to some 12,000 people, including around 1,000 wives and widows of IS fighters and their children. Hundreds are believed to escaped amid the chaos. (SANA via AP)

Truppen der Syrischen Arabischen Armee (SAA) werden in Ain Issa begrüsst. Bild: AP

Warum Assad der wahre Gewinner der türkischen Offensive ist

Die Kurden in Syrien bitten Baschar al-Assad um Hilfe und geben dafür ihre Selbstverwaltung auf. Seine Armee rückt immer weiter vor – und sichert ihm den finalen Sieg.

Hasan Gökkaya / Zeit Online



Ein Artikel von

Zeit Online

Er sei der starke Mann, der seinen Worten Taten folgen lässt: So inszeniert sich der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan bei seinen Unterstützern, seit auf seinen Befehl hin die türkische Armee in Nordsyrien einmarschiert ist. Entlang eines fast 500 Kilometer weiten Korridors an der türkisch-syrischen Grenze bombardiert und beschiesst die Türkei mit Artillerie Stellungen der Kurdenmiliz YPG, die sie als Terrororganisation einstuft. Die Lage wird mit jedem Tag unübersichtlicher.

In den sozialen Medien kursieren Videos, die Tote und Verletzte zeigen. Es gibt Hinweise, dass syrische islamistische Rebellen, die an der Seite der Türkei kämpfen, Kriegsverbrechen begehen. Die Zahl der Toten lässt sich schwer sicher bestimmen; die Türkei spricht von mehr als 500 getöteten YPG-Kämpfern, die Kurdenmiliz hingegen von 56 Toten in ihren Reihen. Nach dem derzeit mehr als 130'000 Menschen verzweifelt in das Landesinnere flüchten, steht an Tag sechs der Offensive nur eins fest: In einem bisher relativ stabilen Teil der Region ist eine humanitäre Krise ausgebrochen.

epa07919631 Medics carry wounded civilians injured in an alleged Turkish airstrike at a hospital in Tal Tamr, northeastern of Syria, 13 October 2019 (issued 14 October 2019). Turkey has launched an offensive targeting Kurdish forces in north-eastern Syria, days after the US withdrew troops from the area.  EPA/STRINGER

Verletzte Zivilisten in einem Spital in Tal Tamr, Syrien. Bild: EPA

Die Auswirkungen des Deals

In Nordsyrien ist auch zu sehen, wie schnell sich Machtverhältnisse in Krisenzeiten verschieben können. Die türkische Armee, die seit dem Einmarsch einen Erfolg nach dem anderen vermeldet, könnte möglicherweise auf einen neuen Gegner an der Front stossen. Am Sonntagabend vermeldeten die Demokratischen Kräfte Syriens (SDF), das von der Kurdenmiliz YPG angeführte Bündnis, eine Einigung mit Baschar al-Assad. Die syrische Armee rückt seither in den Norden vor, unter anderem nach Manbidsch und Kobane. Die Städte liegen in dem 35 Kilometer tiefen Sicherheitskorridor, den eigentlich die Türkei mit dem Einmarsch vollständig unter ihre Kontrolle bringen wollte.

Möglicherweise wird sich die Kurdenmiliz in Assads Armee eingliedern und so gemeinsam gegen die türkischen Streitkräfte kämpfen. Was der Diktator für die Hilfe bekommen wird, ist noch unklar. Wahrscheinlich werden die Kurdinnen und Kurden dafür ihre über Jahre erkämpfte Autonomie in Nordsyrien abgeben müssen. Das wäre ein schwerer Schlag gegen kurdische Unabhängigkeitsbestrebungen.

Türkei startet Offensive gegen Kurden in Syrien

Die Rolle von Putin

Neben dem Gebiet in Nordsyrien, das Rojava genannt wird, haben die Kurden einzig in Nordirak eine weitgehende Autonomie. Dieser kostenreiche Deal entspringt der reinen Not der YPG, die zuletzt mit dem Abzug der US-Truppen aus Nordsyrien ihren wichtigsten Verbündeten verloren hatte. Zustande kam er wohl unter Vermittlung des russischen Präsidenten Wladimir Putin, der wichtigste Unterstützer des syrischen Diktators Assad. Erdoğan hatte noch am Sonntag gesagt, dass jeder Schritt der türkischen Armee in Absprache mit Putin geschehe.

