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FILE - This undated file photo provided by the Kassig Family shows Peter Kassig standing in front of a truck filled with supplies for Syrian refugees. A new graphic video purportedly produced by Islamic State militants in Syria released Sunday Nov. 16, 2014 claims U.S. aid worker Kassig was beheaded. (AP Photo/Courtesy Kassig Family, File)

Hilfswerkmitarbeiter Peter Kassig. Bild: AP/Kassig Family

Enthauptungs-Video war echt

Obama: «Kassig wurde in einem Akt des Bösen getötet»



Zunächst war unklar, ob das Video der Terrororganisation Islamischer Staat (IS) zur Enthauptung des US-Bürgers Peter Kassig echt war. Jetzt hat Präsident Barack Obama die Echtheit des Videos zum Tod des US-Entwicklungshelfers Peter Kassig bestätigt. 

In einer Stellungnahme bezeichnet Obama die Enthauptung als ein «Akt des Bösen» und spricht Kassigs Familie sein Beileid aus. 

Kassig sei in einem «Akt des Bösen» getötet worden, erklärte Obama am Sonntag. Das Leben und das Handeln des US-Entwicklungshelfers stünden im völligen Kontrast zu dem, was der Islamische Staat repräsentiere, erklärte Obama. Er würdigte Kassigs «selbstloses» Handeln.

Der IS hatte am Sonntag im Internet ein Video veröffentlicht, in dem ein maskierter Mann zu sehen ist, der behauptet, den früheren US-Soldaten Kassig ermordet zu haben. Neben ihm ist ein abgeschlagener Kopf zu sehen, ausserdem zeigt der Film die Enthauptung von 18 syrischen Soldaten.

Kassigs Eltern zeigten sich zutiefst bestürzt und würdigten die Arbeit ihres Sohnes, der in Gefangenschaft zum Islam übergetreten war und sich zuletzt Abdul-Rahman nannte. «Es bricht uns das Herz, zu erfahren, dass unser Sohn Abdul-Rahman Peter Kassig sein Leben für die Liebe zum syrischen Volk und seinen Wunsch, sein Leiden zu lindern, verloren hat», erklärten Ed und Paula Kassig im Internetdienst Twitter. Der 26 Jährige engagierte sich nach Angaben seiner Eltern seit März 2012 für syrische Bürgerkriegsflüchtlinge. Entführt wurde er vor gut einem Jahr. (feb/sda/afp)

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