Justiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Justiz

Bundesgericht heisst Beschwerde von Zürcher Polizei-Prügelopfer gut

Das Zürcher Obergericht muss sich nochmals mit einer Prügelei zwischen drei Polizisten und einem Passanten befassen. Es hatte ein Verfahren gegen die Polizisten wegen Amtsmissbrauchs eingestellt. Das Bundesgericht hat nun die Beschwerde gegen diesen Entscheid gutgeheissen. Der Zwischenfall geht auf den 18. Oktober 2009 zurück. Der jetzige Beschwerdeführer fuhr in der Nacht in einem Stadtzürcher Tram heimwärts. Drei Stadtpolizisten stiegen ebenfalls ein. Weil der Beschwerdeführer einer ausgeschriebenen Person glich, wollten sie ihn kontrollieren. Der Mann aber wollte den Ausweis nicht zeigen, worauf alle zusammen an der nächsten Haltestelle ausstiegen.

Hier kam es zur Auseinandersetzung, über welche die Schilderungen auseinander gehen und gegenseitige Schuldzuweisungen erhoben werden. Klar ist: Die Polizisten setzten Pfefferspray und Schlagstock ein und legten dem Widerspenstigen Handschellen an. Klar ist ebenfalls: Der Mann erlitt diverse Verletzungen, die unter anderem auch auf Würgegriffe schliessen liessen. Er benötigte ärztliche Behandlung. Was die Polizisten nicht wissen konnten: Der Mann – der im übrigen nicht der Ausgeschriebene war – hat eine schwere Herzkrankheit und trägt deshalb einen implantierten Defibrillator. Der Verletzte erstattete Strafanzeige gegen die drei Polizisten wegen Amtsmissbrauchs, Gefährdung des Lebens und Körperverletzung. Ein Jahr später stellte die Staatsanwaltschaft das Verfahren ein. Das Obergericht hob diesen Beschluss auf. (dwi/sda)



Abonniere unseren Newsletter

Themen
0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Dachdecker schmeisst seinen Hund gegen die Wand: 15 Monate Freiheitsstrafe

Er malträtierte seinen Hund, fuhr mit Drogen intus Auto und blieb den Gerichtsverhandlungen fern. Nun wurde der 39-jährige Deutsche verurteilt.

Ein 39-jähriger deutscher Dachdecker soll im Herbst 2015 seinen drei Monate alten Hund gepackt und an die Wohnzimmerwand geschmissen haben, weil das Tier aufs Sofa uriniert haben soll. Wie seine Ex-Freundin sagte, soll er dem Hund danach die Schnauze und die Nase zugehalten haben, damit der Hund nicht mehr jaulte. Die Ex-Freundin reichte Strafanzeige ein. Der Tierarzt stellte später beim Hund einen Schienbeinbruch fest.

Dem Mann, wohnhaft in Wädenswil, wurde zudem vorgeworfen, am Bahnhof …

Artikel lesen
Link zum Artikel