Kunst
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This picture taken Thursday, Feb. 13, 2014 shows the house of Cornelius Gurlitt in Salzburg, Austria. Austrian state television said Wednesday, March 26, 2014, experts have found 180 artworks — including a long-lost painting by Claude Monet — in this house of the German art collector who hoarded art in his Munich apartment for decades. ORF says the works were discovered last month among the

Im Salzburger Haus von Cornelius Gurlitt fanden Ermittler 180 Werke – der weitaus grössere Teil der Sammlung lagerte Gurtlitt aber in München. Bild: Kerstin Joensson/AP/KEYSTONE

Pressekonferenz in München

Gurlitt-Erbe: Kunstmuseum Bern präsentiert Entscheid um 11 Uhr

Die Welt schaut nach Berlin: Um 11 Uhr gibt dort das Kunstmuseum Bern gemeinsam mit der deutschen Regierung und dem Freistaat Bayern bekannt, ob es das heikle Erbe des verstorbenen Kunstsammlers Cornelius Gurlitt antritt. 

Christoph Schäublin – er präsidiert den Stiftungsrat des Museums – wird zusammen mit der deutschen Kulturstaatsministerin Monika Grütters und dem bayerischen Justizminister Winfried Bausback vor die Medien treten. Bausback sprach in einem Interview vom Montag bereits von einer Vereinbarung, die als «Erfolg» gewertet werden dürfe. 

«Ich bin sehr erleichtert, dass dieser Fall jetzt endgültig auf einem guten Weg ist, das internationale Interesse war unglaublich», sagte Bausback im Interview mit dem Münchner Merkur vom Montag. Eine so konstruktive Lösung sei lang nicht abzusehen gewesen, «ein grosser Erfolg».

Die Zeitung schreibt – wie andere Medien in den vergangenen Tagen auch –, das Kunstmuseum Bern nehme die umstrittene Bildersammlung an. Das Museum will am Montag mit Vertretern der deutschen Regierung und des Freistaats Bayern offiziell über das Erbe des deutschen Kunstsammlers Cornelius Gurlitt informieren. 

Gute Grundlage für Ausstellung in Bayern

Im Interview nimmt Bausback vorweg: «Mit der Vereinbarung wird auch eine gute Grundlage geschaffen, dass es irgendwann eine Ausstellung in Bayern gibt.» Allerdings könne die öffentliche Hand nicht frei über die Sammlung verfügen, da es sich um Privateigentum handle.

Es sei «ein komplexer Fall» gewesen, sagte der Justizminister. Denn: «Es ging ja auch und gerade um die Frage: Wie gehen wir mit unserer Geschichte, mit unserer historischen Verantwortung für die Aufarbeitung von NS-Unrecht, mit den Opfern der Nationalsozialisten um.» Der Fall habe viele zum Nachdenken angeregt.

Am Samstag hatte sich der Stiftungsrat des Kunstmuseums Bern zu einer ausserordentlichen Sitzung zum Gurlitt-Erbe versammelt. Ruth Gilgen, die Sprecherin des Museums, bestätigte am Sonntag auf Anfrage einen entsprechenden Artikel der «NZZ am Sonntag». Über die Details der Sitzung und den Beschluss schwieg sich das Kunstmuseum aber aus. (trs/sda)



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