Jahresrückblick 14
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JAHRESRUECKBLICK 2014 – PEOPLE – This image released by Ellen DeGeneres shows actors, front row from left, Jared Leto, Jennifer Lawrence, Meryl Streep, Ellen DeGeneres, Bradley Cooper, Peter Nyong'o Jr. and, second row, from left, Channing Tatum, Julia Roberts, Kevin Spacey, Brad Pitt, Lupita Nyong'o and Angelina Jolie as they pose for a

DAS Celebrity-Selfie 2014: danke, Ellen DeGeneres, danke, Oscarnacht! Bild: AP Ellen DeGeneres

Wer ist cool? Wer auch noch schwul?

Das trieben die Promis 2014: Deutsche Fussballer trennten sich am häufigsten, Hochzeitstorten hatten Hochkonjunktur



Ach, die lieben, lieben Promis. Was haben sie nicht wieder alles gemacht! Sie haben sich auch 2014 verhalten wie ganz normale Menschen, haben geheiratet, Kinder geworfen, Häuser gekauft, sich gepaart, geärgert, getrennt und Selfies gemacht. Und dann hatte Angelina Jolie auch noch Windpocken. Normaler geht's ja gar nicht! 

Aber fassen wir zusammen: Roger Federer machte schon wieder Zwillinge. Nach zwei Mädchen kamen zwei Buben. Auf Myla und Charlene folgten Leo und Lenny. Und die Welt fragte sich: Wieso? Was steckt dahinter? Welche App braucht man dazu? Die andere Charlène, die aus Monaco, produzierte derweil einen Mädchen- und einen Buben-Zwilling. Obwohl sie den Albert doch körperlich gar nicht ausstehen kann. Man sieht das doch auf jedem Foto.

Die Welt fragte sich auch: Clooney heiratet? Echt jetzt? Aber ist der nicht schwul? Also, ich habe in der Szene nachgefragt: Clooney, so sagte mir ein inniger Kenner der beiden grossen Hs – Hollywood und Homosexualität – sei definitiv bisexuell. Na, das ist mal eine Information, die man brauchen kann! Dann ist die Ehe mit der fabelhaften Amal also doch nicht bloss eine Fassaden-Bewahrungs-Performance, sondern für beide eine rundum Glück versprechende Sache. Clooney ist also bi, und Debbie Harry, die früher die Stimme von Blondie war, auch. Das hat sie 2014 in einem Interview gesagt, und dass sich Frauen einfach besser anfühlen.

Die grössten Hochzeiten 2014

Die unendlich sympathische und herzige Ellen Page ist jetzt lesbisch, und dieser deutsche Fussballer, Herr Hitzfeld, nein, Herr Hitzlsperger auch. Und Conchita Wurst. Und etwa einer der Degen-Zwillinge? Egal, das ist jetzt alles auch nicht wirklich interessanter als das Gesamtwerk von Helene Fischer (wann trennt die sich endlich von diesem Silbereisen?). Oder von Miley Cyrus, Justin Bieber, Nicki Minaj, Rihanna und Taylor Swift. Okay, ein bisschen schon. 

Aber was haben die blutjungen Menschen 2014 eigentlich so gemacht? Ach ja, sie haben sich gerne aus- und weniger gerne angezogen, haben getrunken, geraucht, geworkt und getwerkt, hatten Sex und anderen Spass, und der Justin hat sich zu Weihnachten einen Privatjet geleistet. Alles einigermassen normal. 

Aber wo war ich? Ach ja, Herr Clooney hat geheiratet, und Angelina Jolie auch. Der kleine Pax Maddox hat übrigens die Hochzeitstorte für Angelina und Brad gemacht, ich hab's gelesen, seine Mutter hat's ganz stolz einem der wenigen vertrauenswürdigen Magazine auf diesem Planeten erzählt, nämlich der «Vanity Fair». Herr Clooney dagegen liess sich zur Hochzeit eine «dekadente Schokoladentorte mit aufwändiger Blattgoldverzierung» backen. Quelle: Nicht seriös. 