Tatsächlich hatte sich die Türkei in jüngster Zeit immer stärker an Russland angenähert, während die Nato-Staaten den Bündnispartner Türkei zunehmend international isolieren. Deswegen ist es eher unwahrscheinlich, dass sich Erdoğan auf einen Kampf mit Assads Armee einlassen wird. Und auch Assad wird sich mit Angriffen sehr wahrscheinlich zurückhalten; seine Armee ist durch den langen Krieg angeschlagen, seine Mittel sind begrenzt.

epa07920090 Russian President Vladimir Putin (L) and Saudi Arabia's King Salman bin Abdulaziz Al Saud (R) meet at the Saudi Royal palace in Riyadh, Saudi Arabia, 14 October 2019. Russian President Vladimir Putin pays a state visit to Saudi Arabia.  EPA/ALEXEY NIKOLSKY/SPUTNIK/KREMLIN/POOL MANDATORY CREDIT

Der russische Putin besucht derweil Riad, wo er von König Salman empfangen wurde, 14. Oktober. Bild: EPA

Assad, der Gewinner

Dass die Kurdenmiliz sich mit Assad verbünden könnte, war nie ausgeschlossen. Auch wenn die YPG mit Hilfe der USA den sogenannten Islamischen Staat (IS) erfolgreich zurückschlagen konnte, war kaum davon auszugehen, dass die Miliz in einem offenen Kampf mit der türkischen Armee eine Chance hätte.

Sollte die Türkei gegen das syrische Regime und Russlands Militär kämpfen müssen, würde das die ohnehin volatile Region noch weiter destabilisieren – und daran dürfte keiner der Akteure Interesse haben. Wie genau sie sich einigen werden, ist noch unklar. Vielleicht wird sich Erdoğan damit begnügen, einen kleineren Teil des Korridors als Pufferzone zu akzeptieren. Vielleicht wird er auch zufrieden sein, wenn die YPG in Kobane und Manbidsch zwar zusammen mit Assad regiert, ihre Streitkräfte aber aus der restlichen Region entlang der türkisch-syrischen Grenze abzieht.

Doch egal, wie genau die Einigung am Ende aussehen wird: Assad ist der grosse Gewinner der türkischen Militäroffensive. Der Diktator hat mit russischer Unterstützung bereits mehr als die Hälfte des Landes wieder unter seine Kontrolle gebracht. Mit dem Einzug in den Norden Syriens würde sich seine Herrschaft nochmals enorm ausweiten. Das ist bitter für viele Syrer, gingen sie doch 2011 auf die Strasse, um gegen das repressive Regime zu protestieren und Assad fortzujagen.

In this photo taken on Friday, Sept. 27, 2019, A huge portrait of Syrian President Bashar Assad is set in Old Market district, Aleppo, Syria. More than eight years of fighting has left many sections of Aleppo destroyed, and now authorities are pleading for international organisations to help fund restoration of the ancient city. (AP Photo/Alexander Zemlianichenko)

Ein riesiges Porträt von Assad in Aleppo. Bild: AP

Was macht die EU?

Die jüngste Entwicklung kommt zu einem Zeitpunkt, in der die Staatengemeinschaft, allen voran die EU und die Vereinten Nationen, die Türkei für ihre Offensive scharf verurteilt. Die EU-Aussenminister haben in ihrer Abschlusserklärung nach einem Treffen in Luxemburg gewürdigt, dass Deutschland und einige andere EU-Staaten ihre Waffenexporte an die Türkei einschränken. Aber auf ein verpflichtendes Waffenembargo gegen die Türkei haben sie sich nicht geeinigt. Ihr Image als «zahmer Tiger» wird die EU damit also nicht los, denn auch zu anderen schnellen Sanktionen können sie sich nicht durchringen – zu hoch sind die Risiken aus Sicht der europäischen Staatschefs.

