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Nach der Verbrennung des Piloten

Jordanien will «Einsatz gegen IS erhöhen»



Die jordanische Luftwaffe wird ihre Angriffe auf Stützpunkte der Extremistenmiliz Islamischer Staat (IS) nach Worten von Aussenminister Nasser Dschudeh weiter verstärken. Die Luftwaffe hatte Vergeltung für die Ermordung eines Kampfpiloten durch den IS angekündigt.

Bombs are pictured on a Royal Jordanian Air Force plane at an air base before it's launch to strike the Islamic state in the Syrian city of Raqqa February 5, 2015. Jordanian fighter jets pounded Islamic State hideouts in Syria on Thursday and then roared over the hometown of a pilot killed by the militants, while below them King Abdullah consoled the victim's family. The show of force came two days after the ultra-hardline Islamic State released a video showing captured Jordanian pilot Mouath al-Kasaesbeh being burned alive in a cage as masked militants in camouflage uniforms looked on. The writing on the bomb reads

Jordanien wird weiter militärisch gegen IS vorgehen. Bild: PETRA/REUTERS

Dschudeh sagte am Donnerstag im US-Sender CNN, die Bombardements auf Ausbildungslager und Munitionsdepots der Extremisten in Syrien vom Donnerstag seien erst der Anfang gewesen. «Wir erhöhen den Einsatz», kündigte der Minister an.

Der Pilot war nach seinem Absturz über IS-Gebiet von den Extremisten bei lebendigem Leib verbrannt worden. Der Minister kündigte in dem Interview an, Jordanien werde den IS «mit allem, was wir haben verfolgen». (feb/sda/reu)

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«Gewalt ist für mich kein Grund zu stoppen» – Schweizer Kriegsfotograf über den «IS»

Der Westschweizer Matthias Bruggmann war mehrmals in Syrien. Seine Bilder im Musée de l’Elysée in Lausanne zeugen von der Gewalt und von der Normalität in einem Land im Krieg. Vor dem Inhalt der Ausstellung wird gewarnt.

Am Eingang hängt ein Schild, das vor dem Inhalt der Ausstellung warnt. Junge oder unvorbereitete Personen könnten verstört werden. Dann folgt pro Wand ein Bild.

Zwei Grossformate fallen besonders auf, gegenüberliegend in einem grossen Raum zeigen sie denselben Platz des Damaszener Stadtteils Daraja. Das Erste zeigt eine Fontäne aus Gestein, Staub und Rauch. Das Resultat einer eingeschlagenen Granate? Menschen in schmutzigen Kleidern rennen davon. Im Vordergrund liegt etwas am Boden, das brennt.

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