International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
fusion festival

Das Fusion Festival in Mecklenburg-Vorpommern. Bild: fusion

Polizei will das friedlichste Festival Deutschlands verhindern – aus Sicherheitsgründen 🤔

Das Fusion-Festival gehört mit 70'000 Besuchern zu den grössten Festivals in Deutschland. Seit 22 Jahren gibt es die Fusion in Mecklenburg-Vorpommern. Dieses Jahr will die Polizei sie nicht genehmigen. Es gehe um Sicherheit, heisst es. Wer glaubt ihr das?

Frida Thurm / Zeit Online



Ein Artikel von

Zeit Online

Der Polizeipräsident haut mit der flachen Hand auf den Tisch. «Wenn Sie fragen: Warum erst jetzt? Dann räume ich ein: Ein Fehler, den man nicht korrigiert, ist der zweite.» Nach diesem Eingeständnis wird es kurz still am Tisch. Was heisst das, ein Fehler? Nils Hoffmann-Ritterbusch ist Präsident des Polizeipräsidiums Neubrandenburg in Mecklenburg-Vorpommern und damit auch für die Sicherheit in dem Örtchen Lärz zuständig, wo auf einem ehemaligen Militärflugplatz der Sowjets seit 22 Jahren das Fusion Festival stattfindet. Oder dieses Jahr womöglich nicht. Denn Hoffmann-Ritterbusch gibt das Sicherheitskonzept nicht frei.

Was in Mecklenburg-Vorpommern gerade verhandelt wird, ist aber nicht nur der Konflikt zwischen einem anarchischen Festivalkonzept und Sicherheitsbehörden, die das gern in ihre Schablone der «bundesweiten Sicherheitsstandards» pressen möchten. Es ist eine Machtprobe, die weit über das Festival hinausgeht.

Von aussen ist schwer ersichtlich, wer im Ordnungsamt oder Polizeipräsidium auf den Gedanken kam, dass das ganz schön dreist ist: Eine Grossveranstaltung mit 70'000 Teilnehmenden, die sich ohne nähere Kontrolle der Polizei abspielt, und das seit über 20 Jahren. Ein Fehler eben, der korrigiert werden muss. Vehement vorgetragen wird diese Haltung jedenfalls von Polizeipräsident Hoffmann-Ritterbusch. Auf anderen Grossveranstaltungen sei die Polizei schliesslich auch.

Für die Feiernden ist das alles andere als ein Fehler, sondern Freiraum. Die Grundvoraussetzung, damit aus der Fusion das werden konnte, was sie ist. Wenn nun, wie von der Polizei gefordert, eine mobile Wache auf den Festivalgelände stünde, wäre das «der Anfang vom Ende», sagt Martin Eulenhaupt vom Veranstalter Kulturkosmos Müritz.

«Auf dem Hurricane Festival freut man sich vielleicht, wenn Niedersachsen die Reiterstaffel schickt. Aber auf der Fusion haben viele Tausend Menschen jahrelang friedlich und ohne Überwachung gefeiert. Wenn die ihre Homebase verlieren, wird es sicherlich fantasievollen Protest geben», sagt er.

08.05.2019, Berlin: Bijan Moini (l-r, Gesellschaft für Freiheitsrechte), Till Steinberger (Sicherheitsdienst), Janko Geßner (Rechtsanwalt), Henry Tesch (Bürgermeister Mirow) und Martin Eulenhaupt (Kulturkosmos) nehmen an einer Pressekonferenz zum Kultur- und Musikfestival

Martin Eulenhaupt (r.) an einer Pressekonferenz des Fusion. Bild: DPA

Um zu verstehen, warum 90'000 Menschen innerhalb von zwei Tagen eine Petition gegen die Polizeipräsenz auf dem Festival unterschrieben haben, muss man wissen, dass dieses Festival nicht ist wie das Lollapalooza oder Rock am Ring. Es gibt auf der Fusion keine Headliner, die Bands werden nicht einmal vorher bekannt gegeben. Es gibt an keiner der Fressbuden Fleisch.

Auch die Organisation ist anders: Nicht eine Firma, sondern viele Gruppen, oft aus linken Politzusammenhängen, organisieren die verschiedenen Teile des Festivals: die Bars, die Feuershow, die Security, die Lichtinstallationen, die Kompostklos, die Stromversorgung, das Catering für die Künstlerinnen und Künstler. Darüber spannt sich der Kulturkosmos Müritz e.V. als Eigentümer des Geländes und Veranstalter.