Damit aber drängen sie die türkische Führung noch weiter in Richtung ihres neuen Partners Russland – und verlieren auch den ohnehin schon begrenzten Einfluss auf den Nato-Bündnispartner Türkei. Zudem hat die EU noch immer keinen Plan, wie sie mit der wachsenden Zahl von Flüchtlingen umgehen will. Der EU-Türkei-Deal hatte dafür gesorgt, dass deutlich weniger Flüchtlinge nach Griechenland übersetzen. Und das weiss Erdoğan: «Hey, EU, wach auf! Ich sage erneut: Wenn ihr unsere Operation als Invasion darzustellen versucht, ist unsere Aufgabe einfach: Wir werden die Türen öffnen und 3.6 Millionen Menschen werden zu euch kommen», drohte er vor wenigen Tagen in Ankara. Auch deshalb rang Nato-Chef Jens Stoltenberg wohl um die richtigen Worte. Er rief die Türkei auf, verhältnismässig zu agieren, betonte aber auch, dass die Türkei berechtigte Sicherheitsbedenken habe.

Es sind diese «berechtigten Sicherheitsinteressen», die die Krise an der nordsyrischen Grenze über Jahre angebahnt haben. Erdoğan hatte das türkische Volk seit Jahren auf einen möglichen Krieg gegen die YPG vorbereitet. Die Miliz hatte nach dem Kampf gegen den IS grosse Gebiete an der Grenze zu Syrien eingenommen, nachdem die US-Regierung unter Barack Obama die Miliz bewaffnete, um nicht selbst im grossen Stil Bodentruppen gegen den IS zu entsenden. Die YPG schaffte es durch ihren Kampf gegen die Dschihadisten zu Weltruhm – plötzlich interessierten sich vor allem linke politische Gruppierungen für sie und ihre Autonomiebestrebungen.

«Vaterlandsverräter»

Erdoğan begann daraufhin den Westen zu beschuldigen, Terroristen zu unterstützen. Tatsächlich ist die Lage paradox. Die YPG ist nach türkischer Interpretation die syrische Kopie der PKK. Beobachter und auch der deutsche Verfassungsschutz stufen die Miliz ebenfalls als «Schwesterorganisation» der PKK ein. Die wiederum ist nicht nur in der Türkei, sondern auch in Deutschland, der EU und den USA als Terrororganisation eingestuft. Doch eine direkte Bedrohung war die YPG für Erdoğan im Gegensatz zur PKK nicht. Das harte Vorgehen gegen die Kurdenmiliz dürfte also vor allem ein Vorwand sein, um eigene territoriale Ansprüche in Syrien zu sichern.

epaselect epa07914847 Seasonal workers cut a cotton while Turkish military vehicles carrying tanks as they are on the way to Northern Syria for a military operation in Kurdish areas, near the Syrian border, near Akcakale district in Sanliurfa, Turkey 12 October 2019. Turkey has launched an offensive targeting Kurdish forces in north-eastern Syria, days after the US withdrew troops from the area.  EPA/SEDAT SUNA

Ein Militärtransporter mit einem türkischen Panzer in Akcakale (Türkei), nahe der syrischen Grenze. Bild: EPA

Die Lage am Boden wird nun zunehmend verwirrender. Das liegt auch daran, dass es für unabhängige Berichterstatter vor Ort immer schwieriger wird. Journalisten, die bis Montag noch aus der Gegend um Kobane berichteten, verlassen die Gegend nun. Denn hatten sie unter der Kontrolle der YPG noch freies Geleit, ist unklar, wie Assads Schergen auf Reporter vor Ort reagieren werden.

Und Erdoğan? Der gab gerade noch bekannt, türkische Streitkräfte in Richtung Manbidsch zu entsenden. Noch ist offen, wie die Kriegsoffensive für ihn ausgeht. Womöglich würde ihm aber auch ein kleiner Erfolg in Nordsyrien reichen. Die Offensive hat ihm bereits jetzt dabei geholfen, schwindende Umfragewerte und eine erstarkte Opposition loszuwerden. Bis auf die prokurdische HDP traut sich kaum einer in der Türkei, den Vormarsch zu kritisieren. Sie müssen sonst fürchten, auf den Titelseiten regierungsnaher Medien zu landen. Die Überschrift: «Vaterlandsverräter».

Dieser Artikel wurde zuerst auf Zeit Online veröffentlicht. Watson hat eventuell Überschriften und Zwischenüberschriften verändert. Hier geht’s zum Original.

