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«Liebes Tagebuch, ich habe mir einen Ohrwurm eingefangen!»

«Liebes Tagebuch, ich habe mir einen Ohrwurm eingefangen!»

16.03.2017, 15:53
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bild: watson

Hast du dich schon mal gefragt, was im Köpfchen einer Katze so vor sich geht? Hier kriegst du endlich einen exklusiven Einblick in das Tagebuch von Katzendame Olga. Einmal pro Woche schreibt sie aus ihrem Leben. Weitere Geschichten von Olga findest du hier oder am Ende des heutigen Tagebuch-Eintrags.

Eintrag vom 16. März 2017:

Liebes Tagebuch,

ich glaube, ich bin schon wieder krank. Echt jetzt. Ich konnte es zuerst auch nicht glauben. Erst als die fremden Stimmen in meinem Kopf mich stundenlang nicht einschlafen liessen, wurde mir klar, dass etwas nicht stimmt.

Dieser Weg wird kein leichter sein, liebes Tagebuch. Er wird steinig und schwer, denn meine Krankheit ist sehr penetrant. Gestern kämpfte ich mich erneut atemlos durch die Nacht. Aber weisst du, liebes Tagebuch, ich bin eine optimistische Katze. Echt jetzt. Als ich heute Morgen aufgewacht bin dachte ich mir zuerst so:

«Das ist die perfekte Welle, das ist der perfekte Tag!»

Von wegen! Ich lag komplett falsch. Ich musste durch den Monsun, hinter die Welt, ans Ende der Zeit, bis kein Regen mehr fiel, gegen den Sturm und am Abgrund entlang.

Kurz gesagt: Meine Symptome wurden immer schlimmer. Und in diesem Moment wurde es mir klar: Das war ein Wurmbefall. 

Ich habe einen Ohrwurm!

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bild: watson

Schrecklich, oder?

Weisst du, eigentlich geht es mir ja richtig gut. Ich hab ein kunterbuntes Haus, ein Äffchen (meinen Menschen) und ein Pferd (den Staubsauger) und normalerweise mache ich mir die Welt einfach widdewidde wie sie mir gefällt. Aber dieser Wurm ist hartnäckig. Sehr hartnäckig.

Er macht mich aggressiv.

Und zwar ungefähr so:

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bild: giphy

Er verursacht Konzentrationsstörungen.

Eigentlich wollte ich heute ja produktiv sein, aber der Wurm in meinem Kopf stattdessen so:

«Trololololo...»

Und nachher so: 

«Ma-ia-hii, Ma-ia-huu, Ma-ia-hoo, Ma-ia-haha...»

Und dann so:

«Schni Schna Schnappi...»

Weisst du, eigentlich spielt das ja keine Rolle, liebes Tagebuch. Keine Arbeit, is mir egal. Keine Geld, is mir auch egal. Mein Mensch zahlt ohnehin alles. Aber das ist alles nur geklaut, das ist alles gar nicht seine. Es geht mir ums Prinzip.

Und er verfolgt mich, egal wohin ich gehe.

Bevor ich die Zimmerpflanzen meines Menschen zerstöre:

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bild: watson

Beim Spaziergang mit meinen Jungs:

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bild: watson

Auf dem Klo:

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bild: watson

Wie du siehst, liebes Tagebuch, steht es wirklich schlecht um mich mich. Ich habe versucht etwas Musik zu hören, um mich von meiner Wurminfektion abzulenken, aber es wurde nur noch schlimmer.

Ich befürchte, die heutige Nacht wird nicht leicht für mich und meinen Homo Sapiens. Wir werden wohl wach bleiben, bis die Wolken wieder lila sind – weil der Wurm mich erneut nicht schlafen lassen wird.

Der Wurm dann so:

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Und ich dann so:

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Das ist beängstigend, liebes Tagebuch. Ich weiss nicht was ich tun soll. Draussen wird es auch langsam dunkel. Wer hat an der Uhr gedreht? Ist es wirklich schon so spät? Das ist nicht gut. Gar nicht gut.

Mit infizierten Grüssen,

Olga von Schnurrhausen

Was Olga heute Nacht garantiert nicht tun wird:

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Schlafende Katzen
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