Selbstverwaltung, die funktioniert

Das Ergebnis ist eine eigene Welt, die einmal im Jahr Einlass gewährt: Statt einer Haupt- und zwei Nebenbühnen hat die Fusion 28 Spielorte. Kabarett in einem Hangar, Drum’n’Bass in einem anderen. Dazwischen ist Sand aufgeschüttet an der Seebühne, gegenüber von der Turmbühne schlagen Flammen aus den Pfählen, während der Bass stampft. Glitzerschminke wird überall rumgereicht, Drogen eher nur unter Freunden.

Niemand kann behaupten, dass hier nur legale Substanzen konsumiert werden. Tagsüber tanzen die einen weiter, während die anderen in überdimensionierten Hängematten baumeln oder in den Schwimmteich springen. Es gibt jedes Jahr um die 200 Leute, die bei An- oder Abfahrt mit Alkohol oder Drogen im Blut von der Polizei angehalten werden. Aber bei 70'000 Teilnehmern pro Festival nur ein oder zwei gemeldete Gewalttaten. In einem Jahr waren es sieben. Und es gab laut Veranstalter mehrere Fälle, in denen die Polizei akut aufs Gelände wollte und hereingelassen wurde. Aber sie war eben nicht dauerhaft da. Man könnte zu dem Schluss kommen, dass diese Selbstverwaltung funktionierte.

Sicher ist: Das soll jetzt ein Ende haben, auf eine von zwei Arten: Entweder lassen die Veranstalter zu, dass die Polizei eine mobile Wache auf ihrem Gelände errichtet, oder das Festival wird nicht genehmigt. Der zuständige Polizeipräsident Hoffmann-Ritterbusch schrieb Mitte April an das Ordnungsamt Röbel-Müritz, aus seiner Sicht dürfe das Festival nicht stattfinden. Es sei «eine Beteiligung politischer, in Teilen hoch gewaltbereiter Personen zu erwarten».

Auf der Pressekonferenz am 7. Mai räumte er ein, dass das vielleicht etwas übertrieben war. Doch er bleibt dabei: Das Sicherheitskonzept habe schwere Mängel, es gebe unter anderem keinen ausreichenden Flucht- und Rettungswegeplan. Das müsste behoben werden, und auch die Wache auf dem Gelände errichtet. Auf dem Gelände, nicht daneben, wie es die Veranstalter als Kompromiss angeboten hatten. «Im Moment weiss ich nicht, welches Argument mich dazu bringen könnte, nicht an dieser Forderung, ja, an dieser Selbstverständlichkeit festzuhalten», sagt Hoffmann-Ritterbusch.

Nils Hoffmann-Ritterbusch

Nils Hoffmann-Ritterbusch war noch nie auf der Fusion, sagt er. Aber er könne sich nicht vorstellen, dass man nicht unbeschwert feiern könne, nur weil die Polizei da ist. «Auf allen mir bekannten Festivals ist die Polizei vor Ort.»

Das mag in zweierlei Hinsicht stimmen: Tatsächlich ist auf den grossen Festivals Polizeipräsenz normal, sagen Veranstalter. Und es erscheint auch logisch, dass Hoffmann-Ritterbusch noch nie auf einem der kleineren Elektrofestivals war, die es in seinem Bundesland auch gibt, oder auf illegalen Raves, bei denen Polizeipräsenz nur eins heisst: Die Party ist vorbei, und zwar jetzt. Und ganz offensichtlich ist auch, dass er als weisser Mann, dreifacher Familienvater und noch dazu als Polizist wohl kaum negative Erfahrungen mit der Polizei gemacht hat. Anders als viele der Besucherinnen und Besucher der Fusion, für die sich Polizeipräsenz auf der Fusion wohl ähnlich angenehm anfühlen würde wie ein bewaffneter Beamter auf ihrer Wohnzimmercouch.

Es ist dem Ordnungsamt schwerlich ein Vorwurf daraus zu machen, wenn es darauf besteht, dass Sicherheitsmängel behoben werden, bevor es eine Grossveranstaltung genehmigt. Dass der Blick für solche Mängel sich geschärft hat, liegt auch an Unglücken wie auf der Loveparade 2010 in Duisburg mit 21 Toten, einem schweren Unwetter bei Rock am Ring mit etwa 70 Verletzten und einem terroristischen Anschlag auf dem Ansbach Open mit 15 Verletzten. «Was sollen wir tun, weggucken? Es nicht so genau nehmen?», fragt Hoffmann-Ritterbusch. «Wer die Probleme erkannt hat und nicht reagiert, der gehört im Unglücksfall zu Recht auf die Anklagebank.»