Die ineffektivsten Pässe 2018

Syrische Armee unterstützt Kurden in Nordsyrien

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40Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • rodolofo 15.10.2019 08:15
    Highlight Highlight Falschheit, Verschlagenheit und Hinterhältigkeit triumphieren, vorläufig...
    Doch der Mafia-Boss muss damit rechnen, dass er von einem neuen, aufstrebenden Möchtegern-Boss aus dem Weg geräumt wird.
    Darum kann er eigentlich niemandem trauen, nicht einmal seinen engsten Angehörigen!
    Das Leben jedes Mafiosi ist die Hölle.
    Und das Leben ihrer Opfer war kein richtiges Leben.
    Das war nur Mühsal und Leiden, wie sie in der tief traurigen, sehnsüchtigen, kurdischen Volksmusik ausgedrückt werden. Da wird der Held Ho Shi Min besungen, der mit Zähigkeit und Tapferkeit der übermächtigen USA trotzte...
  • Kubod 15.10.2019 00:53
    Highlight Highlight Wir vergessen alle, dass Trump schon im Dezember 2018 aus Rojava raus wollte.
    Damals wurde er von den Offizieren um Mattis davon abgehalten.
    Mattis hat hingeworfen. Trump zieht nun durch.
    Alle Erwachsenen am Tisch haben sich seit Dezember überlegt, was zu tun sei am Tag X.
    Deshalb dauerte es "nur" ein paar Tage, bis die Kurden und Assad ein Übereinkommen trafen.
    Schon diese wenigen Tage haben gezeigt, welch brutale Islamistenbande Erdogan und seine Verbrechergangs sind.
    Der Abschaum der Menscheit vereint im Kampf gegen die Kurden.
  • Do not lie to mE 14.10.2019 23:22
    Highlight Highlight Die syrische Armee begegnet US-Truppen auf der Autobahn, während die amerikanischen Streitkräfte aus Kobani abziehen. Ich frage mich, ob sie sich gegenseitig zugewunken haben.....

