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FILE - In this Feb. 20, 2020, file photo President Donald Trump arrives to speak at a campaign rally at The Broadmoor World Arena in Colorado Springs, Colo. As the economy faces a once-in-a-century recession, with more than 38 million people out of work, Trump is increasingly talking up a future recovery that probably won't materialize until after the November election. (AP Photo/Evan Vucci, File)
Donald Trump

Rund 40 Millionen Amerikanerinnen und Amerikaner haben in der Pandemie ihren Job verloren. Die Rezession schlägt sich auch in den Beliebtheitswerten nieder. Bild: AP

Donald Trump wird das Weisse Haus nicht kampflos verlassen

Die Krisen türmen sich, die Umfragen sehen mies aus: Donald Trump ist in Schwierigkeiten, und er weiss es. Ist die Abwahl des US-Präsidenten im November damit besiegelt?

Carsten Luther / Zeit Online



Ein Artikel von

Zeit Online

«Ich werde die Wahl leicht gewinnen», prahlte Donald Trump vor wenigen Tagen – wohlgemerkt auf die Frage von Journalisten, wie er der Aufruhr gegen Polizeigewalt und Rassismus im Land begegne. Da sahen die Umfragen schon schlecht aus für ihn und die Krisen türmten sich. In der Corona-Pandemie hat der US-Präsident augenscheinlich kapituliert, die Todesfälle durch das Virus liegen jenseits der 100'000.

Abermillionen Amerikaner sind in die Arbeitslosigkeit gerutscht, die Wirtschaft quält sich in tiefster Rezession. Jetzt noch die Wut auf den Strassen, der Trump nur seine eigene Wut entgegensetzt. Und doch bleibt die Gefahr, dass er Recht behalten könnte. 2016 wollte es ja auch niemand wahrhaben.

FILE - In this March 2, 2020, file photo President Donald Trump arrives to speak at a campaign rally at Bojangles Coliseum in Charlotte, N.C. The president and his allies are dusting off the playbook that helped defeat Hillary Clinton, reviving it in recent days as they try to frame 2020 as an election between a dishonest establishment politician and a political outsider being targeted for taking on the system. (AP Photo/Evan Vucci, File)
Donald Trump

Nur wenige bezeichnen ihn als Sympathieträger: Donald Trump bei einer Rede in Charlotte am 2. März 2020. Bild: AP

Denn Trump sitzt nicht im Weissen Haus, weil die meisten Bürgerinnen und Bürger ihn so sympathisch finden. Schon vor vier Jahren wussten alle, wer dieser Mann ist. Keiner, der mehr als die Hälfte der Wähler begeistert. Keiner, der einer Mehrheit ehrlich und vertrauenswürdig erscheint. Keiner, der für dieses Amt gemacht ist. In einer Nachwahlbefragung im Auftrag von CNN waren damals nur 35 Prozent der Ansicht, Trump habe das richtige Temperament, um Präsident zu sein.

Die drei entscheidenden Qualitäten der Kandidaten waren demnach gutes Urteilsvermögen (sagten 20 Prozent), die richtige Erfahrung (22 Prozent) und die Fähigkeit, Veränderungen herbeizuführen (39 Prozent). Während Hillary Clinton in den beiden ersten Kategorien dominierte, schlug Trump seine Gegnerin bei der Aussicht auf Wandel mit 82 zu 14 Prozent.

Und den Wandel haben sie bekommen. Doch in diesen Tagen geht Trump ein hohes Risiko ein. Er hat sich entschieden, seiner Linie treu zu bleiben. Seine Kommunikation, das war schon immer so, richtet sich allein ans eigene Lager, nicht an das ganze Land. Selbst im Angesicht der grössten Krisen versucht er nicht, die Gesellschaft zu einen. Denn seine Strategie beruht auf der Spaltung, die seine Basis zusammenschweisst und mobilisiert.

