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Israeli soldiers camouflage their faces at an army staging area along Israel's border with the Gaza Strip on July 30, 2014,  as they prepare to enter the Gaza Strip. Israel agreed to observe a four-hour lull in Gaza several hours after a deadly strike on a school killed 16, drawing a furious response from a UN refugee agency. AFP PHOTO/ JACK GUEZ

Weitere 16'000 Soldaten werden aufgeboten. Bild: AFP

Gaza-Krieg

Israelische Armee mobilisiert weitere 16'000 Reservisten



Die israelischen Streitkräfte mobilisieren weitere 16'000 Reservisten. Damit steigt die Zahl der Reservisten, die seit Beginn der Gaza-Offensive am 8. Juli eingezogen wurden auf 86'000, wie eine Armeesprecherin am Donnerstag mitteilte. 

Mit den neuen Kräften sollten die Bodentruppen entlastet werden. Seit dem Beginn der Militäroffensive wurden auf israelischer Seite 56 Soldaten und drei Zivilisten getötet. 

Die Zahl der durch israelische Angriffe getöteten Palästinenser beläuft sich nach Angaben der palästinensischen Rettungskräfte auf mehr als 1350, die der Verletzten auf mehr als 7300. Bei den Opfern handelt es sich zum grössten Teil um Zivilisten, darunter sehr viele Kinder.

Israel setzt Gaza-Offensive trotz Kritik der UNO und USA fort 

Israel setzt seine Offensive im Gazastreifen trotz der Kritik der Vereinten Nationen und der USA fort. Das Sicherheitskabinett von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu stimmte dafür, die am 8. Juli begonnenen Angriffe auf die radikal-islamische Hamas weiterzuführen.

Generalmajor Sami Turgeman, der Chef der Truppen im Gazastreifen, sagte am Mittwoch, man sei nur noch «einige Tage» vom erklärten Ziel entfernt, das Tunnelsystem der Hamas zu zerstören. Bislang seien 32 dieser geheimen Durchgänge nach Israel entdeckt und die Hälfte davon zerstört worden.

Die israelische Armee hatte am Mittwoch abermals eine UNO-Schule beschossen, in der die Vereinten Nationen versucht hatten, Zivilisten zu schützen. UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon verurteilte den Angriff als abscheulich und nicht zu rechtfertigen. Sein Stellvertreter Jan Eliasson sagte in New York: «Das Mass ist voll.»

Auch die US-Regierung kritisierte den Beschuss. UNO und USA forderten die Konfliktparteien zu einer sofortigen Waffenruhe auf. (aeg/sda/afp/reu) 

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