Islam
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epa04228284 Nigerian Chief of Defence Staff, Air Marshall Alex Badeh (L) speaks to the media during a protest over the abducted Chibok School girls in Abuja, Nigeria, 26 May 2014. Nigerian Chief of Defence Staff, Air Marshall Alex Badeh said it would be too dangerous to go in and rescue the girls however the military was aware of their position. The 276 girls were abducted from their school in Nigeria a month ago by the Islamist terror group Boko Haram. None of the girls have been found to date. EPA/STR +++(c) dpa - Bildfunk+++

Der Chef der nigerianischen Luftwaffe, Marschall Alex Badeh, sagte, die gewaltsame Befreiung der entführten Mädchen sei zu gefährlich. Bild: EPA

Entführungsopfer

Entführte Schülerinnen: Vier Mädchen gelingt Flucht vor Terrorsekte Boko Haram 

Seit sechs Wochen sind mehr als 200 nigerianische Mädchen in der Gewalt von Boko Haram. Jetzt haben sich vier Schülerinnen aus den Händen der Terrorsekte befreit. 

Ein Artikel von

Spiegel Online

Die wenigen Mädchen, die sich bislang aus den Fängen von Boko Haram befreien konnten, erheben schwere Vorwürfe. Sie fühlten sich ausgeliefert, im Stich gelassen. Einige der Entflohenen sagten, sie seien misshandelt und vergewaltigt worden. Noch immer sind mehr als 200 Schülerinnen, die im April im nigerianischen Chibok verschleppt worden waren, in der Gewalt der Terrorsekte. Vier von ihnen sind nun ihren Entführern entkommen, wie die Nachrichtenagentur Reuters meldet. 

219 Mädchen sollen sich noch bei der Islamistengruppe befinden. Erst gestern war bekannt geworden, dass die nigerianische Armee Informationen über den Aufenthaltsort der Mädchen hat. Allerdings wollte die Armee nichts über den Ort verraten, der Sucheinsatz sei ein «Militärgeheimnis». Die Mädchen sollen zudem auch nicht gewaltsam befreit werden. Das Risiko, dass sie dabei sterben, ist der Armee zu hoch. 

Mitte Mai bekannte sich der Boko-Haram-Anführer Abubakar Shekau in einem Video zu der Entführung. Er sagte, einige der Geiseln seien inzwischen zum Islam konvertiert. Eine Woche zuvor hatte er gedroht, die Mädchen sollten zwangsverheiratet oder versklavt werden. Nach der Veröffentlichung eines Videos mit den entführten Schülerinnen wurden 77 Mädchen identifiziert

Nigeria erhält bei der Suche nach den Mädchen internationale Unterstützung. Die USA haben Soldaten, Aufklärungsflugzeuge und Drohnen entsendet. Die nigerianische Regierung war wegen ihrer zögerlichen Reaktion auf die Entführung in die Kritik geraten, bekräftigte aber zuletzt ihre Entschlossenheit, die Schülerinnen zu finden. (kha/reuters)



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