Die Omnipräsente: Conchita Wurst

Austrian drag queen and 2014 European song contest winner Conchita Wurst poses in Vienna, December 3, 2014. Picture taken December 3, 2014. REUTERS/Leonhard Foeger  (AUSTRIA - Tags: ENTERTAINMENT SOCIETY)

Bild: LEONHARD FOEGER/REUTERS

Der Omipräsente: Prinz George

FILE - This photo taken Wednesday, July 2, 2014, and released Monday, July 21, 2014, to mark Prince George's first birthday, shows Britain's Prince William and Kate Duchess of Cambridge and the Prince during a visit to the Sensational Butterflies exhibition at the Natural History Museum, London. The Duchess of Cambridge, wife of Prince William, is expecting her second child and was being treated for severe morning sickness, royal officials said Monday, Sept. 8, 2014.  (AP Photo/John Stillwell, Pool)

Bild: AP/Pool PA

Über Michelle Hunzikers Hochzeitstorte ist nichts bekannt, dafür feierte ihre Tochter Aurora heuer ihren 18. Geburtstag in einer Disco und liess sich dabei ihren Geburtstagskuchen «im Hochzeitstorten-Format» («Blick») von halbnackten gleichaltrigen Buben servieren. Ein lüsternes Lebemädchen, diese Aurora! 

Nach wie vor bloss ein Minusinteresse mag ich für die Kardashians aufbringen, Sie wissen schon, für die Kim, die Frau mit dem Champagnerfüdli, und ihren Mann, den Kanye. Die beiden haben 2014 ja auch geheiratet, und die Kim ist auch noch Tante geworden, und gerne würde ich ihnen mal alles Geld und alle Kameras wegnehmen, und dann schauen wir, wie gross die Liebe wirklich ist. Kommt dazu, dass die beiden schon arg abgestanden sind. Wie die Geissens und die Katzenberger und der Bachelor beim Finale. Wie hiess der schon wieder? Und wer wurde 2014 eigentlich Miss Schweiz? Und wie heisst der neue Bundesrat, der im September gewählt wurde? Cédric Wermuth oder Balthasar Glättli? Na? Reingefallen!

Sie hatten 2014 ihr Coming-Out

Bei Gwyneth Paltrow, die ich für eine enorm langweilige Celebrity halte, und Chris Martin, dem singenden Valium, ist die Liebe ja wahrscheinlich wegen Gwyneths makrobiotischer Überhipster-Küche nicht mehr durch den Magen gegangen. Die beiden haben sich bewusst entkoppelt. Interessant ist auch daran nichts, ausser der Tatsache, dass Chris Martin danach ausgerechnet mit Jennifer Lawrence, diesem Naturwunder, diesem brodelndem Vulkan, dieser Superpower von einer Superschauspielerin eine Affäre gehabt haben könnte. Vielleicht. Ich mag Jennifer Lawrence. Dass sich Hollywoods verrücktestes Paar, Tim Burton und Helena Bonham-Carter, kurz vor Weihnachten getrennt haben: Breaks my heart. 

Okay, erstens habe ich Hunger, zweitens sieht man Promis so gut wie nie beim Essen, ausser bei der Hochzeit. Über die Hochzeitstorte von Neil Patrick Harris und David Burtka im September ist leider nichts bekannt, bloss, dass auch Elton John ein Stück davon genoss. Die Hochzeitstorte von Elton John und seinem David Furnish im Dezember war dann übrigens genauso distinguiert wie die Verlobungsanzeige von Benedict Cumberbatch und seiner Sophie Hunter im November. Hmmmm... 

Die grausamsten Trennungen 2014

Wenn Briten wollen, haben sie Stil. Und natürlich haben sie auch Robbie Williams. Womit wir wieder bei den Babys des Jahres wären. Es gibt da ja noch den kleinen Klitschko, der aus der armen, zierlichen Hayden Panettiere flutschte, irgendein Kind von Lothar Matthäus – im Ernst? Doch! Eine Anastasia, die er inzwischen auch geheiratet hat, gebar ihm im Mai einen Sohn. Wieso?

Auch Tanja Gutmann ist Mutter geworden und Novak Djokovic Vater, aber das war insgesamt alles lange nicht so interessant wie die neuen Federer-Twins oder die lustigen Filmchen, mit denen Robbie Williams und Ayda Fields die Geburt ihres Sohns begleiteten. Ich bin ja der Meinung, dass Humor der Liebe hilft. Und da sehe ich bei den Jolie-Pitts, den Clooneys und den Fields-Williams enorm viel, bei den Kardashians und den Matthäussens dagegen null.

Seit der Fussball-WM stellt sich in Deutschland ja auch noch die grosse, ewige Frage: Gefährdet Erfolg die Liebe? Ist nach dem Pokal auch nach der Beziehung? Ich sag nur: Manuel Neuer, Mesut Özil und Bastian Schweinsteiger haben sich alle getrennt. Alle drei!! Ist es ein Liebesfluch? Denken Sie darüber mal nach! Und jetzt sag ich nichts mehr. 

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