Italien
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Mehr als 30 Millionen Touristen besuchen jedes Jahr Venedig.  Bild: shutterstock

So will sich Venedig vor Massentourismus schützen – und dabei Geld verdienen



Venedig kann Eintrittsgeld von Tagestouristen kassieren. Das sieht der Haushaltsplan der italienischen Regierung vor, der am Sonntag vom Parlament in Rom verabschiedet wurde. Je nach Saison könnten 2.50 Euro bis 10 Euro für den Besuch in der Lagunenstadt anstehen.

Venedig kämpft seit Jahren gegen den Touristenansturm und versucht immer wieder mit verschiedenen Strategien, die Massen in Schach zu halten. Jährlich wird die kleine Stadt – mit ihren im historischen Teil auf 118 Pfahlinseln im Wasser lediglich noch gut 50'000 Einwohnern – von mehr als 30 Millionen Touristen eingenommen.

In this picture taken on June 16, 2015 and made available on Tuesday, Aug. 18, 2015, Venice mayor Luigi Brugnaro poses for the photographer in his office, in Venice.  Elton John has slammed the Venice mayor over moves to remove books from public pre-schools dealing with gender issues and featuring same-sex couples. (AP Photo/Luigi Costantini)

Luigi Brugnaro. Bild: AP/AP

Die Massnahme soll nur Tagestouristen betreffen. Hotelgäste zahlen dagegen bisher eine Ortstaxe. Zu zahlen wäre der neue Betrag möglicherweise über die Verkehrsmittel wie Busse oder Kreuzfahrtschiffe, die die Reisenden in die Stadt bringen.

Es würden jetzt «ausgewogene» Regeln geprüft, die «diejenigen schützen, die in unserer Gegend wohnen, studieren oder arbeiten», twitterte Venedigs Bürgermeister Luigi Brugnaro. (sda/dpa)

5 Strategien, um dem Touristenansturm entgegenzuwirken:

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Video: srf

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12Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • neoliberaler Raubtierkapitalist 31.12.2018 17:00
    Highlight Highlight Sehe ich als beste Lösung an, damit die Touristen sich noch bewegen können und den Ausflug geniessen.
  • schmettervogel 31.12.2018 15:26
    Highlight Highlight Venedig ist ein wundervoller Ort und muss mit allen Mitteln geschützt werden. Ich hoffe dass die Einwohner dabei einbezogen werden.
  • My Senf 31.12.2018 09:30
    Highlight Highlight Diejenigen die in Massen kommen sind so ziemlich identifizierbar.
    Und solange die für ihre Einkäufe taxfree abrechnen können (sprich der italienische Staat nix davon hat), sind denen die 10€ sowas von egal 😑
    Bin froh konnte ich Venedig noch in der analogen Zeit Besuchen.
  • iNDone 31.12.2018 08:35
    Highlight Highlight Also mir müssen sie schon mehr bezahlen falls ich je wieder diese Touristenfalle betreten soll.
  • Tolot 31.12.2018 07:59
    Highlight Highlight Sehr gute Idee. Die Tagesturis, sollen endlich bezahlen. Oder gleich wegbleiben. Dann hat man als Tourist welcher mehrere Tage in einem Hotel auf Venedig ist, wieder mehr von der Stadt und kann sie auch Tagsüber geniessen.
  • NikolaiZH 31.12.2018 01:30
    Highlight Highlight wenn man die eintritspreise verdreifacht kann man ganz italien sanieren
  • grandvlad 31.12.2018 00:21
    Highlight Highlight Super Idee👍 sollte in manchen CH-Orten auch eingeführt werden. 🤔
    • Amboss 31.12.2018 04:15
      Highlight Highlight Wo denn?
      Mir fällt auch nach langem Überlegen kein Ort ein, wo dies nötig wäre... Wo die Problematik auch nur ansatzweise mit Venedig vergleichbar ist...
    • pixelqueen 31.12.2018 08:20
      Highlight Highlight Wäre in Luzern sinnvoll. Und Dank den zusätzlichen Einnahmen müsste man dann auch nicht mehr drüber diskutieren, bei Bildung und Kultur zu sparen.
  • Magnum44 31.12.2018 00:15
    Highlight Highlight Ja genau, als ob 10 Euro irgendjemand davon abhalten würde, Venedig zu besuchen. Hier geht es nur um zusätzliche Einnahmen, die schlussendlich wohl nicht einmal in Venedig selbst investiert werden.
    • Hoppla! 31.12.2018 07:25
      Highlight Highlight Ah, doch. Ich "kenne" da einige. Wenn im Urlaub schon gemotzt oder nicht konsumiert wird da zu Hause x oder y billiger ist, wird der Geiz auch da siegen.

      Aber ich persönlich verstehe deinen Einwand. Was sind schon 10 Euros.
    • In vino veritas 31.12.2018 08:53
      Highlight Highlight Oh, dann kennen sie die Familie I. aus St. Gallen nicht. Dort wird in den Ferien gespart was das Zeug hält, schliesslich gilt es die Leasingeste für den neusten BMW abzustottern. Keine Sehenswürdigkeit, kein Glace, kein Museum...

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