Seit 2013 muss die Fusion ein Sicherheitskonzept vorlegen, und die Anforderungen daran steigen offensichtlich. Man könnte argumentieren, dass das eben der Preis ist dafür, dass die Fusion von wenigen hundert auf fast hunderttausend Teilnehmer gewachsen ist, und längst keine U-Site, keine Underground-Site mehr ist, wie die erste Party noch hiess.

Bild

Wegweiser am Fusion. bild: fusion

Profilierung im Wahlkampf?

Doch man muss fragen, was ausgerechnet in diesem Jahr dazu geführt hat, dass die Genehmigung verweigert wird. Hoffmann-Ritterbusch ist erst seit drei Jahren Polizeipräsident. Als er im Mai 2016 sein Amt antrat, dürfte die Fusion schon genehmigt gewesen sein. Im Jahr darauf, 2017, liessen die Veranstalter das Festival zum ersten Mal seit 1997 ausfallen, nachdem es intern immer wieder Streit über Grösse und Ausrichtung des wachsenden Festivals gegeben hatte.

Im vergangenen Jahr fand also die erste Fusion unter Hoffmann-Ritterbusch statt. Da ist ihm offenbar erst klar geworden, dass die so gar nicht seinen Vorstellungen entspricht: Der Veranstalter lasse seit der Einsatznachbereitung der Fusion 2018 «durchgehend erkennen, dass er weder gewillt noch in der Lage ist, dem staatlichen Gefahrenabwehrauftrag und dem Strafverfolgungsanspruch den notwendigen Raum zu geben und stellt die geltende Rechtsordnung infrage», schreibt er an das Ordnungsamt.

Ausserdem gibt es ein neues Regelwerk: die Versammlungsstättenverordnung von Mecklenburg-Vorpommern, auf die sich Polizeipräsident und Ordnungsamt beziehen. Sie ist 2018 in Kraft getreten und macht Vorgaben unter anderem zu Rettungswegen, Brandschutz und Barrierefreiheit.

Und dann sind da noch die Kommunalwahlen in Mecklenburg-Vorpommern, zeitgleich mit der Europawahl am 26. Mai. Hoffmann-Ritterbusch gelte als enger Vertrauter des CDU-Innenministers Lorenz Caffier, schrieb die Linken-Politikerin Katja Kipping in der taz.

Caffier wolle «sich im populistischen Kontrollwahn gegen die linke Fusion offenbar sein eigenes Denkmal setzen». Innenminister Caffier präsentiert sich tatsächlich gern als Hardliner. Er stellte sich hinter Seehofers Abschiebegesetz und erklärte bereits 2017 im Landtag, immer mehr Polizisten beklagten «eine zunehmende Respektlosigkeit und wachsende Aggressivität gegenüber der Polizei».

Aus der Sicht von Kipping, und auch für die Veranstalter der Fusion, geht es um weit mehr als nur das Festival: Die Fusion habe «Generationen von Jugendlichen aus der Region eine kosmopolitische, weltoffene und liberale Weltanschauung mit auf den Weg gegeben», schreibt der Kulturkosmos e.V. auf seiner Seite. Und man muss hinzufügen: in einer Region, in der es ausser Seen und Tourismus auch eine aktive Neonaziszene gibt.

fusion festival

Die «Datscha» am Fusion. Bild: fusion

Festivals seien ein «Ausdruck persönlicher Freiheit», sagt Larissa Krause von der Berliner Klubkommission. Dort würden Utopien gelebt und aufeinander aufgepasst. Zur Technokultur gehöre dieses Aufeinanderaufpassen genauso wie der Bass. Durch Polizeipräsenz fühlten sich Menschen jedoch in diesem Schutzraum gestört.

Doch die Polizei, so sieht es aus, sitzt erst mal am längeren Hebel. Und der wird bald noch länger: Mecklenburg-Vorpommern bekommt ein neues Polizeigesetz, und wie in vielen anderen Bundesländern werden auch hier Kompetenzen ausgeweitet. Unter anderem sieht der Gesetzentwurf die sogenannte Quellen-Telekommunikationsüberwachung zur Gefahrenabwehr vor: Dabei werden Chats auf dem Smartphone durch Spähprogramme mitgelesen.

Der Konflikt zwischen einer staatlichen Ordnungsmacht, die sich immer weitere Befugnisse schafft, und linksalternativen Gruppen, die ihre Freiräume bedroht sehen, beschränkt sich auch deshalb nicht auf dieses eine Festival.