Wenn er dem Protest mit Gewaltdrohungen entgegentritt, folgt er den Impulsen seiner weissen Kernwählerschaft. Wenn er die Pandemie verharmlost und die schnelle Aufhebung aller Beschränkungen des öffentlichen Lebens propagiert, gilt dasselbe. Sein Versprechen, die Wirtschaft werde schon bald besser laufen als jemals zuvor, ist freilich nur ein Traum – den aber seine Anhänger teilen, vor allem in den Staaten des Mittleren Westens, die 2016 so entscheidend für seinen Sieg waren.

Viel ist plötzlich von 1968 die Rede, als Richard Nixon mit einer Law-and-order-Kampagne für die Republikaner die Wahl gewann, nachdem der Mord an Martin Luther King schwere Unruhen ausgelöst hatte. Trump scheint zu hoffen, dass es wieder so laufen könnte, und seine harten Reaktionen erfahren durchaus Resonanz, auch wenn die Umstände völlig andere sind. Gleichzeitig wird die Kritik am Corona-Versagen für den Moment aus der öffentlichen Erregung verdrängt. Bloss, reicht das alles noch?

Die Zahlen sehen gut aus für Joe Biden

Aktuelle Umfragen jedenfalls erlauben den Schluss, dass es nicht so einfach wird, wie Trump behauptet. Grosse Mehrheiten erklären ihr Wohlwollen gegenüber den Demonstranten, etwa deutliche 64 Prozent in einer Reuters/Ipsos-Umfrage. 55 Prozent missbilligen darin, wie der Präsident mit den Unruhen umgeht, davon 40 Prozent stark. Nur ein Drittel sieht sein Handeln positiv.

FILE - In this combination of file photos, former Vice President Joe Biden speaks in Wilmington, Del., on March 12, 2020, left, and President Donald Trump speaks at the White House in Washington on April 5, 2020. (AP Photo, File)
Donald Trump

Der ehemalige demokratische Vizepräsident Joe Biden tritt als Präsidentschaftskandidat gegen den amtierenden Präsidenten Donald Trump im November an. Bild: AP

In anderen Umfragen weichen die Ergebnisse ab, haben aber dieselbe Tendenz. Ähnlich sieht es mit Blick auf die Corona-Pandemie aus: 53 Prozent sind mit Trumps Krisenmanagement unzufrieden, 31 Prozent sagen sogar, er trage die grösste Schuld an der Ausbreitung des Virus, nur 41 Prozent sind zufrieden (Morning Consult) – selbst bei republikanischen Wählern hat der Präsident zuletzt viel Zustimmung verloren. Auch hier bestätigen weitere Erhebungen den Trend.

Welchen Einfluss diese Momentaufnahme auf den Wahlausgang im November haben wird, ist dennoch nur spekulativ zu beantworten. Tatsächlich sehen die Zahlen gut aus für den demokratischen Herausforderer Joe Biden: Im Schnitt der Umfragen führt er derzeit mit 7.8 Prozentpunkten vor Trump (Real Clear Politics); auch in vielen umkämpften Bundesstaaten, die wichtig sein werden, liegt Trump zurück. Im direkten Vergleich der beiden Kandidaten gewinnt Biden schon seit Monaten mit schwankendem Abstand, während Trumps Beliebtheitswerte verführerisch schlecht aussehen.

Trump verliert bei den Frauen

Es gibt auch Anzeichen dafür, dass einige den amtierenden Präsidenten gerade satt haben: ältere Konservative, vor allem Frauen, die sich von der Pandemie besonders bedroht sehen und Trumps Umgang damit schrecklich finden; christliche Wählerschichten, die von seinen rassistischen Ausfällen und nicht zuletzt von seinem Bibel-Posing vor den Kopf gestossen sind, für das friedliche Demonstranten gewaltsam geräumt wurden; weisse Arbeiter, auch hier vorrangig Frauen, die potenziell zu Biden abwandern, weil sie nicht mehr an Trump glauben. Dass sich nun Militärkreise deutlich von seinen autoritären Vorstellungen distanzieren, dürfte ebenfalls nicht ohne Effekt bleiben.

