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Abtreibung in Texas: Vertrauen auf Gott oder den Kleiderbügel

Im Namen des Herrn ist es Frauen in Texas nun fast unmöglich, eine Schwangerschaft zu beenden. Es ist eine ideologische Macht- und Moralfrage, die das ganze Land bewegt.
06.10.2021, 19:53
Rieke Havertz / Zeit Online
Ein Artikel von
Zeit Online

Das kleine Büchlein liegt auf dem Beistelltisch im Büro von Bryan Hughes neben einer Stehlampe und einem Richterhammer. «Warum Jesus starb» ist in goldenen Buchstaben auf den Einband geprägt. Wer es öffnet, erblickt das eigene Spiegelbild. Bryan Hughes ist ein gottesfürchtiger Mann, Republikaner, Senator in Texas, und er weiss seinen Glauben politisch zu nutzen. Wer im Kapitol in Austin, der Hauptstadt des Bundesstaates im Südwesten der USA, etwas zu sagen hat, bekommt ein Eckbüro. Hughes hat eines.

Raquel Fatiuk, 32, kämpft dafür, dass Frauen frei über ihre Körper bestimmen können. Der republikanische Senator Bryan Hughes glaubt, sie vor falschen Entscheidungen schützen zu müssen.
Raquel Fatiuk, 32, kämpft dafür, dass Frauen frei über ihre Körper bestimmen können. Der republikanische Senator Bryan Hughes glaubt, sie vor falschen Entscheidungen schützen zu müssen.
Bild: Rieke Havertz / zeit online

Und es erfüllt die Klischees eines konservativen Politikerzimmers. Die Holzmöbel sind schwer und dunkel, auf dem Teppichboden liegt noch ein zusätzlicher Läufer, der selbst die Absätze von Hughes Cowboystiefeln dämpft. Die Fensterläden sperren auch Ende September noch die Sonne aus, das Licht ist diffus. Hinter dem Schreibtisch hängen drei antike Gewehre und ein Gemälde des texanischen Traditionalisten G. Harvey, Along the Southern Border. Das Moderne ist in die Ecken verbannt. Ein Laptop wird auf dem Boden hinter dem wuchtigen Schreibtisch aufgeladen, ein Ronald-Reagan-Pappaufsteller klemmt neben der Tür. Bryan Hughes trinkt gesüssten Eistee aus einem Kristallglas und schiebt hinter fast jede seiner Antworten ein leicht langgezogenes «Ma'am». 

Als Südstaaten-Gentleman respektiert Hughes Frauen, er öffnet die Türen, seine jungen Mitarbeiterinnen schwärmen von ihm. Hughes glaubt aber auch, sie vor falschen Entscheidungen schützen zu müssen. Und mit dem neuen, extrem strikten Schwangerschaftsabbruchgesetz, das der Jurist selbst verfasst hat, tut er aus seiner Sicht genau das.

Belohnung für jene, die Verstösse melden

Seit dem 1. September gilt in dem Bundesstaat mit fast 30 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern der Texas Heartbeat Act, das Herzschlaggesetz. Es verbietet Schwangerschaftsabbrüche ab dem Zeitpunkt, ab dem die Herztöne des Fötus festgestellt werden können. Normalerweise ist das etwa in der sechsten Woche der Fall. Für Schwangerschaften, die durch Vergewaltigung oder Inzest entstanden sind, gibt es keine Ausnahme. Auch darin liegt für Hughes der Schutz der Frauen. «In einer schrecklichen Situation wie einer Vergewaltigung behauptet hoffentlich niemand, dass alles in Ordnung ist, wenn eine Frau abtreibt.» Das würde nur zu noch einem weiteren Trauma führen. Und zu einem weiteren Opfer: dem ungeborenen Kind.

Mit dem Gesetz wolle man kleine Babys retten, sagt Hughes. «Little babies» sagt er oft und gern, seine Argumentation ist dabei so glatt wie sein Lächeln. Der 52-Jährige, der aus dem Osten Texas' kommt und seit Jahren in der Politik ist, kennt die Angriffe von Gegnern des umstrittenen Gesetzes, sie können weder seine Fassade noch seine Überzeugung durchbrechen.

Die Überzeugung, dass das Leben mit der Empfängnis beginnt, steht dabei im Zentrum. Daraus folgt in der Logik der Pro-Life-Bewegung – für das Leben – dass es Babys sind, die durch Schwangerschaftsabbrüche getötet werden. Deswegen die «Herzschlaggrenze», auch wenn in der sechsten Woche der Herzschlag im Ultraschall laut Medizinern kein echter ist. Er resultiert aus elektrischer Aktivität, aber die Herzklappen haben sich noch nicht gebildet und das Geräusch bedeutet nicht, dass die Schwangerschaft lebensfähig ist.

