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President Donald Trump arrives to speak at a campaign rally at the Santa Ana Star Center, Monday, Sept. 16, 2019, in Rio Rancho, N.M. (AP Photo/Evan Vucci)
Donald Trump

Wenn diese Vorwürfe gegen den Präsidenten, sollten sie sich im Detail erhärten, nicht ein Impeachment rechtfertigen – was dann? Bild: AP

Donald Trump: Skrupellos bis zum Ende

Der Skandalanruf des US-Präsidenten in der Ukraine zeigt: Donald Trump ist eine Gefahr, solange er im Amt ist. So darf es eigentlich nicht weitergehen. Wird es aber.

Carsten Luther / Zeit Online



Ein Artikel von

Zeit Online

Donald Trump kann jede Hilfe gebrauchen. Auf die Politik des US-Präsidenten trifft das schon lange zu: Seine mexikanische Grenzmauer gegen Einwanderer, sein Handelskrieg gegen China, überhaupt seine aussenpolitische Krawallstrategie in vielen Konflikten, die er zum Teil selbst verschlimmert oder sogar begonnen hat – all das entspringt ja mehr einem leidlich scharfen Instinkt als einer umfassenden Einsicht in komplexe Zusammenhänge. Andere müssen dann sehen, dass sie das Beste daraus machen. Unbestritten ist allerdings Trumps Talent, die Schwächen seiner Gegner oder auch des demokratischen Systems zu erkennen und für sich auszunutzen, wenn es seinen Zielen dient.

Das ist auch in der aktuellen Affäre um den möglicherweise erpresserischen Anruf des US-Präsidenten in der Ukraine so. Sie macht einmal mehr deutlich, wie weit Trump bereit ist zu gehen – und wie weit man ihn gehen lässt. Er fürchtet um seine Macht, auch das zeigt der offensichtliche Wunsch, ausländische Regierungen gegen politische Gegner einzuspannen. Und solange er sie hat, wird er sie rücksichtslos einsetzen.

Selten war so klar zu sehen: Die Gefahr, die Trump bedeutet, ist erst vorbei, wenn er weg ist – sei es per Amtsenthebung oder bei der Wahl im kommenden Jahr.

Trump versteht das Problem nicht

Eine Erkenntnis, die sich nach den Enthüllungen der vergangenen Tage aufdrängt, ist simpel: Trump hat tatsächlich Angst vor Joe Biden, der zuletzt die besten Chancen hatte, 2020 für die Demokraten gegen ihn anzutreten. Und der den Präsidenten schlagen könnte, wenn man so früh im Wahlkampf überhaupt etwas auf solche Umfragen geben will. Trumps öffentliche Angriffe auf Biden haben schon früh davon gezeugt, dass er in ihm eine Bedrohung sieht.

Eine völlig andere Dimension ist es, die ukrainische Regierung unter Druck zu setzen, damit gegen Biden oder seinen Sohn ermittelt wird – wegen Vorwürfen, die längst ausgeräumt sind. Vollends über jedes Mass hinaus ginge es, sollte der US-Präsident gegenüber seinem Amtskollegen in der Ukraine die Freigabe zugesagter Mittel an seine Hilfe in dieser schmutzigen Sache geknüpft haben, wie spekuliert wird. Dass die ukrainische Regierung ihrerseits von einem solchen Ablauf bislang nichts wissen will, ist verständlich, sie muss jetzt sehr vorsichtig sein.

«Ich bin dahin gegangen, um Schmutz über Joe Biden zu finden»

Rudy Giuliani

Eine andere Erkenntnis, die nach mehr als zweieinhalb Jahren im Amt kaum überraschen kann: Trump selbst sieht an seinem Vorgehen überhaupt nichts Verwerfliches. In Washington kämpfen die demokratischen Abgeordneten im zuständigen Kongressausschuss darum, die interne Beschwerde eines Geheimdienstmitarbeiters einzusehen, die den Generalinspekteur auf «ernstes Fehlverhalten» aufmerksam machte, nun aber zurückgehalten wird. Doch während seine politischen Gegnerinnen und Gegner noch die Fakten hinter den kolportierten Vorwürfen einfordern, gibt der US-Präsident im Grunde schamlos alles zu. Ja, er habe mit Wolodomyr Selenskyj über die Bidens gesprochen, und darüber, was Leute wie der damalige Vizepräsident und sein Sohn zur Korruption in der Ukraine beitrügen, räumte er gegenüber Reporterinnen und Reportern inzwischen ein.

