Kunst
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Protest gegen dänisches Asylrecht: Ai Weiwei schliesst Ausstellung in Kopenhagen

Ai Weiwei, Chinas wohl bekanntester Künstler, beendet seine Ausstellung in Kopenhagen vorzeitig. Grund ist eine Verschärfung der Asylregeln in Dänemark.



Ein Artikel von

Spiegel Online

Das Thema Flüchtlinge ist ihm wichtig: Aus Protest gegen die Verschärfung des dänischen Asylrechts hat der chinesische Künstler und Dissident Ai Weiwei nun seine Ausstellung in Kopenhagen geschlossen. Das teilte der Künstler auf Instagram und Facebook mit.

Chinese artist Ai Weiwei (R) helps an Afghan migrant as he arrives with other refugees and migrants on a raft on the Greek island of Lesbos, in this January 25, 2016 file picture. Ai Weiwei is withdrawing an exhibition from Denmark after parliament passed the refugee laws on January 26, 2016.  REUTERS/Giorgos Moutafis/Files

Ai Weiwei Chinese hilft im Januar 2015 auf der griechischen Insel Lesbos afghanischen Flüchtlingen. 
Bild: GIORGOS MOUTAFIS/REUTERS

Ai habe sich dazu nach einem Votum des dänischen Parlaments entschieden, wonach Flüchtlingen Geld und Wertsachen abgenommen und die «Vereinigung von Familien verzögert» würden.

Ais Ausstellung «Ruptures» («Brüche») in der Faurschou-Stiftung wäre eigentlich bis Mitte April gelaufen. Wie Stiftungschef Jens Faurschou gegenüber der Nachrichtenagentur AFP sagte, unterstütze er Ais Entscheidung, in der es «um Freiheit und Menschenrechte» gehe. Das sei alles «sehr traurig».

Das dänische Parlament hatte am Dienstag trotz internationaler Kritik eine Verschärfung der Asylregeln beschlossen: Demnach können Flüchtlingen künftig Bargeld und Wertgegenstände ab 10'000 Kronen (umgerechnet etwa 1480 Franken) abgenommen werden, um ihre Unterbringung mitzufinanzieren. Der Familiennachzug wird erschwert, die Dauer von Aufenthaltsgenehmigungen verkürzt. Ziel der Regierung ist es, Flüchtlinge abzuschrecken.

skr/afp

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