Islamischer Staat (IS)
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IS-Miliz erschiesst im Irak 300 Menschen

epa04695465 Iraqis carry the coffin of the Iraqi Shiite cleric and politician Ayatollah Mohammad Bahr Al-Ulloum during a funeral procession in Karbala, southern Iraq, 08 April 2015. Media reports on 07 April 2015 state the Iraqi Shiite cleric and politician Ayatollah Mohammad Bahr Al-Ulloum died at the age of 88 in Najaf after a long illness. Al-Ulloum was appointed the first president of Iraq interim governing council after the regime of Saddam Hussein was overthrown.  EPA/ALAA AL-SHEMAREE

Bild: ALAA AL-SHEMAREE/EPA/KEYSTONE

Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hat in der westirakischen Provinz Al-Anbar rund 300 gefangene Angehörige sunnitischer Stämme ermordet. Ihnen sei vorgeworfen worden, mit den irakischen Sicherheitskräften zusammengearbeitet zu haben.

Die Opfer seien in dem Ort Al-Kaim an der Grenze zu Syrien erschossen worden, hiess es am Donnerstag aus Sicherheitsquellen.

Bereits im vergangenen Jahr hatten die sunnitischen Extremisten in der Region rund 200 Mitglieder des Stammes der Al-Bu Nimr getötet, weil sie an der Seite der Regierung gekämpft hatten.

Mit den neuen Morden reagierten die IS-Extremisten auf eine Offensive, die die Regierung und sunnitische Stammesmilizen am Mittwoch gegen den IS gestartet haben. Sie hat das Ziel, die Miliz aus Al-Anbar zu vertreiben. Die Provinz reicht von Bagdad bis an die syrische Grenze und steht seit Anfang 2014 fast völlig unter Kontrolle des IS. (sda/dpa)



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«Gewalt ist für mich kein Grund zu stoppen» – Schweizer Kriegsfotograf über den «IS»

Der Westschweizer Matthias Bruggmann war mehrmals in Syrien. Seine Bilder im Musée de l’Elysée in Lausanne zeugen von der Gewalt und von der Normalität in einem Land im Krieg. Vor dem Inhalt der Ausstellung wird gewarnt.

Am Eingang hängt ein Schild, das vor dem Inhalt der Ausstellung warnt. Junge oder unvorbereitete Personen könnten verstört werden. Dann folgt pro Wand ein Bild.

Zwei Grossformate fallen besonders auf, gegenüberliegend in einem grossen Raum zeigen sie denselben Platz des Damaszener Stadtteils Daraja. Das Erste zeigt eine Fontäne aus Gestein, Staub und Rauch. Das Resultat einer eingeschlagenen Granate? Menschen in schmutzigen Kleidern rennen davon. Im Vordergrund liegt etwas am Boden, das brennt.

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