1973 urteilte der Oberste Gerichtshof in der Grundsatzentscheidung Roe v. Wade, dass Abbrüche bis zur 12. Woche uneingeschränkt und bis zur 24. Woche mit Einschränkungen erlaubt sind. Hughes und die anderen konservativen Politiker haben dieses verfassungsmässige Recht mit einer «Kopfgeldklausel» ausgehebelt. Sie macht es möglich, dass die Einhaltung des Fristengesetzes nicht bei den Behörden liegt, sondern jede Privatperson einen Verstoss melden kann. Und jeder, der den Vollzug eines Abbruchs in Texas unterstützt – und sei es nur mit einer Taxifahrt –, kann vor Gericht gebracht werden. Wird die angeklagte Person verurteilt, zahlt sie 10'000 Dollar. Und zwar an denjenigen, der ihn verraten hat.

Dass gerade auch dieser Teil des Gesetzes im ganzen Land Entsetzen auslöst, berührt Hughes nicht sonderlich. Solche Gesetze, die von Bürgern durchgesetzt würden, gebe es schon lange, etwa im Verbraucherschutz, argumentiert er. «Wir sind zufrieden, dass das Gesetz bislang funktioniert.»

Ein Einwand gegen das Herzschlaggesetz vor dem Supreme Court scheiterte in letzter Minute, jedoch urteilten die Richterinnen und Richter nicht über den Inhalt, sondern über eine Verfahrensfrage. Das Justizministerium der Biden-Regierung hat mittlerweile Klage gegen das Gesetz eingelegt, das sie für verfassungswidrig hält. Der juristische Streit kann sich monatelang ziehen. An diesem Samstag demonstrieren in Washington, D. C. Frauen bei einem Women's March für ihr Recht auf eine eigene Entscheidung. Auch der Supreme Court wird sich grundsätzlich mit dem Thema wieder befassen. Anfang Dezember hören die Richter einen ähnlich gelagerten Fall aus Mississippi an. Befürworter hoffen, dass der derzeit mehrheitlich konservativ besetzte Supreme Court im Sinne der Pro-Life-Bewegung entscheidet. Auch in Florida, Ohio und anderen Bundesstaaten überlegen republikanische Regierungen, Herzschlaggesetze zu etablieren – und die Kopfgeldklausel zu kopieren. Eine Entscheidung des Obersten Gerichts könnte diese Versuche beschleunigen und legitimieren.

Bryan Hughes hat sich mit seinem Vorstoss in den erzkonservativen Kreisen seiner Partei beliebt gemacht. Er ist stolz auf seine Leistung, nächstes Jahr steht er bei den Zwischenwahlen zur Wiederwahl, mehr als 75 Prozent holte er bei der vorigen Wahl, Niederlage ausgeschlossen. Spekulationen über eine weitere Karriere in Washington, D. C. lächelt er weg. An seinem Revers trägt er einen Pin mit der amerikanischen und der texanischen Flagge. Er nimmt ihn ab, ein Abschiedsgeschenk für den Gast. Auf der Rückseite wird auf das «Buch der Sprichwörter» des Alten Testaments verwiesen, Kapitel 3:5-6. «Mit ganzem Herzen vertrau auf den Herrn, / bau nicht auf eigene Klugheit; such ihn zu erkennen auf all deinen Wegen, / dann ebnet er selbst deine Pfade.»

Die Pfade von Austin nach Houston sind Autobahnen, gesäumt mit weiteren biblischen Versprechungen. Auf riesigen Werbetafeln verkünden die Megakirchen der Region Hoffnung, Rettung und die «WAHRHEIT» über Gott. Sie konkurrieren mit Anzeigen für 24-Stunden-Erotik-Kinos und Sexspielzeug einer Intim-Boutique; die Bigotterie amerikanischer Ausfallstrassen.

Der Women's March am 02. Oktober 2021 in Washington steht im Zeichen der Abtreibungsgesetze.
Der Women's March am 02. Oktober 2021 in Washington steht im Zeichen der Abtreibungsgesetze.
Bild: keystone

«Die meisten Übergriffe finden zu Hause statt»

Nicht weit von einer dieser Strassen entfernt wohnt Raquel Fatiuk in einem gediegenen Houstoner Vorort. Die 32-Jährige hat die Traumata erfahren, über die Männer wie Senator Hughes in der Theorie sprechen, und die Entscheidung getroffen, die Frauen in Texas seit einem Monat so gut wie unmöglich gemacht wird. Deswegen spricht sie darüber, auch öffentlich.

