DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
The State of Palestine flag flies for the first time at U.N. headquarters, Wednesday, Sept. 30, 2015. (AP Photo/Seth Wenig)

Zum ersten Mal weht die Flagge von Palästina vor dem UNO-Hauptsitz in New York.
Bild: Seth Wenig/AP/KEYSTONE

Historischer Tag: Palästinensische Flagge weht erstmals vor der UNO



Zum ersten Mal hat die Flagge der Palästinenser auf dem Gelände der Vereinten Nationen geweht. «Dies ist ein historischer Moment im Kampf des palästinensischen Volkes für Freiheit und Unabhängigkeit», sagte Palästinenserpräsident Mahmud Abbas am UNO-Hauptsitz.

Er gab am Mittwoch in New York das Zeichen für zwei UNO-Polizisten mit weissen Handschuhen, die das schwarz-weiss-grüne Tuch mit dem roten Dreieck im Rosengarten der Vereinten Nationen nach oben zogen.

The State of Palestine's flag flies in the wind after a Rose Garden ceremony at the United Nations headquarters Wednesday, Sept. 30, 2015. (AP Photo/Craig Ruttle)

Bild: AP

Dort steht der Fahnenmast ganz nah an einem Stück Berliner Mauer und anderen Geschenken an die UNP – aber weitab von den Flaggen der Mitgliedsstaaten.

Nur Beobachterrolle

Die Vereinten Nationen haben 193 Mitglieder, zuletzt kam vor vier Jahren Südsudan dazu. Hinzu kommen zwei Beobachterstaaten, der Vatikan und Palästina. Die dürfen in den meisten Sitzungen dabei sein, dürfen in einigen UNO-Organisationen wie der UNESCO sogar mit abstimmen, und Abbas darf vor der UNO-Vollversammlung sprechen.

Palästina ist aber kein Mitgliedsstaat, muss sich bei den meisten Abstimmungen raushalten und darf sich nicht in den Sicherheitsrat wählen lassen.

Abbas sagte weiter: «Ich sage den Menschen meines Volkes überall wo sie leben: Hisst die Flagge Palästinas ganz hoch, denn es ist ein Symbol der palästinensischen Identität.» Bald werde der Tag kommen, «an dem diese Flagge über Jerusalem, der Hauptstadt Palästinas, wehen wird». Er erklärte den 30. September zum Tag der palästinensischen Flagge. (lhr/sda/dpa)

The State of Palestine's President Mahmoud Abbas, left, poses with United Nations Secretary-General Ban Ki-moon at the United Nations headquarters Wednesday, Sept. 30, 2015. (AP Photo/Kevin Hagen)

Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas (links) mit UN-Generalsekretär Ban Ki-moon.
Bild: AP

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Interview

Nahost-Experte: «Eine dritte Intifada ist nicht auszuschliessen»

Die Situation zwischen Israelis und Palästinensern eskaliert erneut. Nahost-Experte Hans-Lukas Kieser sagt im Interview, wie Ministerpräsident Netanjahu von den jüngsten Ereignissen profitiert und was jetzt eine dritte Intifada verhindern kann.

Eine Verkettung von Ereignissen führte dazu, dass der Konflikt zwischen Israel und palästinensischen Gebieten wieder aufgeflammt ist. Können Sie einen Überblick geben, wie es dazu kam?Hans-Lukas Kieser: In den vergangenen Wochen hatte die israelische Polizei in der Altstadt von Jerusalem diverse Plätze abgesperrt, auf denen sich muslimische Anwohner während des Ramadans normalerweise treffen. Das führte dazu, dass die Muslime ihren Ramadan nicht so feiern konnten, wie sie es …

Artikel lesen
Link zum Artikel