Auch Trumps persönlicher Anwalt Rudy Giuliani hält mit den Zielen seiner Mission in der Ukraine nicht hinter dem Berg: «Ich bin dahin gegangen, um Schmutz über Joe Biden zu finden», sagte er in einem Gespräch auf Fox News. Zuvor hatte er bereits in einem CNN-Interview nach einigem Hin und Her bestätigt, dass er in der Ukraine darauf gedrängt hatte, gegen Biden zu ermitteln: «Natürlich tat ich das.»

Aber Trump, Giuliani und manche, die den US-Präsidenten jetzt verteidigen, gehen noch einen deutlichen Schritt weiter. Schnell sind wieder einmal nur alle anderen die Bösen: die Fake-Medien, die sich alles Mögliche ausdenken, um ihm zu schaden. Die Geheimdienste, die sich ja ohnehin von Beginn an gegen ihn verschworen haben. Und eben die Bidens, deren schmierige Geschäfte und politische Machenschaften der eigentliche Skandal sein sollen. Selbst Aussenminister Mike Pompeo schwenkte am Wochenende auf diese Linie ein: Wenn Biden sich unangemessen verhalten, seinen Sohn geschützt und auf korrupte Weise bei der ukrainischen Regierung interveniert habe, «dann denke ich, müssen wir dem auf den Grund gehen», sagte er in einem Gespräch auf ABC.

Nichts davon muss wahr sein, damit es funktioniert. Irgendetwas wird schon hängen bleiben, ist die Devise. Für den härtesten Kern der Trump-Anhänger ist dieses Narrativ ja auch längst gelebte Realität. Da mag die Arbeit des Sonderermittlers Robert Mueller klar belegt haben, wie Russland versuchte, die Präsidentenwahl 2016 zu beeinflussen. Und Trump wurde dabei eben nicht von allen Verdachtsmomenten einer möglichen Zusammenarbeit zu diesem Zweck freigesprochen, ganz zu schweigen von vielen weiteren Untersuchungen fragwürdiger Vorgänge, die noch laufen. Doch für Trump und die Seinen bleibt das alles eine Hexenjagd. Sie sehen nicht nur inhaltlich in Joe Biden die neue Hillary Clinton.

President-elect Donald Trump, right, and former New York Mayor Rudy Giuliani pose for photographs as Giuliani arrives at the Trump National Golf Club Bedminster clubhouse, Sunday, Nov. 20, 2016, in Bedminster, N.J.. (AP Photo/Carolyn Kaster)

Trumps Anwalt Rudy Giuliani gibt dem Präsidenten stets Rückendeckung. Bild: AP/AP

Wie sehr es Biden schaden kann, wenn Trump seinen eigenen Skandal nun einfach auf ihn umlenkt, ist kaum abzusehen. Das Feld der Bewerber um die Präsidentschaftskandidatur ist noch sehr gross, Elizabeth Warren beispielsweise holte zuletzt mächtig auf, und der frühere Vizepräsident könnte bestimmt Besseres für seine Kampagne tun, als lästige Reporterfragen über seinen Sohn und die Ukraine abzubügeln. In der Vorwahl der Demokraten mag es noch keine direkte Rolle spielen, sobald es gegen Trump geht, kann das Thema eine Schwäche sein. Biden sieht in diesen Tagen zwar mehr denn je wie ein potenter Gegner für Trump aus, wenn der eingeschüchterte Präsident so brutal gegen ihn austeilt. Aber genau das kann auch neue Zweifel wecken: Hat er wirklich das Zeug dazu, ihn zu besiegen?