CDU-Bürgermeister «stinksauer»

Am Mittwoch, einen Tag nach der Pressekonferenz des Polizeipräsidenten, hat der Kulturkosmos Müritz e.V. ebenfalls eingeladen, um seine Sicht der Dinge darzustellen. Auch der Bürgermeister von Mirow, Henry Tesch (CDU), ist da. Der ehemalige Bildungsminister von Mecklenburg-Vorpommern sagt: «Es reicht mir jetzt langsam mal nach 20 bis 30 Jahren, dass man immer wieder Kulturen kaputt macht und hinterher wieder was über ‚den Osten‘ schreibt.» Er sei «stinksauer».

Der Anwalt des Kulturkosmos stellt klar: Sie bewegten sich nicht, wie vom Polizeipräsidenten behauptet, ausserhalb der Rechtsordnung – sie hätten nur eine andere Rechtsauffassung. Nämlich die, dass es für eine anlasslose Polizeipräsenz auf dem Festival keine Rechtsgrundlage gebe. Der Leiter des Ordnungsdienstes sagt: Natürlich werden sie der Polizei aufmachen, wenn sie begründet hereinwolle.

«Es reicht mir jetzt langsam mal nach 20 bis 30 Jahren, dass man immer wieder Kulturen kaputt macht und hinterher wieder was über ‹den Osten› schreibt.»

Henry Tesch (CDU)

Am Tag zuvor hatte der CDU-Landrat des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte, Heiko Kärger, gesagt, die Fusion sei «Bestandteil der Kultur unseres Landkreises», und fügte etwas schwammig hinzu: «Jetzt kann man natürlich fragen: warum ändert sich manchmal was? Auch in der Welt ändert sich manches.»

Und auch die Fusion ändert sich. Die Veranstalter erhöhten Preise, weil sie sonst nicht über die Runden gekommen wären. Sie führten das Losverfahren ein, weil viel mehr Menschen Tickets haben wollten, als sie anzubieten hatten. Sie stellten Flutlicht an den Zäunen auf und Sicherheitsteams zusammen, die ticketlose Menschen vom Klettern abhalten sollten. Schon die Fusion von 2014 war nicht mehr die Fusion von 2004. Sondern voller, kommerzieller, organisierter. Aber sie war immer noch ein sehr grosser Freiraum.

fusion festival 2016

Die Turmbühne des Fusion Festival 2016. Bild: fusion

Wenn es wirklich allein um die Sicherheit auf dem Festival ginge, wäre die Lösung einfach: Die Veranstalter erfüllen alle Auflagen, von einer Beschallungsanlage, um im Notfall alle Feiernden zu informieren, bis hin zu einer detailreichen Auflistung, welche Ordnerinnen wann und wo im Einsatz sind. Im Gegenzug bleibt die Polizei in einer mobilen Wache vor dem Gelände. Dort ist sie für die Besucher schnell erreichbar und kann im Notfall auf das Gelände.

Was die Beamten mit einer Dauerpräsenz auf dem Festival konkret für die Sicherheit erreichen würden, darauf ist der Polizeipräsident bisher eine Erklärung schuldig geblieben. Selbstverständlich könne die Polizei mit ihrer Anwesenheit «einen Anschlag oder geplante Straftaten nicht zwingend verhindern», sagte Nils Hoffmann-Ritterbusch. «Aber wir wissen auch: Präsenz hemmt.» Das würden die Veranstalter und Besucher der Fusion wohl auch unterschreiben.

Es könnte die letzte Fusion sein

Momentan sieht es eher nach Eskalation aus. Etwa 1'000 Einsatzkräfte könnte die Polizei für das Festival zusammenziehen. Das legt zumindest die Anfrage der Polizei bei einem Ausstatter für Mannschaftsküchen in der Gegend nahe, und Hoffmann-Ritterbusch dementiert das nicht. «Wenn wir gemeinsam kooperativ ein Sicherheitskonzept aufgestellt hätten, hätte ich gesagt, brauchen wir wahrscheinlich keinen [Beamten] mehr als gestern», sagt er. Aber: «Wenn wir damit rechnen müssen, dass Dynamiken erzeugt werden, die nicht zu kontrollieren sind, kann ich ja nicht mit hundert Mann kommen.» Er weiss, dass er Eskalation provoziert und geht offenbar davon aus, die Machtprobe knapp gewinnen zu können.