Traumata sind äusserlich selten sichtbar, Fatiuk ist souverän, selbstbewusst, perfekt geföhnt und geschminkt für die Fotos. Ihre Geschichte erzählt sie mit fester Stimme. Sie war 22, als sie vergewaltigt wurde. Der Täter hatte ihr etwas in ihren Drink geschüttet, als sie mit Uni-Freundinnen feiern war. Das Nächste, woran sich Fatiuk erinnert, ist ein Auto, ein Rücksitz, ein Mann auf ihr und in ihr. Nach der Tat bekommt sie im Krankenhaus «Plan B», die Pille danach. Das ist unter dem neuen Gesetz in Texas weiterhin möglich, aber nur direkt nach einem Übergriff wirksam. Fatiuks Geschichte endet nicht mit diesem Trauma. Ihr damaliger Freund reagierte auf die Nacht damit, dass auch er Sex einforderte.

Fatiuk wird schwanger und entscheidet sich – auch mit psychologischer Hilfe – für einen Abbruch in der achten Schwangerschaftswoche. «Ich habe die Beziehung und die Schwangerschaft beendet», sagt sie. «Unter dem neuen Gesetz wäre ich gezwungen worden, das Kind zu bekommen und auf immer mit dem Mann, der mir gegenüber missbräuchlich war, verbunden zu sein.» Seit fünf Monaten ist Fatiuk Mutter, mit ihrem Partner lebt sie, wie sie es formuliert, in einer gesunden und stabilen Beziehung. Ihr heutiges Leben ist für sie nur möglich, davon ist sie überzeugt, weil sie zehn Jahre zuvor kein Kind bekommen hat. Eine Entscheidung über den eigenen Körper und über das eigene Leben treffen zu können, dafür setzt sich Fatiuk ein.

Im Houston Area Women's Center ist montags der Tag, an dem am häufigsten die Notfalltelefone klingeln. 100-mal und mehr. Nach dem Wochenende, wenn die Arbeit wieder Sicherheit bietet. «Die meisten Übergriffe finden zu Hause statt», sagt Celinda Guerra, die das Hotline- und Kriseninterventionszentrum leitet. Der Vergewaltiger ist meist nicht der Fremde in der dunklen Gasse, er sitzt täglich mit am Tisch. «Das neue Gesetz erhöht den Druck auf die Opfer noch mehr», sagt Guerra. Ihren Mitarbeitern in dem zweckmässigen Konferenzraum, der rund um die Uhr besetzt ist, bleibt vorerst nichts anderes übrig, als Frauen an Hotlines ausserhalb von Texas zu verweisen, die über alle Optionen aufklären können. Raquel Fatiuk betreut für das Zentrum Opfer von sexueller Gewalt. Sie hat zu sich und ihrem Leben zurückgefunden, zu ihrer Stimme. Auch, weil sie eine Wahl hatte. Pro Choice, für eine Wahlfreiheit, so werden in Amerika die Befürworter für das Recht auf Schwangerschaftsabbrüche genannt. Eine Mehrheit der Bürger ist der Meinung, dass dieses Recht bestehen bleiben sollte.

Doch für die Republikaner sind die knapp 40 Prozent der Bürgerinnen und Bürger entscheidend, die auf der Pro-Life-Seite der Debatte stehen. Denn es ist nicht nur eine moralische Frage, wie Senator Bryan Hughes es gern formuliert, sondern auch eine Machtfrage. Für viele evangelikale Christen hängt ihre Wahlentscheidung mit davon ab, wie radikal sich die Republikaner im Streit um den Schwangerschaftsabbruch positionieren. 

Ein Kompromiss in dieser Frage ist für sie unmöglich. Auch nicht für die achtfache Mutter Holly Scott. Im Januar wird die 41-Jährige zum neunten Mal Mutter, vier Söhne und vier Töchter hat sie, «dieses Baby wird unser tie breaker», sagt sie und lacht. Jedes Leben ein Geschenk Gottes. Kurz zuvor sind hinter der Sonnenbrille noch passend zum Ave Maria die Tränen geflossen, als sie mit dem Rosenkranz gebetet hat, die Hände über dem schwangeren Bauch gefaltet. Gott ruft sie für die aus ihrer Sicht verzweifelten Frauen an, die hier in Houston zu Planned Parenthood fahren, um eine Schwangerschaft zu beenden.