Daraus schon Trumps Untergang herbeizuschreiben, ist aber sicherlich zu früh. Zu oft haben Krisen seine Präsidentschaft erschüttert, von denen erfahrene Beobachter annehmen mussten: Das war es jetzt. Er hat sie alle hinter sich gelassen, weiter zum nächsten Skandal, zum nächsten Schock, der nicht auf Dauer in den Schlagzeilen bleibt. Wer weiss schon, was noch kommt in den fünf Monaten bis zur Wahl?

Es müsste allerdings gewaltig sein, um Pandemie, Rezession und Rassismus vergessen zu machen – die bis dahin kaum überwunden sein werden. Der Präsident ist also fraglos in Schwierigkeiten und er weiss es. Trump könnte die Wahl leicht verlieren. Und der Gedanke daran, wie er mit einer Niederlage umgehen würde oder sie zu verhindern versuchen wird, darf durchaus beunruhigen.

Dieser Artikel wurde zuerst auf Zeit Online veröffentlicht. Watson hat eventuell Überschriften und Zwischenüberschriften verändert. Hier geht’s zum Original.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Maria R. 05.06.2020 09:46
    Highlight Highlight Den Amis ist es echt zuzutrauen, dass sie bis im Herbst, schon wieder vergessen haben, was erst geschehen ist.
    Der rote Elefant mit dem orangen Cowboy wird wieder gewinnen. Leider.
  • So en Ueli 05.06.2020 06:38
    Highlight Highlight Ja gut, entweder der orange Plock Trump oder der verwirrte alte Joe. Keiner der beiden sehe ich als angemessen für das Amt des Präsidenten. Aber ja die Amis erhalten, das was sie gesät haben.
  • ulmo 05.06.2020 03:49
    Highlight Highlight Ich kann mir gut vorstellen, dass er eine Abwahl nicht akzeptieren möchte und schon mal das entsprechende Framing vorzubereiten scheint (Wahlbetrug, usw.).
    Aber ich kann mir praktisch nicht vorstellen, dass ihm einen Putsch gelingen könnt (wie im verlinkten Artikel beschrieben). Dafür braucht er mehr als ein paar bewaffnete rechte Hinterwäldler. Der Supreme Court wird doch nicht für ihn die Verfassung zerreissen und die Armee hat ja auch grad deutlich gemacht, wo ihre Loyalität liegt: Bei der Verfassung, nicht beim Präsidenten.
    Benutzer Bild
    • DruggaMate 05.06.2020 07:06
      Highlight Highlight Es bleibt zu hoffen, dass du recht behältst!

      Leider beschwört Trump nicht umsonst die "silent majority". Welche wahrscheinlich zu einen grossen Teil aus bewaffneten und aggressiven Rednecks besteht. Zudem steht wohl auch ein guter Teil der Soldaten und Polizisten (also bewaffnete und kampfgeschulte Berufe) hinter Trump. Während die Liberalen und gebildeten menschen eher auf Waffen und Gewalt verzichten (wollen). Und dem Supreme Court kann man bei bestem Willen nicht mehr trauen!
      Ein grosses Feuerwerk dürfte also vorprogrammiert sein.
  • Elmar Kruse 05.06.2020 00:05
    Highlight Highlight Weil Trump so polarisiert, gibt es kaum mehr Wechselwähler. Seine Fans wählen ihn ungeachtet jeglichen Fehltritten.
    • lilie 05.06.2020 09:28
      Highlight Highlight @Elmar: Wenn du mal auf Foxnews gehst, weisst du auch warum: Da gibts keine Fehltritte, der Präsi hat alles im Griff, die Bösen sind die andern, und etliches, was Unangenehmes passiert, wird einfach nicht berichtet. Trump wird garantiert wiedergewählt, alles andere würde mich wundern (oder es gibt nochmals Aufstände, weil er seine bewaffneten Anhänger aufruft, die Dem-Wähler vom Wählen abzuhalten oder son Scheiss; ich sehs schon kommen... 😥).
  • Wiedergabe 04.06.2020 23:49
    Highlight Highlight Wenn jemand als Person deine persönlichen Minimal Anforderungen nicht erfüllt, wähle ihn nicht!
    Es wäre so einfach...
    • bruuslii 05.06.2020 08:34
      Highlight Highlight wiedergabe: das ist absolut richtig... in einer funktionierenden demokratie...