    https://twitter.com/RT_com/status/1183833742881763329
    Benutzer Bild
  • Dirk Leinher 14.10.2019 22:41
    Highlight Highlight Es kam nur deshalb überhaupt soweit, weil der Westen die Kurden benutzten um ihr dreckiges geopolitisches Spiel gegen Assad zu spielen. Nun ziehen sich die USA zurück und manövrieren es so, dass die Türkey und die SAA fast zwangsläufig aneinander geraten. Dreckspiel! Und die MSM haben dabei jahrelang mitgemacht. Ohne die Einmischung des Westens hätten sich die syrische Regierung und die Kurden schon lange einigen können. Es wäre gar nie zum Einmarsch der Türkey gekommen.
    • rodolofo 15.10.2019 16:16
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
  • Do not lie to mE 14.10.2019 22:41
    Highlight Highlight Die Grafik versinnbildlicht das derweil ganze 30 Jihadisten-Kollektive für Ankara in den Krieg ziehen.
    Source: https://southfront.org
    Benutzer Bild
    • Dirk Leinher 15.10.2019 06:38
      Highlight Highlight Das sind fast alles Truppen die jahrelang von westlichen Massenmedien als moderat und demokratisch besungen wurden.
    • rodolofo 15.10.2019 16:22
      Highlight Highlight Wie moderat ist ein Régime, welches Rettungskräften und Spitäler bombardiert und auch vor Giftgas nicht zurückschreckt?
      Ist es moderat, übermütige Jugendliche wegen Schmierereien in einem Foltwrknast verschwinden zu lassen?
      Diese Islamistische Militanz hat einen Grund: Das faschistische Assad-Régime hat sie regelrecht gezüchtet!
      So und jetzt dürfen Sie alles abstreiten...
    • Dirk Leinher 15.10.2019 19:05
      Highlight Highlight Gibt nichts abzustreiten, ich bin nicht nach Ihrem Muster gestrickt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dong 14.10.2019 22:34
    Highlight Highlight Was hier stattfindet ist vermutlich das Ende des Kriegs, und zwar nach Plan. Konkret: Trump zieht ab und überlässt Putin das Feld, Status vor Kriegsbeginn wiederhergestellt. Das kann man bejubeln oder betrauern, für die normalen Leute wäre das aber sicherlich nicht das Schlechteste.
  • iggy pop 14.10.2019 22:03
    Highlight Highlight Leider wird über Assad viel dummes geschrieben. Und vieles wird weggelassen oder falsch und einseitig dargestellt. Vor allem deutsche Medien finde ich sehr propagndistisch. Man befeuert damit die Destabilisierung anderer Länder. Leider erkennen das nur die Wenigsten. Wer wirklich für Frieden ist sollte dies mal endlich durchschauen.
    • Dirk Leinher 15.10.2019 06:42
      Highlight Highlight Ich hoffe dass einige Kommentarschreiber die jaheelang nur das Bild Adsad=Teufel zementierten, sich anfangen Gedanken darüber zu machen.
  • Blaubar 14.10.2019 21:56
    Highlight Highlight Assad ist einfach immer der Buhmann. Er muss nichtmal was machen. Finde ich nicht ganz ok, ehrlich gesagt.
    • blueberry muffin 15.10.2019 05:28
      Highlight Highlight Hat ja nur Massenvernichtungswaffen gegen die eigene Bevölkerung eingesetzt.
    • Blaubar 15.10.2019 13:10
      Highlight Highlight blueberry: Wie kommst Du darauf? Das hat eben erwiesenermassen nicht gestimmt. Oder was denkst du, warum die UNO eben nicht eingeschritten war damals? Warum ist er vom Volk breit akzeptiert (laut einer unabhängigen, englischen Studie sogar deutlich höher als Merkel in D). Nein, das amerikanische Kriegs-Märchen wurde abermals aufgedeckt, wie auch die Lügen davor (Tonkin, Brutkastenlüge, Gift im Irak usw,).
    • rodolofo 15.10.2019 16:23
      Highlight Highlight Nein, Du bist hier der Buhmann.
      Buuuuh!
    Weitere Antworten anzeigen
  • redeye70 14.10.2019 20:34
    Highlight Highlight Putin steht da klar dahinter. Das muss man ihm lassen, er ist ein brillanter Stratege. Immer zwei Schritte voraus. Er wusste das Trump schon lange weg wollte aus Syrien. Erdogan macht einen Deal mit Trump, marschiert in Nordsyrien ein in Absprache mit den Russen. Die verratenen Kurden wenden sich in ihrer Verzweiflung an Assad. Der nimmt die zwei grössten Städte ein und erobert das Kurdengebiet im Handstreich. Erdogan erhält sein Pufferzönchen, an der Grenze stehen keine bewaffneten Kurden mehr. Sehr clever! Da kann Donald einfach nicht mithalten.
    • redeye70 14.10.2019 21:57
      Highlight Highlight Und die Amis sind draussen aus Syrien, da sie ihren einzigen Verbündeten im Stich liessen. Putin gewinnt auf ganzer Linie, er hat Asad nicht nur gerettet, sondern auch dafür gesorgt dass dieser nun wieder fast das ganze Land beherrscht. Die USA werden das Fallenlassen der Kurden noch bitter bereuen. Wer will jetzt noch jemals ein Bündnis mit denen eingehen.
    • roger.schmid 14.10.2019 23:31
      Highlight Highlight Einiges "brillianter" und "cleverer" wäre es gewesen, wenn nicht Abertausende Menschen für Putins ach so tolle Schachzüge hätten sterben müssen.
    • blueberry muffin 15.10.2019 05:30
      Highlight Highlight Naja, Putin hat sich Trump ja auch gekauft.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Charivari 14.10.2019 20:33
    Highlight Highlight Was hat Assad gesagt? Er würde sich Syrien zurückholen, Stück für Stück. Scheint so, als würde er damit Recht behalten und am Ende den Krieg gewinnen.
    • Teslerigs 14.10.2019 21:16
      Highlight Highlight Wie's der kurdische Sprecher gesagt hat: Wenn du die Wahl zwischen Genozid und Teufel hast, wählst du den Teufel. Sowas Krankes gabs geopolitisch schon lange nicht mehr
    • DomKi 14.10.2019 21:26
      Highlight Highlight Klar Assad ist der Böse, sicher niemand anders. Syrien gehört den Syrern, und niemandem sonst.
    • rodolofo 14.10.2019 22:34
      Highlight Highlight Nicht ganz!
      Er gewinnt nur eine Syrische Ruine zurück, mit Millionen traumatisierten Menschen, die nur noch ein Schatten sind von ihrem früheren Selbst.
      Millionen Flüchtlinge hat Assad wohl für immer verloren...
  • Clife 14.10.2019 20:26
    Highlight Highlight Also Assad und die Kurden hatten doch seit Anbeginn Probleme miteinander. Putin ist der Quasi-Chef von Assad. Was, wenn das alles von Putin und Assad so eingefädelt wurden (und die Türkei mit ihrem Interesse, Kurden zu töten natürlich auch mit Russland gut auskommt)? Meiner Meinung nach darf man eine Schuldzuweisung nicht einseitig machen. Bin mir zu 99% sicher, dass hier mehrere Staaten involviert sind...das könnte denn auch erklären, wieso Trump aus dem Gebiet rausgeht (schliesslich sind Trump und Putin auch Quasi-Freunde, wenn auch Putin Trump mehr ausnutzt als was anderes)
  • Dr. Unwichtig 14.10.2019 20:01
    Highlight Highlight Wir werden den Tag noch erleben, an dem Baschar al-Assad bei westlichen Regierungen wieder ein und aus geht. Zum K....
  • Maedhros Niemer 14.10.2019 20:00
    Highlight Highlight Es macht mich einfach nur wütend und traurig die neusten Entwicklungen in dieser Region zu beobachten! 🤦🤮😭
    Für die Menschen vor Ort wünsche ich mir viel Frieden!
    • Wenn Åre = Are dann Zürich = Zorich 14.10.2019 20:15
      Highlight Highlight Das Verdanken wir dem Stabilen Genie und seiner Untrüglichen und Unfehlbaren Weisheit 😠
    • Rumbel the Sumbel 14.10.2019 20:45
      Highlight Highlight Stimmt, aber weitere Genies sind und uns noch näher.....
    • The Destiny // Team Telegram 14.10.2019 21:02
      Highlight Highlight @Niemer, Der Krieg gegen den IS ist so gut wie gewonnen und es scheint als wäre der Krieg demnächst vorüber?!

