Islamischer Staat (IS)
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Thousands of Syrian refugees, mostly tired and devastated, enter Turkey at Yumurtalik crossing gate near Suruc, Turkey, Tuesday, Sept. 23, 2014. More than 200,000 people  fleeing the Islamic militants’ advance on Kobani, Syria, arrived in Turkey during last four days to find safety.(AP Photo/Burhan Ozbilici)

Flüchtlinge aus Kobani überqueren die türkische Grenze. Bild: AP/STR

Angst vor IS-Terroristen

UNO rechnet mit 400'000 Flüchtlingen aus einer einzigen Kurdenstadt



Das UNO-Flüchtlingshilfswerk UNHCR erstellt Notfallpläne für den Fall, dass alle 400'000 Einwohner der nordsyrischen Kurdenstadt Kobani in die Türkei flüchten. Kobani wird von der Extremistenmiliz Islamischer Staat (IS) belagert.

Syrian Kurds carry their belongings after crossing the Syrian-Turkish border at the southeastern town of Suruc in Sanliurfa province on September 23, 2014. The UN refugee agency warned Tuesday that as many as 400,000 people may flee to Turkey from Syria's Kurdish region to escape attacks by the Islamic State group.  AFP PHOTO / BULENT KILIC

Sie haben es geschafft und sind in der Türkei. Bild: AFP

Die Dschihadisten überrannten bereits Dutzende Dörfer in der Region. «Unsere grösste Sorge ist, dass Kobani fällt», sagte UNHCR-Sprecher Robert Colville am Dienstag in Genf. «Wir wissen es nicht, aber wir treffen entsprechende Vorbereitungen, falls die gesamte Bevölkerung flüchtet.»

Syrian Kurds walk after crossing into Turkey at the Turkish-Syrian border, near the southeastern town of Suruc in Sanliurfa province, September 20, 2014. About 60,000 Syrian Kurds fled into Turkey in the space of 24 hours, a deputy prime minister said on Saturday, as Islamic State militants seized dozens of villages close to the border. Turkey opened a stretch of the frontier on Friday after Kurdish civilians fled their homes, fearing an imminent attack on the border town of Ayn al-Arab, also known as Kobani. A Kurdish commander on the ground said Islamic State had advanced to within 15 km (9 miles) of the town. Picture taken September 20, 2014. REUTERS/Stringer (TURKEY - Tags: POLITICS CIVIL UNREST CONFLICT MILITARY TPX IMAGES OF THE DAY)

Die Türkei hat bereits 138'000 Flüchtlinge aufgenommen. Bild: STRINGER/TURKEY/REUTERS

Der Islamische Staat hat grosse Teile Syriens und des Iraks unter seine Kontrolle gebracht und ein Kalifat ausgerufen. Seit dem 15. September rückt der IS auf Kobani vor. Die auch als Ain al-Arab bekannte Grenzstadt Kobani ist für Nordsyrien von zentraler militärischer Bedeutung.

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Eine Video von Hamza Bakr im Kurdi Channel, das angeblich den Beschuss von Kobani durch IS-Terroristen aus Mosul zeigt.  quelle: youtube/kurdi channel

Aufruf zu internationaler Hilfe

Die Türkei hatte am Freitag angesichts der Flüchtlingswelle ihre Grenzen geöffnet, nachdem das Land tagelang Schutzsuchende zurückgeschickt hatte. Seither hat sie 138'000 Flüchtlinge aufgenommen. Das sind so viele wie in allen europäischen Staaten zusammen seit dem Beginn des Bürgerkrieges in Syrien vor drei Jahren Schutz fanden, wie UNHCR-Sprecher Colville betonte.

Turkish soldiers stand guard as Syrians wait behind the border fences near the southeastern town of Suruc in Sanliurfa province, September 18, 2014. Islamic State fighters besieged a Kurdish city in northern Syria on Thursday after seizing 21 villages in a major assault, prompting a call to arms from Kurds in neighbouring Turkey who urged followers to go and help resist the group's advance. The attack on the city of Ayn al-Arab, known as Kobani in Kurdish, came two days after the top U.S. military officer said the Syrian opposition would probably need the help of the Syrian Kurds to defeat Islamic State. About 3,000 men, women and children arrived at the Turkish border roughly 10 km (6 miles) from Kobani but were still waiting on the Syrian side after night fell, a Reuters witness said, as Turkish forces stopped the crowd from crossing. REUTERS/Kadir Celikcan (TURKEY - Tags: POLITICS CIVIL UNREST CONFLICT MILITARY TPX IMAGES OF THE DAY)

Massenansturm an der türkischen Grenze. Bild: STRINGER/TURKEY/REUTERS

Die Organisation rief die internationale Gemeinschaft auf, die Türkei und andere Nachbarländer Syriens zu unterstützen, die mehr als drei Millionen Flüchtlinge versorgen. Das UNHCR wird am Mittwoch per Flugzeug weitere Hilfsgüter für etwa 200'000 Flüchtlinge in die Region bringen. (whr/sda/reu) 

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