Die Veranstalter haben nun bis zum 16. Mai Zeit, die Mängel zu beheben. Weil sie sich nach wie vor weigern, die Polizeiwache auf dem Gelände zu erlauben, wird das Festival wohl erst einmal nicht genehmigt, wenn es nicht vorher noch einen Kompromiss gibt. Die Veranstalter haben angekündigt, sich dann durch alle juristischen Instanzen wehren zu wollen. Eines ist sicher: Wenn die Polizei ihre Präsenz auf dem Festival erzwingt, wird das die letzte Fusion gewesen sein. Das sagen die Veranstalter, und das sagen die mittlerweile fast Hunderttausend Unterschriften für die Petition.

Dieser Artikel wurde zuerst auf Zeit Online veröffentlicht. Watson hat eventuell Überschriften und Zwischenüberschriften verändert. Hier geht’s zum Original.

Die besten Bilder des Burning Man Festivals 2017

Street Parade: Was wäre noch schweizerischer?

Play Icon

Das könnte dich auch interessieren:

«Dieses Land ist beinahe am Ende»: Grossbritannien wählt – und ist zerrissen

Link zum Artikel

Die grösste Überraschung bei «Jumanji 2»? Sie haben es nicht (ganz) verbockt!

Link zum Artikel

Die Grossen in der Champions League unter sich – jetzt haben sie, was sie immer wollten

Link zum Artikel

Wann ist krank wirklich krank?

Link zum Artikel

Eine Enttäuschung für Cassis und Rytz. Nun darf es nicht einfach so weitergehen

Link zum Artikel

So würde Online-Shopping im «Real Life» aussehen

präsentiert vonMarkenlogo
Link zum Artikel

Die Generation Z bestimmt die grössten globalen Probleme – und es ist nicht nur das Klima

Link zum Artikel

Ta-ta-ta-taaaa: PICDUMP Nummer 300 ist da! 🎉

Link zum Artikel

SBB-Chef Ducrot ist der «Anti-Meyer» – aber mit einem dicken Tolggen im Reinheft

Link zum Artikel

Lehrer M. zur Pisa-Studie: «Schüler erzählen mir fast triumphierend, dass sie nicht lesen»

Link zum Artikel

Toiletgate im Weissen Haus: Wegen Trumps Klo-Tirade lacht das Internet Tränen

Link zum Artikel

Stell dir deine Pizza zusammen und wir sagen dir, ob du Gourmet oder Banause bist

Link zum Artikel

8 Zeichnungen des ersten Terrorhäftlings, die zeigen, wie die Amerikaner folterten

Link zum Artikel

Glück vor Geld – Island treibt Wirtschaft der Zukunft voran

Link zum Artikel

Shaqiri erhält nach Traum-Comeback ein Sonderlob von Klopp – und eine Entschuldigung

Link zum Artikel

Ho ho ho! Der Bundesrat schnürt das Budgetpäckli: Dafür gibt er am meisten Geld aus

Link zum Artikel

Das beste Kamera-Handy gibt's jetzt in der Schweiz – wir haben es getestet

Link zum Artikel

Diese Schweizer Organisationen erhalten am meisten Spendengelder

Link zum Artikel

TikTok zensiert Videos von Menschen mit Behinderung – um sie vor Mobbing zu schützen 🤔

Link zum Artikel

Wegen «Wildwest-Modell» von Uber & Co. – warum bald Millionen in den AHV-Kassen fehlen

Link zum Artikel

Alphabet Inc. – das macht der Mega-Konzern hinter Google wirklich

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Das könnte dich auch interessieren:

«Dieses Land ist beinahe am Ende»: Grossbritannien wählt – und ist zerrissen

67
Link zum Artikel

Die grösste Überraschung bei «Jumanji 2»? Sie haben es nicht (ganz) verbockt!

6
Link zum Artikel

Die Grossen in der Champions League unter sich – jetzt haben sie, was sie immer wollten

53
Link zum Artikel

Wann ist krank wirklich krank?

105
Link zum Artikel

Eine Enttäuschung für Cassis und Rytz. Nun darf es nicht einfach so weitergehen

105
Link zum Artikel

So würde Online-Shopping im «Real Life» aussehen

10
Link zum Artikel

Die Generation Z bestimmt die grössten globalen Probleme – und es ist nicht nur das Klima

28
Link zum Artikel

Ta-ta-ta-taaaa: PICDUMP Nummer 300 ist da! 🎉

180
Link zum Artikel

SBB-Chef Ducrot ist der «Anti-Meyer» – aber mit einem dicken Tolggen im Reinheft

52
Link zum Artikel

Lehrer M. zur Pisa-Studie: «Schüler erzählen mir fast triumphierend, dass sie nicht lesen»