Willige Helfer, zaghafte Gegner

Die Frage nach einer möglichen Amtsenthebung Trumps schliesslich wird mit dieser Ukraine-Affäre wohl endgültig unvermeidlich. In der Sache ist sie eigentlich schnell entschieden: Wenn diese Vorwürfe gegen den Präsidenten, sollten sie sich im Detail erhärten, nicht ein Impeachment rechtfertigen – was dann?

So darf es nicht weitergehen, das könnten in den kommenden Tagen und Wochen auch immer mehr Demokraten erkennen, so berechtigt alle Stimmen sind, die zur Vorsicht mit diesem Instrument mahnen. Es wird einen Punkt geben, an dem es nicht mehr darum gehen kann, ob ein solches Verfahren angesichts der prinzipienlosen Gefolgschaft der Republikaner für Trump überhaupt Aussicht auf Erfolg hat. Oder ob es vielleicht die Chancen bei der Wahl 2020 schmälert, weil es Trumps Hexenjagd-Fantasie nur wieder aufs Neue mit Leben erfüllt. Es wird dann um den Wesenskern der amerikanischen Demokratie gehen, und dieser Punkt scheint nicht mehr weit entfernt.

Doch die Demokraten sind zaghaft, und die Republikaner ertragen den Schmerz, sich diesem Präsidenten derart ausgeliefert zu haben, fast ausnahmslos schweigend. Wenn sie nicht gleich aktiv noch Trumps schäbigstes Handeln normalisieren und sich zu seinen willigen Helfern machen. Man darf sich fragen, wie das auszuhalten ist, bei alldem zuzuschauen und zu wissen: So darf es nicht weitergehen. Und doch zu ahnen, es wird so weitergehen. Bis es irgendwann vorbei ist.

Dieser Artikel wurde zuerst auf Zeit Online veröffentlicht. Watson hat eventuell Überschriften und Zwischenüberschriften verändert. Hier geht’s zum Original.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Gawayn 24.09.2019 13:12
    Highlight Highlight Diese Zumutung eines Presi, führt sich wie ein rotznasiger Rüpel Bengel auf.

    Man hätte den nie und nimmer wählen dürfen.

    Denn genauso wird es weiter gehen.
    Wie ein Rotzbengel sich aus Gewohnheit immer gegen Regeln stellt. So lange man ihn nicht Grenzen aufzeigt, wird der immer weiter testen und Grenzen suchen.

    Bis das Gesetz, eines Tages die Grenzen aufzeigt.
    Darüber, ist Trumpel aber schon lange hinaus.

    Wie schon vor Jahren gesagt.
    Er war und ist die falsche Wahl.
    Auch wird er immer weiter machen.
    Bis man ihm das Handwerk legt...
  • Denk-mal 24.09.2019 12:36
    Highlight Highlight Wäre eigentlich interessant, was man über T. so alles liest, wenn man hören könnte, was mal sein Testament so alles hergibt.
  • FITO 24.09.2019 12:12
    Highlight Highlight Bei solchen Typen hilft wirklich nur noch Hulk.
    Benutzer Bildabspielen
  • Yorik2010 24.09.2019 10:49
    Highlight Highlight Trump und sein Anwalt. Hier haben sich zwei Blödmänner gefunden!
  • homo sapiens melior 24.09.2019 10:00
    Highlight Highlight Wenn etwas funktioniert bestehen die einzigen Erneuerungen darin, jeweils zaghaft auf dem bereits Etablierten aufzubauen. Es heisst, dass nur aus Chaos wahrhaft Neues entstehen kann. Und wir brauchen wahrhaft Neues. So gibt dieser asoziale Machiavellist der Welt vielleicht - ungewollt und unabsichtlich - eine Chance auf echte Veränderung. Aber erst wenn er weg ist!
    Vorausgesetzt, man kann ihn überhaupt noch loswerden. Er wird garantiert jedes Mittel einsetzen, um an der Macht zu bleiben. Wie seine Vorbilder Erdogan, Putin, Jong-un oder Jinping.
  • Fischra 24.09.2019 09:55
    Highlight Highlight Wanted:
    Benutzer Bild
  • P. Silie 24.09.2019 09:43
    Highlight Highlight Es wird langsam nur noch peinlich - die Doppelmoral trieft dem Schreiberling dieses Zeit-Pamphlets aus allen Poren.