Vor der Klinik der Organisation steht Scott mit drei ihrer Söhne und anderen Überzeugten, um zu beten. «40 Days for Life» heisst die landesweite Pro-Life-Aktion. Gegenüber steht ein blauer Bus, in dem Frauen einen Ultraschall machen lassen und sich über Adoptionen, finanzielle Unterstützung und mehr informieren können. Holly Scott glaubt daran, dass eine Alternative und strikte Gesetze die Frauen auf ihren, den richtigen Weg führen können. Neben ihr steht ihr sechsjähriger Sohn und hält ein Schild hoch, sobald ein Auto vorbeifährt: «Bete, um Abtreibungen zu beenden.»

Bleichmittel oder verbiegbare Metallkleiderbügel: «Dahin kehren wir zurück»

Holly Scotts Protest ist ein gemässigter – zumindest in Relation. «Hier in Texas hat ja jeder eine Waffe», sagt Jim Jones. Der Arzt hat schon Todesdrohungen erhalten und Angst, was militante Pro-Life-Anhänger tun könnten, wenn sie online lesen, in welcher Stadt seine Praxis ist und wie er heisst. Jim Jones ist nicht sein richtiger Name. Sein Wartezimmer ist in die Jahre gekommen, er sitzt in einem braun-beigen Stuhl und spricht über das neue Gesetz.

Hinter dem Mundschutz und der OP-Haube scheint die Müdigkeit hervor, aber auch der unbedingte Wille, nicht aufzugeben. Die Politik verbiete Ärztinnen und Ärzten, das zu tun, was sie eigentlich tun sollen, sagt Jones. Er ist knapp über 70 und hat noch die Zeiten vor Roe v. Wade in den Sechzigerjahren erlebt, als Frauen aus Verzweiflung zu allem griffen, um eine Schwangerschaft zu beenden. Bleichmittel oder verbiegbare Metallkleiderbügel. «Dahin kehren wir zurück», sagt er. Und die Verantwortung, die Macht und auch die Gewalt der Männer gegenüber Frauen werde von der Politik gänzlich ignoriert.

Das neue Gesetz schliesst nach Jones' Erfahrung 80 bis 90 Prozent der Frauen aus, die in seine Praxis kommen. Unmenschlich sei das. «Diese Politiker haben genug Kontakte, um jeder Frau in ihrem Umfeld immer einen Abbruch zu ermöglichen, sollte es dazu kommen», sagt Jones. Doch die meisten seiner Patientinnen haben diesen Luxus nicht. Sie können nicht sieben, acht Stunden mit dem Auto fahren, um einen anderen Bundesstaat zu erreichen. Sozial schlechter gestellte und traumatisierte Frauen würden noch mehr benachteiligt, sagt Jones.

Jetzt auf

«Die Leute sagen, sie sind pro life, aber sie sind eigentlich nur pro birth.» Für eine Geburt um jeden Preis. Sein Land kehre den Frauen den Rücken zu, sagt der Mediziner. Ein Rückschritt, wie er ihn nicht für möglich gehalten hat. Für alle Frauen, die sich aus den vielfältigsten Gründen gegen eine Schwangerschaft entscheiden.

Eine Pro-Life-Demonstration vor dem Supreme Court in Washington.
Eine Pro-Life-Demonstration vor dem Supreme Court in Washington.
Bild: keystone

Jim Jones könnte ewig von den Fällen erzählen, die er selbst erlebt hat. Das würde nur niemand aushalten, meint er. Die Belastung ist für jede Frau in jeder Lebenssituation gross. Aber es gibt die Schicksale, die auch den Mediziner Jones nicht loslassen, von denen er dann doch erzählt. Das neunjährige Mädchen, das mit der Mutter kam, geschwängert vom Vater. Oder das Teenager-Mädchen, das jetzt gerade erst in seiner Praxis war. Schwanger in der siebten Woche. Er konnte ihr nicht helfen. «Es gibt keine Worte, um das zu beschreiben», sagt Jones. Dann schweigt er lange. Einer wie er, der sein Leben lang geholfen hat, der hört wohl nicht auf damit. Doch das bleibt unausgesprochen. Weil es in Texas unsagbar geworden ist.

Dieser Artikel wurde zuerst auf Zeit Online veröffentlicht. Watson hat eventuell Überschriften und Zwischenüberschriften verändert. Hier geht’s zum Original.

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