157
Link zum Artikel

Toiletgate im Weissen Haus: Wegen Trumps Klo-Tirade lacht das Internet Tränen

48
Link zum Artikel

Stell dir deine Pizza zusammen und wir sagen dir, ob du Gourmet oder Banause bist

158
Link zum Artikel

8 Zeichnungen des ersten Terrorhäftlings, die zeigen, wie die Amerikaner folterten

229
Link zum Artikel

Glück vor Geld – Island treibt Wirtschaft der Zukunft voran

103
Link zum Artikel

Shaqiri erhält nach Traum-Comeback ein Sonderlob von Klopp – und eine Entschuldigung

22
Link zum Artikel

Ho ho ho! Der Bundesrat schnürt das Budgetpäckli: Dafür gibt er am meisten Geld aus

62
Link zum Artikel

Das beste Kamera-Handy gibt's jetzt in der Schweiz – wir haben es getestet

33
Link zum Artikel

Diese Schweizer Organisationen erhalten am meisten Spendengelder

15
Link zum Artikel

TikTok zensiert Videos von Menschen mit Behinderung – um sie vor Mobbing zu schützen 🤔

6
Link zum Artikel

Wegen «Wildwest-Modell» von Uber & Co. – warum bald Millionen in den AHV-Kassen fehlen

31
Link zum Artikel

Alphabet Inc. – das macht der Mega-Konzern hinter Google wirklich

0
Link zum Artikel

Das könnte dich auch interessieren:

«Dieses Land ist beinahe am Ende»: Grossbritannien wählt – und ist zerrissen

67
Link zum Artikel

Die grösste Überraschung bei «Jumanji 2»? Sie haben es nicht (ganz) verbockt!

6
Link zum Artikel

Die Grossen in der Champions League unter sich – jetzt haben sie, was sie immer wollten

53
Link zum Artikel

Wann ist krank wirklich krank?

105
Link zum Artikel

Eine Enttäuschung für Cassis und Rytz. Nun darf es nicht einfach so weitergehen

105
Link zum Artikel

So würde Online-Shopping im «Real Life» aussehen

10
Link zum Artikel

Die Generation Z bestimmt die grössten globalen Probleme – und es ist nicht nur das Klima

28
Link zum Artikel

Ta-ta-ta-taaaa: PICDUMP Nummer 300 ist da! 🎉

180
Link zum Artikel

SBB-Chef Ducrot ist der «Anti-Meyer» – aber mit einem dicken Tolggen im Reinheft

52
Link zum Artikel

Lehrer M. zur Pisa-Studie: «Schüler erzählen mir fast triumphierend, dass sie nicht lesen»

157
Link zum Artikel

Toiletgate im Weissen Haus: Wegen Trumps Klo-Tirade lacht das Internet Tränen

48
Link zum Artikel

Stell dir deine Pizza zusammen und wir sagen dir, ob du Gourmet oder Banause bist

158
Link zum Artikel

8 Zeichnungen des ersten Terrorhäftlings, die zeigen, wie die Amerikaner folterten

229
Link zum Artikel

Glück vor Geld – Island treibt Wirtschaft der Zukunft voran

103
Link zum Artikel

Shaqiri erhält nach Traum-Comeback ein Sonderlob von Klopp – und eine Entschuldigung

22
Link zum Artikel

Ho ho ho! Der Bundesrat schnürt das Budgetpäckli: Dafür gibt er am meisten Geld aus

62
Link zum Artikel

Das beste Kamera-Handy gibt's jetzt in der Schweiz – wir haben es getestet

33
Link zum Artikel

Diese Schweizer Organisationen erhalten am meisten Spendengelder

15
Link zum Artikel

TikTok zensiert Videos von Menschen mit Behinderung – um sie vor Mobbing zu schützen 🤔

6
Link zum Artikel

Wegen «Wildwest-Modell» von Uber & Co. – warum bald Millionen in den AHV-Kassen fehlen