    Natürlich finde auch ich den Stil von Trump mehr als bedenklich und der Versuch, Schmutz gegen Biden in der Ukraine finden zu wollen moralisch ebenfalls äusserst fragwürdig.

    Clinton hat 30 mio USD ausgegeben um Material gegen Trump zu finden. Biden hat vermutlich 1 mia. USD an Kreditgarantien an die Ukraine zurückgehalten um seinen Sohn zu schützen... Nein! Es macht Trump nicht besser. Aber die anderen sind um keinen Deut besser!
    • Basti Spiesser 24.09.2019 12:16
      Highlight Highlight @input genau das was Biden gemacht hat, daher Doppelmoral auf beiden Seiten...
    • P. Silie 24.09.2019 12:38
      Highlight Highlight @ Input: Ich stelle all Ihre Aussagen überhaupt nicht in Frage!

      Es geht mir auch nicht um Whataboutism, sondern darum, dass die Medien bei Hunter bzw. Joe Biden's USD 1 mia (übrigens ebenfalls Steuergelder) Fall fröhlich drüber hinwegsehen, während man alles mögliche tut, um Trump dranzubekommen.

      Dasselbe bei Clintons USD 30 mio (immerhin nur Spendengelder) Geschichte wo man Russen dazu bringen wollte, kompromittierendes Material gegen Trump zu liefern.

      Ich bin für lückenlose Aufklärung aller Fälle und ein Impeachment falls nötig.

      Hört bitte einfach auf mit diesem einseitigen Fingerzeigen!
    • Rene Goeckel 24.09.2019 13:43
      Highlight Highlight Stimmt. Larry Flynt vom Hustler Magazine hat 10 Mios geboten für some dirt gegen trump.
  • Dr. Unwichtig 24.09.2019 09:21
    Highlight Highlight Oje, oje. Beinahe schlimmer als Trump ist die zunehmend hysterisch werdende Presse. Da überbietet man sich in den immer gleichen Analysen, wie schrecklich der orange Typ im Weissen Haus doch ist. Dabei gibt gerade die Ära Trump einen faszinierenden Einblick in das Wechselspiel zwischen Politik und Medien in Washington. Bewusst und unbewusst aufgebaute Spielregeln brechen plötzlich weg, da klar wird, dass sich ein grosser Teil der Wähler völlig abgestumpft gegenüber den Ränkespielen in DC zeigt. Tragischerweise zu einem Zeitpunkt, da das Interesse durchaus angebracht wäre...
    • Gulasch 24.09.2019 12:05
      Highlight Highlight Ein sehr guter Input!
    • Dr. Unwichtig 24.09.2019 12:27
      Highlight Highlight Input: Nun, wenn du den Rest teilst, bin ich ja schon zufrieden 😀
      Deine Liste an trumpschen Verfehlungen ist korrekt und könnte noch (deutlich) ausgebaut werden. Aber: irritiert es dich nicht auch, dass KEIN EINZIGER dieser Verfehlungen auch nur im Ansatz so ausführlich thematisiert wurde, wie nun ein Telefongespräch mit der Ukraine? Weshalb? Weil es in Washington seit Jahrzehnten nicht mehr um Sachpolitik geht! Es wurde sorgfältig ein Konstrukt aus angeblichen „Werten“ aufgebaut ohne zu bemerken, wie hohl und sinnentleert dieses eigentlich ist. Trump ist die Quittung dafür.
  • joerckel 24.09.2019 09:05
    Highlight Highlight es gab mal einen Diktator welcher glaubte, Europa, ja die ganze Welt beherrschen zu müssen. Gott sei Dank ist es dann aber nicht dazu gekommen, denn dem österreichische Gefreite wurde nach langen Jahren der Garaus gemacht. So wird es auch mit dem Selbstdarsteller Trump ergehen, irgendwann wird auch der Rest der Welt merken, was für einen Kasperli die Amis mal zu ihrem Präsidenten erkoren haben. Irgendwann wird auch dieser Typ nicht mehr in der Öffentlichkeit auftreten können. Hoffen wir, dies wird bald der Fall sein.
  • Saerd neute 24.09.2019 08:53
    Highlight Highlight Es ist schon interessant wie die persönliche Meinung einen Bericht verändern kann.
    Wenn eine Person nicht symphatisch ist wird das Gleiche oft zum Gegenteil.
    Gespür für die Politik wird dann zu skrupellosem Machterhalt, friedensliebende Zurückhaltung wird zu Feigheit, freundliche Worte werden zur schmierigen Anbiederung usw. Mann kann geteilter Meinung über Trump sein, aber er kann machen was er will ist es schlecht.
    Beispiel Grenzmauer; viele haben vergessen dass Obama mit deren Bau begann.
    Beispiel Protektionismus; ist viel besser als totaler Freihandel.

