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Super-Kombination Frauen, Endstand
1. Maria Höfl-Riesch (De)
2. Nicole Hosp (Ö)
3. Julia Mancuso (USA)
5. Dominique Gisin (Sz)
12. Denise Feierabend (Sz)
out: Lara Gut
out: Marianne Kaufmann-Abderhalden
Höfl-Riesch triumphiert

Guts Tränen nach dem Ausfall in der Super-Kombi

Die Schweizer Alpinen warten in Sotschi weiter auf ihre erste Medaille. In der Super-Kombination scheidet Lara Gut nach Rang 2 in der Abfahrt im Slalom früh aus, Dominique Gisin wird Fünfte. 
10.02.2014, 09:4710.02.2014, 17:18

Für Höfl-Riesch ist es nach den goldenen Spielen von Vancouver, wo sie in der Super-Kombination und im Slalom triumphierte, die dritte Goldmedaille an olympischen Spielen. Die 29-jährige Deutsche ist nun gemessen an Olympiasiegen mit Katja Seizinger, der besten deutschen Alpinen an Olympia, gleichgezogen. Erfolgreichste Skirennfahrerin bei Winterspielen überhaupt ist die Kroatin Janica Kostelic mit vier Gold- und zwei Silbermedaillen.

Die Silbermedaille eroberte sich die Österreicherin Nicole Hosp, die sich im Slalom um sechs Positionen verbesserte. Bronze ging an Halbzeit-Leaderin Julia Mancuso. Die Amerikanerin sicherte sich zum dritten Mal hintereinander olympisches Edelmetall. 2006 in Turin war Mancuso überraschend Riesenslalom-Olympiasiegerin geworden, in Vancouver hatte sie sowohl in der Super-Kombination und wie in der Abfahrt Silber gewonnen.

Lara Gut war nach der Abfahrt noch Zweite. Zufrieden schien sie auch da nicht.
Lara Gut war nach der Abfahrt noch Zweite. Zufrieden schien sie auch da nicht.Bild: AP/AP

Ausfall vor der ersten Zwischenzeit

Vor Jahresfrist in Schladming hatte Lara Gut zum WM-Auftakt für die erste Medaille der Schweizer Alpinen gesorgt. Letztlich sollte die von der Tessinerin gewonnene Silbermedaille im Super-G die einzige Auszeichnung für die Swiss-Ski-Delegation bleiben. Bei ihrem olympischen Debüt - die Winterspiele in Vancouver hatte sie wegen einer Hüftverletzung verpasst - befand sich Gut nach der Abfahrt noch auf Medaillenkurs. Die fünffache Siegerin in diesem Weltcup-Winter hatte mit Startnummer 10 eine Bestzeit aufgestellt, die erst von Mancuso mit Nummer 22 noch um 0,47 Sekunden unterboten werden konnte.

Doch Gut, die zwar selten, aber dennoch ganz ordentlich Slalom fährt, konnte die hervorragende Ausgangslage nicht ausnützen. Am Nachmittag mit den kurzen Ski fiel die 22-Jährige aus Comano noch vor der ersten Zwischenzeit aus: «Ich habe wieder mal einen Fehler gemacht. Das tut weh», sagte die Tessinerin gegenüber dem SRF.

«Ich werde die Revanche suchen»

Mit der Spezial-Abfahrt (am Mittwoch) sowie dem Super-G und dem Riesenslalom folgen für Gut allerdings noch drei Rennen, in welchen ihre Medaillenchancen grösser sind als in der Super-Kombination. «Die nächsten 3 Wettbewerbe werden ein wenig einfacher für mich als der Slalom», so Gut. «Ich werde das Positive mitnehmen. Und Revanche suchen.»

Aus der Traum: Gut scheidet im Slalom aus.
Aus der Traum: Gut scheidet im Slalom aus.Bild: EPA/EPA

Gisin holt Diplom

Dominique Gisin hatte sich am Samstag mit Trainingsbestzeit als vierte und letzte Schweizerin auch für die Spezial-Abfahrt vom Mittwochmorgen qualifiziert. In der Kombinations-Abfahrt allerdings konnte sich die Obwaldnerin das erhoffte Polster auf die starken Slalom-Fahrerinnen nicht erarbeiten. Mit 1,33 Sekunden Rückstand klassierte sich Gisin nur im 10. Rang. Im Slalom, der vom Schweizer Gruppentrainer Alois Prenn ausgeflaggt wurde, verbesserte sich Gisin noch auf den 5. Platz - ihr bestes Ergebnis an Olympischen Spielen überhaupt.

Slalom-Spezialistin Denise Feierabend büsste am Morgen über drei Sekunden auf die besten Abfahrerinnen ein. Auch in ihrer Spezialdisziplin kam die Obwaldnerin nicht ganz wie gewünscht auf Touren, wodurch am Ende in ihrem ersten olympischen Rennen der 12. Rang resultierte.

Dominique Gisin dagegen kann mit einem guten Slalom und Rang 5 ein unerwartetes Diplom absahnen.
Dominique Gisin dagegen kann mit einem guten Slalom und Rang 5 ein unerwartetes Diplom absahnen.Bild: KEYSTONE

Kaufmann-Abderhalden scheidet schon wieder aus

Marianne Kaufmann-Abderhalden, die beste Schweizer Abfahrerin in diesem Winter, schied am Morgen bereits nach rund 35 Fahrsekunden ohne zu stürzen aus. Die St. Gallerin konnte sich bisher gar nicht mit der Olympia-Strecke anfreunden. Am Samstag im Training war Kaufmann-Abderhalden heftig gestürzt, nun folgte der neuerliche Ausfall.

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Alpin-Direktor Reusser: «Es nervt, dass wieder das Haar in der Suppe gesucht wird»
Die Alpinen sind das tragende Element der Schweizer Erfolge in Peking. Trotzdem wird die Breite in den Kadern bemängelt. Walter Reusser, der Alpin-Direktor von Swiss-Ski, lässt diese Feststellung nicht gelten.

Walter Reusser, wie lautet Ihr Fazit nach diesen erfolgreichen zwei Wochen für die Schweizer Alpinen?
Ich habe mir noch nicht gross Gedanken darüber gemacht, was wir hier alles erreicht haben. Nachdem es an der WM vor einem Jahr in Cortina d'Ampezzo in der zweiten Hälfte nicht mehr rund gelaufen ist, haben wir den Fokus darauf gerichtet, auch in der zweiten Woche bereit zu sein. Das ist uns erfreulicherweise gut gelungen.

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