31
Link zum Artikel

Alphabet Inc. – das macht der Mega-Konzern hinter Google wirklich

0
Link zum Artikel

Abonniere unseren Newsletter

33
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
33Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • lukas. 09.05.2019 21:07
    Highlight Highlight jetzt hätte ich endlich wieder mal ein ticket ergattert und jetzt das... :(
    ich war schon auf vielen festivals, aber die fusion ist unvergleichlich und wer noch nie da war, kann sich das auch nicht vorstellen. keine sponsoren, keine werbung, keine gewalt und eine woche pure crazyness mit top lineup rundum die uhr. z.b. der gurten ist da eine kleine, lahme werbeveranstaltung dagegen ;)

    schlimm, dass anscheinend eine einzelne person willkürlich darüber entscheiden kann... und polizeikontrollen gab es zum/vom festival (im grossen stil), schon lange, sollte eigentlich reichen.
  • Altruide 09.05.2019 20:40
    Highlight Highlight Etwas Funktionierendes aus Prinzip kaputt machen, kennt man sonst nur von kleinen beleidigten Kindern 😐🙈
  • Beba 09.05.2019 20:30
    Highlight Highlight Ich mag keine Linken, aber bei einem Festival mit 70'000 Leuten im Rekordjahr 7 Gewalttaten...
    Das braucht jetzt wirklich keine Polizei!
    Kontrolliert vor der Abreise Alkohol und Drogen und lasst den Rest gut sein!

    Ein Notfall-/ Evakuierungsplan sollte jedoch vorhanden sein.
    • YourRealityisNotMyReality 10.05.2019 09:23
      Highlight Highlight Ich mag keine Personen die Linke nicht mögen, aber ich mag deinen Kommentar.
  • Hochen 09.05.2019 16:31
    Highlight Highlight Eine Schande was hier passiert!
  • Ratzupaltuff 09.05.2019 15:38
    Highlight Highlight Wenn ich so ans Greenfield denke...Sind mir noch nei Polizisten aufgefallen. Natürlich ist es etwas kleiner.

    aber wenn ich das so Lese, dann kommt es mir schon so vor als wolle die Polizei einfach mit dem Fuss in die Türe.

    1000 Polizisten? Warum? Um beim kleinsten etwas mit 1000 Mann auf die Festival TN zu Stürmen, um dann zu sagen "Ja die linken sind Gewaltbereit".

    Ich bin kein Fan von links außen ebenso wenig wie von rechts außen! Aber es kommt mir nun hier wirklich so vor als müsste man notfalls mit Gewalt beweisen das die Linken gewaltbereit sind.
  • Lucida Sans 09.05.2019 14:53
    Highlight Highlight Ist das Festival zu wenig braun?
  • DemonCore 09.05.2019 14:29
    Highlight Highlight "[...] als weisser Mann [...] kaum negative Erfahrungen mit der Polizei gemacht hat"

    Es geht nichts über etwas Alltags-Rassismus.
  • Arneis 09.05.2019 13:44
    Highlight Highlight 1000! Polizisten
    Da gäbe es ja in jeder Stadt Krawall
  • Bandito 09.05.2019 13:27
    Highlight Highlight Genau, lieber keine Fusion als Polizei auf dem Gelände.

  • Duweisches 09.05.2019 13:20
    Highlight Highlight Unter dem Vorwand, unsere Kultur zu schützen, wird populistische Politik betrieben, nur um dann unsere Kultur einzuschränken.
    Einfach nur traurig...
  • IZO 09.05.2019 12:40
    Highlight Highlight Einfach nur Schade, das Bundesland könnte die Finanzen sicher besser einsetzen 🙁
  • Töfflifahrer 09.05.2019 12:38
    Highlight Highlight Bezüglich Überwachung, da bekommen ehemalige Stasi Gesellen schon ganz feuchte Augen und werden echt neidisch was die im Westen mittlerweile durchziehen. Das alles dann auch noch basierend auf Gesetzen. Dazu reicht ein einziges Wort, Terrorbekämpfung. Ist doch toll nicht!
  • D(r)ummer 09.05.2019 12:31
    Highlight Highlight Realer Irrsinn kann ich da nur sagen.