  • anhinter 24.09.2019 08:42
    Highlight Highlight @Sauäschnörrli...ohne Kooperation kein Geld!! so einfach geht Erziehung...
  • Nik G. 24.09.2019 08:30
    Highlight Highlight Das tragische am ganzen ist, dass viele ältere Weisse Machtbessesene Männer das Gefühl haben, wenn Trump nichts passiert, passiert mir auch nichts. Sie handlen genau so dämlich und der Rest schaut zu.
  • zombie woof 24.09.2019 08:30
    Highlight Highlight Es ist ganz einfach, der Obergauner wird von zu vielen, maechtigen und ebenfalls geldgierigen, skrupellosen Gangstern geschuetzt. Trump ist nicht die Spitze von diesem Dreckhaufen, sondern ein willfaehriges Instrument.
  • Kaspar Floigen 24.09.2019 08:27
    Highlight Highlight Stupid Watergate
  • Vanessa_2107 24.09.2019 08:23
    Highlight Highlight Da Trump auch sehr ungesund lebt, kann man auch noch hoffen, dass von dieser Seite her etwas passieren wird. Auf jeden Fall, egal was sonst kommen wird, Trump wird sich mit aller Macht dagegen wehren, den Posten je überhaupt einmal zu räumen, denn auf ihn warten X-Verfahren. Solange er Präsident ist, ist er ja unanfechtbar. Ja, da haben sich die Amis einen schönen Alptraum als Commander in Chief gewählt.
  • Triple A 24.09.2019 08:22
    Highlight Highlight Einfach zum 🤮 - und trotzdem noch besser als autoritäre Staaten, die die Presse zum Schweigen brachten wie Russland und China.
    • P. Silie 24.09.2019 08:50
      Highlight Highlight Erschreckend, welch Geistes Kind die Damen und Herren der Blitzfraktion sind... Vielleicht solltet ihr mal 1 oder 2 Jahre irgendwo in Russland leben, und das nicht beim Novy Arbat in Moskau oder dem Nevsky in Piter, sondern irgendwo in Irkutsk, Tomsk oder Ufa oder gar irgendwo komplett in der Provinz.
  • Tavares 24.09.2019 08:21
    Highlight Highlight Das Kritische an der ganze Sache aus US-Sicht:
    Die Ukrainer sind die einzigen, welche genau wissen, was an diesem Telefonat besprochen wurde oder nicht. Falls das alles vorfiel, was spekuliert wurde, dann haben die Ukrainer nun eigentlich Trump "im Sack". Die können nun von Trump verlangen, was sie wollen oder sie gehen damit an die internationale Presse...

    Die Ukrainer haben also möglicherweise einen US-Präsidenten als Geisel.

    Man stelle sich das mal vor!
    • Juliet Bravo 24.09.2019 09:11
      Highlight Highlight Die US-Geheimdienste wissen das wohl auch ganz genau.
  • Dong 24.09.2019 08:15
    Highlight Highlight Manchmal hat man den Eindruck, die Journalisten hätten die letzten 16 Jahre vor Trump unter einem Stein verbracht!

