Islamischer Staat (IS)
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Islamischer Staat 

IS plant eigene Währung

IS Currency

Illustrationen der Kupfer-, Silber- und Goldmünzen des IS. Bild: Twitter

Die Islamistische Terrororganisation Islamischer Staat plant, eine eigene Währung in Umlauf zu bringen. In einem Statement sagte die Gruppe, man wolle von dem «tyrannischen Finanzsystem» unabhängig sein. 

Dies berichten zahlreiche Nachrichtenportale unter Berufung auf die «Site Intelligence Group». Die neue Währung, die sieben verschiedene Münzen enthalten soll, werde Muslime von dem «globalen Wirtschaftssystem, das auf satanischem Wucher basiert», erlösen, so das Statement des IS.

  twitter/istimes2

Bilder, die im Internet kursieren, zeigen die Münzen mit Symbolen der Al-Aksa-Moschee, eines Minaretts in Damaskus und einer Weltkarte. Palmengewächse und Weizenähren sind andere Aufdrucke, die die Münzen zieren sollen. Der Wert der Münzen soll auf dem Materialwert der Edelmetalle basieren, wie ein Site-Experte gegenüber dem Magazin Newsweek zu Protokoll gab.

Im Januar 2014 ging bereits das Gerücht um, die dschihadistische Organisation drucke eigene Banknoten. Das Gerücht entpuppte sich schliesslich aber als Internet-Falschmeldung.

Image

Bild: pd

Ob die aktuelle Ankündigung des IS mehr ist, als eine blosse Propaganda-Meldung, wird sich zeigen. Wie sich beispielsweise der Wechselkurs des IS-Dinars zu anderen Währungen in der Region verhält, bleibt offen. (wst)



Abonniere unseren Newsletter

11
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
11Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • bettinamuggler 23.11.2014 12:24
    Highlight Highlight Diese Menschen haben ihren Stolz zu hoch...darum hören sie nicht auf.
  • Bobo Takero 16.11.2014 03:46
    Highlight Highlight @janfelix
    1.breivik berief sich in seinem irren manifest mehrmals auf das christentum welches es zu verteidigen gab wenn ich mich recht entsinne.
    2.Der Ku-Klux-Klan sieht und sah sich selbst als eine radikal protestantische Organisation.
    3. George W Bush erwähnte bei jeder Gelegenheit Gottes Segen welcher Amerikas Aggressionen Legitimation verleihen sollte.
    4. Christliche Fundamentalisten in Afrika muss ich ja wohl nicht genauer erläutern.
    meine Beispiele haben also sehr wohl etwas mit Christentum zu tun.

    Wo ich ihnen aber zustimme: die IS hat sehr wohl etwas mit Islam zu tun, jeder idiot darf sich Muslim Christ oder wasauchimmer nennen.
    Doch diese Leute sind nicht radikale Mörder, weil sie Muslime sind, wenn es nur so einfach wäre. Ohne Islam wären die keinen deut besser, glaube ich. Man kann auch sehr gut im Namen des Christentums, Judentums, Buddhismus, Kapitalismus, Faschismus, kommunismus usw Leute töten.

    Wo ich ihnen jedoch gerne widersprechen würde:
    der is betreibt, auch wenn er anderes verlauten lässt, keine 1 zu 1 Auslegung des Korans.
    Allein schon darum weil es technisch unmöglich ist (widersprüche welche auslegung verlangen).
  • jeanclaudevanschwarzennorris 15.11.2014 02:38
    Highlight Highlight ... und wie immer bei IS-Meldungen wird der Islamische Staat kurzerhand für unislamisch erklärt und als nahöstliches Phänomen dargestellt - Problem gelöst. Wenn Tausende europäische Christen in den Nahen Osten reisen würden, um dort Muslime zu töten, hätte das nach dieser Logik auch nichts mit dem Christentum zu tun, und das Problem wäre ein reines Problem des Nahen Ostens? Daran zweifle ich sehr. Die Cüpli-Sozialistische Empörungsmaschinerie würde im Gegenteil heisslaufen, während muslimische Terrortouris als Opfer unserer Gesellschaft gezeichnet werden. Eine wahrhaft krude Gedankenwelt.
    • Bobo Takero 16.11.2014 04:38
      Highlight Highlight Es gehen bzw gingen ja tausende Christen in den Nahen Osten. (Irak, Afghanistan), wenn mich nicht alles täuscht, nannte es der Anführer (Bush) sogar einen Kreuzzug.

