Irak
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
A Kurdish peshmerga fighter prepares his weapon at his combat position near the Mosul Dam at the town of Chamibarakat outside Mosul, Iraq, Sunday, Aug 17, 2014. Kurdish forces took over parts of the largest dam in Iraq on Sunday less than two weeks after it was captured by the Islamic State extremist group, Kurdish security officials said, as U.S. and Iraqi planes aided their advance by bombing militant targets near the facility. (AP Photo/Khalid Mohammed)

Der Mossul-Damm ist die grösste Talsperre des Landes. Bild: Khalid Mohammed/AP/KEYSTONE

IS-Vormarsch

Kurden bringen strategisch wichtigen Mossul-Damm unter Kontrolle



Im Kampf gegen die Terrorgruppe Islamischer Staat (IS) haben kurdische Einheiten den strategisch wichtigen Mossul-Staudamm im Nordirak vollständig unter Kontrolle gebracht. Das berichtete die kurdische Nachrichtenagentur Basnews am Montag unter Berufung auf kurdische Militärquellen.

Bei den Angriffen auf die Extremisten hätten US-Kampfflugzeuge IS-Stellungen bombardiert, hiess es. Auch ein Sprecher der irakischen Armee sagte, die IS-Kämpfer seien vom Mossul-Staudamm vertrieben worden, wie die Nachrichtenseite Al-Sumeria News meldete.

Allerdings widersprach eine IS nahestehende Medienorganisation per Twitter dieser Darstellung. Demnach steht der Staudamm immer noch unter IS-Kontrolle.

Der Damm ist die grösste Talsperre des Landes. Er ist von grosser Bedeutung für die Trinkwasserversorgung und Stromerzeugung des Iraks. Die Extremisten hatten den Damm Anfang August eingenommen. (viw/sda/dpa/reu)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Gaza-Streifen

Die Überlebensstrategie der Hamas heisst Krieg

72 Stunden hielt die Hoffnung auf eine echte Waffenruhe in Nahost: Nun fliegen wieder Raketen, es gibt Tote. Die Hamas zieht den Konflikt vorsätzlich in die Länge. Eine andere Wahl hat sie kaum – ihr fehlen bisher die Erfolge. 

Ibrahim al-Duausa heisst das jüngste Opfer des Gaza-Kriegs. Der zehnjährige Junge wurde am Freitagvormittag bei einem israelischen Luftangriff getötet. Nach drei Tagen Feuerpause ist der Konflikt zwischen Israel und der Hamas wieder aufgeflammt. Die palästinensischen Islamisten weigerten sich, die um 8 Uhr ausgelaufene Waffenruhe zu verlängern. Dies hatte Israel angeboten. Seitdem haben sie mehr als 30 Raketen und Mörsergranaten auf grenznahe Orte in Israel abgefeuert. Zwei Menschen wurden …

Artikel lesen
Link zum Artikel