      Ja klar Trump ist Schuld, dass sich die Kurden mit den USA verbündet haben...
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  • Jemaine 14.10.2019 19:55
    Highlight Highlight Russland hat von Beginn der türkischen Offensive an auf diese Entwicklung hingearbeitet. Es hat die Kurden an Damaskus verwiesen und sie als zwischenstaatlichen Verhandlungspartner komplett ausgeschlossen.

    Dieser Artikel nimmt das ziemlich genau auseinander:

    https://histoires-continentales.ch/2019/10/14/tuerkische-partner-und-isolierte-kurden-russlands-reaktion-auf-die-invasion-in-nordsyrien/
  • The Destiny // Team Telegram 14.10.2019 19:55
    Highlight Highlight Also ich glaube nicht, dass die Syrer für einen 8 Jahre langen Krieg gegen den IS auf die Straße gegangen sind.
  • Ueli der Knecht 14.10.2019 19:51
    Highlight Highlight Assad war bisher stark, weil er starke Bodentruppen hatte. Die fehlen nämlich den Russen. Da halfen Assad die kriegserprobten Iraner gerne aus.

    Die eigentliche Frage ist nun, ob es Assad gelingt, die iranischen Bodentruppen durch kurdische Kräfte zu ersetzen. Nur dann wird er als Sieger hervorgehen. Aber die Kurden werden sicher auch ihren Preis haben.

    Ohne die Kurden können Assad und die Russsen keine militärische Erfolge verbuchen. Das wissen auch die Kurden. Sie sind also nicht an einer so schlechten Position, wie es den Anschein macht.

Chemiewaffen für Assad-Partner – diese Basler Firma steckt hinter dem Export

Im Jahr 2013 wurde der Nervenkampfstoff Sarin gegen Zivilisten der syrischen Hauptstadt Damaskus eingesetzt. Die internationale Empörung war gross. Präsident Bashar al-Assad willigte schliesslich ein, seine Chemiewaffen und deren Ausgangsstoffe zu zerstören.

Massgeblich beteiligt an der Vernichtungsaktion war das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) – rund eine Million Schweizer Franken wurde dafür beigesteuert.

Letztes Jahr wurde bekannt, dass wenige Monate danach …

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