Islamischer Staat (IS)
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A Lockheed Martin F-16 fighter jet built for the Iraqi Air Force is seen as it completes its first flight over Fort Worth, Texas in this handout picture taken May 2, 2014. Lockheed Martin Corp this week will deliver the first of 36 F-16 fighter jets to Iraq, marking what Baghdad's envoy to the United States called a

Offenbar greift die iranische Luftwaffe intensiv IS-Gebiete im Irak an.   HANDOUT/REUTERS

Offensiven gegen den IS

Iran fliegt Luftangriffe gegen IS im Irak und Peschmerga-Kämpfer erhalten Unterstützung in Kobane



Der Iran hat nach Angaben der USA in den vergangenen Tagen im Irak Stellungen der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) aus der Luft angegriffen. Die Einsätze sind nicht mit der US-geführten Koalition gegen den IS abgestimmt gewesen.

Washington habe Hinweise darauf, dass iranische Kampfjets im Osten des Landes IS-Ziele bombardiert hätten, sagte Pentagonsprecher John Kirby am Dienstag (Ortszeit). Es handle sich um F-4-Phantom-Kampfjets.

Der Iran unterstützt die schiitisch dominierte Regierung in Bagdad im Kampf gegen die radikalen sunnitischen Aufständischen des IS mit Waffen und Ausbildern. Es war aber das erste Mal, dass die USA bestätigten, dass der Iran auch Luftangriffe im Irak fliegt.

Zuvor hatte der Pentagonsprecher auf einer Pressekonferenz gesagt, die USA stimmten ihre Luftangriffe in dem Land mit der irakischen Regierung ab. Es liege in der Verantwortung Bagdads, den eigenen Luftraum zu verwalten.

Peschmerga-Verstärkung in Kobane 

Eine zweite Gruppe kurdischer Peschmerga-Kämpfer aus dem Irak ist über die Türkei nach Nordsyrien gereist, um die seit Monaten umkämpfte Grenzstadt Kobane gegen den IS zu verteidigen. Wie die amtliche türkische Nachrichtenagentur Anadolu am Dienstag meldete, überquerten die etwa 150 Kämpfer am Vorabend die Grenze bei Mürsitpinar.

Sie seien zuvor unter strenger Geheimhaltung mit einem Privatflugzeug aus der irakischen Kurdenmetropole Erbil in die Türkei eingeflogen worden und hätten sowohl weitere Waffen als auch Munition im Gepäck.

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Local residents watch smoke from an explosion rising over the Syrian city of Kobane (background) as they watch the apparent US-led coalition's airstrike against IS positions in the border region from a hillside on the Turkish side of the border near the Suruc district city of Sanliurfa, Turkey, 22 October 2014. According to news reports, the People's Protection Units (YPG) fighters had made gains against IS militants in their defence of the besieged town of Kobane.  EPA/SEDAT SUNA

Die Stadt Kobane ist seit Wochen hart umkämpft. Bild: SEDAT SUNA/EPA/KEYSTONE

Die Türkei hatte Ende Oktober eine erste Gruppe von ebenfalls etwa 150 Kämpfern über ihr Staatsgebiet nach Kobane reisen lassen. Die Stadt direkt an der Grenze wird seit Monaten vom IS belagert. Eine internationale Koalition fliegt unter US-Führung Luftangriffe zur Unterstützung der kurdischen Kämpfer am Boden. Die Luftangriffe werden vom NATO-Land Türkei aber nicht unterstützt, was im Westen Kritik auslöste. (feb/sda/afp/dpa)

Kampf um Kobane

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