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Nach Todesfällen: Konsumenten-Schützer in den USA warnen vor Ikea-Kommoden



Die amerikanische Produktsicherheitsstelle CPSC hat eine Warnung vor Produkten des schwedischen Möbelherstellers IKEA herausgegeben, nachdem zwei Kinder gestorben sind, als die Möbel umgekippt waren. Die Produkte – Kommoden aus der Reihe «Malm» – sollten nicht genutzt werden, ohne die spezifische Wandvorrichtung, die jeweils mitgeliefert wird, so CPSC .

Bei den Todesfällen handelt es sich um zwei Kinder aus Pennsylvania und Washington. Beide sind nach Unfällen mit Malm-Kommoden ums Leben gekommen. Insgesamt seien 14 Fälle bekannt, in denen Kommoden umgestürzt seien, vier davon hätten zu Verletzungen geführt, so der Guardian.

Ikea

Kommode aus der Reihe «Malm». Bild: Screenshot/Ikea

Keine Fälle in der Schweiz bekannt

Ikea bietet Käufern von Malm-Kommoden, die eine bestimmte Höhe überschreiten, gratis einen Bausatz an, um die Möbel an der Wand zu fixieren.  

Der Pressesprecher von Ikea-Schweiz, Aurel Hosennen, betont gegenüber watson, dass es sich bei der Abgabe von Gratis-Bausätzen um eine Kampagne handelt, die darauf abzielt, Ikea-Kunden in den USA zu sensibilisieren. «Alle zwei Wochen stirbt in den USA ein Kind wegen unsachgemäss montierten Möbeln.» Ikea wolle mit dem Angebot von Gratis-Bausätzen auf diese Gefahren aufmerksam machen. 

In der Schweiz seien keine derartigen Fälle dokumentiert, insofern gebe es momentan auch keine Pläne, eine ähnliche Kampagne in der Schweiz zu starten.

Seit 2002 wurden nach Auskunft von Ikea 65 Millionen der Malm-Kommoden verkauft. (wst)

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