Islamischer Staat (IS)
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
FILE - This file image posted on a militant website on Tuesday, Jan. 7, 2014, which is consistent with AP reporting, shows a convoy of vehicles and fighters from the al-Qaida linked Islamic State of Iraq and the Levant (ISIL) fighters in Iraq's Anbar Province. The Islamic State group holds roughly a third of Iraq and Syria, including several strategically important cities like Fallujah and Mosul in Iraq and Raqqa in Syria. It rules over a population of several million people with its strict interpretation of Islamic law. (AP Photo via militant website, File)

Der IS führt seinen Propagandakrieg fort. Bild: AP/militant website

Neues Propagandavideo

IS-Terroristen führen weitere britische Geisel vor

Die Terrorgruppe «Islamischer Staat» hat ein weiteres Video veröffentlicht, in dem sie eine westliche Geisel vorführt: den britischen Journalisten John Cantlie. Es soll der Auftakt einer Serie sein. 

Ein Artikel von

Spiegel Online

Hamburg - Drei Geiseln haben die Terroristen des «Islamischen Staats» bereits vor laufenden Kameras geköpft, nun hat die Organisation ein weiteres Video veröffentlicht. Es zeigt den britischen Journalisten John Cantlie, der sich nach eigener Aussage bereits seit zwei Jahren in der Gewalt der Gruppe befindet. 

Cantlie sitzt an einem Tisch vor schwarzem Hintergrund, er trägt die orangefarbene Kleidung, die auch die getöteten Geiseln trugen und die an die Haftkleidung im Gefangenenlager Guantanamo erinnern soll. Er richtet sich in einer kurzen Ansprache an die Öffentlichkeit in den westlichen Staaten, der ein falsches Bild vom «Islamischen Staat» vermittelt werde. Der Mann wirft den Regierungen der USA und Grossbritanniens vor, sie hab ihn und die anderen Geiseln im Stich gelassen, weil sie sich weigerten mit den Entführern zu verhandeln.

IS droht mit weiterer Ermordung

In dem Propagandavideo mit dem Titel «Leiht mir euer Ohr» kündigt der gekidnappte Journalist weitere Auftritte an, in denen er «die Wahrheit über den Islamischen Staat» verkünden werde. Cantlie steht sichtlich unter Stress, umso grotesker ist das Video, das wie eine Parodie auf Fernsehsendungen wirkt.

In den vergangenen Wochen haben die islamistischen Terroristen drei westliche Geiseln geköpft - einen US-Bürger und zwei Briten. Sie drohen mit der Ermordung eines weiteren Entwicklungshelfers aus Grossbritannien, sollten Washington und London ihre Angriffe auf IS nicht stoppen. Am Donnerstag hat Frankreichs Präsident François Hollande angekündigt, dass sich sein Land ebenfalls an den Luftschlägen gegen die Dschihadisten im Irak beteiligen werden. (syd/gag)



Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Garri Kasparow: «Putins Russland ist heute offenkundig die grösste Bedrohung für die Welt»

Der ehemalige Schachweltmeister warnt vom neuen Schmusekurs des Westens gegenüber dem russischen Präsidenten und stellt fest: «Der Feind deines Feindes kann auch dein Feind sein.»

Nach der Annektion der Krim wurde Russland aus der G-8, dem Club der mächtigsten Länder der Welt, verbannt. Bei den G-20-Treffen musste Wladimir Putin am Katzentisch Platz nehmen, geächtet und gemieden von Obama, Merkel, Hollande & Co.

Der Terroranschlag in Paris hat dies geändert. Neuerdings dürfen rechtskonservative Politiker ihre Bewunderung für den russischen Macho-Präsidenten wieder offen zur Schau tragen, und am letzten Treffen der G-20 im türkischen Badeort Antalya kam es zu …

Artikel lesen
Link to Article