  • Bobby_B 09.05.2019 12:22
    Highlight Highlight Wir sind alle friedlich, nur nicht zur Polizei. Alle Menschen sind gleich, nur nicht Polizisten. Bla bla
    Am Greenfield fehlte einem Kollegen Filterpapier und ich fragte daraufhin total betrunken einen Polizist ob ich nicht eine Visitenkarte von ihm haben könnte. Er schmunzelte und gab mir eine Visitenkarte.
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 09.05.2019 13:51
      Highlight Highlight Die Schweiz ist nicht Deutschland.
      War schon öfters mit deutschen Polizisten, die hier Ferien machten, an Openairs.
      Für die war es ziemlich unverständlich, dass man so offen und locker mit Gras umgeht.
      Die Festivals haben sie trotzdem in vollen Zügen genossen.
    • EvilBetty 09.05.2019 14:03
      Highlight Highlight Polizei St. Gallen und Polizei MeckPomm ist jetzt vielleicht schon nicht ganz das selbe ;-)
  • Demo78 09.05.2019 12:21
    Highlight Highlight Da unterscheidet sich die Schweiz massiv zu anderen Länder, Polizeipräsenz sprich einen Polizeiposten auf nem geschlossenen Anlass gibt es nicht, zum Glück denke ich😜
    • Shlomo 09.05.2019 14:07
      Highlight Highlight Am Openair St. Gallen zum Beispiel hat es leider jedemenge Polizei und Grenzwacht.
    • Demo78 09.05.2019 14:34
      Highlight Highlight @ Shlomo Streifenhörnchen oder Zivilfahnder?
      War wohl zu lange nicht mehr an einem grösseren Openair 🙊🤷🏻‍♂️
    • gigus 09.05.2019 16:00
      Highlight Highlight Am OA Frauenfeld gibts auch ne Polizeiwache. Wenn man sich aber die Besucherzahlen der beiden Festivals unter Miteinbezug deren Gewalt- und Drogendelikten vor Augen hält, spricht letztlich nichts für eine Polizeiwache auf dem Gelände.
  • nöd ganz. klar #161! 09.05.2019 12:21
    Highlight Highlight Lärz ❤️ Bitte, lasst die Fusion nicht sterben. Ein wunderbares, friedliches und kreatives Utopia, welches mich und tausende andere nachhaltig geprägt hat.
  • El Vals del Obrero 09.05.2019 12:15
    Highlight Highlight Wäre es stattdessen ein Rechtsrock-Festival wäre es der Polizei wohl ziemlich egal ...
    • D(r)ummer 09.05.2019 12:30
      Highlight Highlight Jup, weil da die Polizei ja schon (durch Teilnehmer) anwesend wäre.
    • Dominik Treier 09.05.2019 12:35
      Highlight Highlight Denke ich nicht, ich glaube einfach da wollte die Polizei nicht anwesend sein wollen... Weiterleben und so...
    • DemonCore 09.05.2019 14:29
      Highlight Highlight "[...] als weisser Mann [...] kaum negative Erfahrungen mit der Polizei gemacht hat"

      Es geht nichts über etwas Alltags-Rassismus.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gogl Vogl 09.05.2019 12:06
    Highlight Highlight Polizeiwache mitten auf den Main-Floor aufstellen und die Toiletten für die Polizei ausserhalb des Geländes aufstellen etc. Scheisse bauen können die schön draussen.

    Lasst sie rennen bis zum Flennen!

    Mal gucken wie lange die das aushalten.

    FUSION FTW!
  • Laborchef Dr. Klenk 09.05.2019 11:59
    Highlight Highlight Ihr wollt ein Festival verhindern? Ich hätte hier einen besseren Vorschlag:

    Play Icon


    Erschreckendes Nazi-Gedankengut, dass hier frei herausposaunt wird. Unter dem Vorwand der freien Meinungsäusserung.
    • Score 09.05.2019 14:00
      Highlight Highlight Naja ich bin ja einverstanden. Aber in diesem Zusammenhang hinkt der Vergleich weil man im Video ja sieht dass die Polizei vor Ort ist und auch Kontrollen und Anzeigen macht. Und das ist es ja was die Fusion nicht will. Ich mein das jetzt absolut Wertfrei und wirklich vergleichbar sind die beiden Anlässe ja wirklich nicht. Das eine ist ein ganz klar Politischer anlass, das andere ein Festival
  • Käpt'n Hinkebein 09.05.2019 11:58
    Highlight Highlight Lasst doch die Leute feiern.

    Kontrolliert von mir aus die Zu- und Abfahrt strikt, seid bereit, falls irgendwas ist - aber lasst die Leute feiern. Die tun ja niemandem was.

SPD-Parteitag: Gut gemacht, Genossen!

Die SPD hätte die Regierung sprengen können. Oder sich selbst aufspalten. Beides blieb vorerst aus. Vom Vize-Kanzler bis zum Juso-Chef: Alle haben daran Anteil.

Eines ist klar: Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans polarisieren. Die einen werfen der neuen SPD-Führung vor, realitätsfern und unprofessionell zu sein. Andere kritisieren, dass die neuen Vorsitzenden zu schnell von ihren weitreichenden Forderungen aus dem innerparteilichen Wahlkampf abgerückt sind. Die dritten sind sich sicher, dass der auf dem Parteitag gefundene Kompromiss nicht tragfähig sein wird. 

Tatsächlich lässt sich nach zwei Tagen SPD-Parteitag feststellen: Diesem Anfang wohnt …

Artikel lesen
Link zum Artikel