      was ist, wenn nur zwei kandidaten zur verfügung stehen und beide deine persönlichen minimalanforderungen nicht erfüllen?

      dies gilt auch, wenn es noch ein paar "nebenkandidaten" gibt, die aber alle null chancen haben. wenn du diese wählst, ist deine stimme defacto verloren...
      Play Icon
    • Wiedergabe 05.06.2020 13:53
      Highlight Highlight Brusli, es gab bei den Demokraten wie den Republikanern Vorwahlen!
      Es gab nicht nur die Wahl zwischen Hillary und Donald, sondern zwischen zwei grossen Kandidatenfeldern. Warum wählte man nicht John Kasich?
      PS: Man kann für oder gegen Hillary sein, aber Minimalstandards erfüllt sie im Vergleich zu Trump allemal.
    • bruuslii 05.06.2020 14:06
      Highlight Highlight wiedergabe: leider beantwortet das die frage nicht. am schluss stehen genau zwei kandidaten gegenüber.

      etwas ausführlicher: nehmen wir 50/50 dem/rep

      nehmen wir zudem innerhalb einer partei kandidat a/b 50/50

      kandidat a gewinnt knapp. d.h. nur 25% der gesamtbevölkerung ist kandidat a der wunschkandidat. meist sind es sogar noch mehr kandidaten, was die prozentzahl weiter drückt.

      am schluss hast du zwei kandidaten dem/rep, die beide sicher nicht für die mehrheit als wunschkandidat gelten.

      nur weil du die gegner nicht gewinnen lassen willst, wählst du deinen parteikandidaten.

      min 5:25
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  • Gummibär 04.06.2020 23:32
    Highlight Highlight Es gibt noch eine dritte Variante:
    Donald Trump hängt im November am Beatmungsgerät und wird mit Hydroxychloroquine und Remdesivir behandelt, ultraviolett beleuchtet und mit Clorox besprüht.
    Im Januar darf er nach Mar-a-Lago in den wohlverdienten Erholungsurlaub.
  • De-Saint-Ex 04.06.2020 23:12
    Highlight Highlight Tja und was mich auch noch beunruhigt... zumindest Stand heute: Biden kann sich eigentlich nur selber schlagen... und das traue ich Fettnäpfchen-Joe leider zu... ein paar Tritte in selben zu viel und insbesondere weisse Flyover-Amerikaner könnten geneigt sein, lieber das bekannte Übel wiederzuwählen. Eigentlich bleibt zu hoffen, dass dann genügend WählerInnen mobilisiert werden können, die in allererster Linie Trump los werden wollen, auch wenn sie mit Biden nicht viel anfangen können. Aber hier geht‘s um die USA, da kann jeder Tag alles wieder über den Haufen werfen. Wir werden sehen.
  • Skyrim Tourist 04.06.2020 23:06
    Highlight Highlight Ich muss sagen, ich rechne mit dem Schlimmsten. Trump hatte so viele Skandale, von denen jeder einzelne andere Kandidaten ruiniert hätten. An ihm ist das ganze scheinbar ohne Wirkung abgeprallt... Naja, schau ma mal. Lasse mich gerne positiv überraschen.
  • Joe "I beat the socialist" Biden 04.06.2020 22:10
    Highlight Highlight Donald Trump wird, sollte er die Wahl verlieren, ganz ordnungsgemäss am 20. Januar 2021 sein Amt verlassen und es Joe Biden überlassen.

