Japan
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Der Hochgeschwindigkeitszug Maglev.

Schnellster Zug der Welt: Diese japanische Socke hat mit 603 km/h gerade einen neuen Weltrekord aufgestellt

Zum ersten Mal hat ein Zug eine Geschwindigkeit von mehr als 600 km/h erreicht. Die japanische Magnetschwebebahn Maglev hat die magische Grenze auf einer Teststrecke durchbrochen.



Ein Artikel von

Spiegel Online
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Die Rekordfahrt im Video Video: Youtube/TVLaTribune

Japans Magnetschwebebahn Maglev wird immer schneller. In der vergangenen Woche erst stellte der Zug mit 590 km/h einen neuen Geschwindigkeitsweltrekord auf – dieser ist nun schon wieder Geschichte. Auf einer Teststrecke hat der Maglev jetzt eine Geschwindigkeit von 603 Kilometern pro Stunde erreicht, wie die Bahngesellschaft Central Japan Railway (JR Tokai) am Dienstag bekannt gab.

Die Magnetschwebebahn, die Konkurrenz zum deutschen Transrapid, soll zum Jahr 2027 Tokio mit der Industriestadt Nagoya verbinden. Im Normalbetrieb soll der Zug mit einer Höchstgeschwindigkeit von 500 km/h unterwegs sein.

Bis 2045 soll die Strecke bis zur Millionenstadt Osaka ausgebaut werden. Die Gesamtkosten für das Mammutprojekt werden mit neun Billionen Yen (66 Milliarden Euro) veranschlagt. Die Bauarbeiten könnten noch in diesem Monat beginnen. Der Grossteil der 286 Kilometer langen Strecke bis nach Nagoya soll durch Tunnel führen. Stadtgebiete sollen bis auf eine Tiefe von mehr als 40 Metern untertunnelt werden. JR Tokai ist zuversichtlich, die immensen Kosten allein schultern zu können.

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Aufnahmen der heutigen Rekordfahrt. video: youtube.com/sa28648

Der Zug als Exportschlager 

Die Geschwindigkeitsrekorde sollen dem Zug offenbar Aufmerksamkeit verschaffen. JR Tokai hofft darauf, die Züge auch in andere Staaten exportieren zu können – in der Vergangenheit hatte der damalige Gouverneur von Kalifornien, Arnold Schwarzenegger, Interesse bekundet.

Das Unternehmen verdient viel Geld mit dem Shinkansen, Japans derzeit schnellstem Zug. Mit dem Shinkansen hatte vor 50 Jahren die Ära der Hochgeschwindigkeitszüge begonnen. Der derzeit im Betrieb befindliche Shinkansen «Hayabusa» ist mit einer Höchstgeschwindigkeit von 320 km/h im Vergleich zum Maglev aber regelrecht langsam.

In Deutschland war der Bau der Magnetschwebebahn Transrapid gescheitert. Grund war auch ein schwerer Unfall mit 23 Toten auf der Teststrecke im Emsland im September 2006.

syd/dpa/cma

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    Alle Leser-Kommentare
  • Belmont 21.04.2015 10:31
    Highlight Highlight Man stelle sich vor, eine Grossnetz-Verlegung in Zentraleuropa. "Ich geh mal kurz in die Toskana bädele, hab eh nur eine Stunde bis dorthin!"
    Oder " Uns ist die Milch ausgegangen, bin gschwind im Deutschen einkaufen, bin in ein paar Minuten wieder da Schatz"
    Herrlich.
  • Donald 21.04.2015 08:36
    Highlight Highlight Der Unfall war nicht der Grund für das Scheitern des Transrapid. Was für ein Schwachsinn.
    • The Destiny // Team Telegram 21.04.2015 10:47
      Highlight Highlight Wer lesen kann ist im vorteil, da steht "Grund war *auch*ein Unfall".
    • Donald 21.04.2015 13:13
      Highlight Highlight Publiziert: 21.04.15, 08:00 Aktualisiert: 21.04.15, 11:48

      Trotzdem stimmts nicht. Löscht den Absatz einfach.

      Grund sind ganz einfach die zu hohen Kosten bzw. der zu geringe Nutzen.
  • fäz 21.04.2015 08:33
    Highlight Highlight den designer sollte man mit der selben geschwindigkeit aus der firma befördern..
    • Blicki 21.04.2015 09:08
      Highlight Highlight Tja da spielt die aerodynamische Funktion eine wichtigere Rolle als das Design
    • Patrick Toggweiler 21.04.2015 09:08
      Highlight Highlight Ich mag die Socke sehr.
    • Don Huber 21.04.2015 09:39
      Highlight Highlight Design und diese Socke stimmen, finde ich. Vor allem wie schon erwähnt geht hier die Aerodynamik ganz klar vor.

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