Islamischer Staat (IS)
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Geiseltausch 

Jordanien stimmt Gefangenaustausch mit IS zu



COMBO - This combination of two photographs shows the detail of a poster of an undated photograph of Jordanian pilot Lt. Muath al-Kaseasbeh, left, used during a demonstration calling for his release from the Islamic State group and a still image from video, right, of Sajida al-Rishawi, an Iraqi woman sentenced to death in Jordan for her involvement in a 2005 terrorist attack on a hotel that killed 60 people. Jordan said Wednesday, Jan. 28, 2015 it is willing to swap the woman held on death row in Jordan for the Jordanian pilot captured in December by extremists from the Islamic State group. (AP Photo)

Geiseltausch: Links der vom IS gefangen gehaltene jordanische Pilot, rechts die Dschihadistin Sadschida al-Ridschawi.  Bild: /AP/KEYSTONE

Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) erpresst Japan und Jordanien mit zwei Geiseln – wohl mit einem Teilerfolg: Jordanien will eine im Land inhaftierte Islamistin freilassen, die für den IS von grosser Bedeutung ist. Derweil gab es eine neue IS-Drohung gegen Japan. Jordanien ist bereit, eine inhaftierte Islamistin auf Wunsch der IS im Tausch für einen jordanischen Piloten freizulassen. 

Die Extremistin Sadschida al-Rischawi solle freikommen, sobald der IS bereit sei, einen als Geisel gehaltenen jordanischen Piloten zu entlassen, sagte der jordanische Informationsminister Mohammed al-Mumani am Mittwoch im Staatsfernsehen. 

Keine Angaben machte al-Mumani über das weitere Schicksal einer japanischen Geisel in den Händen der Dschihadisten. Der IS hatte vor einer Woche mit der Tötung der beiden japanischen Geiseln Kenji Goto und Haruna Yukawa gedroht. Zunächst forderten die Dschihadisten 200 Millionen US-Dollar Lösegeld, später verlangten sie die Freilassung Al-Rischawis. 

Ultimatum bis Mittwoch

In einem am Wochenende veröffentlichten Video war dann die angebliche Tötung Yukawas bekanntgegeben worden, für Goto stellten sie später ein neues Ultimatum bis Mittwoch. Dabei drohten die IS-Kämpfer auch mit der Ermordung des jordanischen Piloten Muas al-Kasasba. 

Bei Ridschawi handelt es sich angeblich um die Schwester einer der Gründungsfiguren der Al-Kaida. Dies berichtet Focus. (wst/sda)

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