    Macht gerne ein Screenshot davon. Wer mit dem nicht einverstanden ist liegt falsch und ist ein Aluhut.
    • Amadeus 04.06.2020 22:30
      Highlight Highlight @AD
      Mag sein. Und dann geht die Twitterei und Schimpferei erst recht los.
    • swisskiss 04.06.2020 22:47
      Highlight Highlight AdvocatusDiaboli: Ich bin sogar davon überzeugt, dass Trump nicht persönlich anwesend sein wird, wenn traditionsgemäss das "Weisse Haus" vom abtretenden Präsidenten an seinen Nachfolger übergeben wird.

      Aber so reibungslos wird das nicht ablaufen. Trump wird alle juristische Möglichkeiten nutzen und irgendwelche Behauptungen verbreiten, dass ihm die Wahl "gestohlen" wurde.
      Tump wird eine Niederlage nie akzeptieren. Das lässt seine narzisstische Psyche nicht zu. Aber diese Realitätsverweigerung bleibt auf persönlicher Ebene und führt zu keinerlei Aktionen. Mit wem auch!
    • Joe "I beat the socialist" Biden 04.06.2020 23:50
      Highlight Highlight @swisskiss: Sicher, er wird wieder irgendwas provokatives behaupten oder jammern auf Twitter und co., egal ob er gewinnt oder verliert. Das tat er schon immer und um das ging es bei meinem Beitrag auch gar nicht.

      Am 20. Januar 2021 wird Trump sein Amt abgeben, wenn er die Wahl verliert. Egal ob er oder Watson dazu vorher irgenwelche Panikmache betreiben. Ob er sich wie Hillary Clinton bei der Niederlage versteckt kann ich nicht beurteilen.





    Weitere Antworten anzeigen
  • Faktenchecker 04.06.2020 21:56
    Highlight Highlight Was hier ignoriert wird ist der Fakt das die Wähler Trump weder für Corona noch die Unruhen verantwortlich machen. Sehr wohl wissen sie aber das Trump die Wirtschaft in Rekordzeit wieder in Schwung bringen wird.
    Kommen die Dems an die Macht wird es düster aussehen für die Wirtschaft.
    Außerdem sind die meisten Wähler mittlerweile so abgestumpft von den endlosen Hetzjagden auf Trump durch die offensichtlich besessenen Anti Trump Medien und Demokraten, dass ihnen der ganze Mist am Ar@@@ vorbeigeht.
    • swisskiss 04.06.2020 22:13
      Highlight Highlight Faktenchecker: Fakt: Trump wird NICHT für den Coronavirus oder Rassismus verantwortlich gemacht, sondern seine Leistung gegen Virus und Unruhen wird bewertet. Und das mit verheerenden Umfragewerten.
      "Sehr wohl wissen sie aber das Trump die Wirtschaft in Rekordzeit wieder in Schwung bringen wird." Wissen? Spekulation ist nicht wissen sondern glauben!

      Ein Kommentar der besonders simplen Sorte von unserem Fakti, der sich noch nie durch Kompetenz oder Faktentreue auszgezeichnet hat.