      Ich würde mal schätzen 90-98% der Menschen die momentan die is am Boden bekämpfen sind übrigens Muslime.

      Aber ich bewundere ihre Kreativität. Wie sie selbst religiösen Fanatismus und Nationalismus versuchen mit den Linken in Verbindung zu bringen, da braucht man ganz schön Grips um darauf zu kommen.
  • Mr. Kr 14.11.2014 11:03
    Highlight Highlight Diese Leute sind keine Moslems und sie werden es auch nie sein. Ich bin selber Moslem und wenn ich so sachen sehe will ich mich einfach nur davon distanzieren. Aber nur Schade das in den Medien immer Terror mit dem Islam in Verbindung gebracht wird. Laut Medien gibt es etwa 30`000 IS Kämpfer, auf der ganzen Welt gibt es etwa 1.2 Milliarden Moslem, das sind gerade mal 0.0025 % der Moslems sind IS Kämpfer. Und nur wegen diesem Lächerlichen anteil werden alle anderen in den gleichen Topf geworfen. Grausame Welt in der wir Leben.
    • janfelix 14.11.2014 12:05
      Highlight Highlight Und warum schaffen es den die 1.2 Milliarden Muslime nicht die 30‘000 Kämpfer unter Kontrolle zu bringen? Sind davon etwa noch 1 Milliarde IS-Sympathisanten dabei?
    • Bobo Takero 14.11.2014 12:47
      Highlight Highlight @janfelix
      die Frage ist wohl eher, wieso schaffen es die 7 Milliarden Menschen nicht diese 30 000 zu stoppen. Ich sehe nicht ein, weshalb ein Muslim aus der Schweiz, oder von sonst wo, Verantwortung dafür tragen soll.
      Es käme ja auch niemandem in den Sinn Christen in der Schweiz verantwortlich für den KKK, Breivik, George W. Bush, oder christlich radikale Terrormilizen in Afrika zu machen (Liste beliebig erweiterbar).
      Die grössten Gegner des is, die Kurden, sind übrigens auch Muslime.
    • Mr. Kr 14.11.2014 14:27
      Highlight Highlight Soll ich jetzt als Schweizer Bürger nach Syrien reisen und versuchen die IS aufzuhalten? Wie gesagt das hat nichts mit dem Islam zutun. Sie haben es wie es scheint nicht Richtig verstanden. Die 30`000 IS Kämpfer haben nichts mit dem Islam zutun. Es geht darum das ein Amokläufer mit Christlichem Hintergrund ein Amokläufer ist und nicht mehr. Ein Amokläufer mit Islamischen Hintergrund ist ein Terrorist ( Dschihadist ). Man sollte anfangen das zu trenne. Terror bleibt Terror und hat nichts mit Glauben zutun.
    Weitere Antworten anzeigen

Karte des Schreckens: Es gibt immer weniger Länder, aus denen KEINE IS-Terroristen stammen

Aus über hundert Ländern sollen inzwischen junge Menschen nach Syrien gereist sein, um sich dem Islamischen Staat (IS) anzuschliessen. Dies geht aus einem aktuellen Bericht des UN-Sicherheitsrats hervor. Einige sind weltweit berüchtigt wie Mohammed Emwazi alias Jihadi John. Andere wie der Schweizer Abu Suleiman al-Suisseri erlangen lediglich in ihrer Heimat Bekanntheit. Die übergrosse Mehrheit der total 25'000 bis 30'000 IS-Söldner ist namenlos. Doch zusammen genommen umspannen …

Artikel lesen
Link to Article