Japan
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Japan tut sich schwer mit der Vergangenheit

Japan will das Geständnis, im Zweiten Weltkrieg Sexsklavinnen gehalten zu haben, neu aufrollen – zum Ärger von Südkorea



South Korean President Park Geun-hye, center, salutes her country's national flag during a ceremony to celebrate the March First Independence Movement Day, the anniversary of the 1919 uprising against Japanese colonial rule, in Seoul, South Korea, Saturday, March 1, 2014. (AP Photo/Kim Hong-Ji, Pool)

Die südkoreanische Präsidentin Park Geun-hye am Jahrestag des Aufstands von 1919 gegen die japanische Kolonialherrschaft. Bild: Reuters

Die südkoreanische Präsidentin Park Geun-hye drängt Japan, die historische Entschuldigung von 1993 nicht zu relativieren. Japan hatte am Freitag bekanntgegeben, dass die Beweise, die zur Entschuldigung geführt hatten, überprüft würden. Japans Eingeständnis, im Zweiten Weltkrieg Sexsklavinnen aus den besetzen Gebieten gehalten zu haben, war 1993 als Meilenstein begrüsst worden.

«Japan würde sich nur selbst isolieren, würde es die Aussage von damals ignorieren und für politische Vorteile unter den Teppich kehren», sagte Park in einer Rede.

Rund 200'000 Frauen, hauptsächlich aus China und Korea, wurden im Zweiten Weltkrieg zur Prostitution in japanischen Militärbordellen gezwungen. Konservative japanische Politiker behaupten, dass sie schon vorher Prostituierte gewesen seien. Eine Aussage, die von den Betroffenen vehement abgestritten wird. (pru)

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