    „Nichts davon muss wahr sein, damit es funktioniert.“ - der wohl wahrste Satz in diesem weinerlichen Artikel gilt aber eben für beide Filterbubbles. Dann doch lieber Löpfe.
  • MeinAluhutBrennt 24.09.2019 08:09
    Highlight Highlight Könnt ihr Bitte mal einen Bericht über die Atlantikbrücke verfassen zu deren Gründung und heutigen aktiven Mitglieder?

    Danke.
  • Hausmeister krause 24.09.2019 07:37
    Highlight Highlight Ich denke dass diese Ukraineaffäre eher für Biden schädlich ist. Immerhin hat die USA und die EU durch starken Druck die Entlassung des zuständigen Staatsanwalt herbeigeführt. Da Biden damals Vizepräsident ist es gut möglich dass er seinen Sohn mit allen möglichen Mitteln geschützt hat.
    • mutorintemporibus 24.09.2019 11:04
      Highlight Highlight Gedankenspiel: Wie würde auf Watson berichtet, wenn Trump jr. in einer ukranischen Stiftung tätig gewesen wäre? Würde da auch dem so korruptionslosen, wunderbar funktionerenden, ukranischen Rechtsstaat geglaubt, dass alle Vorwürfe haltlos sind?
  • malu 64 24.09.2019 07:35
    Highlight Highlight Ein wahrhaft präsidialer Verbrecher, der keine Grenzen kennt.
  • Sauäschnörrli 24.09.2019 07:31
    Highlight Highlight Die SVP lanciert einen Frontalangriff auf die humanitäre Tradition und alles was wir zu lesen kriegen ist ein weiterer Trump-Artikel. So sad.
    • Sauäschnörrli 24.09.2019 08:11
      Highlight Highlight Die SVP hat letzte Woche eine Initiative zur Prüfung eingereicht, mit der die Entwicklungszusammenarbeit zu gunsten der AHV auf Jährlich eine Milliarde verzichten müsste.


      https://m.tagesanzeiger.ch/articles/27060854
    • anhinter 24.09.2019 08:40
      Highlight Highlight Super...!! wer nicht kooperiert bei der Rückübernahme erhält kein Geld mehr...so einfach ist Erziehung !!
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 24.09.2019 08:45
      Highlight Highlight Nach dem von der SVP letztens noch groß herum getönt wurde, man müsse mehr vor Ort helfen.
      Einfach schizophren diese Partei.
    Weitere Antworten anzeigen
  • anhinter 24.09.2019 07:23
    Highlight Highlight Geil für die Journalisten..zum Glück gibt es Trump...was schreibt und macht ihr eigentlich wenn's den nicht mehr gibt?
  • Baba 24.09.2019 07:13
    Highlight Highlight Dieses Bild könnte in jedem Lexikon unter den Stichwörtern

    - Mafia oder
    - Machtmissbrauch

    stehen. Es gibt sicher noch mehr Begriffe, die passen - mir kommt aber kein einziger positiver in den Sinn....
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  • 獅鳥 lionbird 24.09.2019 07:13
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte bleibe beim Thema und beachte die Kommentarregeln.
  • schwuppdiwupp 24.09.2019 06:51
    Highlight Highlight This!
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    • mostindianer 24.09.2019 08:06
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  • DocShi 24.09.2019 06:45
    Highlight Highlight Donald Trump ist eine Gefahr, solange er im Amt ist. So darf es eigentlich nicht weitergehen. Wird es aber.

