Kobane
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Reportage aus der belagerten Kurden-Stadt

Wie steht es eigentlich um Kobane?

09.01.15, 17:01 10.01.15, 15:33

Zanyar Omrani, ein iranischer Kurde und Filmemacher, verbrachte zwei Wochen in der belagerten Kurdenstadt im Norden Syriens. Die BBC hat seine sehenswerte Reportage ausgestrahlt. 

video: youtube/Soran Viyan

Darin ist der Alltag der kurdischen YPG-Kämpfer zu sehen: Sie singen traurige Lieder über den Untergang ihrer Stadt, sie flirten mit ihren weiblichen Kampfgenossen, und beim Zerlegen eines Schafs scherzen sie «Bitte nicht filmen, sonst denkt die Welt, wir schlachten IS-Kämpfer». 

Eine Offizierin bleibt ruhig sitzen, als in der Ferne eine Granate einschlägt und der Filmemacher erschreckt aufspringt. Die Toten werden in provisorischen Gräbern beerdigt, weil sich der Friedhof von Kobane im vom IS besetzten Teil befindet. Und ein betagter Kämpfer sagt: «Ich kämpfe bis zu meinem letzten Blutstropfen.»

(kri)



Hol dir die App!

Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

2011 löste ein Graffiti in Daraa den Syrien-Krieg aus – jetzt greift Assad die Stadt an

Ost-Ghuta ist gefallen, nun dürfte Syriens Machthaber Baschar al-Assad die letzten Rebellenhochburgen angreifen: Idlib - und Daraa, wo der Aufstand 2011 begann. Jordanien und Israel sind alarmiert.

Die Schuljungen, die im Februar 2011 in Daraa das Graffiti «Das Volk will den Sturz des Regimes» auf eine Häuserwand sprühten, konnten nicht ahnen, was dieser Satz auslösen würde.

Erst verhaftete das Regime von Baschar al-Assad die Kinder und folterte sie, dann gingen die Menschen in der südsyrischen Stadt auf die Strasse, um gegen den Diktator von Damaskus zu protestieren – und der erklärte schliesslich: «Wer die Schlacht haben will, kann sie haben».

Syrien, wie es einmal war, existiert nicht …

Artikel lesen