      Mit jedem Prozentpunkt den Trump in Umfragewerten für seine Leistung verliert, werden Deine Kommentare absurder.
    • Dani S 04.06.2020 22:19
      Highlight Highlight @Fakechecker: wer sind "die Wähler"? Und wer waren "die Wähler" vor 3 Jahren? Die wählende Mehrheit wollte Hillary.
      Und Trump übernahm eine blühende Wirtschaft nach 8 Jahren unter Obama und nun?
      Corona verpennt, 40 Mio Arbeitslose, die ganze Welt gegen sich.
      Ehrlich, Trump geht der Welt am Ar@@@ vorbei. Und den Trump-Wählern mittlerweile auch!
    • Amboss 04.06.2020 22:37
      Highlight Highlight @Swisskiss, Dani: Faktenchecker interessiert eure Argumente eh nicht und er antwortet auch nie.
      Besser wäre es einfach, ihn nicht zu beachten...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Filz 04.06.2020 21:14
    Highlight Highlight "Make America great again", das war nur Fake. Und der neue Slogan "Keep America great" ist angesichts des Niedergangs gar eine noch dreistere Lüge.
  • Eyeore 04.06.2020 21:09
    Highlight Highlight Nach den Wahlen wird es Unruhen geben, die Frage ist nur in welchen Regionen. Dies hängt schlussendlich vom Wahlergebnis ab. Selbst ein Bürgerkrieg ist möglich. Der könnte aber auch schon früher starten,vwenn es so weitergeht und viele immer noch das Gefühl haben, die müssen nicht zuhören.
  • Pana 04.06.2020 20:46
    Highlight Highlight Der Titel ist zwar völlig richtig, aber ich hätte einen anderen Inhalt erwartet. Etwa so:

    https://www.spiegel.de/netzwelt/web/donald-trump-seine-strategien-fuer-den-staatsstreich-kolumne-a-ab1efdca-874c-4af9-9a02-2241be3467c1
  • bcZcity 04.06.2020 20:28
    Highlight Highlight Wer am 14. Juni etwas Spass möchte. Im Netz verbreitet sich gerade ein Aufruf an diesem Tag, Trumps Geburtstag, seine Social Media Kanäle mit Bildern von Obama zu fluten. Den Spass lasse ich mir auf Twitter und Instagram sicher nicht nehmen. 😅
    Benutzer Bild
    • Crissie 05.06.2020 10:27
      Highlight Highlight Super! Danke für den Tipp!!
  • swisskiss 04.06.2020 20:10
    Highlight Highlight Trump wird nicht mehr wie vor 4 Jahren an seinem Auftreten und Versprechungen gemessen, sondern an Resultaten und Zustand des Landes. Trump ist nicht mehr der prominente Aussenseiter, der sich sein Image als Dealmaker in Reality Shows aufbaute, sondern der Präsident, dessen Fähigkeiten für erfolgreiche Deals an der Realität gemessen wird.

    Seine irrationale Twitterei, sein permanetes Lügen und das fast schon faschistoide Verhalten eines Autokraten, der sich weder an Regeln noch Gesetze halten will, haben das Bild des Donalds in der Oeffentlichkeit massiv verändert. Da nützt kein Kampf mehr.
  • Exilglarner 04.06.2020 20:08
    Highlight Highlight also wenn die amis ihn nochmals wählen, ist ihnen nicht mehr zu helfen...
    • DruggaMate 05.06.2020 06:01
      Highlight Highlight Darum geht es hier aber nicht, sondern um den Fall dass er verliert, denn darauf hat er sich und seine paranoiden und verblendeten Jünger seit 4 Jahren vorbereitet. Es geht um den Staatstreich, den er längst plant, weil er nie vorhatte die Macht wieder abzugeben. Der verlinkte Spiegel-Artikel listet die Vorzeichen verständlich und deutlich auf. Es ist jetzt schon klar, dass Trump Ende Jahr versuchen wird die Macht zu übernehmen und seine ungebildeten, bewaffneten und radikalisierten Follower dafür benutzten wird.

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Anne Applebaum ist einer renommierte Geschichtsprofessorin. Sie ist amerikanisch-polnische Doppelbürgerin und galt lange als solide Konservative. Ihr Ehemann war Aussenminister in der liberalen Regierung Polens. Sie selbst hat sich mit Büchern über die Grausamkeiten in der UdSSR unter Stalin einen Namen geschaffen.

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