    Herr Löpfe, sehen Sie? So beginnt eine realistische Sicht der Dinge was Trump betrifft! Und nicht das Wunschdenken.
    • Victor Paulsen 24.09.2019 07:04
      Highlight Highlight Sorry aber ich sehe hier nirgends das dieser Artikel von Löpfe geschrieben wurde. Auch nicht untern seinen Artikeln
    • DocShi 24.09.2019 07:55
      Highlight Highlight Victor, lesen Sie regelmässig Watson? Anscheinend nicht oder Sie lesen nicht wer was schreibt.
      Ein grosser Teil der Artikel über Trump und warum er jetzt strauchelt, abtreten sollte etc. wurden von Herrn Löpfe geschrieben.
      Daher mein Kommentar.
    • Nevermind 24.09.2019 08:18
      Highlight Highlight Löpfes Standpunkt ist die funktionierende Demokratie welche sich an der Verfassung orientiert.
      Seine Artikel zeigen schön auf was in so einem Staat als nächstes geschehen müsste. Das dies selten bis nie eintrifft zeigt nur was aus Amerika geworden ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • tagomago 24.09.2019 06:41
    Highlight Highlight Biden ist eine Gefahr für Trump? Haben Sie den mal sprechen gehört???
    • Lunaral 24.09.2019 08:10
      Highlight Highlight Hast du Trump mal sprechen gehört? Jeder 5-Klässler hat einen grösseren Wortschatz 😉
    • Dr. Unwichtig 24.09.2019 08:22
      Highlight Highlight ...und jeder Politiker der westlichen Hemisphäre. Ausser Ueli Maurer, versteht sich...
    • tagomago 24.09.2019 16:14
      Highlight Highlight Trump hat sicher einen beschränkten Wortschatz aber im Vergleich zu Biden weiss man, was er gemeint hat und wovon er spricht.
  • Pana 24.09.2019 06:20
    Highlight Highlight Skrupellos ist ein gutes Wort. Faszinierend wie weit es Bullshitter im Leben schaffen können. Keine Skrupel, kein Mut, just full of shit. Ich hab jahrelang mit einem "Trump" gearbeitet. Irgendwann musste er seinen eigenen Tod vortäuschen. Es gibt nur Extreme. Deshalb kann ich mir das "friedlich abwählen" auch nicht vorstellen.
  • Denverclan 24.09.2019 06:15
    Highlight Highlight Irgendwann werden Trump-Artikel einfach nicht mehr gelesen. Jeden Tag Trump, Trump, Trump.....ist wie jeden Tag dasselbe Essen auf dem Tisch. Macht mal Pause, sammelt wirkliche hieb und stichfeste Beweise und kommt dann wieder. Kaum jemand mag diesen Menschen, aber das allein genügt eben nicht, es ist nicht verboten, ein ekliger Mensch zu sein, leider! Und vom hören sagen, lernt man lügen....
    • erkolino 24.09.2019 06:49
      Highlight Highlight Dann klick nicht drauf. So schwierig?
    • Denverclan 24.09.2019 08:11
      Highlight Highlight Ach erkolino, man klickt auf Watson, weil Watson sonst eigentlich mehr oder weniger gut ist! Dass dann der liebe Donald täglich ins Auge sticht, ist eine Zumutung und nutzt sich ab, irgendwann wird der Typ so normal konsumiert wie Coca Cola.....
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 24.09.2019 08:49
      Highlight Highlight @iisprinzässin
      Ich glaub eine bessere Antwort gibt es nicht. Zumindest nicht auf die Frage, wieso man die Artikel zu Trump liest. 😂
    Weitere Antworten anzeigen
  • Joe 'Barack America' Biden 24.09.2019 04:56
    Highlight Highlight "Doch die Demokraten sind zaghaft, und die Republikaner ertragen den Schmerz, sich diesem Präsidenten derart ausgeliefert zu haben, fast ausnahmslos schweigend."

    Die rational denkenden Menschen wollen einfach Beweise sehen, bevor sie handeln. Bringt diese und dann ist Trump erledigt.
    • Roman Loosli 24.09.2019 06:19
      Highlight Highlight Die indizielast ist erdrückend..
    • MarGo 24.09.2019 07:14
      Highlight Highlight Indizien sind leider keine Beweise...
    • Ohniznachtisbett 24.09.2019 07:26
      Highlight Highlight Die Indizien können noch so übel sein. Um einen Präsidenten loszuwerden braucht es Beweise und zwar mehr als hieb- und stichfeste. Interessant wäre es, wenn sowas wie Watergate passieren würde. Donnie würde wohl kaum zurücktreten. Gäbe es im Senat gut 20 GOP-Senatoren, die sich an ihren Eid erinnern würden oder würden sie Speichellecker bis zum Schluss bleiben?
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