Israel
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epa04316844 An Israeli helicopter carrying Chief of Staff of the Israel Defense Forces, Benny Gantz, as it lands at an army base on the Israeli border with the Gaza Strip, 15 July 2014. Militants in the Gaza Strip have launched more than two dozen rockets at Israel, after they rejected an Egyptian-proposed truce with Israel. Israeli Prime Minister Benjamin Netanyahu warned that his government will resume and intensify the Gaza offensive if Hamas and other armed groups in the Strip do not stop firing rockets and reject the proposed truce.  EPA/ATEF SAFADI

Ein Helikopter der israelischen Armee. Bild: ATEF SAFADI/EPA/KEYSTONE

Nach kurzer Feuerpause

Israel greift den Gazastreifen wieder an

Die von Israel einseitig akzeptierte Waffenruhe in Nahost scheint nicht zu halten. Die Armee habe als Reaktion auf den Raketenbeschuss Israels aus dem Gazastreifen ihre Angriffe auf das Palästinensergebiet wieder aufgenommen, bestätigte eine Armeesprecherin in Tel Aviv am Dienstag. Israels Sicherheitskabinett hatte am Morgen einem ägyptischen Waffenruhe-Vorschlag zugestimmt. Die im Gazastreifen herrschende Hamas lehnt die Initiative bislang ab. Militante Palästinenser feuerten seitdem Dutzende von Raketen auf Israel ab.

Die israelische Zeitung «Haaretz» berichtete unter Berufung auf einen ranghohen israelischen Repräsentanten, der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu habe die Armee daraufhin angewiesen, wieder Ziele im Gazastreifen anzugreifen. Es seien «harte Schläge gegen Terrorziele in Gaza» genehmigt worden. Netanjahu hatte zuvor eine Verstärkung der Angriffe im Gazastreifen angedroht, sollte die radikal-islamische Hamas die Waffenruhe nicht einhalten. «Wenn Hamas die Vorschläge ablehnt und der Raketenbeschuss nicht endet, sind wir darauf vorbereitet, unsere Angriffe fortzusetzen und zu verstärken», sagte Netanjahu in Tel Aviv bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem deutschen Aussenminister Frank-Walter Steinmeier. (sda/dpa/afp) 



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Gefahr auf dem Golan – Israel unterstützt syrische Rebellen und riskiert die Eskalation

Israel unterstützt syrische Rebellen auf den Golanhöhen offenbar systematischer als bislang bekannt. Die UNO ist alarmiert. Sie fürchtet eine Eskalation des Bürgerkriegs.

Die Männer kamen mit Maultieren aus Syrien. Einige waren bewaffnet, keiner von ihnen trug offizielle Rangabzeichen. Das Ziel der Rebellengruppe: Ein israelischer Militärposten auf den Golanhöhen. Dort wurden sie bereits von Soldaten des jüdischen Staates erwartet – und begrüsst.

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